CH97407A - Einrichtung an durch Musterstreifen gesteuerten Handstickmaschinen, bei welchen die Sticknadelwagen mit konstanten Hub hin- und herbewegt werden und auf beiden Seiten des Stickrahmens angeordnete Fadenanzugstangen mit jedem Stich eine dem - Google Patents

Einrichtung an durch Musterstreifen gesteuerten Handstickmaschinen, bei welchen die Sticknadelwagen mit konstanten Hub hin- und herbewegt werden und auf beiden Seiten des Stickrahmens angeordnete Fadenanzugstangen mit jedem Stich eine dem

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CH97407A
CH97407A CH97407DA CH97407A CH 97407 A CH97407 A CH 97407A CH 97407D A CH97407D A CH 97407DA CH 97407 A CH97407 A CH 97407A
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CH
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W Gerber
Schneider Ernst
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W Gerber
Schneider Ernst
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/08Thread-tensioning arrangements
    • D05C11/10Guides, e.g. resilient

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Einrichtung an durch Musterstreifen gesteuerten     Handstickmaschinen,    hei welchen  die     Stieknadelwagen    mit konstantem Hub hin- und herbewegt werden und auf beiden  Seiten des Stickrahmens angeordnete     Fadenanzugstangen    mit jedem Stich eine dem  jeweiligen Fadenverbrauch     entsprechend    kleinere     Anzugbewegung    ausführen.

      Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine     Einrichtung    an durch Musterstreifen .ge  steuerten     Handstickmaschinen,    bei welchen  die     Sticknadelwagen    mit konstantem Hub       hin-    und     herbewegt    werden und auf beiden  Seiten des Stickrahmens angeordnete Faden  anzugstangen mit jedem     Stich    eine dem je  weiligen Fadenverbrauch entsprechende klei  nere     Anzugbewegung    ausführen.

   Bei dersel  ben steht jede     Fadenanzugstange    unter Ver  mittlung je einer mit- konstantem Hub       betätigten,    zugleich als     Lenker    dienenden  Schwinge mit einer Hebelkulisse in Verbin  dung, welche Hebelkulissen durch ein ge  meinschaftliches, bei jedem     .auszuführenden     Stich nach Massgabe der Lochung .des Muster  streifens schrittweise verstelltes Glied aus  einer zur Drehachse der genannten exzentri  schen Stellung in eine     konzentrische    Lage       eingestellt        werden.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, wobei von einer     Handstickmaschine    nur    -die zum     Verständnis    der     Erfindung    erforder  lichen Teile ersichtlich sind.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht desselben,       Fig.    2 eine Draufsicht,     Fig.    3 eine Ansicht  von rechts der     Fig.    1 je unter Weglassung       einzelner        Teile,        Fig.    4     eine    Draufsicht auf  eine von einem Musterstreifen beeinflusste  Steuervorrichtung, und     Fig.    5 eine Einzelheit.  



  Zu beiden Seiten .des     Strickmaschinenrah-          mens    1, von     welchem    in     Fig.    2 nur ein ver  tikaler     Schenkel    im Querschnitt .gezeichnet  ist, besitzt das Gestell der     Stickmaschine    je       einen        Hohlbalken    2     bezw.    3.

       Oberhalb    dieser  Hohlbalken ist je ein durch auf der Zeich  nung nicht angegebene     Mittel    mit konstan  tem Hub senkrecht zu dem zu     bestickenden          Gewebe    4 hin- und     herbewegter        Sticknadel-          wagen    angeordnet, welcher einen Längsbal  ken 5     bezw.    6 und auf diesen montierte Na  delhalter 7 besitzt, die automatisch geöffnet  und .geschlossen werden zwecks Freigabe und  Aufnahme der Sticknadeln.

   Zwischen die       Sticknadelwagen    ragen von     unten    schräg      nach oben gegeneinander laufende Führungs  stäbe 8, :die an den Hohlbalken befestigt sind.  Diese Führungsstäbe besitzen längslaufende  Schlitze 9, in denen horizontale Fadenzug  stangen 10     bezw.    11 auf- und abwärts schieb  bar sind. Dieselben sind durch Lenker 12'       bezw.    13 mit Hebeln 14     bezw.    15 verbunden,  deren Wellen 16     bezw.    17 auf der Unterseite  der Hohlbalken 2     resp.    3 gelagert sind.

   Die  Welle 16 ist in     Fig.    2 nach rechts über die  Welle 17 hinaus verlängert und trägt an die  sem Ende einen Hebel 18, welcher mit Hilfe  eines Hebelgestänges 19, 20, 21, 22 mit einem       Winkelhebel    23 verbunden, dessen Dreh  zapfen 24 in der Verlängerung der Welle 17  am Hohlbalken 3 mittelst eines     Hängelagers     25     gelagert    ist. Unterhalb des Drehzapfens 24  und der Welle 17 sind in einem am Hohlbal  ken 3 befestigten Lager 26 gleichachsig zu  einander zwei Drehzapfen 27 und 28 gela  gert, und senkrecht zu .derselben sind neben  einander zwei Achszapfen 29 und 30 ange  ordnet.

   Auf den Drehzapfen 27 und 28 sitzen       N'irinkelradsegmente    31     bezw.    32, mit denen  auf den Zapfen 29 und 30 sitzende Winkel  radsegmente 33     bezw.    34 kämmen. Von den  letzteren steht 33 durch eine     Stange    35 und  34 durch eine Stange 36 mit je einem auf der  Zeichnung nicht ersichtlichen Hebel in Ver  bindung. Diese beiden Hebel werden durch  eine     gemeinseha.ftliche    Kurvenscheibe so ge  steuert, dass sie abwechslungsweise in ent  gegengesetzter Richtung     zueinander    um den  gleichen konstanten Weg ausschwingen.

   Dies       bewirkt    ein abwechslungsweises Drehen der       Winkelradsesmente    33 und 34 und damit  auch der Segmente 31 und 32. Von den letz  teren ist jedes mit einem auf dem gleichen  Zapfen sitzenden Hebel 37     bezw.    38 verbun  den, welcher an seinem untern Ende mittelst  einer Rolle 39 in den Längsschlitz 40     einer     Schwinge 41     bezw.    42 eingreift.

   Von diesen  beiden Schwingen ist 41 mit ihrem     obern     Ende am seitwärts abstehenden Arm des  Winkelhebels 23, und 42 an einem analogen  Arm 43 der     @@Telle    17     angelenkt.    Die beiden  Schwingen 41 und 49 liegen in ihren Dreh  achsen     koa,chsial    zueinander und haben glei-    ehe Länge. An ihren untern     Enden    greifen  die Schwingen 41 und 42 mittelst Gleitrolle  44 in eine Kulisse 45     bezw.    46.

   Dieselben       sind    an ihrem einen Ende um eine gemein  schaftliche, horizontale Welle 47 schwing  bar gelagert und an ihren andern Enden an  einem Querhaupt 48     angelenkt,    das in einer  horizontalen Gabel 49 einer Schraubenmutter  50 liegt, die auf dem untern mit Gewinde 51  versehenen Teil einer vertikalen Welle 52  sitzt. Die Kulissen 45 und 46 haben eine der  Länge     :der    Schwingen als Radius entspre  chende     Biegung    und liegen bei der     obern     Endstellung der Schraubenmutter 50 konzen  trisch zur     Drehachse    der Schwingen.

   In die  ser Stellung der Kulissen üben die durch die  Hebel 37 und 38 mit konstantem Hub     hin-          und    herbewegten Schwingen auf die Hebel<B>23</B>  und 43 keine Wirkung aus. Demzufolge wer  den     auch    die mit diesen Hebeln in Verbin  dung stehenden     Fadenanzu        gstangen    10 und  11 nicht aus ihrer     obern        Endstellung        bewegt.     In jeder tieferen Lage der     Schraubenmutt(@r     50 nehmen die Kulissen zu den     Drehachsen     der Schwingen 41, 42 eine exzentrische Stel  lung ein, was zur Folge hat,

   dass die Schwin  gen bei ihrer     Auswärtsbewegung,    d. h. nach  dem verstellbaren Ende der     Kulissen    hin, auf  den mit ihrem obern     Ende    verbundenen     Ilebel     23     bezw.    43 eine     Zugwirkung    nach     unten     ausüben und bei der Bewegung in entgegen  gesetzter     Richtung    ein Aufwärtsschwingen  dieser Hebel bewirken.

       Dureli    die     Drelibe-%ve-          gungder    Hebel 23     und    43     werden    die     Fa.den-          anzugstangen    10 und 11 ab- und aufwärts       bewegt.    Diese Ab- und     Aufwärtsbeweing          resp.    der Hub .der     Fadenanzugstang(In    ist  um so grösser, je tiefer     die        Schraubenmutter        51)     eingestellt ist,

       bezw.    je     exzentrischer    die Ku  lissen 45 und 46 zu den     Drehachsen.    der  Schwingen 41 und 42 stehen. Die anfängliche  Länge der     Stickfäden    ist infolgedessen be  stimmend für die anfängliche     Tiefstelliin-        fler     Schraubenmutter 50,     clie    für     beide    Kulissen  das gemeinschaftliche Steuerglied bildet.

    Diese     Tiefeinstellung    der Schraubenmutter  50 geschieht -durch nachstehend     beschriebene          Antriebsvorrichtung,    die     jedesmal    durch eine      vom Musterstreifen eingerückte Steuervor  richtung ein- und ausgerückt wird,     wenn    die  alten     Stickfäden    aufgebraucht und die Na  deln mit     neuen    zu beschicken sind. Diese  Steuervorrichtung ist auf ,der Zeichnung  nicht ersichtlich, weil sie in mannigfacher be  kannter Art und Weise ausgebildet sein kann.  



  Oberhalb des Gewindes 51 sitzt auf     :der     Welle 52 ein Kegelrad 53, mit dem ein :auf  einer horizontalen Welle 54 lose drehbares       Kegelrad    55 kämmt, das auf der der Welle  52 abgekehrten Seite einen mit     Kronverzah-          nung    56     versehenen    Ring trägt. Demselben  gegenüber sind an ,der Stirnfläche eines     Zahn-          raides    57 zwei einander diametral entgegen  gesetzte Klauen 58 angeordnet. Auf der ge  genüberliegenden Stirnseite trägt :das Zahn  rad 57 einen Kranz mit Ringnut 59, mit der  die Rolle 59a eines Hebels     59b    in Eingriff  steht.

   Derselbe wird mit einer Rolle 59c  durch eine auf der Zeichnung nicht ersicht  liche Feder an die     Stirnseite    einer Scheibe 63  angedrückt, welche während ihres Stillstan  des durch eine Nase 63a den Hebel     59b    und  mit diesem das Zahnrad 57 in einer solchen  Stellung hält, dass dessen Klauen 58 mit der       Kronverzahnung    56 ausser Eingriff sind. Das  Zahnrad 57 steht in Eingriff mit dem Zahn  rad 60, das auf einer Welle 61 lose drehbar  ist. Auf derselben sitzt neben dein Zahnrad  60 die mit einem     Mitnehmerstift    62 versehene  Scheibe 63.

   An der der letzteren zugekehrten  Stirnseite ist das Zahnrad 60 mit einer in der  Bahn des     Mitnehmerstiftes    62 liegenden Nase  64 versehen, so     da.ss    das Zahnrad 60     von,der     Seheibe 63 mitgenommen wird, wenn der     Nit-          nehmerstift    62 bei sich drehender Welle 61  an der Nase 64 anliegt.

   Die Welle 61 wird  durch ein     Stirnradgetriebe    65, 66 von einer  Welle 67 aus bei jedem     Einfädelvorgang,    der  nicht zur vorliegenden Erfindung gehört, um  eine Umdrehung gedreht in dem in     Fig.    2  durch einen Pfeil eingezeichneten     Sinne.     Wird nun vor     Beginn    des     Drehens    der Welle  61 und somit auch vor .dem Einrücken des  Zahnrades 57 in die     Kronverzahnung    56 .das       Zahnra.[l    60 so eingestellt, dass die Nase 64  vom     Mitnehmerstift    62 mehr oder weniger    weit entfernt ist, dieser also später oder frü  her auf die     Nase    trifft,

   so kann die Scheibe  63 das Zahnrad 60 um einen kleineren oder  grösseren Betrag mitnehmen. Demzufolge  wird auch das Zahnrad 57 und von diesem  das inzwischen mit letzterem     .gekuppelte    Ke  gelrad 55 um einen entsprechenden Winkel  gedreht. Der Grösse dieser Drehlage entspre  chend macht die Welle 52 weniger oder mehr  Umdrehungen, was zur Folge hat,     @dassl    die       Schraubenmutter    50 in eine höhere oder tie  fere Ausgangsstellung eingestellt wird.

   Die  Übersetzung des vorgeschriebenen Getriebes  ist so gewählt,     ,dass    mit einer vollen Umdre  hung des Zahnrades 60 die Schraubenmutter  50 aus der     obern    Endstellung in die     tiefst-          mögliche    untere Endstellung eingestellt wird.  Die Einstellung des Zahnrades 60 entspre  chend der gewünschten     Anfangslänge    der  Stickfäden, geschieht zwischen zwei Ein  fädelvorgängen der     Handstickmaschine    mit  Hilfe eines vom Musterstreifen     gesteuerten          Schaltgesperres,    das einen um die Welle 61  schwingbaren Arm 68 mit in die Verzahnung  des Rades 60 eingreifender Klinke 69 besitzt.

    Am Arm 68 ,greift eine Stange 70 an, wel  che mit einem vom Musterstreifen gesteuer  ten, auf der Zeichnung nicht ersichtlichen  Getriebe in Verbindung steht und durch die  ses das     Schaltgesperre    68, 69 so betätigt,     dass     das Zahnrad 60 für jedes Loch im Muster  streifen um einen bestimmten Betrag     ges,clial-          tet,    die Nase 64 also um einen     entsprechenden     Betrag vom     Mitnehmerstift    62 entfernt wird.  Damit ,das Zahnrad 60 sich nicht frei     resp.     unerwünscht drehen kann, ist es :durch eine  Bremse 71 ,gebremst, welche fortwährend  wirken oder gesteuert oder auch durch eine  Sperrklinke ersetzt sein kann.  



  Die Verkürzung des Weges der Faden  anzugstangen aus der stets in gleicher Höhe  oberhalb der Nadelhalter 7 befindlichen An       fangsstellung,    entsprechend dem bei jedem  Stich stattfindenden Fadenverbrauch ge  schieht durch schrittweises Höherstellen der  Schraubenmutter 50, so     dass    die Kulissen 45  und 46 aus der zu den Drehachsen der       Schwingen    41 und 42 exzentrischen Stellung      schrittweise der     konzentrischen    Stellung ge  nähert werden.

   Zu diesem Zweck     trägt    die  Welle 52 an ihrem obern, durch ein Lager  72 am Hohlbalken 3     gelagerten        Endteil    ein  fein gezahntes Schaltrad 73, welches bei je  dem Stich durch ein     Schaltgesperre    74, 75  schrittweise gedreht wird. Die Grösse dieser  Schritte richtet sich nach dem beim Muster  durch praktische Versuche ermittelten Stick  fadenverbrauch, welcher im Musterstreifen  durch eine Lochkombination     angegeben    ist.

    Über -dem durch eine Stange 76 in     Fig.    4 mit  konstantem Hub hin- und     herbewegten    Arm  74 -des     Scha.ltgesperres    74, 75 ist ein durch  eine Feder 91 beeinflusstes, um die Welle 52  frei drehbares     Segment    92,     -welches    das Rad  73 seitwärts überragt, .durch ein auf demsel  ben festsitzendes     Bogenstück    93 und ein an  letzterem     angreifendes    Zugband 7 7 mit einem  vom Musterstreifen gesteuerten Hebelsystem  78, 79, 80, 81, 82, 83 in Verbindung.

   Das  Zugband 7 7 greift am Hebel 78 unmittelbar  an, geht nacheinander     schlangenförmig    über  auf -den Hebeln 79<B>...</B> 83 gelagerte Rollen 84,  die mit zunehmender Entfernung von den auf       gleicher    Flucht befindlichen Drehachsen 85  angeordnet sind. Die Hebel 78, 80, 82 sind  in     bezub    auf eine Reihe     Fühlerstifte    86 des  Musterstreifens den Hebeln 79, 81, 83     gegen-          überliegend    angeordnet.

   Jeder     .dieser    Hebel  78 ... 83     trägt    an seinem freien Ende einen  seitwärts gegen den     zugehörigen        Fühler;stift     86 ragenden Finger 87 und wird durch einen  Lenker 88 und einen mit konstantem Hub  hin- und     hersühwingenden    Querstab 89     bezw.     90 auswärts in seine Ruhelage, in welcher  der Finger 87 noch dicht an dem betreffenden       Fühlerstift    86 anliegt,     zurückbewegt,

      wenn  er vorher infolge     Eindringens    seines zugehö  rigen     Fühlerstiftes    in ein Loch des Muster  streifens einwärts     geschwungen    wurde. Ist  nämlich ein     Fühlerstift    in ein Loch des Mu  sterstreifens eingetreten, so kann der     Finger     des betreffenden Hebels über den     Fühlerstift          hinweggleiten,    sobald die     Querstäbe    89, 90  einwärts schwingen, indem der durch die Fe  der 91 auf das Band 77 ausgeübte Zug     stets     ein     Einwärtsschwingen    der Hebel 78 ... 83    zu bewirken sucht.

   Die Grösse der Einwärts  sehwingung jedes Hebels kann zum Beispiel  mittelst eines verstellbaren Anschlagges     (nicht     bezeichnet) begrenzt werden. Da die An  griffspunkte des Bandes 77 an den Hebeln  7 8<B>...</B> 83 verschieden weit von deren Dreh  punkte entfernt sind, und die Grösse des Aus  sühlages jedes Hebels verschieden ist, wird  ein     Einwärtsschwingen    der einzelnen Hebel  78 ... 83 eine verschieden grosse     Bewegung     des Bandes 77     resp.    des     Segmentes    92 zur  Folge haben.

   Die an ihrem vordern Endteil  bis auf die Höhe des Segmentes 92 verbrei  terte, federnd nach einwärts bedrückte Klinke  75 wird auf einem Teil ihres Weges durch  das     Segment    92 mit dem Rad 73 ausser Ein  griff gehalten. Je nach der Stellung des Seg  mentes kann daher die Klinke 75 früher oder  später mit der Verzahnung des Rades 73 in  Eingriff kommen und dieses um eine grössere  oder kleinere Strecke ihres Weges mitnehmen  Einer bestimmten Lochkombination des Mu  sterstreifens entspricht     demzufolge    auch eine  ganz bestimmte Drehung der .das Schaltrad  73     tragenden    Welle 52. Durch die Drehung  derselben um einen bestimmten Winkel wird  eine demselben proportionale Verschiebung  der Schraubenmutter 50 aufwärts bewirkt.

    Der Weg der     Fadenzubsta.ngen    10 und 11  wird infolgedessen mit jedem Stich um die  von demselben     benötigte    Fadenlänge kürzer,       bis,die        Stickfäden        aufgebraucht    sind und wie  der durch neue ersetzt werden müssen. Als  dann wird die Schraubenmutter 50 mit. den       Kulissen    45 uni 46 in ihre Tieflage einge  stellt.

   Um das     Schaltgesperre    74, 75     vollsfän-          dig    ausser     Wirkung    setzen zu können, ist an       der    Klinke 75 nach unten vorstehend, eine  Rolle 96     gelagert,    auf deren Höhe um die  Welle 52 drehbar ein Sektor 94 angeordnet  ist. Derselbe hat einen solchen Radius, dass  er,     auf    die Rolle 93 auftreffend, dieselbe mit  der Klinke 75 nach aussen     schwingt    und da  durch die letztere mit dem Riad 73 ausser Ein  griff hält.

   Das     Ausschalten    .des     Schaltgesper-          res    74, 75 kann durch entsprechendes Ein  stellen .des Sektors     9.1        geschehen,    welcher zu  diesem Zweck durch eine     Stange    95 mit einem      auf der Zeichnung nicht     ersichtlichen,    z. B.  ä<B>1</B> des     Bohrens,        Stüpfelns,        etc.,        auto-          w        Urenc     matisch in Wirksamkeit tretenden Getriebe  in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an durch Musterstreifen ge steuerten Handstickmaschinen, bei welchen die Sticknadelwagen mit konstantem Hub bin- und herbewegt werden und auf beiden Seiten des Stickrahmens angeordnete Faden anzugstangen mit jedem Stich eine dem je weiligen Fadenverbrauch entsprechend klei nere Anzugbewegung ausführen, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Fadenanzugstange unter Vermittlung je einer mit konstantem Hub betätigten, zugleich als Lenker ;
    dienen den Schwinge mit einer Hebelkulisse in Ver bindung steht, welche Hebelkulissen durch ein gemeinschaftliches, bei jedem auszufüh renden Stich nach Massgabe der Lochung des Musterstreifens schrittweise verstelltes Glied aus einer zur Drehachse der genannten Schwingen exzentrischen Stellung in eine konzentrische Lage eingestellt werden.
    UTTERANSI'UCCIII#:: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dädurch gekennzeichnet, dass eine Schraubenspin del, welche eine zur Verstellung der bei den Hebelkulissen dienende Schrauben- inutter trägt, einerseits mit einem Getriebe, .das eine einmalige Einstellung der Schrau benmutter entsprechend der anfänglichen Stickfadenlänge bewirkt, und anderseits mit einer mustergemäss gesteuerten Schalt vorrichtung in Verbindung steht, durch welche die Schraubenmutter schrittweise rückwärts bewegt wird,
    entsprechend der mit jedem Stich zunehmenden Fadenver kürzung. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, class das die einmalige Einstellung der Schraubenmutter bewirkende Getriebe eine Kupplung und ein Antriebsrad besitzt, welch letzteres bei ausgerückter Kupplung gegenüber einem zeitweise betätigten Mit- nehmerorgan mittelst einer durch den Mu sterstreifen gesteuerten Vorrichtung so verstellbar ist, dass die Dauer des Antrie bes der Schraubenspindel zwecks Einstel lung ,
    der Schraubenmutter verändert wird gegenüber der Dauer des Antriebes des Mitnehmerorganes. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Organe mit verschiedener Hubgrösse, welche von mit mehreren Lochreihen des Musterstreifens zusammenwirkenden Füh- lerstiften beherrscht sind, mit der zum schrittweisen Rückwärtsdrehen der Schrau benspindel dienenden Schaltvorrichtung behufs Steuerung derselben so in Verbin dung stehen, dass die Grösse der Schalt bewegung von der Bewegungsgrösse aller von den Fühlerstiften freigegebenen Or gane abhängig ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und ä, dadurch gekenn zeichnet, dass die zum schrittweisen Rück wärtsdrehen der Schraubenspindel ,dienende Schaltvorrichtung mit zu beiden Seiten einer Fühlerstiftrefhe angeordneten Hebeln unter Vermittlung eines biegsamen Zug- organes in Verbindung steht, welches ab- wecbslungsweise auf beiden Seiten der Fühlerstifreihe um Rollen herum geführt ist, die auf den ,
    genannten Hebeln in vom Drehpunkt derselben verschieden grossen Entfernungen gelagert sind, so dass beim Einwärtsschwingen der Hebel die Schalt vorrichtung eine Bewegung ausführt, de ren Grösse von dem dabei zurückgelegten Weg der Rollen aller von den FühIeTstif- ten freigegebenen Hebel abhängig ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 3 und 4, :dadurch gekenn zeichnet, dass das biegsame Zugorgan auf ein um die Schraubenspindel schwingbares Segment wirkt,<B>.</B> das in bezug auf ein auf der Schraubenspindel festsitzendes Schalt rad und ein mit konstantem Hub um die Schraubenspindel schwingendes Schaltge- sperre nach Massgabe der entsprechenden Lochung des Musterstreifens einstellbar ist und das Schaltgesperre jeweils auf eine bestimmte Strecke seines Weges ausser Wirksamkeit setzt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass mittelst eines um die Schraubenspindel drehbaren Sektors die Klinke des Schaltgesperres ausser Wirk samkeit gesetzt werden kann. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schwinge von einem getrennt von ihr gelagerten Hebel mit konstantem Hub betätigt wird.
CH97407D 1921-03-30 1921-03-30 Einrichtung an durch Musterstreifen gesteuerten Handstickmaschinen, bei welchen die Sticknadelwagen mit konstanten Hub hin- und herbewegt werden und auf beiden Seiten des Stickrahmens angeordnete Fadenanzugstangen mit jedem Stich eine dem CH97407A (de)

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