Maschine zur Herstellung von Nisten und dergleichen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zur Verfertigung von draht gebundenen Kisten (z.B. Laftenkisten) und dergleichen (z. B. von Rohstücken für volle oder Laftenkisten, oder Teile derselben).
Die Maschine, welühe ahne jegliche Unferbre- chung eine ganze Serie von einzelnen Kisten teilen oder deren Zusammenstellungen bear beitet, besitzt eine mechanische Vorriehtung zum Eintreiben von Drahtbefestigungsmit teln in das in Bewegung befindliche Arbeits- #n Crut, um einen die Kistenteile verbindenden Bindedralit am Arbeitsgut zu befestigen, so wie einen Mechanismus, welcher das Arbeits stück ununterbrochen vorschiebt.
Durch diese Vorrichtungen wird ein schnelleres Durchsehreiten des Arbeitsgutes durch die 31aschine ermöglicht und deren Leistungsfähigkeit erhöht, und die Bean- sprucliung der einzelnen Teile der Maschine wird durch We4a11 der durch das plötzliche Anhalten oder Anlassen des Vorschubmecha- nismus bedingten Erschütterungen auf ein 31indestmass beschränkt.
Bei den bisher bekannten Ausführungen ,der Maschine ist es üblich, das Werkstüch ruakweise unter feststehenden Krammenein- treibern vorbeizuführen, welche die Kram- men während der Ruhepausen zwischen den absatzweisen Bewe,-ungen des Arbeitsgutes in dasselbe eintreiben.
An der Maschine kann ferner eine mecha nische Vorrichtung zum selbsttätigen<B>Ab-</B> schneiden des Binfledrahtes, während sieh das Arbeitsgut in Bewegung befindet, ange ordnet sein. Dies wird bei der als Ausfüh rungsbeispiel dargestellten Maschine dadurch erreicht, dass der Solineidemechanismi--is wäh rend der Schneideoperation gleielizeitig, mit tD dem Arbeitsgut vorwärtsschreitet. Zweck mässig wird der Schneidemechanismus von dem Vorseltubmechanismus aus betätigt, und die Schneidemesser,
welche normal erweise zweel-,mä.ssig in Ruhestellung gehalten wer den, sind dann so eingerichtet-, dass sie zwi schen zwei aufeinanderfolgenden Kistenge fügen eingreifen und den Bindedraht durch schneiden können.
In den beiliegenden Zeiohnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung da.rge- stklt, und zwar ist: Fig. <B>1</B> ein Seitenaufriss einer Maschine zur Verfertigung von Kistenrohstücken ge <B>mäss</B> der Erfindung;
Fig. <B>2</B> ist ein Seitenaufriss des Auslass- endes der Maschine in etwas grösserem Mass- stabe, und zeigt den Mechanismus zum Tor schub des Werkstückes, den Krammenein- setzmechanismus und den Drahtschneide- mechanismus; Fig. <B>3</B> ist eine Endansieht,der Maschine "on der Linie A--4 der Fig. 2 aus gesehen;
Fign. 4 ist eine Schnittansicht eines die Befestigungsmittel einsetzenden und' vernie tenden Mechanismus in etwas grösserem Mass- stabe naehder Linie B-B der Fig. 3-, Fi-. <B>5</B> ist eine Draufsieht einer Seite des Auslassendes der Maschine in etwas grösserem Massstabe, und zeigt die Hauptwelle und den Kraftübertragungsmechanismus;
Fi-. <B>6</B> ist eine ver(Yrössert"e Seitenansicht. Zn tn eines der Seifenrahmen eines Schlittens für den Mechanismus zum Einsetzen der Befe- stigungsmittel*I Fig. <B>7</B> ist eine End-ansicht des in Fig. <B>6</B> Irezeigten Selilitteugestelles;
Fig. <B>8, 9</B> und<B>10</B> sind vergrösserte Seiten ansichten des Drahtschneidemechanismus -während verschiedener Staflien seiner Betäti- rr ng; .,u Fig. <B>11</B> ist eine Sehnittansicht nach der Linie C-Cder Fi.(r. <B>10;</B> Fio- 12 ist ein Schnitt nach der Linie D-D der Fig. <B>10;
</B> Fig. <B>13</B> ist eine Draufsielit,des in Fig. <B>10</B> gezeigten Drahtsehneidemechanismus; Fio,. 14 ist, ein Seitenaufriss einer von dem Drahtsehneidemeehanismus getrauenen Lehre, Fili. Ir) ist eine Endansicht der in Fig. 14 t'rezei-ten Lehre; Fig. <B>16</B> ist eine Draufsicht der in Fig. 14 gezeigten Lehre;
Fig. <B>17</B> ist eine Perspektivansielit einer Form eines bei der dargesiellten Maschine verwendeten Abstandblockes; Fig. <B>18, 19, 290</B> und 21 sind schematische Ansichten der Drahtschneidemesser und zei gen die Stellungen der Messer während ver schiedener Stadien des Drahtabschneidens.
Die dargestellte Maschine besteht im we- sentlie'hen aus einem Sortiment von mecha# nischen Werkzeugen samt Lager- und Betä tigungsteilen züm Befestigen von Bindedraht an Kistenteilen, welche der Maschine durch einen Vorschubmechanismus in zweekent- sprechenden Gefügen zugeführt werden,
so- Zn 21 wie einem selbsttätigen Mechanismus zum Abschneiden des Bin dedrahtes zwischen cleij einzelnen Kistengefügen.
Der Vorschubmechanismus der dargestell ten Maschine besitzt die endlosen Förderket- ten 2, welche zur Aufnahme der Terstär- kung,sleisten <B>C</B> und der Seifenfeile der vollen oder Lattenkistengefüge ausgebildet sind, sowie die verstellbar auf Flanschen<B>8</B> befe stigten AbstandsblAze <B>9,
</B> welche zur zweek- mässigen Verteilung der Verstärkungsleisten G -und Seitenteile<B>8</B> einzelner anlieo-ender Kistenteile oder mifeinanderfolgender Kisten gefüge dienen. Wie in Fig. <B>1</B> gezeigt ist, sind am Aufgabeende der -'k#Lsehine in den .durch die Gegenbalken<B>55</B> (Fig. <B>2)</B> starr mit einander verbundenen Seitenrahmen<B>1,</B> Lager zur Aufnahme der Welle<B>6</B> der zum Antrieb der Förderketten 2 dienenden, angetriebenen Kettenräder 4 vorgesehen. Die Förderketten bewegen sieh durch die.
Führungsrillen 3. über die am entgegengesetzten Ende der 31a- 21 <I>en</I> schine auf einer Welle<B>7</B> gelagerten losen Nettenräder <B>5.</B> Die aus einzelnen Gelenken bestehenden FörderUetten 2 können zur Auf nahme von Kisten von verschiedenen Abmes sungen seitlich verstellbar sein, und die Wel len<B>6</B> und<B>7</B> können zwecks leichteren Aus- hebens oder Einfügens von einzelnen Ketten gliedern in der Längsriehtuno,
der Ketten züi einander verstellbar "ino-eorclnet- sein.
tn Gruppen von Verstärkungsleisten und Platten für ein Kistenrohstück- oder mehrere derselben werden in (reei(P etein Zusammen- t# t'n hang in Abständen voneinander auf den Für- derkeften 2 zwischen den Abstandsblöel-"en <B>9</B> angeordnet und unterhalb der Krammenein- treiber <B>10</B> vorges#ch#ben,
welche diese Grup pen mit Hilfe von Verbindungsdrähfen zu zusammenlegbaren Gefügen verbinden, indem Krammen oder sonstige Befestigungsmittel um die Drähte lierumgelegt, durcli die Plat ten hindurch und in die Verstärk-ungsleisten hinein oder. durch dieselben hindurchgetrie ben werden. Weitere Bindedrälite können mittelst Krammen an den Platten allein be festigt und die Krammen an den unteren Plattenseiten vernietet werden.
Die Bindedräbte, welche von Vorratshas peln<B>11</B> getragen werden und über Rollen 12 laufen, werden zwischen -am Schlitten<B>27</B> be festigten Rollen<B>13</B> hindurch und von dort -unter Rollen 14 am Fuss der Krammenein- freiber vorbei geschoben und werden durch ihre Befestigung am Werkstück an vorher gehenden Punkten desselben fortgezogen.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel der Maschine werden die Förderketten für das Werkstück durch einen von der Haupt welle<B>15</B> betätigten Vors-chubmeeli-a-nismus unausgesetzt vorwäxts bewegt.
Wie dargestellt, besteht dieser Vorschub- niechanismus aus den in Fig. <B>5</B> gezeigten Nettenrädern <B>16</B> und<B>18</B> und dem durch die Stirnräder 21, 22,<B>23,</B> 24,<B>25</B> -Lind<B>26</B> gebil deten Vorgelege, sowie der GelenUetfe. <B>17.</B> Das IK--bt-tenrad <B>16</B> ist auf der Hauptwelle<B>15</B> aufgekeilt, und das Kettenrad<B>18</B> wird von der auf dem am Maschinenralimen ange brachten Stifte 20 'befestigten Muffe<B>19</B><U>ge-</U> tragen.
Es ist zu bemerken, dass das Stirn- rael 21 auf der Muffe<B>19</B> und das Stirnrad <B>296</B> auf der Welle<B>6</B> verkeilt ist, derart<B>'</B> dass die Bewegung des Kettenzahnrades<B>18</B> auf die Welle<B>6,</B> die Kettenräder 4 und die För- derketten 2 übertragen wird.
Bei dem darge, stellten Mechanismus sind die Reduktions zahnräder derart proportioniert<B>und</B> angeord net, dass sie die Fürderketten ungefähr um <B>5</B> cm bei jeder Umdrehung der Hauptwelle vorwärtsbewegen, doch ist zu verstehen, dass, ohne aus dem Bereich der Erfindung zu fre- ten, der Vorsehubmechanismus so proportio niert und eingerichtet sein kann, dass den 22 Fürderketten bei jeder Umdrehung der Hauptwelle eine grössere oder geringere Be wegung erteilt werden kann.
Die Krammeneintreiber von beliebiger geeigneter Bauart bilden und treiben<B>je</B> eine Kramme bei jeder Umdrehung der Haiupt- welle indas Arbeitsgut ein; sie sind auf dem in den Seitenralimeu <B>80</B> des Schlittens<B>27</B> befestigten Querbalken<B>29</B> eingebaut und werden von dem in vertikaler Richtung in den im Rahmen<B>30</B> vorgesehenen Führungs bahnen<B>32</B> auf- und abbeweglichen Querträ ger<B>31</B> betätigt.
Der Querträger<B>31</B> wird durch die beider seitig an der Maschine angeordneten Exzen- terstangen <B>33</B> und die auf der 11auptwelle angeordneten Exzenter 34 betätigt.
Der Draht, welcher zür Bildung der Äiammen dient, wird den Krammeneintrei- bern von den Vorratsliaspeln <B>35</B> über Rollen <B>36</B> und zwischen einem Paar auf Wellen<B>39</B> bezw. 40 verkeilten Speiserollen<B>37</B> und<B>38</B> zugeführt, welclie durch ein Zalingesperre 41 vermittelst Kurbelstange 42 und einem an der Hauptwelle befestigten Exzenter 43 be tätigt werden.
Die gleichzeitige Bewegung des Sclilit- tens <B>27</B> mit dem Arbeitsgut kann vermittelst einer auf der Hauptwelle angebrachten Hub scheibe 44 erfolgen, welche auf eine am einen En-de eines um den Punkt 47 drehbaren Win kelhebelarmes 46 getragene Rolle 45 ein- wirk>t. Das andere En-de des Hebelarmes 46 ist drehbar an einer vom Schlitten<B>27</B> getra genen Stütze 48 befestigt, so dass der Schlit ten vorwärts bewegt wird, wenn die Rolle 45 durch die Hubscheibe 44 gehoben wird.
Die Hubscheibe 44 und der Hebel 46 sind flerart geformt, eingestellt und in solcher Beziehung zu den Betätigungen der Kmm- meneintreiber <B>10</B> und dem Arbeitsvorschub- meAanismus angeordnet, dass der Schlitten sieh synchroniseli mit dem Arbeitsgut weiter bewegt, während sieb.,die Krammeneintreiber in ihrer untern Stellung befinden,
und dass derselbe beim!# Hochgehen der Krammenein- treiber unter der Einwirkung einer Feder 49 ZD in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann.
Die Krammeneintreiber sind so einge richtet.. dass sie bei jeder Umdrehung der Hauptwelle während der Abwärtsbewegung des Querkapfes <B>31</B> eine Kramme bilden;
die Hauptwelle beschreibt demna-ch während der Zeitdauer dieses Vorganges weniger als eine <B>C</B> halbe Umdrehung, und die Vorwärtsbewe- guno, des Arbeitsgomtes ist geringer als<B>'22,
5</B> n ein. Der die Krammeneintreiber <B>10</B> tragende Schlitten<B>27</B> bewegt sich dementsprechend <B>-</B> %v5 ihrend des Eintreibens der Krammen nur über eine kleine Strecke -und kehrt während des Hoebganges der<B>K</B> rammeileintreiber zu sc#iner Aiis#,
an"sstelluii(r zurück #> el L' Um die Bewegung der Welle<B>39</B> mit dem Schliffen<B>9-7</B> in Einklano, zu bringen, ist in <B>en</B> dem ITauptrahmen <B>1</B> ein Schlitz<B>50</B> vorge- t' sehen, durch den die Welle<B>39</B> hindurehragen kann.
Es ist zu bemerken, dass bei der beispiels weise beschriebenen Iffaschine das )Ärerl##st.iielz fortlaufend und mit ungefähr gleichmässiger Geschwindigkeit bewegt, wird, und dass Kxammen oder Befestigungsmittel in das sieh bewerende _X##erkstück in Zwiselienräu- men ein--etrieben werden, wobei. der die. Be festigungsmittel einsetzende Mechanismus sieh während des Einsetzens derselben mit fle-ii #Verksiüelz-- bewegt.
Es ist ebenfalls zu bemerken, dass bei der dargestellten Maschine der die Befesfigungs- mittel einsetzende )Mechanismus sieh zweck- mässi(r während des Eintreibüns gleichzeitig oder synchronisch mit dem und in einer zur Bewegungsbahn desselben pa rallel lie-enflen Bahn bewert-. und länggs der selben Bahn wieder in seine ursprüngliche Lage v.urüel,-1,-ehrt.
An den Seitenrahmen<B>30</B> des beweglichen Sehlittens <B>27</B> ist ein Querbalken<B>51</B> zum Ver nieten der Krammen an der untern Seife des _#rbeitsgutes befestigt. Auf dem Querbalken <B>51</B> sind unter jedem Krammeneintreibapparat verstellbare Nietblöcke- <B>52</B> vorgeseh(ni.
Am Ferfiggstellungsende der Maschine vorgesehene Tra3oalken <B>53</B> dienen zür Auf- nahme der fertigen Kisteiigefül-e, nachdem der Bindedraht zwischen<B>v</B> wei aufeinander- folgenden Kistengefügen durch den nachste hend beschriebenen Schneidemechanismus abgetrennt worden ist.
Da beim Abschneiden der Drähte an<B>je-</B> dem Ende der Kistenteile ein genügen-d lan ges Drahtende zum Verbinden mit andern 1,#istenteilen bleiben muss, werden die Stell- blücke entsprechend angeordnet, indem<B>je-</B> weils die erste Gruppe der einem vollstän digen Kistengefü,-,-e entsprechenden Stell- blöcke in dem gewünschten Abstande hinter den letzten Stellblöel-,en des vorhergehenden Kistengefüges angeordnet wird.
Der Schneidmechanismus ist am Auslauf ende der Maschine in genügendem Abstande von dem Krammentreibapparat <B>7 \</B> angeordnet, um das Eintreiben von mehreren, z. B. drei Krammen in ein Kisten'gefüge zu ermög lichen, bevor das Abschneiden des Drahtes erfolgt. Durch diese Anordnung wird der Draht in der gewünschten Lage während und ii.ach dem Schneiden desselben gehalten.
Der hier besühriebene Drahtsehneide- niechanismus besteht aus einem Satz einzel ner Drahtscheren, deren Anzahl,der Zahl der Krammeneintreiber entspricht, und welche unmittelbar hinter den Krammeneintreibern in der Bewegungsbahn des Werlistüelies an geordnet sind.
Diese Drahtscheren# welche an auf dem Querbalken<B>29</B> verstellbaren Kon solen<B>56</B> angebracht sind, sind normalerweise in Ruhestellun,- und hönnen jeweils, sobald sich eine freie Stelle zwischen zwei Kisten gefügen unter ihnen befinJet. betätigt, und nach erfolgteni Abschneiden des Drahtes wieder in Ruhestellung (rebracht werden.
Bei der beispielsweise. dargestellten Ma schine liegen die Drahts-eheren auf dem Werkstück auf, während sie in Ruhestellung, sind, doch ist zu verstehen, dass <B>jede</B> geeig- nefe Vorrichtunc zur Unterstützung der Drahtseheren verwendet werden kann, ohne aus dem Bereich der Erfindung zu treten.
Jede einzelne tralitschere besitzt zwei unter sich. verstellbare Sühneidemesser <B>57</B> und<B>58,</B> welche schwingend an der Konsole 23 <B>56</B> aufgehängt sind.
Wie deutlich aus Fig. <B>8, 9, 10, 11</B> und 12 ersichtlich ist, ist das Messer<B>57</B> am untern Ende des um & n Punkt<B>60</B> an der Konsole <B>56</B> schwingenden Hebels<B>59</B> befestigt; das Messer<B>58</B> ist mittelst des Stiftes<B>61</B> an der Aussenplatte<B>62</B> des durch den Hebelarm<B>65</B> um den Punkt 64 an,der Konsole<B>-56</B> schwin genden Gehäuses<B>63</B> aufgehängt.
Der Hebel arm<B>59,</B> an welcliem das Messer<B>58</B> befestigt ist, kann sich in einer im Gehäuse<B>63</B> vor <B>,</B> henen Öffnung frei auf- -und abbewegen. -ese Da der Hebel<B>59</B> und das Gehäuse<B>63</B> um verschiedene Punkte an der Konsole<B>56</B> schwingend aufgehängt sind, beschreiben sie verschiedene Kreisbogen, wenn sie in Schwingbewegung versetzt werden.
Demnach wird sieh das um den Punkt 64 kliwingende Gehäuse<B>63,</B> je nach der jeweiligen Lage der entsprechenden Teile und der Richtung der Schwingbewegung, auf dem um den Punkt <B>60</B> schwingenden Hebel<B>59</B> auf- oder abwärts bewegen, und das vom Hebel<B>59</B> getragene ZD Messer<B>57</B> wird sich dementsprechend von dem vom Gehäuse<B>63</B> getragenen Messer<B>58</B> fort oder zu demselben hin bewegen.
Die Form der Messer<B>57</B> und<B>58,</B> sowie deren Wirkungsweisc, erliellen aus Fig. <B>18,</B> <B>19,</B> 20 und 21. Das schwingende Messer<B>58</B> ist an seiner untern Kante abgeselirägt, und die Messerschneide ist in einer Aussparung vorgesehen.
Zum Schneiden eines Drahtes wird das Messer<B>58</B> nach unten gedrückt und durch den Kontakt des Draldes mit der ab geschrägten untern Messerkante rückwärts geschwungen, bis der zu zersehneidende Draht in die oberhalb der Messersclineide vor gesehene Aussparung einschnappt, worauf das Messer unter der Einwirkung der am Ge häuse<B>63</B> angebrachten Feder<B>67</B> in seine <B>EI</B> rstlage zurückkehrt.
Der Draht liegt nun mehr auf der Selineidekante <B>66</B> des Messers <B>58</B> und unterhalb der Schneidekante des Mes- qers <B>57</B> und wird durch Zusammenwirken beider Messer abgeschnitten, wie nachstehend näher beschrieben. Wenn .der Aclineideapparat in den Zwi4 sclienraum zwischen zwei Kisten-efü-en <B>C></B> zz hineinschwiligt, kommt er in Kontakt mit dem ersten Abstands-block <B>9</B> des ankommen den Kistengefüges und wird durch diesen für die Ausführung eines Schnittes eingestellt.
Die Einstellung des 'Schneideapparates muss so erfolgen, dass Dralitenden von ge- wünseliter Länge entstehen, und zu diesem Zweek ist der Apparat mit einem am Gehäuse <B>63</B> befestigten Schuh<B>68</B> versehen, welcher mit der abgesehrägten Fläche<B>72</B> des ankom menden Abstandsblockes in Eingriff kommen kann. Die Länge der freien Dralitenden wird durch die Abmessungen des verwendeten Schuhes<B>68</B> bestimmt.
Hieraus folgt, dass der Schneideapparät sich selbsttätig durch Anstoss gegen den Fördermechanismus ein stellt und,das Abschneidendes Drahtes unter Hinterlassung der gewünschten Drahtenden- längen bewirkt.<B>.</B>
W,enn der Sehneideapparat sich einem Abstandsblock -,egeni-7tber in Arbeitsstelli--ing befindet, wird durch den Druck des Ab- standsblock-es gegen den am Gehäuse<B>63</B> be festigten Schuh das Gehäuse in gleitender Aufwärtsbewegung über den Hebel<B>59</B> ge bracht, und die Messerschneiden kreuzen sieh und zerschneiden den Draht.
Die Bewegung der Messer zueinander und mit Bezuc auf die Bewegung des Förder mechanismus kann entweder durch die Be wegung des Fördermeahanismus mit Bezug auf die Drelipunkte -der Messer beeinflusst werden, oder durch die Bewegung oder Ver- stellun,y dieser Punkte mit Bezug auf den Fördermechanismus, oder auch durch Bewe gung des Fördermecha.nismus und der Dreh punkte mit Bezug auf einander.
In der Jar- gestellt-en Maschine, in welcher das Arbeits gut dauernd, fortschreitet, und die Messer sieh längs des Arbeitsgutes bewegen, erfolgt die Bewegung Jer Konsole zu der Bewegung des Fördermeelianismus, wenn der Schlitten <B>27</B> nach dem Eintreiben einer Kramme in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, <B>d.</B> h.,
wenn die Konsole<B>56</B> und die Fördervorrieli- tun- sich in enig engesetzter Riehtung zu- 23 n eg einander bewegen.
\ffährend der Bewegung der Konsole<B>56</B> und des Fördermechanismus wird der Schneideapparat durch die Feder<B>69</B> nach- giebig gegen den ersten Bloch, <B>9</B> der a nk om- menden Kistenteile gehalten, und der Hebel <B>59</B> und das Gehäuse,
<B>63</B> nehmen unter dem Druch des vorwärtssehreitenden Förderme- chanismus eine schwingende Bewegung um ihre respektiven Aufhängungspunhie in und bringen die Schneiden<B>57</B> und<B>58</B> in relative Bewegung zueinander.
Hieraus ist ersichtlich, dass der Schneide apparat automatisch durch gegenseitige Be- weg.ung des Fördermeelianismus und der Auf hängung des Sehneideapparates in Tätigkeit tritt. Diese Vorrichtung hat sieh als beson ders vorteilhaft erwiesen, da durch dieselbe das Vorsehen eines unabhängigen Betäti- g n 1,u gsmeehanismus, sowie einer eigenen Kon trollvorrichtung zum EinAtellen desselben, überflüssig wird.
Der Arbeitsvorga-ng des Schneideappa rates erhellt, -deutlich aus den Fig. <B>8, 9, 10,</B> <B>11</B> und<B>18, 19, 290,</B> 21. Fig. <B>8</B> stellt dell Selineideapparat in Ruliestellung dar, in welcher Stellung die Messer sich in der in Fig. <B>18</B> gezeigten Lage befinden.
Sobald sieh ein Zwischenraum zwischen den zu bearbei tenden Kistenteilen Jarbietet, schwingt der Schneideappa.rat in Arbeitsstellung, gegen den ankommenelen Block<B>9</B> (Fieg. <B>9).</B> Während dieses Vorganges wird das schwingende Mes ser<B>58</B> von dem Draht nach einer Seite ge drückt (Fi2#l,. <B>19),</B> und die Sehneidekante <B>66</B> des Messers<B>58</B> kommt unter,den Drallt (Fig. 20).
Beim Anstoss-des Schuhes<B>68</B> gegen den Bloch,<B>9</B> schwingt der Schneideapparat na.,ch links von der in Fig. <B>9</B> gezeigten Stellung, tn el und die Messer<B>57</B> und<B>58</B> bewegen sich ,Oleolenseitig, <B>d.</B> h.
das Messer<B>57</B> folgt der # C, vom Hebel<B>59</B> beschriebenen Bewegungsbahn und bewegt sieh abwärts entgegen der Auf- wartsbeweggung des Messers 58, ü ber die vom Gehäuse<B>63</B> beschriebene Bahn. Durch eine weitere schwingende Bewegung des Schneide apparates bewegen sieh die beiden Messer<B>57</B> <B>?Z</B> und<B>58</B> aneinander -vorbei und zerschneiden den Draht zwischen sich (Fig. 2.1).
In der dargestellten Ausführung erfolgt das<B>Ab-</B> schneiden des Drahtes, wenn der Hebelarm<B>59</B> sich in annähernd vertikaler Stellung befin det (Fi-. <B>10).</B> Ein Vorteil dieser Vorrichtuno, bestellt -darin, dass der Draht in annähernd normaler Lage zerschnitten wird,
ohne #dass derselbe wesentlich über diese Lage hinaus- olehoben wiril durch lie schwin-ende Bewe- ?# <I>hl</I> errung <B>des</B> Sehneifleapparites. Nach erfolgiem Rehnitt setzt sieh der Schneideapparat durch die Vorwärtsbewegung des Fürdermeabanis- mus auf den Bloek,
<B>9</B> und tritt ausser Täti- keit, bis sieh wieder ein Zwischenraum in den einzelnen Xistengefügen bietet.
Der oben beschriebene Schneideapparat ist einer der äussern Sehneideapparate, wel- olie -unmittelbar äber der Durchgangsbahn der Entfernun#,sblöel#e <B>9</B> und der Verstärkungs leisten der Nistenteile getragen werden und gegen den ersten Abstaudsblock <B>9</B> zwischen zwei Gruppen voll Xistengefügen des ankom menden Arbeits,--tites anstossen.
Die innern Sehneideapparate sind ähnlich ausgebildet, mit der Abweichung, dass der Schuh<B>68,</B> welcher zur Festlegung,der Länge der freien Dralitenden dient, falls derselbe angewandt wird, nicht an den Schneideappa raten befestigt werden muss.
Eine Welle 74, welche durch die Gehäuse <B>63</B> der verschiedenen Sehneideapparate geht, hält die innern Sehneideapparate in relativer Stelluno, zueinander fest und bewirkt das Zu sammenarbeiten sämtlicher Apparate, sobald die äussern Sehneideapparatei durch die Be wegung ihrer Stützen und des Fürdermeella- nismus in Tätigkeit gesetzt -werden.
Hieraus ist ersichtlich, dass eine Mehrzahl. von Schneideapparaten vorgesehen ist, welche durch den Fördermechanismus der Maschine eingestelli und in Tätigkeit gesetzt werden, um eine Anzahl von Drähten abschneiden zu können, uni-er Hinterlassung, von Drahtenden von gewünschter Länge.
Es ist ebenfalls züi beachten, dass, wenn die Schneideapparate sieh in Ruhesielluno, befinden, die äusseren Apparate sieh direkt oberlialb der Nistenleisten befinden, wodurell das Einsellwingen der<U>Apparate</U> in Leerräume zwischen Kistenteilen während der Bearbei tung eines Kistengefüges verhütet wird.
n Der hier beschriebene Drahischneide- mechanismus mac, selbstverständlich in Ver- binflung mit verschiedenen <B>7</B> Ausführungsarten von Maschinen zur Herstellung von dralit- gebundenen Kisten zur Anwendung gelan- ,(Yen, z.
B. mit Maschinen, in welchen der Ar beitsvorgang intermittierend- ist und bei wel- ehen das Arbeitsgout schrittweise unter<B>f</B> est- stehenden Krammentreibapparaten durchge- en führt wird.
Der Antrieb der Maschine hann auf irgend welche geeignete Weise erfolgen, so zum Beispiel durch die Antriebsscheibe<B>75</B> (Fig. <B>3),</B> welche mit der Welle<B>15</B> gekuppelt werden kann.
Die in bezug auf die BewegLing oder das Fortschreiten des Arbeitsgutes, sowie des Fördermechanismus gebrauchten Ausdrücke, wie "dauernd", unausgesetzt", "ohne Unter- brecliung" und ähnliche, sind angewandt um .diese Bewegungen von intermittierenden oder ruck- oder schrittweisen Bewegungen des Ar beitsgutes oder des Fördermechanismas zu unterscheiden, und dienen zur Kennzeichnung .der ununterbrochenen Bearbeitung des Ar beitsgutes, oder aller ununterbrochenen Be wegungen,
oder des ununterbrochenen Fort- sehreitens des Fördermechanismus oder des Arbeitsgutes während der Bearbeitung des Arbeitsgutes durch die Kraminentreibappa- rate.
Vorliegende Erfindung ist offenbar nicht auf<B>d,</B> e> as hier,dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern die derselben eigenen Einzelkonstruktionen mögen im Rahmen des Patentanspruches sowohl in verseIiiedenarti- ,(ren Verbindungen und Unterverbindungen, D sowie an verschiedenartigen Ausführungen von Maschinen zur Herstellung von dralitge- bundenen Kisteif zur Anwendung gelangen, <I>;n</I> ohne aus dem Bereich der Erfindung zu treten.