CH97280A - Hinterdrehbank für Fräser und ähnliche Werkzeuge. - Google Patents

Hinterdrehbank für Fräser und ähnliche Werkzeuge.

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CH97280A
CH97280A CH97280DA CH97280A CH 97280 A CH97280 A CH 97280A CH 97280D A CH97280D A CH 97280DA CH 97280 A CH97280 A CH 97280A
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CH
Switzerland
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frame
pendulum
shaft
support
gear
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English (en)
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Co Dr H Zehrlaut
Original Assignee
H Zehrlaut & Co Dr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)
  • Turning (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description


  Hinterdrehbank für     Fräser    und ähnliche Werkzeuge.    Das Hinterdrehen von     Fräsern,    Gewinde  bohrern und andern     umla-ufenden    Werk  zeugen erfordert nach Vollendung des eigent  lichen     Arbeitsweoes    einen schnellen Rückzug  des     Drelistahls,    damit die zwischen den ein  zelnen Zähnen notwendigen Nuten möglichst  schmal und hierdurch die     Zalinrücken    länger  ausfallen, der     Fräser    somit eine, längere     Le-          bensclauer    erhält.

   Der plötzliche Rückzug des  Drehstahls wird durch eine mit dem Werk  stück gleich- oder parallelachsig gelagerte       Nockenscheibe    bewirkt, an der ein     Abgleit-          daumen    arbeitet. Nach jedem Ablauf eines  Zahnes der     Nochenselleibe    springt der in  einem     wagrecht    beweglichen Support oder in  einem Pendelrahmen eingespannte Stahl  plötzlich ans dem Bereiche des     Werkstüolies     zurück. Dabei ist die Umlaufgeschwindigkeit;  <B>Z,</B>  des Werkstückes eine gleichförmige.

   Bei be  kannten Hinterdrehbänken steht diese Ge  schwindigkeit in einem ganz bestimmten Ver  hältnis zur     Nutenbreite    des zu hinter  drehenden     Fräsers.    Bei grösserer Geschwindig  keit     muss    sieh die     Nutenbreife    naturgemäss  vergrössern,     we-il    der Drehstahl bei dem durch    das Abgleiten des     Daiiinens    von der     Nocken-          scheibe    entstehenden plötzlichen Rückzug  eine gewisse, der Länge des     Rückzugweges     des Stahls entsprechende Zeit benötigt,

   die  sich bei gleichem Weg des     Rückzuges    in  allen Fällen stets gleich bleiben     muss.     



  Bevor der Stahl zum Schnitt an den  nächsten Zahn des Werkstückes ansetzt,     muss     er seine     ursprüngliclie    Ruhelage erreicht ha  ben. Er darf -also nicht bereits zum Schnitt  für den nächsten Zahn ansetzen, während er  sich noch in der durch die Bewegung hervor  gerufenen Erschütterung oder auf dem Rück  wege befindet. Wird die Länge eines Zahnes  des     züi    hinterdrehenden     Werkstückes        zum     Beispiel zu<B>10</B> mm, die     Nutenbreite    zu<B>3</B> mm  angenommen und ist die Arbeitszeit für die       Spanabnahme   <B>je</B> Zahn eine.

   Sekunde, so legt  das Werkstück bei seinem Umlauf<B>je</B> Zahn  einschliesslich     Nut.eiDen    Weg von<B>13</B> mm in  der Sekunde zurück. Es bleibt dem Stahl als  Weg zur Ausführung des Rückzuges, am Um  fang des     Werlmtückes    gemessen, die     Nuten-          breite    von<B>3</B> mm, während ihm an Zeit  oder<B>0,23</B> Sekunden zur Verfügung stehen.

        Soll aber die, Arbeitsleistung beschleunigt,  W  also eine schnellere     Herstellun-    des<B>-</B>     erk-          stüekes    erzielt -werden, dann     müsste    seine     l'rin-          laufgeseli-windigkeit        cesteiuert    -werden.

   Dem  gemäss -würde sieh die dem     Stalil    zum     Rück-          zuo#    verbleibende Zeit     verrinuern.    Er fände       tD   <B>t></B>  nicht mehr Zeit. zu seinem Ausgangspunkt       zurüekzukehren,    und würde bereits die vor  dere Kante des     foloenden    Zahnes     wee-          schneiden.    Die einzige Möglichkeit, diesem  Nachteil vorzubeugen, bestände in der Ver  grösserung der     Nutenbreite.    Dies hätte aber  andere wesentliche Nachteile im Gefolge.

    Jeder einzelne Zahn des     Fräsers    würde  schmäler und damit auch dessen Lebensdauer  kürzer. Die     Nutenbreiten    würden von den  normal festgesetzten abweichen     und    der     Frä-          ser    erhielte ein     iinnatürliches    Aussehen.

    Hieraus geht hervor,     dass    die     T-Tmclrehungs-          zahl    des zu hinterdrehenden Werkstückes  bei den bekannten Hinterdrehbänken eine     ge-          liau    begrenzte ist, die sich nicht überschreiten       lässt,    sollen nicht die geschilderten Nachteile  in Kauf genommen werden. Damit ist aber  die     Arbeitsleistun-        beorenzt.     



  -Während die     Eiiisstellung    zur Teilung für       #ie    verschiedenen Zähnezahlen bisher noch  einigermassen erreichbar ist<B>-</B> sei es durch       Auswechslunf,        verse-Iiiedenzahniger        Kopier-          s--elieiben.    sei es durch Einschaltung von       Weeliselrädern   <B>-</B> so ist die. Veränderung der       Einterdrelltiefe    der einzelnen Zähne durch  aus unvollkommen.

   Das gilt     aucb.    für     solcht,          Einterdrelivorriehtungen,    bei denen der Dreh  stahl in -umgekehrter Anordnung im Support       eingespann11-    und- die     Werkstückswelle    exzen  trisch zur Antriebswelle in     eine-in        sch-wingen-          den    Rahmen gelagert ist, der mittelst einer       auf    der Antriebswelle sitzenden     Daumen-          seheibe    die     Pendelbewecrung    erhält. Hierbei  findet jedoch kein plötzliches Wegkippen des  W     erksWer-,es    statt.  



  Auch bei der     Hinterdrelibank    nach vor  liegender Erfindung ist die     -#Verlistüel#swelle,     in einem     Pendelralimen    gelagert; jedoch wird  ihre Drehung zugleich auf eine     Daumen-          seheibe    übertragen, die     mit    einer ein- und  feststellbaren Kurvenbahn zusammenarbeitet.    Durch deren Verstellung kann sowohl     der          Pendelaussehlag5    wie auch die     Hinterdreh-          tiefe    beliebig geändert werden.

   Die     -Cber-          einstimm-ung    der Zähnezahl der     Daumen-          sclieibe        und    des Werkstückes: kann durch       Einsehaltnii-    entsprechender Übersetzungen       liero,estellt    werden.

   Damit entfallen die Aus  wechslung     und        das        Vorrätigglialten    einer     gro-          zen    Anzahl     Daunienseheiben    für die verschie  denen     Zalinezahlen        und    vor allem für die  -verschiedenen     1:lip-te.rdrehtiefev.     



  Auf der     Zeichnuno,    ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung in     Fig.   <B>1</B> in     Seiten-          und    in     Fig.    2 in Oberansicht dargestellt,       Filg.   <B>3</B> zeigt eine Einzelheit, und     Fig.    4     sehe-          inatisell    die Vor- und     Naeheilun1o7.     



  Im     )Ärerkbankgestell   <B>a</B> ist die treibende  Welle     b    gelagert, auf der das Zahnrad     c     sitzt. Ausserdem ist im     WerkbankYestell    a  ein Pendelrahmen<B>d</B> in Spitzen bei e gelagert,  die ausserhalb des Teilkreises des treibenden       Zalinrades        c    liegen.

   Dieses greift in ein  Zahnrad     J    ein. dessen im Pendel  rahmen<B>d</B>     o#elarert        i--t.    Das Zahnrad<B>f</B> treibt       mittel.'t        cles   <B>y</B> ein Zahnrad     li,    das       L-1        iehfill.--s    im Pendelrahmen<B>d</B> lagert und  auf der zum Aufspannen des Werkstückes,  zum Beispiel- eines     Fräsers   <B><I>k,</I></B> dienenden  -Welle i sitzt.

   Vom Zahnrad     li    wird die     Drp-          hung    über das Zahnrad<B>1</B> auf die im Pendel  rahmen d     -elauerte        -Welle,    in     übertra-en.     Auf ihr sitzt eine Daumenscheibe     ji.    die im       nIezeiehneten    Beispiel     zwülf    Zähne, also     eben-          soviel    wie der     züi    bearbeitende     Fräser    k, auf  weist.

   Die Daumen     ii'    der Scheibe n arbeiten  mit einer     Kurvenseheibe    o zusammen, die  um den Zapfen     (I.'    im     Werkbanligestell    a, dreh  bar ist und     mittelst    eines Griffes o' verstellt  werden     hann.    Der Grad der Einstellung     lässt     sich durch eine am Gestell<B>a</B> vorgesehene,  nicht gezeichnete     Shala    bestimmen. Die  Kurvenscheibe o     kinn    eine Kurvenbahn     auf-          -weisen,    die nach einem Kreisbogen aus dein  Mittelpunkt der     D".iuinenselieibe    n geschlagen  ist.

   Der Pendelrahmen<B>d</B> würde stillstehen,  wenn die Kreiskurve     --leieliachsi"    zur     Dau-          inenselleibe    n eingestellt ist. Für das     Ilinter-          drehen    der Werkstücke -wird die Kurven-           ##elleibe    o     naeli    Vorschrift der     Skila        ein-          Damit    ist der Pendelausschlag     und          (leinngemäss    die     Hinterdrelitiefe    bestimmt,

   weil  die Daumen     ti'    den Pendelrahmen     d    in     Über-          L--iiistimniLing    mit der ihnen durch die     Kur-          #-umscheibe    o erteilten Ablenkung wegdrücken.  Beim     Abuleiten    der Daumen,     U'    von der       Karvenseheibe    o fällt der Pendelscheibe<B>d</B>       um    dasselbe Mass plötzlich zurück und führt       daii-Lit    den     Fräser   <B>k-</B> aus dem Bereich des  Stahls. Die Zähnezahl der Daumenscheibe n  ist eine beliebige.

   Die erforderliche     Überein-          #Aimniting    mit der     Z"i.Iiiiezalil    des     Frätsers   <B>k</B>  wird durch     Ausweelislung    der     Übersetzung-          räder        h    und<B>1</B> bewirkt.  



  Die     Voreilung    entsteht- dadurch,     dass    der  Pendelrahmen     d    beim     Vorscliwingen    einen       Kreisschlao,    um seinen ausserhalb des Teil  kreises des treibenden Zahnrades     c    gelegenen       Drelipunkt    e beschreibt und dem auf dem  Support     q    fest eingespannten     Drehsiahl   <B>p</B>  im gleichen Drehsinn entgegeneilt, wie durch  den Winkel a in     Fig.    4 angedeutet.

   Dabei       zwin-t    das     Zalinrad   <B>c</B> das Zahnrad<B>f,</B> sich  im gleichen     Drühsinne    abzuwickeln. Beim       Rückschwingen    des     Pendelralimens        d    nach  erfolgtem Abgleiten der     Daamenscheibe    n  von der Kurvenscheibe o erfolgt eine dem  Grad der     Voreilung    entsprechend grosse     Nach-          eilung.     



  Angenommen, ein zu hinterdrehender     Frä-          ser    hat zehn Zähne und dreht sieh in zehn  Sekunden einmal herum. Er hat dann für  jeden Zahn einschliesslich der Nute eine Um  laufzeit von einer Sekunde. Die Zahnlänge  beträgt<B>10</B> mm, die     Nutenbreite   <B>3</B>     Tnm,        mit-          tz     hin der Zahnabstand<B>13</B> mm. Demnach wird  die Zahnlänge von<B>10</B> mm in<B>= 0,77</B> Se  kunden zurückgelegt. Der Rest von<B>0,23</B> Se  kunden bleibt für die     Nutenbreite    und dem  zufolge dem Stahl     züm    Rücklauf zur Ver  fügung.

   Infolge der Lage des Schwingungs  punktes e des Pendelrahmens<B>d</B> ausserhalb  des treibenden Zahnrades<B>e,</B> und der     Abrol-          lung    der Räder     c        -und        f    aufeinander, wird  bei jedem Hub eine     Voreilung    von<B>3</B> mm er  reicht, wie durch Versuche festgestellt wurde.  Der     Fräser    legt nun innerhalb der oben be-    rechneten<B>0,77</B> Sekunden einen Weg von ins  gesamt<B>13</B> mm zurück.

   Da nur während einer  Weglänge<B>voll</B>     10   <B>mm</B> Arbeit geleistet -wird,  so braucht der     Fräser    infolge der     Voreilung     zur     Zurücklegung    dieses<B>10</B> mm langen     We-          gesstatt   <B>0,77</B> Sekunden nur<B>0,77 -</B>     0,59     Sekunden.<B>Ei</B> s stehen also zur Ausladung  <B>0,77 - 0,59</B>     =   <B>0,

  18</B> Sekunden mehr zur Ver  fügung gegenüber einer     gleiehbleibenden.          Umlaufgescliwindigkeit    bei den bekannten       Hinterdrellbänkeii.    Für den Rückzug des       Fräsers        k    aus dem Bereich des Stahls<B>p</B>  bleiben demnach insgesamt<B>0,23 + 0,18 =</B>  0,41 Sekunden. Da aber nur     0,23    Sekunden  für den Rückzug erforderlich sind, kann die       Umlaufzeit    -um<B>0,18</B> Sekunden<B>je</B> Nute und       i-iiithin    die von der Umlaufgeschwindigkeit  des Werkstückes abhängige Arbeitsleistung  entsprechend gesteigert werden.  



  Soll zugleich mit der Hinterdrehung des       Fräsers        lz    in Richtung des Umfanges eine  seitliche, schräge     Hinterdreliung        dureligeführt     werden, wie sie bei     Ilinterdrehvorrielitungen     mit unterbrochenem Antrieb mittelst     selirä-          ger    Schlitzführung bereits vorgeschlagen  wurde, dann kann dazu die.     Seliwingbewegung     des Pendelrahmens<B>d</B> auf     einfacliste    Weise  ausgenutzt werden.

   Zu diesem Zwecke wird  ,im Pendelrahmen<B>d</B> eine einstellbare Zunge     S'          (Fig.   <B>3)</B> befestigt, die beliebig geformte     sym-          metriselie        Ablaufbahnen    s besitzt.

   Mit einer  derselben drückt sie beim     Vorseliwingen    des  Pendelrahmens<B>d</B> gegen einen versetzbaren  Zapfen r des Supportes     q    und bewirkt da  durch dessen seitliche Verschiebung zugleich  mit der Hinterdrehung in der     Umfaugrieli-          tung    des     Fräsers   <B>k.</B> Durch Rechts- oder  Linksschaltung des Zapfens r wird eine  rechts- oder linksseitige     Hinterdrehung    er  zielt.

Claims (1)

  1. PATEINTANSPRUCH: Hinterdrehbank für Fräser und ähnliche #Verkzeuge, deren Welle gegenüber dem<B>im</B> Support eingespannten Drelistahl in einem zur Antriebswelle- pendelnden Ralimen ge lagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückswelle ihre Drehung einer Deuumen- selleibe mitteilt, die mit einer Kurvenscheibe zusammenarbeitet, welelle zur Änderung des Pendelausschlages des Rahmens und dem- 7tifol--c,
    auch der Hinterdrehtiefe einstellbar ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Hinterdrelibank nach Patentansprucli, da durch gekennzeichnet, dass der Pendel rahmen um eine ausserhalb des Teilkreises eines Antriebszahnrades gelegene Achse schwingt, so dass sich das von ersterem ,
    getriebene Zahnrad auf dem treibenden abrollt und eine zusätzliche Drehung zur Erzielun(r einer Voreilung beim Arbeits- .I Ilub und einer Naeheilung beim-Leerliub er'hält. 2.
    Hinterdrehbank nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass am Pendelrahmen eine symmetrische Kurvenbalin angeordnet ist, die mit einem am Support versetzbaren Zapfen zusam menarbeitet, so dass dem Support durch die Vorschwingung des Pendelrahmens in folge der Einwirkung der Daumenscheibe eine Bewegung für eine mit der Hinter drehung in der Umfangsriehtung gleich zeitige seitliche Hinterdrehung erteilt wird.
CH97280D 1921-03-11 1921-07-22 Hinterdrehbank für Fräser und ähnliche Werkzeuge. CH97280A (de)

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