CH97204A - Verfahren zur Nutzbremsung von Wechselstromreihenschlussmaschinen. - Google Patents

Verfahren zur Nutzbremsung von Wechselstromreihenschlussmaschinen.

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CH97204A
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Verfahren zur Nutzbremsung von     WechseIstromreihenschlussmaschinen.       Bei der     Nutzbreinsung    von     Wechselstrom-          reihenschlussmotoren,    insbesondere von Bahn  motoren, kommt es darauf an,     dass    die Schalt  einrichtung einfach ausfällt, das Gewicht der  für die Schaltung zusätzlichen Apparate<B>ge-</B>  ring wird und dabei der Leistungsfaktor  möglichst gross wird.  



  Während die bekannten Verfahren diesen  Ansprächen nur in einzelnen Punkten genü  gen, ist durch die Erfindung ein Verfahren  gegeben, das die genannten Bedingungen zu  gleich erfüllt. Es besteht darin,     dass    die  Spannung der Erregerwicklung durch Neben  schalten von     ohm'schem    Widerstand und       Hinterschalten    von induktivem Widerstand  zu dieser Wicklung gegen die Netzspannung  in der Phase verschoben wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist  in     Fig.   <B>1</B> der Zeichnung dargestellt. Dort  bedeutet t die Sekundärwicklung eines Lei  stungstransformators, von dem aus der     Reihen-          schlussmotor    gespeist wird.     Von    diesem ist  der Rotor<B>?-,</B> die mit diesem in Reihe ge  schaltete Kompensationswicklung<B>k</B> und die    Erregerwicklung e dargestellt. Rotor- und Kom  pensationswicklung sind in Reihe mit einer  zusätzlichen     Sel#stinduktion    s an die     Klemmen-          spannungP    des Transformators angeschlossen.

    Nach     derErfindung    wird die     Erregerwicklung    e,  die für den     Motorbetrieh    ebenfalls mit dem  Rotor r in Reihe liegt<B>"</B> für den     Generatorbetrieb     an eine Klemmenspannung<B>F</B> des Trans  formators angelegt, wobei neben die     Wicklung    e  ein     ohm'scher    Widerstand zu     und    hinter diese  eine Drosselspule     d    geschaltet wird. Diese  besondere Schaltung bewirkt eine     Phasen-          versebiebung    der Spannung an der Erreger  wicklung e.

   Die Wirkung dieser Phasenver  schiebung auf den     Generatorbetrieb    ist in  dem     Vektordiagramm        (Fig.    2) veranschaulicht.  Die mit der Spannung P     konphase    Spannung  F bildet die Resultierende der Spannungen  <B>E,</B> an der Erregerspule und der Spannung     Ei     an der zusätzlichen Drosselspule<B>d.</B> Die erstere  ist gegen die Netzspannung um den Winkel a  verschoben. Mit ihr     konphas    ist die Strom  stärke J, im Zweige des Widerstandes zu.

    Zu dieser senkrecht steht die Stromstärke<B>J,</B>           in    der     Erregerwicklung,    die mit dem Strom  durch den Widerstand     J,    die resultierende  Stromstärke<B>-1,1</B>     ei-gibt,    die die Drosselspule<B>d</B>  durchfliesst. Der     Erregerstroinstärke    J,     ent-          t'        lilegengesetzt        gerichtet        ist        die        in        dem        Rotor     erzeugte Rotationsspannung.

   Diese     ei-gibt    mit  der     Reaktanzspannung   <B> & </B> des     Rotorzweiges     die     Klemmen,#pannung    P. Senkrecht zur     Reak-          tanzspannung-    steht der Vektor des     Anker-          Strom & S        J",    der mit der     Kleminenspannung     den     Pliasenwinkel   <B>c</B> bildet.

   Es ist ersichtlich,       dass    ohne die     Phaqenverseliiebting    der Erreger  spannung     E"    die Rotationsspannung     E,    einen  grösseren Winkel     init    der Klemmenspannung P  bilden würde, wodurch die     Reaktanzspannung     <B><I>Z</I></B> grösser ausfallen und in eine Richtung  fallen würde,     dio    eine grössere     Pliasenver-          schiebung    des     Rotorstromes        J"    gegen die       Kleinmenspannung    zur Folge hätte.

   Gegen  über dem bekannten Verfahren, bei dein eine  derartige Schaltung verwendet wird, besitzt  also das vorliegende Verfahren den Vorteil,       dass    es einen besseren Leistungsfaktor     ei-gibt.     Ferner fällt     das        Grewicht    der zusätzlichen  Apparate<B>für</B> die     Generatorschaltung    geringer  aus als bei dieser Schaltung, da der     ohm'selie            und    der induktive Widerstand im Erreger  kreis auch zusammen mit dem erforderlichen  -zusätzlichen induktiven Widerstand ein     ge-          -riiigeres    Gewicht ergeben,

   als der für jenes  Verfahren     erforderlie        lie    induktive Widerstand  im     Rotorkreis.    Dabei wird die Schalteinrich  tung selbst einfacher als beispielsweise bei  den bekannten Verfahren, bei denen die     Rei-          henschlussmaschine    für den     Generatorbetrieb     von einer besonderen Stromquelle aus     ei-regt     wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Nutzbremsung von Wechsel- stromreilienschlussmagehinen, die während der Generatorperiode vorn Netz aus fremd ei-regt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Erregerwicklung durch Neben schalten von olim'schein Widerstand und Hinterschalten von induktivem Widerstand zu dieser Wicklung gegen die Netzspannung in der Phase verschoben wird.
CH97204D 1920-08-26 1921-07-13 Verfahren zur Nutzbremsung von Wechselstromreihenschlussmaschinen. CH97204A (de)

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