AT121706B - Einphasenmotor mit vorgeschaltetem Kondensator. - Google Patents

Einphasenmotor mit vorgeschaltetem Kondensator.

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AT121706B
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Austria
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capacitor
motor
upstream
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induction
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Heinrich Dipl Ing Haas
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Siemens Ag
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  Einphasenmotor mit vorgeschaltetem Kondensator. 



   Um die Ausnutzung und den Wirkungsgrad von zum Anschluss an einphasige Wechselstromnetz dienenden mehrphasigen Induktionsmotoren zu verbessern, hat man bereits vor eine Phase einen Kondensator geschaltet. Hiedurch werden zwar für den normalen Betrieb des Motors günstige Verhältnisse erzielt, jedoch wird durch Verwendung des für den Betrieb 
 EMI1.1 
 verbessert. Um das Anlaufmoment zu erhöhen, muss man zu besonderen Hilfsmitteln greifen, durch die der Teil der   Ständerwicklung,   dem der Kondensator vorgeschaltet ist, während des Anlassens einen höheren Strom als während des normalen Betriebes erhält.

   Man hat hiezu beispielsweise parallel zum Kondensator einen Zusatzkondensator, der nach erfolgtem Anlauf abgeschaltet wird, oder einen Transformator geschaltet, durch den die Spannung des Kondensators und infolgedessen auch der die   Ständelwicklung durehfliessende Strom   erhöht wird. Die Anordnung eines besonderen Transformators oder Zusatzkondensators ist aber umständlich und infolge der hiedurch erzielten Verteuerung des Motors unwirtschaftlich, so dass die Verwendung des Kondensators bei Einphasenmotoren bisher noch nicht im grösseren Umfange erfolgen konnte. 



   Nach der Erfindung werden die   Anlaufverhältnisse   des mit einem Kondensator versehenen Einphasenmotors dadurch erheblich verbessert, dass vor den Kondensator während des Anlaufes eine Selbstinduktion geschaltet wird. die nach erfolgtem Anlauf kurzgeschlossen oder abgeschaltet wird. Die zweckmässig als Drosselspule angebildete Selbstinduktion ist nur während des Anlaufs kurzzeitig belastet, sie kann daher kleine Abmessungen haben und wird infolgedessen verhältnismässig billig. Da sie nach erfolgtem Anlauf abgeschaltet oder kurzgeschlossen wird. so genügt hiefür ein einfacher Schalter, so dass durch Verwendung der Spule der Betrieb des Motors nicht besonders verteuert wird. 



   In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Die   Ständerwicklung   des   Einphaseninduktionsmotors   besteht aus den beiden um   900 wie hei   einem Zweiphasenmotor gegeneinander verschobenen Wicklungsteilen U, X, T, Y, deren freie Enden U und   V   unmittelbar miteinander verbunden sind, während in die Verbindungsleitung der Enden X, Y der beiden Wicklungsteile der Kondensator C und die Spule D geschaltet sind. Parallel zur Spule D liegt der einpolige Schalter S, durch den die Spule nach erfolgtem Anlauf des Motors kurzgeschlossen wird.

   Der eine Pol der Netzleitung liegt an   U   ; der zweite Pol kann entweder wie gezeichnet an X oder an Y gelegt   werden.   Je nach der Art dieses zweiten Anschlusses hat der Motor Rechts-oder Linkslauf. 



   Die durch das Vorschalten der Selbstinduktion erzielte Verbesserung der Anlaufverhältnisse ergibt sich aus den in den Fig. 2 und 3 dargestellten Vektordiagrammen, bei denen der Ohmsche Widerstand   ma,   der Drosselspule vernachlässigt ist. Fig.   2   zeigt das Diagramm des Motors bei normalem Betrieb ohne Drosselspule, während Fig. 3 das Diagramm beim Anlauf des Motors mit vorgeschalteter Drosselspule darstellt. Das Diagramm der Fig. 2 kann als bekannt vorausgesetzt werden, so dass sich eine nähere Beschreibung   erübrigt.   Wie Fig. 3 zeigt, wird durch Einschalten der Drosselspule die Spannung vom Punkt V bis zum Punkte D im Vergleich 

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 zu der Spannung des Wicklungsteiles V, Y wesentlich vergrössert.

   Entsprechend vergrössert sich auch der induktive Spannungsabfall   I2.     #   (Li   + L2) sowie   der Ohmsche   Spannungs-   abfall I2   (Wi   +   ira,),   wobei mit Li und w1 die Selbstinduktion und der Ohmsche Widerstand des Wicklungsteiles T, Y und mit   L2   und   1C2   die der Drosselspule D bezeichnet sind, während die Netzspannung E"in beiden Fällen unverändert bleibt. Senkrecht zum Vektor des induktiven Spannungsabfalles steht der Stromvektor I2. der durch Vorschalten der Drosselspule einen wesentlich grösseren Wert erhält als der Vektor des normalen vom Motor aufgenommenen Stromes   Il.   



   Infolge der   stärkeren Stromaufnahme   bei vorgeschalteter Selbstinduktion kann der Motor aber ein erhöhtes Moment entwickeln, so dass die Anlaufverhältnisse des Motors hiedurch wesentlich verbessert werden können, ohne dass es hiezu ausser der Spule und des Schalters weiterer Hilfsmittel bedarf.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Induktionsmotor mit mehrphasiger Wicklung und vorgeschaltetem Kondensator in einem EMI2.1 Kondensator eine Selbstinduktion geschaltet ist, die nach erfolgtem Anlauf abgeschaltet oder kurzgeschlossen werden kann. EMI2.2
AT121706D 1929-04-15 1930-02-22 Einphasenmotor mit vorgeschaltetem Kondensator. AT121706B (de)

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DE121706X 1929-04-15
AT121706T 1930-02-22
DES104737D DE652645C (de) 1932-05-28 1932-05-28 Mehrphaseninduktionsmotor fuer Einphasenanschluss mit Kondensator in der Hilfsphase

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AT121706B true AT121706B (de) 1931-03-10

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AT143070D AT143070B (de) 1929-04-15 1933-05-27 Induktionsmotor mit mehrphasiger Wicklung, dessen einer Phasenwicklung ein Kondensator vorgeschaltet ist, zum Anschluß an ein Einphasennetz.

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AT143070B (de) 1935-10-10

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