CH97201A - Kupplung für auf Schienen geführte Fahrzeuge. - Google Patents

Kupplung für auf Schienen geführte Fahrzeuge.

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CH97201A
CH97201A CH97201DA CH97201A CH 97201 A CH97201 A CH 97201A CH 97201D A CH97201D A CH 97201DA CH 97201 A CH97201 A CH 97201A
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CH
Switzerland
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spring
lever
coupling
springs
vehicle
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Application number
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English (en)
Inventor
Baumann Otto
Original Assignee
Baumann Otto
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/02Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with interengaging movably-mounted hooks or links guided into alignment by a gathering device, e.g. "Dowty" type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  



  Kupplung für auf Schienen gefübrte Fahrzeuge.



   Bisher bekannte übliche Kupplungen   finir    auf Schienen geführte Fahrzeuge, wie    Eisenbahnwagen, Rollwagen etc., beclurften    jeweils zum An- oder Entkuppeln   geraume    Zeit. Diese Arbeit war des öftern mühsam, abgesehen von den damit verbundenen Gefahren,   in. sbesondere wenn die Gewinde    dieser   Kupp-    lungsteile durch Regen und Feuchtigkeit von einem leichten Rostbeleg oxydiert sind.   Kupp-      lungsbrüche    infolge durch Rost angefressener Kupplungsteile waren nicht selten. Solche Defekte verursachen nicht nur   gro#e    Unkosten, sondern rufen öfters Verkehrsstörungen hervor, wenn nicht Reserveteile sofort   greifbar    sind.



   Gegenstand der vorliegenden   Erfinclung    ist nun eine Kupplung für auf Schienen geführte Fahrzeuge, durch   welche diese #bel-      stände vermieclen werden    sollen. Dies wird dadurch erreicht, dass an der Stirnseite eines Fahrzeuges mindestens ein Kupplungshebel in der Horizontalebene   schwingbar    angeordnet ist, welcher durch ein   Fedeyaar    so gehalten wird, dass sein Längsmittel stets das Bestreben hat, sich in ungekuppeltem Zustand in der Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufend zu halten.

   Das freie Ende des   Kupplungshebels    ist mit einem seitliche   Auf-    lauf-und Greifflächen aufweisenden Ein  griffskörper    versehen, derart, dass er durch Bewegung gegen den Kupplungshebel eines anderen sich annähernden Fahrzeuges mit diesem sich selbsttätig verriegeln kann. Das Federpaar steht unter EinfluB von Mitteln, mittelst welchen jeweils eine Feder entspannt werden kann, so dass infolge einseitiger Wirkung der andern Feder die Verschwenkung des   dazugeh#rigen Kupplungshebels und    damit eine Entkupplung bewirkt wird.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei   beispielswei-    sen Ausführungsformen zur Darstellung gebracht, und es zeigt von denselben :
Fig.   1    eine Draufsicht auf eine   gemma3    der Erfindung   hergestellte Wagenverbindung,   
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer mit Hohlkörper versehenen Ronsole, und
Fig.   3    eine teilweise im Schnitt gehaltene Ansicht einer   Lagerung des Kupplungshebels    eines ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 4 eine teilweise Ansicht von der Seite, und 
Fig. 5 eine Ansicht gegen die Hebelseite eines zweiten Ausführungsbeispiels. mach dem ersten Ausführungsbeispiel    (Fig.

   1 bis    3) bezeichnen   1    und   2    die Wagen  rahmengestellteile, wie solche    in üblieher Weise an der Stirnseite der Fahrzeuge angeordnet sind, 3 die   Pufferfedern    und 4 die Puffer derselben. In der Mitte der Stirnseite des Wagenrahmengestelles ist auf den Flan  schen    des Rahmens je eine   Verstärkungs-    platte 5   mittelst Nieten    6 befestigt. In den Flanschen des Rahmens und den   Verstär-      kungsplatten    ruht ein Zapfen 16, auf   wel-    chem die Büehse 20 (Fig. 3) lose lagert. Auf dem Zapfen 6 resp. der   B#chse    20 ist der zweiarmige Hebel 1. 2 horizontal schwingbar gelagert.

   Der Hebel 12 ist an seinem äussern freien Ende mit einem   Herzstiicli    13 versehen und bildet mit diesem ein Ganzes. Der gegen das   Fahrzeug geriehtete Arm    18 des Hebels 12 weist eine Use 17 auf, an welcher die einen Enden eines   Schraubenfederpaares    angehängt sind. Die andern, rechtwinklig umgebogenen Enden 10 dieses quer zu den Hebeln   12    verlaufenden Federpaares stehen mittelst den Konsolen 7 in Verbindung. Die am zweckmässigsten hinter den   Pufferfedern,    an dem    Rahmengestell montierten Konsolen T weisen    je einen rechtwinkligzudiesenstehenden,    schräg abwärts nach aussen gerichteten, bei- spielsweisezylindrischenHohlkörper8auf.   



  Die aussen   liegenden Stirnseiten der Hohl-      k#rper sind durch    je eine Deckwandung 32 abgeschlossen. Diese Stirnwandung 3 dient zur Anlage des Teils 10 der gespannten Feder 11. In axialer Richtung verlaufend. besitzt der Hohlkörper einen nahe dem innern Ende beginnenden, nach dem   #u#ern Ende      f#hrenden    Schlitz 36. Die Schlitz   36    dienen   zur Durchführung der rechtwinkligen,    mit je einem Griff 9   versehenen Ausläufer 10,    zwecks Vornahme der Kupplungsvorgänge.



  Die Sehraubenfeder 11, welche quer auf diese Arme 18   resp. Hebel 12 einwirken, bezwek-    ken letztere in   ungekuppeltem    Zustand stets im Sinne der Längsrichtung des Fahrzeuges zu halten.



   Zwecks Entkupplung wird beispielsweise der links untere Griff 9 (Fig. 1) so verdreht,    da# das rechtwinklige Ende des Ausläufers   
10 in Richtung des Schlitzes 36 steht, wobei    derselbe von der Rastfl#che abgleitend    in diesen einspringt bis er durch   Aufsehlag    auf das   hintere Schlitzende anschlagt. Die   
Feder wird dadurch entspannt, es wirkt daher nur noch die links obere Feder, welche ihrer seits den Arm 18 nach oben zieht,   wobeider   
Kupplungshebel 12 links im Sinne des Uhr zeigers verschwenkt wird, in die   Laye vie    die strichpunktierten Linien   beispielswelse    zeigen.

   Dabei gelangen die Kerben des   zuge-       h#rigen    Herzstückes ausser Eingriff mit dem
Herzstück des andern Kupplungshebels. so dass die Kupplung aufgehoben ist. Durch Zug des Handgriffes 9 nach aussen, bis zur   Hoche    der   Deckwandung 32. wird die    ent    spannte    Feder wieder angezogen, so dass der Hebel   12    wieder in die   Ausgangsstellung zu-    rückkehrt. Durch Drehung des Griffes 9 resp. des zugehörigen   Ausl#ufers 10, so da# letz-    terer mit. seinem rechtwinkligen Endteil an der   Deckwandung    32 anliegt, wird er in dieser Lage wieder arretiert.



   Soll die Kupplung   zweier Wagen statt-    finden. so schiebt man einfach die zu   kuppeln-    den   Wagen gegeneinander, wobei die    Herzstücke der beiden   Kupplungshebel aufeinan-    der treffen und   werden infolge ihrer gew#lbten       seitlichen Auflauffl#chen und federnden Anordnung gegeneinander gedrückt, bis infolge    Einflusses der auf die Kupplungshebel wir  kenden    Federn die Kerben 15 ineinander  sehnappen    resp. haken.



   Das   zweite Ausführungsbeispiel. Fig. 4    und   5. unterscheidet sich,    vom   vorbeschrie-    benen dadurch, dass zur leichteren Vornahme der Entspannung und Wiederspannung der Federpaare, welche bei den Kupplungsvor   g#ngen stattfinden, Hebel#bersetzungsein-    richtungen vorgesehen sind. 1 ist wiederum das   Wagenrahmengestell, an welchem    mittelst Schrauben 22 der nach unten gerichtete Support 21 befestigt ist.

   In der   Lagerboh-      rung des    Supportes   21    lagert der hin-und herbewegliche Bolzen   24.    Der Bolzen 24 trägt an seinem nach aussen zu liegen kommenden Ende einen rechtwinklig zu diesem   angeord-      neten    Mitnehmer 26,   andernends dagegen    einen Ring 25. Am Ring 25 ist das eine Ende der Schneckenfeder 11 angehängt, welch letztere mit ihrem andern Ende mit der Ose   17    des Kupplungshebels in Verbindung steht.



  Der Kupplungshebel besitzt an seinem freien Ende wiederum ein Herzstück, analog dem ersten Ausführungsbeispiel, und gela. ngt ebenfalls ein Paar solcher Federn 11 zur Verwendung, welche den Kupplungshebel in Längsrichtung des   Fahrzeuges zn halten be-    stimmt sind. Das dem Mitnehmer 26 zuge  kehrte    Ende des Bolzens 24 durchdringt die Gabel 34 des Hebels 28, welch letzterer auf der Axe 27 des Supportes 35 drehbar angeordnet ist. Nahe   dem Mittelteil des He-    bels 28 sind beiderseits desselben dureh den Bolzen 30 Stützen 29 angelenkt. Die Stützen 29 sind an ihren freien Enden mit Nasen 31 versehen, welche mit dem Vorsprung 32 des Supportes 21 in Eingriff gebraeht werden und den Hebel 28 in ausgesehwenkter Lage, wie die gestrichelt dargestellten Linien in Fig. 4 zeigen, halten können.

   In dieser Stellung ist die Feder 11 angespannt, indem mittelst der Gabel 34 der Mitnehmer 26 und   flie    Bolzen 24 a-ngezogen werden. Soll der Hebel 28 aus seiner gestrichelten   Lage ge-    bracht werden   zweeks    Entspannung der Feder, so dreht man denselben noch etwas im Sinne des Uhrzeigers, so dass die Stützen 29 ausser Eingriff des Vorsprunges 32 gebracht werden können, worauf man denselben durch (lie Federzugwirkung zurückgleiten lässt, wobei sich der Entkupplungsvorgang des Kup  pelhebels    durch Verschwenkung desselben in oben beschriebener Weise   abspielen    kann.



  Zur siellern Haltung des Hebels 28 in der die Feder 11 spannenden Lage können Sicherungsorgane vorgesehen sein.



   Der Anzug und die Freigabe des Bolzens resp der Feder konnte auch durch eine andere geeignete Vorrichtung bewerkstelligt werden, zum Beispiel mittelst einer mit Handgriff versehenen Schraubenspindel oder dergleichen.



   Die Spannung der Federpaare müssen zur Gewährleistung einer sichern Funktion konstant die gleichen sein. Um bei Gebraueh sich herausstellenden Ungleichheiten zu begegnen, empfiehlt es sich, zwischen Feder und Verbindungsstellung Regulierungsorgane einzuschalten, z. B. eine mit Muttergewinde ver  sehene Muffe.    An Stelle von nur einem Kupplungshebel könnten an jeder Stirnseite zum Beispiel auch je zwei solcher vorgesehen sein, welche   neben-oder    übereinander angeordnet wären.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kupplung f#r 'auf Schienen gef#hrte Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirnseite eines Fahrzeuges mindestens ein Kupplungshebel in der Horizontalebene schwingbar angeordnet ist, welcher durch ein Federpaar so gehalten wird, dass sein L#ngs- mittel stets das Bestreben hat, sich in unge- kuppeltem Zustand in der-Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufend zu halten, wobei das freie Ende des Kupplungshebels mit einem seitliche Auflauf-und Greiffläehen besitzen- den Eingriffskörper versehen ist, derart,
    da# er durch Bewegung gegen den Kupplungs- hebel eines sich annähernden Fahrzeuges mit diesem sich selbsttätig verriegeln kann, wobei das Federpaar unter Einfluss von Mitteln steht, mittelst welchen jeweils eine Feder entspannt werden kann, so da infolge einseitiger Wirkung der andern Feder die Verschwenkung des zugehörigen Kupplungs- hebels und damit eine Entkupplung bewirkt wird.
    UNTERANSPRUOHE : 1. Iiupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da der Kupplungshebel zweiarmig ist und einerends einen im Horizontalschnitt herzförmigen Eingriffs- körper aufweist, während andernends die quer zum Längsmittel des Hebels verlau fenden, das Federpaar bildenden Federn angeordnet sind.
    2. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadureh gekennzeichnet, dass die Federn mit je einem Handgriff in Verbindung stehen, der in einem Stell korper lagert, derart, dass der Handgriff in, die zugehörige Feder spannender und die selbe entspannender Lage gehalten werden kann.
    3. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch l, dadurch gekennzeichnet, da# die Feder mit einem Hebel in Verbin dung steht, derart, dass je nach der Schwenkung des Hebels die Feder an-oder entspannt werden kann.
CH97201D 1922-05-29 1922-05-29 Kupplung für auf Schienen geführte Fahrzeuge. CH97201A (de)

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