Kupplung für auf Schienen gefübrte Fahrzeuge.
Bisher bekannte übliche Kupplungen finir auf Schienen geführte Fahrzeuge, wie Eisenbahnwagen, Rollwagen etc., beclurften jeweils zum An- oder Entkuppeln geraume Zeit. Diese Arbeit war des öftern mühsam, abgesehen von den damit verbundenen Gefahren, in. sbesondere wenn die Gewinde dieser Kupp- lungsteile durch Regen und Feuchtigkeit von einem leichten Rostbeleg oxydiert sind. Kupp- lungsbrüche infolge durch Rost angefressener Kupplungsteile waren nicht selten. Solche Defekte verursachen nicht nur gro#e Unkosten, sondern rufen öfters Verkehrsstörungen hervor, wenn nicht Reserveteile sofort greifbar sind.
Gegenstand der vorliegenden Erfinclung ist nun eine Kupplung für auf Schienen geführte Fahrzeuge, durch welche diese #bel- stände vermieclen werden sollen. Dies wird dadurch erreicht, dass an der Stirnseite eines Fahrzeuges mindestens ein Kupplungshebel in der Horizontalebene schwingbar angeordnet ist, welcher durch ein Fedeyaar so gehalten wird, dass sein Längsmittel stets das Bestreben hat, sich in ungekuppeltem Zustand in der Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufend zu halten.
Das freie Ende des Kupplungshebels ist mit einem seitliche Auf- lauf-und Greifflächen aufweisenden Ein griffskörper versehen, derart, dass er durch Bewegung gegen den Kupplungshebel eines anderen sich annähernden Fahrzeuges mit diesem sich selbsttätig verriegeln kann. Das Federpaar steht unter EinfluB von Mitteln, mittelst welchen jeweils eine Feder entspannt werden kann, so dass infolge einseitiger Wirkung der andern Feder die Verschwenkung des dazugeh#rigen Kupplungshebels und damit eine Entkupplung bewirkt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielswei- sen Ausführungsformen zur Darstellung gebracht, und es zeigt von denselben :
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine gemma3 der Erfindung hergestellte Wagenverbindung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer mit Hohlkörper versehenen Ronsole, und
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt gehaltene Ansicht einer Lagerung des Kupplungshebels eines ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 4 eine teilweise Ansicht von der Seite, und
Fig. 5 eine Ansicht gegen die Hebelseite eines zweiten Ausführungsbeispiels. mach dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig.
1 bis 3) bezeichnen 1 und 2 die Wagen rahmengestellteile, wie solche in üblieher Weise an der Stirnseite der Fahrzeuge angeordnet sind, 3 die Pufferfedern und 4 die Puffer derselben. In der Mitte der Stirnseite des Wagenrahmengestelles ist auf den Flan schen des Rahmens je eine Verstärkungs- platte 5 mittelst Nieten 6 befestigt. In den Flanschen des Rahmens und den Verstär- kungsplatten ruht ein Zapfen 16, auf wel- chem die Büehse 20 (Fig. 3) lose lagert. Auf dem Zapfen 6 resp. der B#chse 20 ist der zweiarmige Hebel 1. 2 horizontal schwingbar gelagert.
Der Hebel 12 ist an seinem äussern freien Ende mit einem Herzstiicli 13 versehen und bildet mit diesem ein Ganzes. Der gegen das Fahrzeug geriehtete Arm 18 des Hebels 12 weist eine Use 17 auf, an welcher die einen Enden eines Schraubenfederpaares angehängt sind. Die andern, rechtwinklig umgebogenen Enden 10 dieses quer zu den Hebeln 12 verlaufenden Federpaares stehen mittelst den Konsolen 7 in Verbindung. Die am zweckmässigsten hinter den Pufferfedern, an dem Rahmengestell montierten Konsolen T weisen je einen rechtwinkligzudiesenstehenden, schräg abwärts nach aussen gerichteten, bei- spielsweisezylindrischenHohlkörper8auf.
Die aussen liegenden Stirnseiten der Hohl- k#rper sind durch je eine Deckwandung 32 abgeschlossen. Diese Stirnwandung 3 dient zur Anlage des Teils 10 der gespannten Feder 11. In axialer Richtung verlaufend. besitzt der Hohlkörper einen nahe dem innern Ende beginnenden, nach dem #u#ern Ende f#hrenden Schlitz 36. Die Schlitz 36 dienen zur Durchführung der rechtwinkligen, mit je einem Griff 9 versehenen Ausläufer 10, zwecks Vornahme der Kupplungsvorgänge.
Die Sehraubenfeder 11, welche quer auf diese Arme 18 resp. Hebel 12 einwirken, bezwek- ken letztere in ungekuppeltem Zustand stets im Sinne der Längsrichtung des Fahrzeuges zu halten.
Zwecks Entkupplung wird beispielsweise der links untere Griff 9 (Fig. 1) so verdreht, da# das rechtwinklige Ende des Ausläufers
10 in Richtung des Schlitzes 36 steht, wobei derselbe von der Rastfl#che abgleitend in diesen einspringt bis er durch Aufsehlag auf das hintere Schlitzende anschlagt. Die
Feder wird dadurch entspannt, es wirkt daher nur noch die links obere Feder, welche ihrer seits den Arm 18 nach oben zieht, wobeider
Kupplungshebel 12 links im Sinne des Uhr zeigers verschwenkt wird, in die Laye vie die strichpunktierten Linien beispielswelse zeigen.
Dabei gelangen die Kerben des zuge- h#rigen Herzstückes ausser Eingriff mit dem
Herzstück des andern Kupplungshebels. so dass die Kupplung aufgehoben ist. Durch Zug des Handgriffes 9 nach aussen, bis zur Hoche der Deckwandung 32. wird die ent spannte Feder wieder angezogen, so dass der Hebel 12 wieder in die Ausgangsstellung zu- rückkehrt. Durch Drehung des Griffes 9 resp. des zugehörigen Ausl#ufers 10, so da# letz- terer mit. seinem rechtwinkligen Endteil an der Deckwandung 32 anliegt, wird er in dieser Lage wieder arretiert.
Soll die Kupplung zweier Wagen statt- finden. so schiebt man einfach die zu kuppeln- den Wagen gegeneinander, wobei die Herzstücke der beiden Kupplungshebel aufeinan- der treffen und werden infolge ihrer gew#lbten seitlichen Auflauffl#chen und federnden Anordnung gegeneinander gedrückt, bis infolge Einflusses der auf die Kupplungshebel wir kenden Federn die Kerben 15 ineinander sehnappen resp. haken.
Das zweite Ausführungsbeispiel. Fig. 4 und 5. unterscheidet sich, vom vorbeschrie- benen dadurch, dass zur leichteren Vornahme der Entspannung und Wiederspannung der Federpaare, welche bei den Kupplungsvor g#ngen stattfinden, Hebel#bersetzungsein- richtungen vorgesehen sind. 1 ist wiederum das Wagenrahmengestell, an welchem mittelst Schrauben 22 der nach unten gerichtete Support 21 befestigt ist.
In der Lagerboh- rung des Supportes 21 lagert der hin-und herbewegliche Bolzen 24. Der Bolzen 24 trägt an seinem nach aussen zu liegen kommenden Ende einen rechtwinklig zu diesem angeord- neten Mitnehmer 26, andernends dagegen einen Ring 25. Am Ring 25 ist das eine Ende der Schneckenfeder 11 angehängt, welch letztere mit ihrem andern Ende mit der Ose 17 des Kupplungshebels in Verbindung steht.
Der Kupplungshebel besitzt an seinem freien Ende wiederum ein Herzstück, analog dem ersten Ausführungsbeispiel, und gela. ngt ebenfalls ein Paar solcher Federn 11 zur Verwendung, welche den Kupplungshebel in Längsrichtung des Fahrzeuges zn halten be- stimmt sind. Das dem Mitnehmer 26 zuge kehrte Ende des Bolzens 24 durchdringt die Gabel 34 des Hebels 28, welch letzterer auf der Axe 27 des Supportes 35 drehbar angeordnet ist. Nahe dem Mittelteil des He- bels 28 sind beiderseits desselben dureh den Bolzen 30 Stützen 29 angelenkt. Die Stützen 29 sind an ihren freien Enden mit Nasen 31 versehen, welche mit dem Vorsprung 32 des Supportes 21 in Eingriff gebraeht werden und den Hebel 28 in ausgesehwenkter Lage, wie die gestrichelt dargestellten Linien in Fig. 4 zeigen, halten können.
In dieser Stellung ist die Feder 11 angespannt, indem mittelst der Gabel 34 der Mitnehmer 26 und flie Bolzen 24 a-ngezogen werden. Soll der Hebel 28 aus seiner gestrichelten Lage ge- bracht werden zweeks Entspannung der Feder, so dreht man denselben noch etwas im Sinne des Uhrzeigers, so dass die Stützen 29 ausser Eingriff des Vorsprunges 32 gebracht werden können, worauf man denselben durch (lie Federzugwirkung zurückgleiten lässt, wobei sich der Entkupplungsvorgang des Kup pelhebels durch Verschwenkung desselben in oben beschriebener Weise abspielen kann.
Zur siellern Haltung des Hebels 28 in der die Feder 11 spannenden Lage können Sicherungsorgane vorgesehen sein.
Der Anzug und die Freigabe des Bolzens resp der Feder konnte auch durch eine andere geeignete Vorrichtung bewerkstelligt werden, zum Beispiel mittelst einer mit Handgriff versehenen Schraubenspindel oder dergleichen.
Die Spannung der Federpaare müssen zur Gewährleistung einer sichern Funktion konstant die gleichen sein. Um bei Gebraueh sich herausstellenden Ungleichheiten zu begegnen, empfiehlt es sich, zwischen Feder und Verbindungsstellung Regulierungsorgane einzuschalten, z. B. eine mit Muttergewinde ver sehene Muffe. An Stelle von nur einem Kupplungshebel könnten an jeder Stirnseite zum Beispiel auch je zwei solcher vorgesehen sein, welche neben-oder übereinander angeordnet wären.
Coupling for vehicles mounted on rails.
Conventional couplings known so far for vehicles guided on rails, such as railroad cars, trolleys, etc., clurped for a considerable time for coupling or uncoupling. This work was often arduous, apart from the associated dangers, especially when the threads of these coupling parts are oxidized from a slight rust layer by rain and moisture. Coupling breaks as a result of coupling parts eaten by rust were not uncommon. Such defects not only cause high costs, but often cause traffic disruptions if spare parts are not immediately available.
The subject matter of the present invention is a coupling for vehicles running on rails, by means of which these areas are to be sealed. This is achieved in that at least one clutch lever is arranged to swing in the horizontal plane on the front side of a vehicle, which is held by a spring hair so that its longitudinal means always endeavors to keep running in the longitudinal direction of the vehicle in the uncoupled state.
The free end of the clutch lever is provided with a handle body with lateral run-up and gripping surfaces, in such a way that it can automatically lock itself by moving against the clutch lever of another approaching vehicle. The pair of springs is under the influence of means by means of which one spring can be relaxed so that, as a result of the one-sided action of the other spring, the pivoting of the associated coupling lever and thus decoupling is effected.
The subject of the invention is shown in two exemplary embodiments in the accompanying drawing, and it shows of the same:
1 shows a plan view of a carriage connection produced according to the invention,
Fig. 2 is a perspective view of a Ronsole provided with a hollow body, and
3 shows a partially sectioned view of a mounting of the clutch lever of a first embodiment,
Fig. 4 is a partial view from the side, and
Fig. 5 is a view against the lever side of a second embodiment. make the first embodiment (Fig.
1 to 3) 1 and 2 denote the car frame parts, such as those arranged in the usual way on the front of the vehicles, 3 the buffer springs and 4 the buffers of the same. In the middle of the end face of the trolley frame, a reinforcement plate 5 is attached to each of the flanges of the frame by means of rivets 6. A pin 16, on which the bush 20 (FIG. 3) rests loosely, rests in the flanges of the frame and the reinforcement plates. On the pin 6 respectively. the bushing 20, the two-armed lever 1.2 is mounted so that it can swing horizontally.
The lever 12 is provided at its outer free end with a heart piece 13 and forms a whole with this. The arm 18 of the lever 12, which is directed towards the vehicle, has a use 17 to which the one ends of a coil spring pair are attached. The other ends 10, which are bent at right angles, of this pair of springs extending transversely to the levers 12 are connected by means of the brackets 7. The brackets T which are most expediently mounted on the frame behind the buffer springs each have a hollow body 8, for example a cylindrical hollow body 8, which is at right angles to the frame and is directed obliquely downwards.
The outer end faces of the hollow bodies are each closed off by a cover wall 32. This end wall 3 serves to rest the part 10 of the tensioned spring 11. Running in the axial direction. the hollow body has a slot 36 beginning near the inner end and leading to the outer end. The slots 36 serve to pass through the right-angled extensions 10, each provided with a handle 9, for the purpose of performing the coupling processes.
The very cave spring 11, which transversely to these arms 18, respectively. Acting lever 12 aim to keep the latter in the uncoupled state always in the direction of the longitudinal direction of the vehicle.
For the purpose of decoupling, for example, the lower left handle 9 (Fig. 1) is rotated so that # the right-angled end of the tail
10 stands in the direction of the slot 36, the latter sliding in from the latching surface and jumping into it until it hits the rear end of the slot by opening. The
This relaxes the spring, so only the spring at the top left acts, which on its part pulls the arm 18 upwards, both of which
Clutch lever 12 is pivoted left in the sense of the clock pointer, in the Laye show the dash-dotted lines for example.
In doing so, the notches of the associated core disengage from the
The heart of the other clutch lever. so that the clutch is released. By pulling the handle 9 outwards, up to the level of the top wall 32, the released spring is tightened again, so that the lever 12 returns to the starting position. By turning the handle 9, respectively. of the associated spur 10, so that the latter with. its right-angled end part rests against the top wall 32, it is locked again in this position.
Should the coupling of two cars take place. The car to be coupled is simply pushed against each other, whereby the heart of the two clutch levers meet and, due to their curved lateral contact surfaces and resilient arrangement, are pressed against each other until the springs acting on the clutch levers cause the Notches 15 sehnappen into each other, respectively. hook.
The second embodiment. 4 and 5 differ from the above in that lever transmission devices are provided to facilitate the relaxation and re-tensioning of the spring pairs, which take place during the coupling processes. 1 is again the carriage frame to which the downwardly directed support 21 is attached by means of screws 22.
The bolt 24, which can move back and forth, is supported in the bearing hole of the support 21. The bolt 24 carries a driver 26 arranged at right angles to it at its end facing outwards, and a ring 25 on the other end one end of the helical spring 11 is attached, the latter being connected with its other end to the eyelet 17 of the clutch lever.
At its free end, the clutch lever again has a heart, analogous to the first exemplary embodiment, and gela. There is also a pair of such springs 11 for use, which are intended to hold the clutch lever in the longitudinal direction of the vehicle. The end of the bolt 24 facing the driver 26 penetrates the fork 34 of the lever 28, which the latter is rotatably arranged on the axis 27 of the support 35. In the vicinity of the middle part of the lever 28, supports 29 are articulated on both sides thereof by means of the bolts 30. The supports 29 are provided at their free ends with lugs 31 which are brought into engagement with the projection 32 of the support 21 and can hold the lever 28 in the pivoted-out position, as the lines shown in broken lines in FIG. 4 show.
In this position, the spring 11 is tensioned, in that the driver 26 and the bolts 24 are pulled by means of the fork 34. If the lever 28 is to be brought out of its dashed position in order to relax the spring, it is rotated a little clockwise so that the supports 29 can be brought out of engagement with the projection 32, whereupon the same can slide back through the spring tension effect can, wherein the uncoupling process of the Kup pelhebels can play by pivoting the same in the manner described above.
To keep the lever 28 in the tensioning position of the spring 11, safety devices can be provided.
The tightening and release of the bolt or the spring could also be accomplished by another suitable device, for example by means of a screw spindle provided with a handle or the like.
The tension of the spring pairs must be constant to ensure reliable function. In order to counter inequalities that emerge during use, it is advisable to use regulating elements between the spring and the connection position, e.g. B. a sleeve provided with a nut thread. Instead of just one clutch lever, two such clutch levers could also be provided on each end face, which would be arranged next to or above one another.