CH97199A - Druckschmieranlage an Lokomotiven und ähnlichen Fahrzeugen. - Google Patents
Druckschmieranlage an Lokomotiven und ähnlichen Fahrzeugen.Info
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Description
Druckschmieraulage an Lokomotiven und ähnlichen Fahrzeugen. Bei Lokomotiven der bisher gewöhnlichen Arten wird die Schmierung der Lager in ,olrossem Umfang von Hand vorgenommen, <B>D</B> wobei ausserdem die Lager gewöhnlich unge schützt sind, so. dass Staub und dergleichen unbehindert Zutritt zu denselben haben.
Dies führt den wesentlichen Nachteil 'herbei, dass eine derartige Lokomotive für ununterbro.- ehenen Dienst nur während einer verhältnis mässig beschränkten Zeit, etwa<B>6</B> bis<B>8</B> Stun- den, verwendbar ist, und, nachdem sie wäh rend dieser Zeit in-Gang gewesen ist, wegen Reinigung und Schmierung der Lager ausser Dienst gesetzt werden muss, wobei ausserdem, falls der entsprechende Zug unmittelbar we-i- fergeführt werden soll, eine andere Lokomo tive angespannt werden muss.
Es leuchtet ein, dass dadurch die Dienst zeit einer Lokomotive in hohem i#1.-a.sse ver kürzt wird, so dass für einen gewissen Loko- motivdienst eine verhältnismässig grosse An zahl von Lokomotiven erforderlich ist, wobei es auch eines grossen Personals bedarf, was alles nicht unbedeutende Kosten verursaelit.
Es müssen auf einerWegstrecke von etwa el <B>600</B> km in der Regel drei verschieaene, Lo- komotfiven benutzt werden, weil sonst wahr scheinlich Warmlaufen stattfinden würde.
Trotz dieserSachteile und der Tatsache, dass Drucksehmieruna, an sich früher bekannt geworden ist, wurde bisher doch nicht eine derartige Druckschmierung zum Schmieren der beweglichen Lager, z. B. der Pleuelstan- genlager, bei Lokomotiven verwendet. Dies dürfte davon abhängen, dass es nicht möglich gewesen war, derartige Schmierung ohne wei teres bei Lokomotiven zu verwe nden, indem die Mittel zunächst erfunden werden mussten, welche die Verwendung der Druchsehmie- rung ermöglichen.
Die Erfindung besteht darin, dass seitlich am Fahrzeug Gehäuse angeordnet sind, die <B>je</B> eine Anzahl von beweglichen Lagern um fassen, wobei das<B>01</B> von den Lagern in den untersten Teil dieser Gehäuse abfliessen und durch eine Druckschmiervorrichtung aus den Gehäusen den Lagern wieder zugeführt wer den kann.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind, die von den untersten Teilen der Gehäuse gebildeten Ülsammel- stellen, die als solche besonders ausgebildet sein können uni in welchen das von den ver- sehiedenen Masehinenteilen herabfliessende <B>Öl</B> gesammelt wird, mit einem Sau,-pumpen- und Druel,.pumpensystem verbunden, durch welches das<B>01</B> den Lagern zurückgeführt wird.
Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung in Anwendung bei einer Lokomotive veranschaulicht, bei der dig Kraftübertrag-ung, durch Kuppelstangen erfolo,t.
Die Fig. <B>1</B> und<B>2</B> zeigen in Seiten- und Vorderansicht eine Ausführungsform der Er findung, wobei Fig. <B>1.</B> einen Schnitt nach der Unie A--4 in Fin,r. 2, und Fio-. 2 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fio,. <B>1</B> dar stellt-<B>'</B> In Fig. <B>1</B> und<B>25)</B> ist die Druckschmier- vorrielltun- ausrelassen;
Fig. <B>3</B> und 4 zeigen in grösserem 'Nulass- stabe zwei versehi#clene Ausführunusformen einer Einzelheit-, Fig. <B>5</B> zeigt im Längssehnitt eine weitere z# e_I Ausführungsform des Erfindungsgegen standes; Fig.. <B>6</B> veranschaulicht einen Einzelteil der Fig. <B>5</B> in grösserem Massstabe.
<B>Z,</B> In Firr. <B>1</B> und<B>92</B> bezeichnet,<B>1</B> ein um die Kurbeln und Kuppelstangen <B>3</B> angebrachtes Gehäuse, -\,7eIelies an dem Gestelle 2 befestict ist. Bei dieser Ausführungsform ist das<B>Ge-</B> häuse<B>1.</B> mit dem Gestelle so zusammen gebaut, dass letzteres die Innenwand des Ge häuses bildet. Im Geliäuse. <B>1</B> sind die Sam- nielstellen 4 vorgesehen.
Zufolge der Federung des Fahrzeuges auf der Fahrt entstehen Bewegungen der Aelis13 <B>8</B> im Verhältnis zum Gestell 2 und dem Öl- hasten 1., -was e;ne Abdichtung uim die ge nannte Achse herum notwendig macht.
Das während des Betriebes gegen die Wände de-, Gehäuses<B>1</B> geschleuderte<B>01</B> fliesst. all diesen Wänden he rab den Sammel stellen zu und wird dabei crekühlt.
Fig. <B>3</B> zeigt eine Ausführungsform ein(#r Abdiehtune in Anwendung bei einer Anord nung gemäss Fig. <B>1</B> und 2. Auf der Radachse <B>Z,</B> tn <B>8</B> oder besse#r auf deren Lager<B>6</B> sitzt eine Gleitphatte <B>7,</B> welehe sieh gegen die \Wand des Kastens 1-, <B>d.</B> h. gegen das Gestell 2 dicht legt.
Die Platte wleitet federnd an ihren An lageflächen am Gestell und gewährleistet für alle Stellungen der Achse<B>8</B> gegenüber dem Kasten<B>1</B> eine gute, Abdichtung. Der Kasten <B>1</B> ist mit einem sehmäleren. Raum<B>5</B> versehen, an dessen Boden die Sammelstellen 4 sieh befinden.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführun.-s- form der vorerwähnten Abdichtung und ver anschaulicht gleichzeitig eine andere Befe stigungsweise des Ölkastens<B>1</B> am Gestell. Der Olkasten <B>1.</B> ist hier mit seiner Innenwalirl <B>9</B> am Gestell 2 befestiot. Die, -auf dem L-i,)-er <B>6</B> sitzend,* Platte<B>7</B> le#"t ,ich auch hier die '#Ä"aiitl des Xastens <B>1,</B> wobei jedoch ein Ring<B>10,
</B> welcher all dem Ölkasten <B>1</B> befest;,-,'# ist, eine zweite<B>Aula</B> eN WO- L, iielle durch eine. vollkommene Abrliebluii#- er7i-It wird. Der Rin- <B>10</B> hat einen flach U-förmi- gen Querschnitt-.
Fig. <B>5</B> und <B>6</B> zei"en eine Ausführtin(r <B>-</B> form, bei der die SammeIstelle- 4 gerade über die Schiene 12 verle-L' ist.
Die Sammelstelle stellt hier nicht nur mit de-n die Kurbeln und die Kuppelstangen <B>3</B> umsehliessenden i<B>-</B> )l- kasten <B>1,</B> sondern auch mit dem die übrig,-n Masehinenteile kapselnden Gehäuse 14 (Fil-l. <B>6)</B> in Verbindung. Über jeder Schiene ist je eing Sammelstell e vor",esehen.
Zür Wegschaffung des Öls aus diesen Sammelstellen ist für<B>jede</B> derselben eine Sau-pumpe vorhanden. wobei züm Empor- saugen des<I>Öls</I> ein Saugrohr<B>11</B> vorgesehen ist. Bei der Anordnum, nach Fi(r. <B>5</B> können diese (in der Zeichnung nicht gezeigten# Pumpen an dieselbe Treibwelle wie Druck- ölpumpen angeschlossen sein. Die Saugplm-i- pen sind in der Pumpenzentrale,<B>15</B> unter gebracht.
Die genannte Treibwelle kann ihre Be;we,o,iin"x von einer der vorhandenen )Älellen. beispielmveise einer Welle des ,getriebes <B>17,</B> erhalten. Das durch die Sau pumpen bezw. ihre Saugrohre<B>11</B> gefördert(-- 01 wird durch die Saugleitungen<B>11</B> nach dem Olbehälter <B>19</B> geleitet. Die (nicht gezeig ten) Druckpumpen treiben das<B>01</B> aus dem Behälter<B>19</B> nac'h,den verschiedenen Schmier stellen 20 durch die Röhren 21.
Infolge des beschränkten Raumes inner halb des Ladeprofils war es immer schwierig, zweckdienliche Vorrichtungen zum Aufspei chern des Ols bei Lokomotiven zu schaffen. 'Mit Vorrichtungen gemäss vorliegender Er findung ist es nun möglich, Sammelstellen für das<B>01</B> vorzusehen und selbst bei for- eierter Sehmierung unter hohem Druck, ohne nennenswerte Olverluste, die Sc'hmierung zu bewirken.
Damit bei den seitwärts geneigten Siel- lungen der Lokomotive, die während der Fahrt häufig entstehen, und infolge welcher Clas <B>01</B> bestrebt ist, sich an -einer Seite der Lokomotive anzusammeln, die Ölzufuhr zu den Lagern ungestört stattfinden kann, ist n die Vorkehrung getroffen, dass jede Saug pumpe mehr als die Halfte der von den Drueli:pumpen abgelieferten Olmenge auf nehmen kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Druekschmieranlage an Lokomotiven untl ähnlichen Fahrzeugen, dadureh gekeniizeie'h- net, dass seitlich am Fahrzeug Gehäuse an geordnet sind, die<B>je</B> eine Anzahl von beweg lichen Laaern umfassen, wobei das<B>01</B> von den Lagern-in den untersten Teil dieser Ge- häu-se herabfliesst- und durch eine Druck- i#elliniervorrielitung aus den Gehäusen den Lalgern wieder zugeführt werden kann.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Druelzschinieranlage nach Patentansprueb, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse ausserhalb der Triebräder angebracht sind. 2, Druckschinieranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der Gehäuse, in welchem das herab fliessende<B>01</B> gesammelt wird, mit einem Druckpumpen- und Saugpumpensystein verbunden ist, welches das<B>01</B> den Lagern wieder zuführt.<B>3.</B> Druckschmieranlage nach 1Jnteranspruc'h elr 2 an Lokomotiven, dadurch gl ennzeich- net, dass die untern, das<B>01</B> sammelnden Teile der Gehäuse gerade über den"von der Lokomotive befahrenen Schienen ange ordnet sind und das<B>01</B> aus diesen Teilen der Gehäuse> in höher liegende Behälter gehoben wird.4. Druckschmieranlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Saug pumpe mehr als die Hälfte der von den Druckpumpen abgelieferten Olmenge auf nehmen kann. <B>5.</B> Druckschmieranlage nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Lager im Verhältnis zu den sie umfassend-en Ge häusen beweglich sind, wobei zwischen den Lagern und den Gehäusen Dichtungen angebracht sind, welche die genannte Be- weklichkeit gestatten.<B>6.</B> Druckschmieranlage nach Unteranspruch <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet-, dass die Ge häuse an dem Gestell des Fahrzeuges be festigt sind, während auf einer in die Ge- liäuse ragenden Radachse oder deren La ger eine gegen die Wand der Gehäuse sieh anlegende Gleitplatte vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| SE97199X | 1919-02-03 |
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| Publication Number | Publication Date |
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|---|---|---|---|
| CH97199D CH97199A (de) | 1919-02-03 | 1921-03-31 | Druckschmieranlage an Lokomotiven und ähnlichen Fahrzeugen. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH97199A (de) |
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1921
- 1921-03-31 CH CH97199D patent/CH97199A/de unknown
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