Einrichtung zur Ermittlung der Schiesselemente für<B>d</B> as Beschiessen beweglicher Laftziele. Zum erfolgreichen Beschiessen eines in der Luft, also über der Erdoberfläche, sich bewegenden Gegenstandes, zum Beispiel eines Fliegers, sind ausser den für die horizontale Geländebeschiessung nötigen Daten noch mehrere Feststellungen nötig, weil die Flug zeit eines Geschosses für eine bestimmte<B>Ei</B> nt- fernung nach einem Ziel über der Erdober fläche grösser und gleichzeitig das Visier tD ZD kleiner ist als in horizontaler Richtung.
Die Brennzündereinstellung erfolgt nun meist nicht nach der Zeit, sondern nach der hori zontalen Zielentfernulio-. Es ist somit bei der Einstellung auf Luftziele ein Zuschlag auf die festgestellte Entfernung vorgesehene der der Verzö-erunc infolue der Schwerkraft n 21 entspricht.
31an hat hierfür Tabellen und Diagramme mit Brennzünderkurven auf- "estellt, aus welchen die Zündungszeit näch, Entfernung und dem Erhöhungswinkel zu entnehmen ist. Ebenso ist meist die Aufsatz- visiereinstellung (ein Winkel) durch Ziel entfernung (bei Horizontalschuss) bezeichnet. Bei Erhöhung des Ziels ist ein entsprechen- der Abzug zu machen. Der Bestimmung von Brennzünder- und Aufsatzvisiereinstellung muss demnach die Ermittlung der Entfernung und Erhöhung vorausgehen.
Die Entfernung selbst wird meist durch die Bestimmung eines Dreiecks, dessen Spitze das Ziel bildet und dessen Basis oder Grundlinie auf dem Erd boden liegt und bekannt ist, ermittelt. Da bei liegt zweckmässig der Punkt, von dem aus die Entfernung bestimmt werden soll, auf dieser Grundlinie. Die Dreiecksbeshm- mung erfolgt durch Messung der beiden Basiswinkel. In -Fe günstigerem Verhältnis nun die Länge der Grundlinie zu der Ziel entfernung steht, um so genauer wird die Entfernungsbestimmung ausfallen.<B>Ob</B> das Dreieck gleichschenklig oder unregelmässig ist, macht für das Messprinzip theoretisch nichts aus.
Praktisch wird sieh aber bei Be stimmung eines Dreiecks<B>-</B> dessen Basis im übri.gen immer so gedreht werden muss, dass die Linie Geschütz-Ziel auf ihr senkrecht stellt, also die Dreieckshöhe bildet<B>-</B> die Ent fernung (Höhe des Dreiecks) nur angenähert ermitteln lassen, insbesondere bei Entfernuli- gen, die in die Tausende von Metern gehen.
Das ist der Fall bei den gebräuchlichen so- genannten Entfernungsmessern "auf kleiner Basis", die aus technischen und praktischen Gründen nicht über einio-e Meter Länce her- in tD gestellt sind und deren Basis zu einer Ent fernung von einigen Tausend Metern auch noch beim Verhältnis<B>1 - 1000</B> in a-rossem <B>;Z</B> Missverhältnis steht.
Bei der Entfernungs- bewegung auf breiter Basis wird die Ziel- z# entfernung, die in dem Dreieck, Seite oder Höhe ist, nach Bestimmung der Dreiecks winkel entweder errechnet oder an einem Dreieck, das ähnlich dem in der Natur ge dachten konstruiert ist, ablesbar gemacht.
Die Dreieckskonstruktion kann mechanisch, zum Beispiel dadurcli erfolgen, dass zwei Dreiecksseiten darstellende Hebel nach tele- phonischer Ansage der durch die Beobachter cl ( gemessenen 'U"inkel auf diese eingestellt wer den. Die Grundlinie kann dabei im Massstab <B>1: 1.000</B> gewählt sein, und die der Zielent fernung entsprechende Strecke in Millimetern gemess en gibt dann die gesuchte Entfernung in Metern an.
Nach der Erfindung soll nun ein dem vom Ziel und der Basis gebildeten Dreieck: homologes lifessdreieck durch zwei von an den Endpunkten der Basis befind- liehen Fernrohren gesteuerte, Hebel und eine feste Linie gebildet werden, die, über einer Brennzünder- und Aufsatzvisierkurven tra genden, von dem einen, an der Einrichtung befindlichen Fernrohr einstellbaren Tabelle a)iI., eordnet ist.
Zür Erlätuterung diene die Skizze Fig. <B>1,</B> die ein Bild der Natur vorstellen soll. Bei<B>G</B> sei ein Geschütz aufgestellt, bei B ein Be- obaeliter, bei F ein Ziel in Gestalt eines Flie gers.<I>GB,</I> die Entfernung vom Geschütz zum zweiten Beobachter, sei gleich<B>1000</B> in;
<B><I>G</I></B><I> F,</I> die Entfernung Gesc'hütz-Flieger, ist mithiii. die gesuchte Zielentfernung, BF die Ent fernung Beobachter-Flieger und'<B>GP</B> die Pro3,ektion der Ziellinie auf die Erde-.
<I>F<B>G</B> B</I> ist mit a,<I>F B<B>G</B></I> mit<B>ss</B> und <I>F<B>G</B> P</I> mit<B>2</B> bezeichnet. Das oben er- wiffinte und züi bestimmende Dreieck ist das <I>L<B>G</B> B F.</I> Bekannt sind die Basis<B><I>G</I></B><I> B</I> <B>= 1000</B> in, und die < # <I>F<B>G</B> B</I> z-- a und < #:
<I>F<B>G</B> B</I> die reinessen und aboelesen e<B>,</B> ?D werden können. -U"ird nun für das Modell dreieck eine Linie G'B' <B><I>=</I></B> 200 m angenom men und bei<B>G'</B> und B' ein Hebel 11 bezw. Hl auf die #-- a und<B>ss</B> eingestellt, so dass sieh die Hebel in F' schneiden, so ist das<B>A</B> G'B'F' homolog dem<B>A</B> GBF (Fig. <B>1)
.</B> Da das Verhältnis G'B' züi <B><I>G</I></B><I> B</I> wie<B>1: 5000</B> gewählt ist, ergibt auch die mit<B>5</B> multi- t' n plizierte Millimeterzahl von G'F' die Meter zahl von<I>G F,</I> das heisst die gesuchte Ent fernung. Der Massstab kann natürlich be liebig gewählt werden. Die Ablesung dieser Zahl geschieht ent-weder an dem Hebel Il selbst oder auf Halbkreisen, die um<B>G'</B> als Mittelpunkt gezogen sind und entsprechend der Län e ihrer Radien beziffert sind.
Die Halbkreise in Fig. <B>3</B> -,u#.Terden in Fig. <B>1</B> als in der Ebene GBF liegend zu denken sein. Anaenommeii, der Halbkreis, auf dem der Punkt F' liegt, tra-e unten an der Dreiecks basis G'B' beziehungsweise deren Verlänge rung die Bezeichnung<B>i000</B> in, dann -würde sieh das Ziel auf dem Halbkreis befinden, den man sieh in der Ebene<B><I>G</I></B><I> B F</I> (Fig. <B>1)</B> -um<B>G</B> als Mittelpunkt mit dem Radius<B>7000</B> in ,geschlagen denkt.
Wie wir gleich anfangs sahen, ist aber auch die Erhöhung des Fliegers wesentlich, das heisst der < # <I>P<B>G</B> F</I> (Fi--. l). In der durch<B>PG</B> F-ele-ten senkrechten Ebene müssen n tn ebenfalls Teilkreise mit dem emeinsamen Mittelpunkt<B>G</B> gedacht werden. Der<B>7000</B> in von<B>G</B> entfernte Kreis würde also gleich falls durch das Ziel gehen. Jeder Punkt die ses Teilkreises verlangt eine besondere, Visier- und eine besondere Brennzündereinstellung.
Auf einer Tabelle (Fig. 4) seien mög lichst viele Punkte von Halbkreisen, die ihrerseits wieder bestimmten Entfernungen entsprechen, mit den ihnen zukommenden Brennzünder- und Aufsatzvisierzahlen ver sehen.
Würde der Hebel H- nun so gedreht, dass er mit der Basis der Tabelle den -#, <I>F<B>G</B> P</I> --- <B>s</B> in Fig. <B>1</B> bildete, das heisst den Erhöhungswinkel des Ziels, so wären am Schnittpunkt dieses Hebels mit dem Halb kreise, der an der Tabellenbasis die Zahl<B>7000</B> trägt, Aufsatzvisier- und Brennzünderein- stellung für den derzeitigen Aufenthaltsort des Ziels ablesbar.
Anstatt eine besondere Tabelle für diese Ablesung zu nehmen, kann man die Tabelle in Fig. <B>3</B> benutzen und mit einem dritten Hebel, IP den -e <B>a<I>=</I></B><I> F<B>0</B> P</I> (Fig. <B>1)</B> einstellen. Dadurch werden die in der Natur durch<B><I>G</I></B><I> B F</I> und<I>P<B>G</B> F</I> gedachten Ebenen zu einer einzigen G'B'K zusammen gelegt.
Anstatt den dritten Hebel anzu bringen, kann man entweder das Dreieck (Fig. <B>5)</B> odef auch die Tabelle (Fig. <B>6)</B> so drehen, dass G'F' mit der Basis G'D der Tabelle den -# e bildet-. Nun sind uni-er dem Schnittpunkt F' der beiden Hebel H und 111 au± der Tabelle direkt die Schliesselemente ab lesbar.
Während in Fign. <B>3</B> noch Halbkreise nötig sind, da. der Punkt F' auch links von<B>(P</B> liegen kann, ist bei Drehung der Tabelle (Fig. <B>6)</B> nur eine Tabelle mit Viertelkreisen notwendig (Fig. <B>7),</B> weil der Elevations- winkel nie mehr als<B>90'</B> betragen kann.
Bei dieser Anordnung würde der Schnittpunkt F' der be-iden Hebel bei räumlicher Bewegung des Ziels nicht nur seine Entfernung von<B>G'</B> aus ändern, sondern auch die Richtung G'r mit #Veränderung des -#C <B>E</B> sich ändern, da ja G'B' festliegend gedacht ist.
Legt man nun die Dreiecksseite<B>GF'</B> (Ziellinie) der Rich- fung nach fest (Fig. <B>8),</B> etwa durch einen Draht G'K, und denkt sieh G'B' und YP als Hebel mit den Drehpunkten<B>G'</B> und B', so ist für die Ablesung der 'Vorteil erreicht, dass das ablesende Auge nun. ein und dieselbe Linie<B><I>G'</I></B><I> K</I> ansieht.
Offenbar maclit es für das Ergebnis nichts aus, wenn Dreieck und Tabelle auf dem Kopf stehen (Fig. 8a), wie es in der beispielsweise dargestellten Anordnung aus Schönlieltsgrün- den geschehen ist. Die Aufgabe., synchron mit der Bewegung des Ziels mit möglichst wenig Hilfsmittel zuverlässige Schiesselemento zu crlialten, wäre gelöst, wenn die < # a, -#-- <B>P</B> und (Fig. 8a) dauernd richtig auf die entsprechenden Winkel der Natur eingestellt würden.
Dies kann nur für den -z#: a durch kinematische Übertragung, für den -z# e eben falls und-für den < # <B>ss</B> durch ein elektrisches DreUfeldsystein geschehen. Durch ein sol- clies System, das aus einem Erzeuger be stimmter Spannungsunterschiede und einem durch Leitungsdrähte verbundenen Empfän ger besteht, werden die Ausschläge des einen auf den Erzeugerapparat wirkenden Fern rohres augenblicklich und genau zum Zeiger des Empfängers übertragen.
Die<I>Basis</I> G'B' (Fig. <B>9)</B> des<B>A</B> G'B'F' soll sich in der Länge verändern lassen, wenn der Abstand Geschütz-2. Beobacliter sich verändert. Der Empfänger des Drehfeld- systems, der bei B' -angebracht ist (durch einen punktierten Kreis angedeutet) und den Zeiger Z um B' dreht, kann demnach auf dem be-#veglichen Hebel<B>Q</B> bis zur gewünsch ten Entfernung G'B' verschoben werden.
Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, bei verändertem Abstand der beiden Beobachter die Länge G'B' entsprechend zu verändern, anderseits bei gleichbleibendem Beobachter abstand, aber abgeändertem Tabellenmass- stabe die Länge von G'B' diesem neuen Massstabc, anzupassen.
Eine Änderung des Tabellenmassstabes geschieht entweder durch Sichtbarmach.ung einer unter der bisherigen Tabelle gelegenen Tabelle, etwa durch Weg drehen der alten oder durch Anordnung von mehreren Tabellen in Viertelkreissektoren auf einer kreisförmigen Scheibe, die auf der Achse verdrehbar und verstellbar, das heisst anklemmbar, ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar gestellt. Es zeigt Fig. <B>10</B> eine Seitenansicht, Fig. <B>1.1</B> einen Grundriss der Vorrichtung.<B>In</B> Vig. 12 ist ein Schnitt nach a-b, in Fig. <B>13</B> ein solcher nach c-d, und in Fig. 14 eine Ansieht auf den Kopf der Vorrichtung wie dergegeben.
ZD Der Arm la des Gestelles<B>1</B> wird am linken Ende von einem Rohr 2 umfasst, das sich, zweckmässig auf Kugellagern, um den selben aelisial drehen kann. Diese Dreliuno, #vird von der Kurbel 47 aus bewirkt, die in einem Ansatz des Rohres 2 gelagert ist und <B>e</B> init einer Schnecke 46 in ein Schneckenrad 4.5 des Armes la eingreift.
Das Rohr 2 endet, ZD wie besonders aus Fig. <B>11</B> und 14 ersichtlich, in einem mit ihm fest verbundenen Laoer <B>5,</B> ZD in welchem ein Bolzen<B>8</B> drehbar gelagert ist. ZD Dieser Bolzen trägt, fest mit ihm verbunden, ein Zahnrad<B>6</B> und die Hebel<B>7</B> und <B>79,</B> von welchen 7a das Fernrohr<B>9,</B> trägt, das somit um die Achse, des Bolzens<B>8</B> und, senkrecht dazu, um die Achse des Armes la schwenk bar ist.
Bei der erstgenannten Schwenkung verschiebt das Fernrohr<B>9</B> iiiittelst des Zahn rades<B>6</B> eine, im Lager<B>5</B> gelagerte Zahn- stang# <B>10,</B> welche die Bewegun auf ein -leiehes Zahnrad<B>11</B> am rechten Ende des Gestellarmes lb mittelst, einer mit ihr durch eilie die seitliehe SehwenkbarIzeit der Stange <B>10</B> zulassende Kupplung verbundene Ver- län(rerung <B>10a</B> überträgt.
Die Stangen<B>10</B> Inid ina übertragen somit nur die )Vinkel- änderungen des Fernrohres zur Achse ja und lb, die durch eine am Rohr 2 drehbar ye- n la--erte, mittelst eines Zahnrades 14 in die Zahnstange<B>10</B> eingreifende Kurbel<B>15</B> be wirkt -#verden. Die Drehbewegungen des Zahnrades<B>11</B> werden durch Vermittlung des Bolzens<B>18</B> auf einen Hebel Q übertragen und dadurch sichtbar gemacht.
Die Achse des B!)lzens <B>18</B> wird von dem senkrecht einzu- ,tellenden Draht K (Fig. <B>8</B> und<B>10)</B> über- Sehnitten, der zwischen dem Gestellarm lb und eine-in Arm l(1 des Gestellfusses IP- ein- Ulespannt ist.
Bei Einstellung des Gestelles<B>1</B> bei<B>G</B> in Fig. <B>1</B> -werden die Arme ja lind lb in ihrer Richtung so festgelegt dass der zweite, entfernt sitzende Beobachter durch (Ias Fernrohr<B>9</B> beobaehtet werJen kann, das heisst die Arme ja, lb liegen in der Linie<B><I>G</I></B><I> B</I> der Fi-. <B>1,</B> wobei nach Möolichkeit diese Li- nie wagreclit sein soll.
Für den Ausgleich --on Abweichalio#en von der ist eine später angedeutete Einstellvorrichtun- en vorgesehen. Zür möglichst senkrechten Ein stellung der Gestellsäule <B>1</B> sind zwei Gelenke <B>16</B> Lind<B>17</B> im Gestell angeordnet. Sobald das Fernrohr<B>9</B> den zweiten Beobachter im Faden- kreuz hat, -wird das Fernrohr festge-klemmt und der Hebel<B>Q</B> auf dein Bolzen<B>18</B> parallel zum Draht K ein2o#,e#3t-Ilt und alsdann in be- zug auf das Fernrohr<B>9</B> festgelegt.
Diese Ein stellung ist b-z4 der Aufstellung der Einrich tung an einem neuen Standorte oder beim Wechsel des Standortes des zweiten Beobach ters erforderlich.
Wird jetzt ein Flieger mit dem Fern- rolir <B>9</B> anvisiert, so stellt sich der Hebel<B>Q</B> so ein, dass seine Mittellinie mit dem Draht K den < #Z a bildet. Ein Teil der eingangs ge stellten Aufgabe ist hiermit gelöst.
Der zweite Teil derselben, den -# <B>ss</B> (das heisst < # <B><I>G</I></B><I> B F,</I> Fig. <B>1)</B> richtig einzustellen, wird dadurch<B>gelöst,</B> dass der Winkel, den das den z71 Flieger ailvisierende Fernrohr des zweiten, entfernten Beobachters mit einer zum Ge schütz zeilgenden festen Linie bildet,
infolge der bei der Bewegung erzeugten Spannung im elektrisehen Drehfeldsystem in dem durch den Kreis<B>26</B> angedeuteten Empfänger so auf den am Hebel<B>Q</B> um den Mittelpunkt<B>'25</B> dreh baren Zeiger Z übertragen wird, dass er mit <B>Q</B> den -:# <B>'</B> p bildet.
Es entspricht nunmehr flie Achse de.4 Heb#I,# <B>Q</B> der Linie GB und die des Zeigers Z der Linie BF, und es bil- n den diese beiden Linien mit dem Draht Tii #-in Dreieck, das dem Dreieck Geschütz-'-). Beobachter-Ziel <B>(A<I>G</I></B><I> B F,</I> F i-.<B>1)</B> im Ver hältnis de#s gewählten Massstabes lioll)o10,r ist.
Die Entfernung Gesehütz-Ziel kann somit auf einer Tafel T abgelesen werden, die eben falls um den Bolzen<B>18,</B> und zwar durch ein Rad 12, an dem sie an,-eklemmt ist drehbar ist und konzentrisehe Kr#,isbügeii mit dem .Mittelpunkt im Dre-lipunkt enthält.
Die Kreis- bö-en trauen ain Tabellenrande die in der Zeichnung nicht dargestellten Entferiluii-s- zahlen. C-x'leich7#eiti- tragen möglichst viel Punkte der Kreisbögen die ihnen zukommen den Werte für die Brennzünder- und Auf- satzvisierstellungen (vergleiche Fig. 4').
Wenn inin noell die Tabelle so gedreht wird, dass die, Basis derselben mit dem Draht K<I>den</I> '7- -- bildetf, dann ist unter dein Schnitt Punkt F' des Drahtes K mit dem Zeiger Z fortlaufend der Wert für Brennzünder und Aufsatzvisier ablesbar. Die Einstellung der Tabelle erfolgt nun auf folgende Weise: Die Hebel<B>7,</B> 7a sind mit dem Bolzen<B>8</B> fest verheilt, ein weiteres Hebelpaar<B>7b</B> ist auf Zapfen des Rohres 2 schwenkbar, und mit dem erstgenannten Hebelpaar<B>7,</B> 7a durch eine Führungstange<B>28</B> zu einem schwingenden System verbunden.
Am äussersten Ende 28a ist ein zu beiden vorgenannten Hebelpaaren parallel geführter, ebenfalls sehwenkbarer Ilebe.1 <B>7e</B> angelenkt, der am Ende ein Zahn radsegment<B>30</B> trägt und dessen Länge vom Mittelpunkt dieses Zahnrades bis zum An- lenkungspunkt der Hebellänge der Paare<B>7,</B> 7a und<B>7b</B> entspricht-.
In sich ist der Hebel<B>7c</B> beispielsweise durch eine Röhrerkupplung so ausgebildet, dass sich das Radseginent <B>30</B> in ihm verdrehen kann, damit trotz der Ver drehung des Rohres 2 und de-r damit ver bundenen Schiefstellung der Drehachsen der Ilebelpaare <B>7,</B> 7a und<B>7b</B> die Drehaelise des Zalinradseginentes <B>30</B> wagrecht bleiben kann.
Diese Drehachse des Za.hnradseo"mentes <B>30</B> liegt in dem Haltestück<B>31,</B> das unten als Rohr ausgebildet ist und in einer Büchse<B>33,</B> z,#veckmässig auf Kugellagern, um eine senk rechte Achse drehbar ist. Die Drehung des R-,tdse,#meilt-es <B>30</B> wird in gleicher Weise, wie die des Zahnrades<B>6,</B> durch eine Zahnstange <B>36</B> weitergeleitet, die mittelst einer die selb ständige Drehbarkeit zulassenden Kupplung ihre Bewegung -auf die Zahnstange 36a, von dort auf das Zahnrad<B>37</B> und von diese-in auf die Zahnstange 20 überträgt..
die ihrerseits das mit der Tabelle T verbundene Zahnrad 1.2 dreht. Die Achse des Zahnradsegmentes <B>30</B> liegt in Lagern, die sieh nur um die stets -vertikale Achse, der Büchse<B>33</B> drehen kön nen. Infolgedessen kann sich das mit dem Unterteil des Hebels 7e. fest verbundene Zahn- radsel-ment <B>30</B> nur dann drehen, wenn der Hebel 7c gehoben oder ge13enkt wird, da,9 heisst, wenn sich der Erhöhungswinkel des Fernrohres ändert.
Dagegen wird sieh das Zahnradseginent nicht drehen, wenn der Hebel 7c einen Kegelmante.1 beschreibt (so- genannte zirkumduktorische <B>"</B> Bewegung).
Durch die Zahnstangen <B>36,</B> ss6a usw. und Verwendung gleicher Zahnräder, das heisst solcher, die die gleichen Masse -wie das Seg ment<B>30</B> besitzen, wird erreicht, dass sich das Zahnrad 12 in derselben Winkelgeschwindig keit vor- und rückwärts dreht, wie das vom Fernrohr gesteuerte Segment<B>30.</B> Die Zahn stangen und Zahnräder sind in derartiger Stellung zueinander eingepasst, dass beini Horizontalliegen des Fernrohres und damit auch des Hebels<B>7e,</B> also beim Auvisieren des Horizontes, die lange Tabellenseite TR dem Draht K parallel,
also senkrecht, liegt, die andere Tabellenseite T <B>8</B> also wagrecht liegt. Die Gewichte der Tabelle T und des He- bis Q mit dem Aufnehmer des Drehfeld- systems sind zweckmässig durch -nicht dqx- gestellte Gegengewichte ausgegliellen. Letz tere Tabollenseite ist deshalb hürzer als die erstere gewählt, weil die Höhe des Fliegers praktisch niemals seine schräge Entfernung erreicht.
Je höher das Fernrohr erhoben wird, um so mehr schwenkt die lange Seite nach aussen, weil der Erhöhungswinkel e dem Win kel zwischen der langen Tabellenseite und dem Draht K entspricht. Jeder Punkt der Tabelle trägt, wie in Fig. 4 angedeatet, drei Angaben, nämlich die Einstellung des Atif- satzvisiers, des Brenlizünders nach horizon taler Entfernung und des Brennzünders nach Sekunden.
Die Einrichtung wird bei der Verfolgung so gebraucht, dass der erste Be obachter mit seinem Fernrohr<B>9</B> und der zweite, entfernt sitzende Beobachter mit sei- nein mit dem Drehfeldsystem gekuppelten Fernrohr dem Flieger folgen.
Hiermit stellt der erste Beobachter durch achsiale Verschie bung der Zahnstangen<B>10.,</B> 10a und mittelst des Zahnrades<B>11</B> den Hebel Q so ein, dass er mit dem fest eingespannten Draht K den Winkel bildet, und ferner stellt er durch die Senkung oder Erhebung des Fernrohres<B>9</B> in der vorbeschriebenen Weise die Tabelle T so ein, dass die Tabellenkante TR mit<B>dem-</B> selben Draht K der Erllöhuiigsviinlcel e bil det, während die Bewegungen des abseiti en,
t# <B>9</B> vom zweiten Beobachter geführten Fernrohres durch den Empfänger<B>26</B> auf den Hebel Z -werden. Die -unter dem Schnitt- putiht F' des Hebels Z und des Drahtes K ein-etra-eilen Tabellendaten -ebeit dann die für die erfolgreiche Beselliessung des Flie- -ers erford#-flichen Sehiesselemente.
Vorbedingungen für richtige Messung des Erhöliun(ys-#viiil#el.s durch die Einrichtung ist, dass das Haltestück<B>31</B> stets senkrecht steht. Dies würde dann nicht der Fall sein, #venn der seitliche Beobachter bei B tiefer oder höher als die Anzeigeeinrichtung und cle.zh,gib das Gestell<B>1</B> nicht senkrecht steht. Um aber den Halter<B>31</B> doch senkrecht stellen züi können, wenn ja nicht waorecht steht.
ist die Verschiebevorrichtung<B>39</B> bis 44 an- (,e -- braeht, mit Hilfe welcher durch Verschie bung des Tra-crerüstes 34 des mit seinem 11,ohrende in der Büchse<B>33</B> lagernden Hal- t-rs <B>31</B> die Achse des Halters<B>31</B> stets ent sprechend gestellt werden kann. Das Trag- -,Weh <B>31</B> kann illso mittelst seiner Schlitze, 173 auf den Zapfen 41 der Muffe<B>38</B> seit.
lieh verschoben werden und nun dieselben #Seli%verl#:beweo,un(,en ausführen. Durch die in den Schlitzen 44 beweglichen Bolzen 42 hinn das Tragstüek vermittelst Flügelsolirau- L-n 4:
),a festgehlemmt #verden. Die beiden 31uffenteile 38 mit den StütztPilen <B>39</B> lassen sieh zum Ausgleich der durch die Schwenk- bewecun- des TragsWekes 34 möglich(-n ver tikalen Verschiebun#g des Haltestückes <B>Öl</B> in der Höhe verschieben und mit ITilfe der Klenim3elir-.tLibeyi 4,
0 ivieder ain Gestell<B><I>1.</I></B> fesIklemmeit. Per Halter<B>31</B> wird unter Kon- Uolle ehier eines Lote, oder dergleichen g seTil,-reeht n gestellt. M,
Tifiltrend der Einstellun- werden zur Verhinderun- der vertikalen Verseliiebung des Halters<B>21</B> die Traghebel 48 der Aufhängung des Segmen tes<B>;')0</B> in beliebi,",r \Weise festgehalten.
Löst man den Hebel 7e- aus der Einrielt- fLing -aus, so hat man einen gewöhnlichen Entfernungsmesser. Die Tabelle wird dann <B>so</B> geleggt, (lass die Längsseite unter dem <I>Draht K</I> lie_cd und somit auch die Entfer- 1-Iiin"szalilen unter K lie-en.
Hierzu wird norii bemerkt, dass nutit, alle die Punkte verschiedener Kreisbügen, wel- ehe gleielie Zahlen für Brennzünder und Auf,atzvisier tragen, mit- Üpander verbinden hanit,
und dass dann diese Kurven art. die Stelle der vorerwählten Kreis- bij-en treten könn-ii. Durch den Weofall vie ler Zahlen wird die Tabelle alsdann noch mehr vereinfacht. Die Zünderkurven für die verschiedenen Ge##chossorten werden durch Errechnen und praktische Erfahrung fest- t3 gestellt.