CH97087A - Einrichtung zur Ermittlung der Schiesselemente für das Beschiessen beweglicher Luftziele. - Google Patents

Einrichtung zur Ermittlung der Schiesselemente für das Beschiessen beweglicher Luftziele.

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CH97087A
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  Einrichtung zur Ermittlung der Schiesselemente für<B>d</B>     as    Beschiessen beweglicher       Laftziele.       Zum erfolgreichen Beschiessen eines in  der Luft, also über der Erdoberfläche, sich  bewegenden Gegenstandes, zum Beispiel eines  Fliegers, sind ausser den für die horizontale  Geländebeschiessung nötigen Daten noch  mehrere Feststellungen nötig, weil die Flug  zeit eines Geschosses für eine bestimmte<B>Ei</B>     nt-          fernung    nach einem Ziel über der Erdober  fläche grösser und gleichzeitig das Visier       tD        ZD     kleiner ist als in horizontaler Richtung.

    Die     Brennzündereinstellung    erfolgt nun meist  nicht nach der Zeit, sondern nach der hori  zontalen     Zielentfernulio-.    Es ist somit bei  der Einstellung     auf    Luftziele ein Zuschlag       auf    die festgestellte Entfernung     vorgesehene     der der     Verzö-erunc        infolue    der Schwerkraft  n     21     entspricht.

       31an    hat hierfür Tabellen und  Diagramme mit     Brennzünderkurven        auf-          "estellt,    aus welchen die Zündungszeit     näch,     Entfernung und dem Erhöhungswinkel zu  entnehmen ist. Ebenso ist meist die     Aufsatz-          visiereinstellung    (ein Winkel) durch Ziel  entfernung (bei     Horizontalschuss)    bezeichnet.  Bei Erhöhung des Ziels ist ein entsprechen-    der Abzug zu machen. Der Bestimmung von  Brennzünder- und     Aufsatzvisiereinstellung          muss    demnach die Ermittlung der Entfernung  und Erhöhung vorausgehen.

   Die Entfernung  selbst wird meist durch die Bestimmung eines  Dreiecks, dessen Spitze das Ziel bildet und  dessen Basis oder Grundlinie auf dem Erd  boden liegt und bekannt ist, ermittelt. Da  bei liegt zweckmässig der Punkt, von dem  aus die Entfernung bestimmt werden soll,  auf dieser Grundlinie. Die     Dreiecksbeshm-          mung    erfolgt durch Messung der beiden  Basiswinkel. In     -Fe    günstigerem Verhältnis       nun    die Länge der Grundlinie zu der Ziel  entfernung steht, um so genauer wird die  Entfernungsbestimmung ausfallen.<B>Ob</B> das  Dreieck gleichschenklig oder unregelmässig  ist, macht für das     Messprinzip    theoretisch  nichts aus.

   Praktisch wird sieh aber bei Be  stimmung eines Dreiecks<B>-</B> dessen Basis im       übri.gen    immer so gedreht werden     muss,        dass     die Linie     Geschütz-Ziel    auf ihr senkrecht  stellt, also die Dreieckshöhe bildet<B>-</B> die Ent  fernung (Höhe des Dreiecks) nur angenähert      ermitteln lassen, insbesondere bei     Entfernuli-          gen,    die in die Tausende von Metern gehen.

    Das ist der Fall bei den gebräuchlichen     so-          genannten    Entfernungsmessern "auf kleiner  Basis", die aus technischen und praktischen  Gründen nicht über     einio-e    Meter     Länce        her-          in        tD     gestellt sind und deren Basis zu einer Ent  fernung von einigen Tausend Metern auch  noch beim Verhältnis<B>1 - 1000</B> in     a-rossem     <B>;Z</B>       Missverhältnis    steht.

   Bei der     Entfernungs-          bewegung    auf breiter Basis wird die     Ziel-          z#          entfernung,    die in dem Dreieck, Seite oder  Höhe ist, nach Bestimmung der Dreiecks  winkel entweder errechnet oder an einem  Dreieck, das ähnlich dem in der Natur ge  dachten konstruiert ist, ablesbar gemacht.

    Die     Dreieckskonstruktion    kann mechanisch,  zum Beispiel     dadurcli    erfolgen,     dass    zwei  Dreiecksseiten darstellende Hebel nach     tele-          phonischer    Ansage der durch die Beobachter       cl          (    gemessenen     'U"inkel    auf diese eingestellt wer  den. Die Grundlinie kann dabei im Massstab  <B>1: 1.000</B> gewählt sein, und die der Zielent  fernung entsprechende Strecke in Millimetern       gemess    en gibt dann die gesuchte Entfernung  in Metern an.

   Nach der Erfindung soll nun  ein dem vom Ziel und der Basis gebildeten  Dreieck: homologes     lifessdreieck    durch zwei  von an den Endpunkten der Basis     befind-          liehen    Fernrohren gesteuerte, Hebel und eine  feste Linie gebildet werden, die, über einer  Brennzünder- und     Aufsatzvisierkurven    tra  genden, von dem einen, an der Einrichtung  befindlichen Fernrohr einstellbaren Tabelle       a)iI.,        eordnet    ist.  



       Zür        Erlätuterung    diene die Skizze     Fig.   <B>1,</B>  die     ein    Bild der Natur vorstellen soll. Bei<B>G</B>  sei ein Geschütz aufgestellt, bei B ein     Be-          obaeliter,    bei F ein Ziel in Gestalt eines Flie  gers.<I>GB,</I> die Entfernung vom Geschütz zum  zweiten Beobachter, sei gleich<B>1000</B>     in;

     <B><I>G</I></B><I> F,</I>  die Entfernung     Gesc'hütz-Flieger,    ist     mithiii.     die gesuchte Zielentfernung,     BF    die Ent  fernung     Beobachter-Flieger    und'<B>GP</B> die       Pro3,ektion    der Ziellinie auf die Erde-.  



  <I>F<B>G</B> B</I> ist mit a,<I>F B<B>G</B></I> mit<B>ss</B> und  <I>F<B>G</B> P</I> mit<B>2</B> bezeichnet. Das oben     er-          wiffinte    und     züi    bestimmende Dreieck ist das    <I>L<B>G</B> B F.</I> Bekannt sind die Basis<B><I>G</I></B><I> B</I>  <B>= 1000</B>     in,    und die      < #   <I>F<B>G</B> B</I> z-- a     und           < #:

     <I>F<B>G</B> B</I> die     reinessen    und     aboelesen     e<B>,</B>     ?D     werden können.     -U"ird    nun für das Modell  dreieck eine Linie     G'B'   <B><I>=</I></B> 200 m angenom  men     und    bei<B>G'</B> und B' ein Hebel     11        bezw.    Hl  auf die      #--    a und<B>ss</B> eingestellt, so     dass    sieh  die Hebel in F' schneiden, so ist das<B>A</B>       G'B'F'    homolog dem<B>A</B>     GBF        (Fig.   <B>1)

  .</B>  Da das Verhältnis     G'B'        züi   <B><I>G</I></B><I> B</I> wie<B>1: 5000</B>  gewählt ist, ergibt auch die mit<B>5</B>     multi-          t'    n       plizierte    Millimeterzahl von     G'F'    die Meter  zahl von<I>G F,</I> das heisst die gesuchte Ent  fernung. Der Massstab kann natürlich be  liebig gewählt werden. Die     Ablesung    dieser  Zahl geschieht     ent-weder    an dem Hebel     Il     selbst oder auf Halbkreisen, die um<B>G'</B> als  Mittelpunkt gezogen sind und entsprechend  der     Län    e ihrer Radien beziffert sind.

   Die  Halbkreise in     Fig.   <B>3</B>     -,u#.Terden    in     Fig.   <B>1</B> als  in der Ebene     GBF    liegend zu denken sein.       Anaenommeii,    der Halbkreis, auf dem der  Punkt F' liegt,     tra-e    unten an der Dreiecks  basis     G'B'    beziehungsweise deren Verlänge  rung die Bezeichnung<B>i000</B>     in,    dann -würde  sieh das Ziel auf dem Halbkreis befinden,  den man sieh in der Ebene<B><I>G</I></B><I> B F</I>     (Fig.   <B>1)</B>  -um<B>G</B> als Mittelpunkt mit dem Radius<B>7000</B>     in     ,geschlagen denkt.  



  Wie wir gleich anfangs sahen, ist aber  auch die Erhöhung des Fliegers wesentlich,  das heisst der      < #   <I>P<B>G</B> F</I>     (Fi--.        l).    In der  durch<B>PG</B>     F-ele-ten    senkrechten Ebene müssen  n     tn     ebenfalls Teilkreise mit dem     emeinsamen     Mittelpunkt<B>G</B> gedacht werden. Der<B>7000</B>     in     von<B>G</B> entfernte Kreis würde also gleich  falls durch das Ziel gehen. Jeder Punkt die  ses Teilkreises verlangt eine besondere,     Visier-          und    eine besondere     Brennzündereinstellung.     



  Auf einer Tabelle     (Fig.    4) seien mög  lichst viele Punkte von Halbkreisen, die  ihrerseits wieder bestimmten Entfernungen  entsprechen, mit den ihnen zukommenden       Brennzünder-    und     Aufsatzvisierzahlen    ver  sehen.

   Würde der Hebel H- nun so gedreht,       dass    er mit der Basis der Tabelle den     -#,     <I>F<B>G</B> P</I>     ---   <B>s</B> in     Fig.   <B>1</B> bildete, das heisst den           Erhöhungswinkel    des Ziels, so wären am  Schnittpunkt dieses Hebels mit dem Halb  kreise, der an der Tabellenbasis die Zahl<B>7000</B>  trägt, Aufsatzvisier- und     Brennzünderein-          stellung    für den derzeitigen Aufenthaltsort  des Ziels ablesbar.

   Anstatt eine besondere  Tabelle für diese     Ablesung    zu nehmen, kann  man die Tabelle in     Fig.   <B>3</B> benutzen und mit  einem dritten Hebel,     IP    den     -e   <B>a<I>=</I></B><I> F<B>0</B> P</I>       (Fig.   <B>1)</B> einstellen. Dadurch werden die in  der Natur durch<B><I>G</I></B><I> B F</I> und<I>P<B>G</B> F</I> gedachten  Ebenen zu einer einzigen     G'B'K    zusammen  gelegt.

   Anstatt den dritten Hebel anzu  bringen, kann man entweder das Dreieck       (Fig.   <B>5)</B>     odef    auch die Tabelle     (Fig.   <B>6)</B> so  drehen,     dass        G'F'    mit der Basis     G'D    der  Tabelle den     -#    e bildet-. Nun sind     uni-er    dem  Schnittpunkt F' der beiden Hebel H und     111          au±    der Tabelle direkt die Schliesselemente ab  lesbar.

   Während in     Fign.   <B>3</B> noch Halbkreise  nötig sind, da. der Punkt F' auch links von<B>(P</B>  liegen kann, ist bei Drehung der Tabelle       (Fig.   <B>6)</B> nur eine Tabelle mit     Viertelkreisen     notwendig     (Fig.   <B>7),</B> weil der     Elevations-          winkel    nie mehr als<B>90'</B> betragen kann.

   Bei  dieser Anordnung würde der Schnittpunkt F'  der     be-iden    Hebel bei räumlicher Bewegung  des Ziels nicht nur seine Entfernung von<B>G'</B>  aus ändern, sondern auch die Richtung     G'r     mit     #Veränderung    des     -#C   <B>E</B> sich ändern, da ja       G'B'    festliegend gedacht ist.

   Legt man nun  die Dreiecksseite<B>GF'</B> (Ziellinie) der     Rich-          fung    nach fest     (Fig.   <B>8),</B> etwa durch einen  Draht     G'K,    und denkt sieh     G'B'    und       YP    als Hebel mit den Drehpunkten<B>G'</B>  und B', so ist für die     Ablesung    der 'Vorteil  erreicht,     dass    das ablesende Auge nun. ein  und dieselbe Linie<B><I>G'</I></B><I> K</I> ansieht.  



  Offenbar     maclit    es für das Ergebnis nichts  aus, wenn Dreieck und Tabelle auf dem Kopf  stehen     (Fig.    8a), wie es in der beispielsweise  dargestellten Anordnung aus     Schönlieltsgrün-          den    geschehen ist. Die Aufgabe., synchron mit  der Bewegung des Ziels mit möglichst wenig  Hilfsmittel zuverlässige     Schiesselemento    zu       crlialten,    wäre gelöst, wenn die      < #    a,     -#--   <B>P</B>  und     (Fig.    8a) dauernd richtig auf die  entsprechenden Winkel der Natur eingestellt    würden.

   Dies kann nur für den     -z#:    a durch  kinematische Übertragung, für den     -z#    e eben  falls     und-für    den      < #   <B>ss</B> durch ein elektrisches       DreUfeldsystein    geschehen. Durch ein     sol-          clies    System, das aus einem Erzeuger be  stimmter Spannungsunterschiede und einem  durch Leitungsdrähte verbundenen Empfän  ger besteht, werden die Ausschläge des einen  auf den Erzeugerapparat wirkenden Fern  rohres augenblicklich und genau zum Zeiger  des Empfängers übertragen.  



  Die<I>Basis</I>     G'B'        (Fig.   <B>9)</B> des<B>A</B>     G'B'F'     soll sich in der Länge verändern lassen, wenn  der Abstand     Geschütz-2.        Beobacliter    sich  verändert. Der Empfänger des     Drehfeld-          systems,    der bei B' -angebracht ist (durch  einen punktierten Kreis angedeutet) und den  Zeiger Z um B' dreht, kann demnach auf  dem     be-#veglichen    Hebel<B>Q</B> bis zur gewünsch  ten Entfernung     G'B'    verschoben werden.

    Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, bei  verändertem Abstand der beiden Beobachter  die Länge     G'B'    entsprechend zu verändern,  anderseits bei gleichbleibendem Beobachter  abstand, aber abgeändertem     Tabellenmass-          stabe    die Länge von     G'B'    diesem neuen       Massstabc,    anzupassen.

   Eine Änderung des  Tabellenmassstabes geschieht entweder durch       Sichtbarmach.ung    einer unter der bisherigen  Tabelle gelegenen Tabelle, etwa durch Weg  drehen der alten oder durch Anordnung von  mehreren Tabellen in     Viertelkreissektoren     auf einer kreisförmigen Scheibe, die auf der  Achse     verdrehbar    und verstellbar, das heisst       anklemmbar,    ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es zeigt     Fig.   <B>10</B> eine Seitenansicht,       Fig.   <B>1.1</B> einen     Grundriss    der Vorrichtung.<B>In</B>       Vig.    12 ist ein Schnitt nach     a-b,    in     Fig.   <B>13</B>  ein solcher nach     c-d,    und in     Fig.    14 eine  Ansieht auf den Kopf der Vorrichtung wie  dergegeben.  



       ZD     Der Arm     la    des Gestelles<B>1</B> wird am  linken Ende von einem Rohr 2     umfasst,    das  sich, zweckmässig auf Kugellagern, um den  selben     aelisial    drehen kann. Diese     Dreliuno,              #vird    von der Kurbel 47 aus bewirkt, die in  einem Ansatz des Rohres 2 gelagert ist und  <B>e</B>       init    einer Schnecke 46 in ein Schneckenrad 4.5  des Armes     la    eingreift.

   Das Rohr 2 endet,       ZD     wie besonders aus     Fig.   <B>11</B> und 14 ersichtlich,  in einem mit ihm fest verbundenen     Laoer   <B>5,</B>       ZD     in welchem ein Bolzen<B>8</B> drehbar gelagert ist.       ZD     Dieser Bolzen trägt, fest mit ihm verbunden,  ein Zahnrad<B>6</B> und die Hebel<B>7</B>     und   <B>79,</B> von  welchen 7a das Fernrohr<B>9,</B> trägt, das somit  um die Achse, des Bolzens<B>8</B> und, senkrecht  dazu, um die Achse des Armes     la    schwenk  bar ist.

   Bei der erstgenannten Schwenkung  verschiebt das Fernrohr<B>9</B>     iiiittelst    des Zahn  rades<B>6</B> eine, im Lager<B>5</B> gelagerte     Zahn-          stang#   <B>10,</B> welche die     Bewegun    auf ein       -leiehes    Zahnrad<B>11</B> am rechten Ende des       Gestellarmes        lb    mittelst, einer mit ihr durch       eilie    die     seitliehe        SehwenkbarIzeit    der Stange  <B>10</B> zulassende Kupplung verbundene     Ver-          län(rerung   <B>10a</B> überträgt.

   Die Stangen<B>10</B>       Inid        ina    übertragen somit nur die     )Vinkel-          änderungen    des Fernrohres zur Achse ja und       lb,    die durch eine am Rohr 2 drehbar     ye-          n          la--erte,    mittelst eines Zahnrades 14 in die  Zahnstange<B>10</B> eingreifende Kurbel<B>15</B> be  wirkt     -#verden.    Die Drehbewegungen des  Zahnrades<B>11</B> werden durch Vermittlung des  Bolzens<B>18</B> auf einen Hebel     Q    übertragen und  dadurch sichtbar gemacht.

   Die Achse des       B!)lzens   <B>18</B> wird von dem senkrecht     einzu-          ,tellenden    Draht K     (Fig.   <B>8</B> und<B>10)</B>     über-          Sehnitten,    der zwischen dem     Gestellarm        lb          und        eine-in    Arm     l(1    des     Gestellfusses        IP-        ein-          Ulespannt    ist.

   Bei Einstellung des Gestelles<B>1</B>  bei<B>G</B> in     Fig.   <B>1</B> -werden die Arme ja lind     lb     in ihrer Richtung so festgelegt     dass    der  zweite, entfernt sitzende Beobachter durch       (Ias    Fernrohr<B>9</B>     beobaehtet        werJen    kann,     das     heisst die Arme ja,     lb    liegen in der Linie<B><I>G</I></B><I> B</I>  der     Fi-.   <B>1,</B> wobei nach     Möolichkeit    diese     Li-          nie        wagreclit    sein soll.

   Für den Ausgleich       --on        Abweichalio#en    von der ist  eine später angedeutete     Einstellvorrichtun-          en     vorgesehen.     Zür    möglichst senkrechten Ein  stellung der     Gestellsäule   <B>1</B> sind zwei Gelenke  <B>16</B> Lind<B>17</B> im Gestell angeordnet. Sobald das  Fernrohr<B>9</B> den zweiten Beobachter im Faden-    kreuz hat, -wird das Fernrohr     festge-klemmt          und    der Hebel<B>Q</B> auf dein Bolzen<B>18</B> parallel  zum Draht K     ein2o#,e#3t-Ilt    und alsdann in     be-          zug    auf das Fernrohr<B>9</B> festgelegt.

   Diese Ein  stellung ist     b-z4    der Aufstellung der Einrich  tung an einem neuen Standorte oder beim  Wechsel des Standortes des zweiten Beobach  ters erforderlich.  



  Wird jetzt ein Flieger mit dem     Fern-          rolir   <B>9</B> anvisiert, so stellt sich der Hebel<B>Q</B>  so ein,     dass    seine Mittellinie mit dem Draht K  den      < #Z    a bildet. Ein Teil der eingangs ge  stellten Aufgabe ist hiermit gelöst.

   Der  zweite Teil derselben, den     -#   <B>ss</B> (das heisst        < #   <B><I>G</I></B><I> B F,</I>     Fig.   <B>1)</B> richtig einzustellen, wird  dadurch<B>gelöst,</B>     dass    der Winkel, den das     den          z71     Flieger     ailvisierende    Fernrohr des zweiten,  entfernten Beobachters mit einer zum Ge  schütz     zeilgenden    festen Linie bildet,

   infolge  der bei der Bewegung erzeugten Spannung  im     elektrisehen        Drehfeldsystem    in dem durch  den Kreis<B>26</B> angedeuteten Empfänger so auf  den am Hebel<B>Q</B> um den Mittelpunkt<B>'25</B> dreh  baren Zeiger Z übertragen wird,     dass    er mit  <B>Q</B> den     -:#   <B>'</B> p bildet.

   Es entspricht nunmehr       flie        Achse        de.4        Heb#I,#   <B>Q</B> der Linie GB und  die des Zeigers Z der Linie     BF,        und    es     bil-          n          den    diese beiden Linien mit dem Draht     Tii          #-in    Dreieck, das dem Dreieck Geschütz-'-).       Beobachter-Ziel   <B>(A<I>G</I></B><I> B F,</I> F i-.<B>1)</B> im Ver  hältnis     de#s    gewählten Massstabes     lioll)o10,r    ist.

         Die    Entfernung     Gesehütz-Ziel    kann somit  auf einer Tafel T abgelesen werden, die eben  falls um den Bolzen<B>18,</B> und zwar durch ein  Rad 12, an dem sie     an,-eklemmt    ist drehbar  ist und     konzentrisehe        Kr#,isbügeii    mit dem  .Mittelpunkt im     Dre-lipunkt    enthält.

   Die     Kreis-          bö-en    trauen     ain        Tabellenrande    die in der  Zeichnung nicht dargestellten     Entferiluii-s-          zahlen.        C-x'leich7#eiti-    tragen möglichst viel  Punkte der Kreisbögen die ihnen zukommen  den Werte für die Brennzünder- und     Auf-          satzvisierstellungen    (vergleiche     Fig.        4').     



  Wenn     inin        noell    die Tabelle so gedreht  wird,     dass    die, Basis derselben mit dem Draht  K<I>den</I>     '7-        --        bildetf,    dann ist unter dein Schnitt  Punkt F' des Drahtes K mit dem Zeiger Z      fortlaufend der Wert für     Brennzünder    und  Aufsatzvisier ablesbar. Die Einstellung der  Tabelle erfolgt nun auf folgende Weise:  Die Hebel<B>7,</B> 7a sind mit dem Bolzen<B>8</B> fest  verheilt, ein weiteres Hebelpaar<B>7b</B> ist auf  Zapfen des Rohres 2 schwenkbar, und mit  dem erstgenannten Hebelpaar<B>7,</B> 7a durch eine  Führungstange<B>28</B> zu einem schwingenden  System verbunden.

   Am äussersten Ende 28a  ist ein zu beiden vorgenannten Hebelpaaren  parallel geführter, ebenfalls     sehwenkbarer          Ilebe.1   <B>7e</B>     angelenkt,    der am Ende ein Zahn  radsegment<B>30</B> trägt und dessen Länge vom  Mittelpunkt dieses Zahnrades bis zum     An-          lenkungspunkt    der Hebellänge der Paare<B>7,</B>  7a und<B>7b</B> entspricht-.

   In sich ist der Hebel<B>7c</B>  beispielsweise durch eine     Röhrerkupplung     so ausgebildet,     dass    sich das     Radseginent   <B>30</B>  in ihm verdrehen kann, damit trotz der Ver  drehung des Rohres 2 und     de-r    damit ver  bundenen     Schiefstellung    der Drehachsen der       Ilebelpaare   <B>7,</B> 7a und<B>7b</B> die     Drehaelise    des       Zalinradseginentes   <B>30</B>     wagrecht    bleiben kann.

    Diese Drehachse des     Za.hnradseo"mentes   <B>30</B>  liegt in dem Haltestück<B>31,</B> das unten als  Rohr ausgebildet ist und in einer Büchse<B>33,</B>       z,#veckmässig    auf Kugellagern, um eine senk  rechte Achse drehbar ist. Die Drehung des       R-,tdse,#meilt-es   <B>30</B> wird in gleicher Weise, wie  die des Zahnrades<B>6,</B> durch eine Zahnstange  <B>36</B> weitergeleitet, die mittelst einer die     selb     ständige     Drehbarkeit    zulassenden Kupplung  ihre Bewegung -auf die Zahnstange 36a, von  dort auf das Zahnrad<B>37</B> und von     diese-in    auf  die Zahnstange 20 überträgt..

   die ihrerseits       das    mit der Tabelle     T    verbundene Zahnrad  1.2 dreht. Die Achse des Zahnradsegmentes  <B>30</B> liegt in Lagern,     die    sieh nur um die stets  -vertikale Achse, der Büchse<B>33</B> drehen kön  nen. Infolgedessen kann sich das mit dem  Unterteil des Hebels     7e.    fest verbundene     Zahn-          radsel-ment   <B>30</B>     nur    dann drehen, wenn der  Hebel     7c    gehoben oder     ge13enkt    wird,     da,9     heisst, wenn sich der Erhöhungswinkel des  Fernrohres ändert.

   Dagegen wird sieh das       Zahnradseginent    nicht drehen, wenn der  Hebel     7c    einen     Kegelmante.1    beschreibt     (so-          genannte        zirkumduktorische   <B>"</B> Bewegung).

      Durch die     Zahnstangen   <B>36,</B>     ss6a        usw.    und  Verwendung gleicher Zahnräder, das heisst  solcher, die die gleichen Masse -wie das Seg  ment<B>30</B> besitzen, wird erreicht,     dass    sich das  Zahnrad 12 in derselben Winkelgeschwindig  keit vor- und rückwärts dreht, wie das vom  Fernrohr gesteuerte Segment<B>30.</B> Die Zahn  stangen und Zahnräder sind in derartiger  Stellung zueinander     eingepasst,        dass        beini     Horizontalliegen des Fernrohres und damit  auch des Hebels<B>7e,</B> also beim     Auvisieren    des  Horizontes, die lange Tabellenseite     TR    dem  Draht K parallel,

   also senkrecht, liegt, die  andere Tabellenseite     T   <B>8</B> also     wagrecht    liegt.  Die Gewichte der Tabelle T und des     He-          bis        Q    mit dem Aufnehmer des     Drehfeld-          systems    sind zweckmässig durch -nicht     dqx-          gestellte    Gegengewichte     ausgegliellen.    Letz  tere     Tabollenseite    ist deshalb     hürzer    als die  erstere gewählt, weil die Höhe des Fliegers  praktisch niemals seine schräge Entfernung  erreicht.

   Je höher das Fernrohr erhoben wird,  um so mehr schwenkt die lange Seite nach  aussen, weil der Erhöhungswinkel e dem Win  kel zwischen der langen Tabellenseite und  dem Draht     K    entspricht. Jeder Punkt der  Tabelle trägt, wie in     Fig.    4     angedeatet,    drei  Angaben, nämlich die Einstellung des     Atif-          satzvisiers,    des     Brenlizünders    nach horizon  taler Entfernung und des Brennzünders nach  Sekunden.

   Die Einrichtung wird bei der  Verfolgung so gebraucht,     dass    der erste Be  obachter mit seinem Fernrohr<B>9</B> und der  zweite, entfernt sitzende Beobachter mit     sei-          nein    mit dem     Drehfeldsystem    gekuppelten  Fernrohr dem Flieger folgen.

   Hiermit stellt  der erste Beobachter durch     achsiale    Verschie  bung der Zahnstangen<B>10.,</B>     10a    und mittelst  des Zahnrades<B>11</B> den Hebel     Q    so ein,     dass     er mit dem fest eingespannten Draht K den  Winkel bildet, und ferner stellt er durch die  Senkung oder Erhebung des Fernrohres<B>9</B>  in der     vorbeschriebenen    Weise die Tabelle T  so ein,     dass    die Tabellenkante     TR    mit<B>dem-</B>  selben Draht K der     Erllöhuiigsviinlcel    e bil  det, während die Bewegungen des     abseiti    en,

         t#   <B>9</B>  vom zweiten Beobachter geführten Fernrohres  durch den Empfänger<B>26</B> auf den Hebel Z      -werden. Die -unter dem     Schnitt-          putiht    F' des Hebels Z und des Drahtes K       ein-etra-eilen    Tabellendaten     -ebeit    dann die  für die erfolgreiche     Beselliessung    des     Flie-          -ers        erford#-flichen        Sehiesselemente.     



  Vorbedingungen     für    richtige Messung  des     Erhöliun(ys-#viiil#el.s    durch die Einrichtung  ist,     dass    das Haltestück<B>31</B> stets senkrecht  steht. Dies würde dann nicht der Fall sein,       #venn    der seitliche Beobachter bei B tiefer  oder höher als die     Anzeigeeinrichtung    und       cle.zh,gib    das Gestell<B>1</B> nicht senkrecht steht.  Um aber den Halter<B>31</B> doch senkrecht stellen       züi    können, wenn ja nicht     waorecht    steht.

    ist die Verschiebevorrichtung<B>39</B> bis 44     an-          (,e          --        braeht,    mit Hilfe welcher durch Verschie  bung des     Tra-crerüstes    34 des mit seinem       11,ohrende    in der Büchse<B>33</B> lagernden     Hal-          t-rs   <B>31</B> die Achse des Halters<B>31</B> stets ent  sprechend gestellt werden kann. Das     Trag-          -,Weh   <B>31</B> kann     illso    mittelst seiner Schlitze,       173    auf den Zapfen 41 der Muffe<B>38</B> seit.

    lieh verschoben werden     und    nun dieselben       #Seli%verl#:beweo,un(,en    ausführen. Durch die       in    den Schlitzen 44 beweglichen Bolzen 42       hinn    das     Tragstüek    vermittelst     Flügelsolirau-          L-n        4:

  ),a        festgehlemmt        #verden.    Die beiden       31uffenteile    38 mit den     StütztPilen   <B>39</B> lassen  sieh zum Ausgleich der durch die     Schwenk-          bewecun-    des     TragsWekes    34     möglich(-n    ver  tikalen     Verschiebun#g    des     Haltestückes   <B>Öl</B> in  der Höhe verschieben und mit     ITilfe    der       Klenim3elir-.tLibeyi    4,

  0     ivieder        ain    Gestell<B><I>1.</I></B>       fesIklemmeit.    Per Halter<B>31</B> wird unter     Kon-          Uolle        ehier    eines Lote, oder       dergleichen        g        seTil,-reeht        n        gestellt.        M,

          Tifiltrend        der          Einstellun-    werden zur     Verhinderun-    der  vertikalen     Verseliiebung    des Halters<B>21</B> die  Traghebel 48 der Aufhängung des Segmen  tes<B>;')0</B> in     beliebi,",r    \Weise festgehalten.  



  Löst man den Hebel 7e- aus der     Einrielt-          fLing        -aus,    so     hat    man einen gewöhnlichen  Entfernungsmesser. Die Tabelle wird dann  <B>so</B>     geleggt,        (lass    die     Längsseite    unter dem  <I>Draht K</I>     lie_cd    und somit auch die     Entfer-          1-Iiin"szalilen    unter K     lie-en.     



  Hierzu wird     norii    bemerkt,     dass        nutit,    alle       die    Punkte verschiedener     Kreisbügen,    wel-         ehe        gleielie    Zahlen für       Brennzünder    und     Auf,atzvisier    tragen,     mit-          Üpander    verbinden     hanit,

      und     dass    dann diese  Kurven     art.    die Stelle der     vorerwählten        Kreis-          bij-en    treten     könn-ii.    Durch den     Weofall    vie  ler Zahlen wird die Tabelle alsdann noch  mehr vereinfacht. Die     Zünderkurven    für die  verschiedenen     Ge##chossorten    werden durch  Errechnen und praktische Erfahrung     fest-          t3     gestellt.

Claims (1)

  1. EMI0006.0102 <B>PATENTANSPRUCH-.</B> <tb> <B>E,</B> <SEP> inriclitung <SEP> zur <SEP> Ermittlung <SEP> der <SEP> Schiess elemente <SEP> für <SEP> das <SEP> Beseliiessen <SEP> beweglicher <tb> LufIziele <SEP> mittelst <SEP> z-%7v#eier <SEP> Fernrohre <SEP> au± <SEP> brei ter <SEP> Basis, <SEP> deren <SEP> Fernrolixstellungen <SEP> auf <SEP> eine <tb> Auswertungsstation <SEP> übertragen <SEP> werden, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> dem <SEP> vom <SEP> Ziel <tb> und <SEP> der <SEP> Basis <SEP> -,
    ebildetep <SEP> Dreiech <SEP> honiologes <tb> Messdreieck <SEP> durch <SEP> von <SEP> den <SEP> an <SEP> den <SEP> <B>End-</B> <tb> punkten <SEP> der <SEP> Basis <SEP> befindlichen <SEP> Fernrohren <tb> gesteuerte <SEP> Hebel <SEP> und <SEP> eitle <SEP> fest-e <SEP> Linie <SEP> gebildet <tb> die <SEP> über <SEP> einer <SEP> Brennzünder- <SEP> und <SEP> Auf satzvisierkurven <SEP> tra--enden# <SEP> von <SEP> dem <SEP> ein(,ii <tb> Fernrolir <SEP> einstellbaren <SEP> Tabelle <SEP> in"(--ordiiet <tb> sind. <tb> <B>U-INTERANSPRüCHE:</B> <tb> <B>1.</B> <SEP> Einrichtung <SEP> naeb <SEP> dein <SEP> Patentanspruelt, <tb> dadurch <SEP> <B>dass</B> <SEP> die <SEP> seitliche <tb> Schwenkbewe-un- <SEP> des <SEP> einen <SEP> Fernrohres <tb> bei <SEP> der <SEP> Verfol-un-, <SEP> de-;
    <SEP> Ziels <SEP> durch <SEP> ein <SEP> zu saninienlif-Iiigendes <SEP> Hebulsystem <SEP> in <SEP> eine <tb> ,iCli"i.ile <SEP> Vcrs#Aliebung <SEP> von <SEP> Zahnstaugen <tb> TIMO-1,(lseizt <SEP> wird, <SEP> die <SEP> durch <SEP> ein <SEP> mit <SEP> der <tb> Tabelle <SEP> fest <SEP> verbundette#4 <SEP> Z-,).Iiiiriid <SEP> zur <SEP> Ein stelluno, <SEP> der <SEP> eiii(-ii <SEP> Tabellenkante <SEP> züi <SEP> der <tb> durch <SEP> einen <SEP> fest. <SEP> iii.--eordiieten-Draht <SEP> dar gesIellten <SEP> festen <SEP> Linie <SEP> auf <SEP> den <SEP> Erhöhungs Winkel <SEP> de-, <SEP> Luftziel,' <SEP> benutzt <SEP> wird. <tb> 2.
    <SEP> Einriehtun-, <SEP> naeb <SEP> dem <SEP> Patentanspritelt, <tb> dadurch <SEP> glekenitzeiplinet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> eine <SEP> He bel <SEP> die <SEP> Basis <SEP> <B>de.#</B> <SEP> Messdreieches <SEP> darstellt, <tb> in <SEP> seiner <SEP> wirksa <SEP> inen <SEP> Tidnge <SEP> veränderlich <SEP> ist <tb> und <SEP> gegenüber <SEP> einem <SEP> die <SEP> feste <SEP> Linie <SEP> bil dendeii, <SEP> eine <SEP> darstellen den <SEP> Draht <SEP> durch <SEP> Itisseliwenl,:
    un-I# <SEP> de, <SEP> einen <tb> Fc-rnrohres, <SEP> und <SEP> mechanische <SEP> Übertragun-o dieser <SEP> auf <SEP> den <SEP> Hebel, entsprechend dem einen Basiswinkel ein- sIellbar ist, während der andere, den zwei ten Basiswinkel einstellende Hebel mit dem andern, durch einen zweiten Beob achter zu bedienenden Fernrohr durch einen Empfänger eines elektrischen Dreh- feldsystems in Verbindung steht.
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