DE708193C - Geschuetz mit Visiervorrichtung - Google Patents

Geschuetz mit Visiervorrichtung

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DE708193C
DE708193C DEG67147D DEG0067147D DE708193C DE 708193 C DE708193 C DE 708193C DE G67147 D DEG67147 D DE G67147D DE G0067147 D DEG0067147 D DE G0067147D DE 708193 C DE708193 C DE 708193C
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Rheinmetall AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns
    • F41G5/14Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Geschütz mit Visiervorrichtung Durch die geradlinige Bahn eines beweglichen Ziels, z. B. eines Schiffes oder Flugzeuges; und den Schwenkpunkt eines auf dieses Ziel anzurichtenden Geschützvisiers läßt sich eine Ebene, die Ziehebene, gelegt denken, innerhalb der die Visierlinie zur Zielverfolgung durch geeignete Richtbewegungen geschwenkt werden muß.
  • Im allgemeinen sind das Geschützrohr und das Zielfernrohr je um zwei Richtachsen, eine senkrechte und eine waagerechte, schwenkbar gelagert, wobei entweder für beide Teile ein gemeinsames körperliches Richtachsenpaar benutzt wird oder jeder Teil ein gesondertes Achsenpaar besitzt. Die Zielebene fällt jedoch meist nicht mit einer der beiden durch die Richtachsenpaare gegebenen Richtebenen zusammen. Deshalb müssen das Fernrohr und das Geschützrohr stets gleichzeitig und fortlaufend durch Bedienen zweier Richtmaschinen um ihre beiden Richtachsen geschwenkt werden, damit die Visierlinie in der Zielebene und auf das Ziel gerichtet verbleibt.
  • Die Erfindung bezweckt, die zur Zielverfolgung erforderlichen Richtbewegungen der Visierlinie und des Geschützrohres auf ein Mindestmaß herabzusetzen und erreicht dies dadurch, daß die Visierlinie oder die die Visierlinie tragende Aufsatzebene der Zieleinrichtung um eine im Raum beliebig ein- und feststellbare Achse und in gleicher Weise das Geschützrohr um eine andere im Raum beliebig ein- und feststellbare Achse schwenkbar gelagert ist.
  • Zu ihrer beliebigen Einstellbarkeit im Raum sind diese Schwenkachsen selbst wiederum um mindestens zwei Achsen drehbar gelagert. Diese können für Visier und Geschützrohr dieselben sein, oder jedem dieser beiden Teile ist ein besonderes Achspaar zugeordnet. Die Achsen sind zweckmäßig nach Art der bisherigen Richtachsen angeordnet, und es ruht demnach die eine Achse waagerecht in einer zweiten, in der Unterlage senkrecht stehenden Achse. Man erhält somit ein dreiachsiges Visier mit einer Pivotachse, der Schildzapfenachse und einer schwingenden Achse: das zu richtende Geschützrohr ist mit einer besonderen schwingenden Achse in der gleichen Weise gelagert. Natürlich könnte auch die den Anschluß mit der Unterlage herstellende Drehachse waagerecht liegend angeordnet sein.
  • Zum Anrichten eines beweglichen Ziels; z. B. eines Flugzeuges, wird zunächst die schwingende Achse des Visiers durch Drehen der Pivotachse und der Schildzapfenachse so eingestellt, daß sie senkrecht oder annähernd senkrecht auf der durch: die Bahn des Ziels und den Drehpunkt des Visiers gebildeten und nach kurzer Zielbeobachtung genauen oder angenähert festgelegten Zielebene steht. Zur weiteren Zielverfolgung, d. h. um dauernd auf das Ziel gerichtet zu bleiben, braucht sodann die Visierlinie nur um die schwingende Achse gedreht zu werden. Kleine Abwanderungen der Ziellinie vom Ziel, die bei nicht ganz richtiger Einstellung der schwingenden Achse auftreten, können durch geringe Richtbewegungen der beiden anderen Achsen ausgeschaltet werden.
  • Im allgemeinen pflegen bewegliche Ziele auf längeren Strecken geradlinige Bahnen zu beschreiben und Änderungen der Fahrtrichtung erst vorzunehmen, wenn sie durch Geschützfeuer stark gestört werden, so daß ein Nachstellen der schwingenden Achse um die beiden anderen Achsen erst nach längerer Zeit und nach Abgabe einer größeren Zahl von Schüssen erforderlich wird und die mit der Erfindung beabsichtigte Ersparnis an Richtbewegungen und eine genaue Zielverfolgung auch gewährleistet ist.
  • Die so erhaltene dreiachsige Zieleinrichtung kann, ähnlich den zweiachsigen Zieleinrichtungen bekannter Art, je nach Erfordernis eine solche mit abhängiger oder auch eine solche mit von der Aufsatzstellung der Einstellung von Korrekturbeträgen (Höhen- oder Seitenvorhalte) unabhängiger Ziellinie sein. Sie ist hauptsächlich für Zentralvisiere zum Fernrichten indirekt horizontierbarer Geschütze auf schwankender Unterlage, z. B. auf Schiffen, vorgesehen, die außer mit dem eigentlichen, vom Geschütz getrennt aufgestellten und mit dessen Richtvorrichtung oder mit Folgezeigerapparaten an diesem durch Fernsteuereinrichtungen verbundenen Zielgerät zur Ermittlung der Zieldaten, mit besonderen Geräten zur Berücksichtigung von Korrekturen aus Relativbewegung zwischen Geschütz und Ziel., aus Tageseinflüssen, der Parallaxe, Veränderungen der Geschoßanfangsgeschwindigkeit, Bettungsfehlern, und mit einer Vorrichtung zur Umwandlung von Erdkoordinaten in Schiffskoordinaten oder mit nur einem Teil dieser Einrichtungen versehen sind.
  • Bei Verwendung von Zieleinrichtungen nach der Erfindung, d. h. solchen mit um eine im Raum beliebig einstellbare Achse schwenkbarer Ziellinie in Zentralvisieren mit den vorbeschriebenen Einrichtungen erhält erfindungsgemäß auch der an die Richtvorrichtungen eines Geschützes oder Folgezeigerapparate an diesem angeschlossene Koordinatenwandler eine besondere Ausbildung. Die allgemeine Anordnung einer solchen Visieranlage ist folgende: Die dreiachsig gelagerte Ziellinie ist direkt oder indirekt auf der schwankenden Unterlage horizontiert, und ihre auf den Horizont bezogenen Richtbewegungen (Zieleinstellung, Zielverfolgung) um ihre Achsen (Erdkoordinaten) werden, verbessert um Aufsatz-, Vorhaltewinkel u. dgl., in einen Koordinatenwandler eingeleitet, der dem zu richtenden, ebenfalls um drei Achsen schwenkbaren Geschützrohr zugeordnet ist. Die hereingegebenen: Einstellwerte drehen im stabilisierten Koordinatensystem des Wandlers dessen ein Rohrsinnbild darstellendes Bindeglied zwischen dem stabilisierten und dem schwingenden Koordinatensystem, werden als Drehungen des Bindeglieds im schwingenden Koordinatensystem entnommen und, umgerechnet in Schiffskoordinaten, mittels mechanischer oder elektrischer Fernsteuereinrichtungen unmittelbar oder durch Folgezeigerapparate dem die Schwankungen der Unterlage mitmachenden Geschützrohr mitgeteilt. Das Rohrsinnbild des Koordinatenwandlers ist hierbei sowohl im stabilisierten wie auch im schwingenden Koordinatensystem um je eine im Raum beliebig einstellbare Achse, d. h. dem Zielfernrohr und dem Geschützrohr gleichartig (dreiachsig) schwenkbar gelagert.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer solchen Anlage.
  • Es zeigt Abb. i den Koordinatenwandler, Abb.2 das zu richtende Geschütz.
  • Das Geschützrohr 3o (Abb. 2) ist auf der schwankenden Unterlage, beispielsweise einem Schiffsdeck, um drei sich in einem Punkt schneidende Achsen 2.1, 27 und 28 schwenkbar gelagert. 2¢ ist die im Geschützsockel 25 gelagerte, senkrechte Schwenkachse, die in einem waagerechten Lager 26 die Schildzapfenachse 27 trägt. Diese besitzt einen dazu senkrechten, die schwingende Achse bildenden Arm 28, auf dem das Geschützrohr 30 mittels des Lagers 29 schwenkbar ruht.
  • Ein mit der Unterlage verbundener Ständer (Abb. i) trägt in waagerechten Lagern 8, 9 um Lagerzapfen drehbar den Ring 7. An diesem sitzende Lager 5, 6 nehmen Lagerzapfen eines Bügels ¢ auf, der demnach mit der Unter-Iage durch ein Kardangelenk verbunden ist. In einem senkrechten Lager i des Bügels ¢ ruht eine drehbare Achse 2, die beispielsweise durch ein Gewicht 3 ständig lotrecht gehalten wird. Die lotrechte Achse 2 ist. gekröpft und trägt in einem waagerechten Lager i o eine ebenfalls gekröpfte Drehachse i i, die einen senkrechten Arm 12 besitzt.
  • In einem senkrechten Lager 15 der Unterlage hängt um den Zapfen 16 drehbar ein Bügel 17, der in zwei waagerechten Lagern 18, i g den Kreisbügel 2o trägt. Den Bügel 2o umgreift eine Gabel 2 i, die drehbar im Kopf 22 einer mittels des Auges i3 um den Zapfen i 2 schwenkbar gelagerten Stange i q ruht. Sämtliche vorerwähnten Drehachsen 8-9, 5-6, 1-2, 1O-11, 12-i3, 15-1b und 18-i9 schneiden sich in einem gemeinsamen, im Auge 13 durch ein Kreuz bezeichneten Punkt.
  • Die drei Zapfenlager 1-2, Io-I i und 12-13 bilden im Verein mit der sie horizontfierenden Einrichtung 3, q., 7 das stabilisierte Koordinatensystem des Koordinatenwandlers. Dessen schwingendes, mit der Unterlage verbundenes Koordinatensystem ist dargestellt durch die Zapfenlager i5-16, I8-I9 und die Kreisführung 2o, Den Zusammenhang zwischen dem stabilisierten und dem schwingenden Koordinatensystem bildet das ein Rohrsinnbild darstellende Bindeglied i4, 22, 21.
  • Gegen willkürliche Drehungen um die Achsen 12, 11 und 2 im stabilisierten Koordinatensystem ist das Rohrsinnbild 14 durch geeignete nicht gezeichnete Getriebe an den drei Lagerstellen gehindert, während die Drehzapfen des schwingenden Koordinatensystems nicht gefesselt, sondern in ihren Lagern frei drehbar sind, so daß sowohl bei einer vom stabilisierten ' Koordinatensystem ausgehenden Schwenkung des Rohrsinnbildes 14, wie auch bei Schwankungen der Unterlage gegenüber dem durch das stabilisierte Koordinatensystem im Raum festgehaltenen Rohrsinnbild 14 letzteres gegenüber der Unterlage Winkelbewegungen ausführt. Diese in drei Koordinatenebenen mittels geeigneter Einrichtungen (Zahnräder, Kontaktgetriebe) als Drehungen um die Achsen 16, 18-ig und auf der Kreisbogenebene 2o gemessenen Bewegungen werden mittels hier nicht gezeichneter Fernsteuereinrichtungen bekannter Art synchron auf die entsprechenden, gleichgerichteten Drehachsen 2q., 27 und 28 des Geschützrohres 30 übertragen, so daß letzteres dem Rohrsinnbild stets parallel gerichtet verbleibt.
  • Die Visierlinie der hier nicht dargestellten Zieleinrichtung ist um ebenfalls drei Achsen schwenkbar, die in gleicher Anordnung wie die Drehachsen 2, i i und 12 des Rohrsinnbildes 14 im stabilisierten Koordinatensystem des Koordinatenwandlers, diesen Achsen auch parallel gerichtet. sind und ebenfalls auf einer horizontierten Plattform ruhen. Es kann daher die Lagerung des Rohrsinnbildes 14 teilweise zur Lagerung der Visierlinie mit benutzt oder ganz dazu herangezogen sein, indem die Zieleinrichtung unmittelbar auf dem Rohrsinnbild befestigt ist. Oder die Zieleinrichtung ist davon getrennt aufgestellt und die Zielfolgebewegungen der Visierlinie um ihre stabilisierten Drehachsen werden gegebenenfalls zusätzlich geändert durch an besonderen Einrichtungen ermittelte Korrekturbeträge (Vorhaltewinkel u. dgl.) mittels geeigneter Fernsteuereinrichtungen auf die entsprechenden Drehachsen 2, 11, 12 des Rohrsinnbildes im Koordinatenwandler übertragen.
  • Das Anrichten eines Ziels kann, wie oben für das dreiachsige Visier allgemein erläutert ist, zur Erzielung möglichst einfacher Richtbewegungen dadurch geschehen, daß die schwingende Drehachse der Zieleinrichtung durch Schwenken um die beiden andern Achsen (Schildzapfenachse und Pivotachse) senkrecht oder annähernd senkrecht zur Zielebene eingestellt wird und hernach die Visierlinie zur Zielverfolgung um die schwingende Achse gedreht wird. Es kann jedoch auch so vorgegangen werden, daß zum Einstellen der Visierlinie auf Ziele unter kleinen Erhöhungswinkeln, z. B. bis zu 3o°, als Richtachsen für die Visierlinie hauptsächlich deren Schildzapfenachse und die Pivotachse, dagegen zum Anrichten von Zielen unter größeren Erhöhungswinkeln die Schildzapfenachse und die schwingende Achse benutzt und deren Drehungen auf die entsprechenden Achsen 2, 11, 13 des stabilisierten Systems des Koordinatenwandlers übertragen werden.
  • Welche von den Achsen (16, i 8-i g und Lotrechte auf Kreisebene 2o) im schwingenden System des Koordinatenwandlers auf die Zielfolgebewegungen des Rohrsinnbildes 1 4. im stabilisierten System und bei Schwankungen der Unterlage ansprechen und Drehungen ausführen, ist zunächst frei belassen; bei synchroner Übertragung der um die Achsen (16, 18-1g und Lotrechte auf Kreisebene 2o) auftretenden Bewegungen auf das Geschützrohr 3o wird dieses immer richtig gerichtet sein. Damit jedoch Drehungen einer der drei Schwenkachsen der Zieleinrichtung und damit auch der Achsen 2, 11, 13 des Rohrsinnbildes 14 im stabilisierten Koordinatensystem des Koordinatenwandlers Drehungen der jeweils entsprechenden Schwenkachse (16 oder i 8-i g oder Lotrechte auf Kreisebene 20) für das Rohrsinnbild im schwingenden Koordinatensystem auslösen, werden die Einstellbewegungen einer der drei Schwenkachsen 2, 11, 13 synchron oder nahezu synchron ,auf die entsprechende Schwenkachse im schwingenden Koordinatensystem übertragen. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel (Abt. i) ist dies für die Pivotachse 2 durchgeführt. Der stabilisierte Achszapfen i i greift mit einer Verlängerung in eine .an der Gabel 17 sitzende Gabelführung 23, die in einer durch die Achse 16 gelegten Ebene verläuft. Dadurch werden die Drehungen der stabilisierten Pivotachse 2 .auf die Achse 16 im schwingenden System übertragen, so daß die Schildzapfenachsen ii und 18-1g stets in einer gemeinsamen Vertikalebene liegen. Schwankungen der Unterlage gegenüber der horizontierten Plattform des Koordinatenwandlers (dargestellt durch Bügel q.) bewirken sodann nur Drehungen der Achse i8-ig und der Lotrechten .auf Kreisebene 2o im schwingenden Koordinatensystem, und die indirekte Horizontierung des Geschützrohres 3o bei Schwankungen der Unterlage erfolgt nur durch Ausgleichsdrehungen um die Schildzapfenachse und die schwingende Achse 28, während ihm die Zielfoigebewegungen entsprechend der jeweiligen Schwenkung der Visierlinie um sämtliche drei Richtachsen 24, 27, 28 erteilt «-erden können. Es können auch sämtliche drei Schwenkachsen im stabilisierten System durch Synchronsteueranlagen (mechanische oder elektrische) mit den entsprechenden Achsen im schwingenden System verbunden sein, von denen sodann wahlweise eine eingeschaltet, die beiden andern ausgeschaltet «erden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschütz mit Visiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Visierlinie oder die die Visierlinie tragende Aufsatzebene der Zieleinrichtung um eine im Raum beliebig ein- und feststellbare Achse und das zu richtende Geschützrohr um eine andere, gleichfalls im Raum beliebig ein-und feststellbare Achse schwenkbar gelagert sind.
  2. 2. Geschütz mit Visiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Visierlinie oder die die Visierlinie tragende Aufsatzebene der Zieleinrichtung um drei sich in einem Punkt schneidende, gegebenenfalls aufeinander senkrecht stehende Achsen und das Geschützrohr um drei andere, ebenfalls in einem Punkt sich schneidende, gegebenenfalls aufeinander senkrecht stehende Achsen schwenkbar gelagert sind.
  3. 3. Zentralvisier zum Fernrichten oder Fernsteuern indirekt stabilisierter Geschütze mit einer an deren Richtvorrichtungen oder Folgezeigerapparaten an diesen angeschlossenen Vorrichtung zur Umwandlung von Erdkoordinaten in Schiffskoordinaten und einer Anlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ein Rohrsinnbild des zu richtenden Geschützrohres (30) verkörpernde Bindeglied (14) zwischen dem stabilisierten und dem mit der schwingenden Unterlage verbundenen Koordinatensystem des Koordinatenwandlers sowohl im stabilisierten wie im schwingenden Koordinatensystem, in gleicher Weise wie die Visierlinie und das zu richtende Geschützrohr, um je eine im Raum beliebig einstellbare Achse (12 bzw. Lotrechte auf Kreisebene 20) schwenkbar gelagert ist.
  4. 4. Koordinatenwandler für Zentralvisiere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindung zwischen dem stabilisierten und dem schwingenden Koordinatensystem des Koordinatenwandlers herstellende Rohrsinnbild (14) sowohl im stabilisierten wie im schwingenden System gleichartig um je drei Achsen (2, 11, 12 und 16, i 8- i g, Lotrechte auf Kreisebene 2o) mit für sämtliche Achsen gemeinsamem Schnittpunkt schwenkbar gelagert ist.
  5. 5. Koordinatenwandler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehungen einer der drei Schwenkachsen (2, 11, 12) des Rohrsinnbildes (14) im stabilisierten Koordinatensystem synchron oder annähernd synchron auf die entsprechende der drei Schwenkachsen (16, i 8- i g, Lotrechte auf Kreisebene 2o) im schwingenden Koordinatensystem übertragen werden. !
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