CH96844A - Sicherheitsschloss. - Google Patents

Sicherheitsschloss.

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CH96844A
CH96844A CH96844DA CH96844A CH 96844 A CH96844 A CH 96844A CH 96844D A CH96844D A CH 96844DA CH 96844 A CH96844 A CH 96844A
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CH
Switzerland
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safety lock
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dependent
tumbler
disks
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English (en)
Inventor
Ruembeli Jacques
Original Assignee
Ruembeli Jacques
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/12Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


  Sicherheitsschloss.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  betrifft ein Sicherheitsschloss, welches für       Kassenschränke,    Kassetten, Geheimdossiers,  Möbelstücke aller Art, Türen von     Gewerbs-          und    Wohnräumen, Fahrzeuge     etc.    verwendet       -werden    kann.  



  Schlüssellose Sicherheitsschlösser mit  mehreren     Zuhaltern        resp.    Drehorganen sind  bereits bekannt; jedoch war es bis heute nicht  möglich, ein zuverlässiges, auch     Schlossfach-          männern    Widerstand bietendes     Siclierheits-          schloss    herauszubringen, welches wirklich  einfacher Konstruktion ist und für Zwecke  aller Art verwendet werden kann. Bei den  bekannten Ausführungen kommen nämlich  in der Regel unter Federwirkung stehende  Eingriffsorgane zur Verwendung, welche bei  der Einstellung stets einschnappen und da  bei ein Geräusch, wenn auch sehr leichter  Natur, verursachen.

   Ist das gewählte Stich  zeichen, beziehungsweise die     Tunkte        be-          Etimmt,    in welcher Stellung die Öffnung des  Schlosses gegeben ist, so kann entgegen dem  nach Gebrauch häufig auftauchenden Wun  sche auf Änderung des Stichzeichens in der  Regel nur durch kostspielige Konstruktions-         änderung    oder Ersetzung durch ein neues ent  sprochen werden.  



  Durch die vorliegende Erfindung sollen  die     vorbeschriebenen    Nachteile auf einfachste  und wirksamste Weise beseitigt werden.  Dies wird dadurch erreicht, dass das Schloss  mit mehreren     Zuhalterscheiben    versehen ist,  die durch Drehbolzen derart eingestellt wer  den können, dass dieselben den Riegel fest  halten und nach erfolgter Einstellung wie  der freigeben können, -wobei die     Zuhalter-          scheiben    mit mehreren kreisförmig angeord  neten     Ausnehmungen    versehen sind,

   in     wel-          ehe    je ein Zapfen von mit den Drehbolzen in  starre     Verbindupg    gebrachten     Halterscheiben     eingreifen, derart, dass durch entsprechende  Einstellung der     Zuhalterscheiben    zu-den     Hal-          terscheiben,    respektive den Drehbolzen, die  Stichzeichen zur Öffnung sich verstellen las  sen. Die     Zuhalterscheiben    sind an den Um  fangflächen mit je einer Einkerbung ver  sehen, in welche entsprechend gestaltete Kan  ten des Riegels einzugreifen bestimmt sind.  Eine Öffnung ist nur bei genauer Einstellung  der Einkerbungen und Kanten zueinander  möglich.

        Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform zur Darstellung gebracht,  und es zeigt von derselben:       Fig.    1 eine Ansieht von vorn,       Fig.    2 eine Ansicht von der Seite mit teil  weisem Schnitt,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     A-A     der     Fig.    2,       Fig.    4 den Drehbolzen von der Seite ge  sehen,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     B--B     der     Fig.    4,       Fig.    6 eine     Halterscheibe    von oben ge  sehen,

         Fig.    7 einen Schnitt nach der Linie     C-C     der     Fig.    6,       Fig.    8 eine     Zuhalterscheibe    von oben ge  sehen,       Fig.    9 einen Schnitt nach der Linie     D-D     der     Fig.    8,       Fig.    10 einen     Unterlagsring    in Drauf  sicht,       Fig.    11 einen Schnitt nach der Linie     E-E     der     Fig.    10,       Fig.    12 den Riegel von oben gesehen,

    und       Fig.    13 eine Seitenansicht der     Fig.    12.  



       a    bezeichnet das Gehäuse, welches am  Türflügel angeordnet wird, und b den mit  einer Platte c versehenen Riegel, welcher am  andern ortsfesten Teil, zum Beispiel am     T'ür-          flügelrahmen,    befestigt wird. In Bohrungen  der Vorderwand des Gehäuses     a    und der in       letzteren    eingesetzten Platte     d    lagern die  Drehbolzen c, welche an ihren freien, ausser  zu liegen kommenden Enden mit Köpfen f  ;-ersehen sind, zwecks Drehung derselben  von Hand.

   Die Drehbolzen e, deren     zier    nach  dem Ausführungsbeispiel vorgesehen sind,  besitzen je einen Ansatz g, welche in Nuten     da     der     Halterscheiben        i,    einzugreifen bestimmt  sind, so dass letztere in Zwangsverbindung  mit den Drehbolzen e stehen. Die Halter  scheiben     i    weisen an den innen zu liegen kom  menden Stirnseiten je einen Zapfen k auf,  die in kreisförmig angeordneten Bohrungen 1.  der     Zuhalterscheiben        in    eingreifen.

   Die Zu-         halterscheiben        m    sind an der     Umfangfläche     mit je einer spitzwinklig verlaufenden Ein  kerbung     n    versehen, durch welche die Kan  ten des Riegels zu führen bestimmt sind.  Das vordere Ende des im Querschnitt gesehen  quadratförmigen Riegels b ist an der Um  fangfläche mit vier Aussparungen o ver  sehen, und es stehen je zwei einander gegen  überliegende Aussparungen auf derselben  Höhe. Die Aussparungen o bilden Kanten p,  und zwecks Öffnung sind mit diesen die Ein  kerbungen     ra    in Richtung zu bringen. Um  den Riegel herauszuziehen, also das Schloss  öffnen zu können, müssen die Einkerbungen       ra    genau mit den Kanten p korrespondieren.

    Je zwei gegenüberliegende     Zuhalterscheiben     liegen entsprechend den zugehörigen Aus  sparungen in gleicher Ebene, und es sind  demzufolge die Dicken von     j0    zwei nebenein  ander liegenden     Halterringscheiben    und der  U     nterlagscheiben        q    verschieden,     @e    zwei ein  ander gegenüberliegende dagegen von ana  loger Beschaffenheit.  



  Die     Zuhalterscheiben        iiz,    sind mit Skala  versehen, zum Beispiel von 0 bis 9: soll Ver  stellung auf eine neue Zahl vorgenommen  werden, so hat man einfach     dureb.    Verschie  bung der     Halterscheiben   <I>i.</I> die Zapfen<I>7e</I> in  die entsprechenden, gewünschten Löcher Z  einzuführen. Um die Verstellung vornehmen  zu können, ist der Innenraum des Schlosses  zugänglich zu machen, was am zweckmässig  sten durch     Herausnahme    der Platte d geschieht.

    Das Gehäuse     a    ist an der Vorderwand um  die Drehbolzen e,     respektivo    der Köpfe f  ebenfalls mit Skala von 0 bis 9 versehen, die  der     Skalaeinteilung    auf den     Zuhalterscheiben     entsprechen. Die Zahleneinteilung könnte  selbstverständlich mehr als 10 betragen, wie  beim Ausführungsbeispiel, zum Beispiel 20,  25, 50, 100     ete.,    je nach der Grösse des  Schlosses. An die Köpfe f sind die Zeiger     r          befesti-t.    Das vorliegende Schloss ist bei  spielsweise so eingestellt, dass sich dasselbe  bei Einstellung der Zeiger auf die Zahl     123.1     öffnet.

   Der erste obere, in vertikaler     Linie     liegende Kopf ist die Tausender-, der fol  gende, zweite (im Sinne des Uhrzeigers) die      Hunderter-, der dritte die Zehner- und der  vierte die     Einereinheit.    Die     innern    Enden  der Drehbolzen e besitzen Löcher s, zwecks  Durchführung von Splinten t.  



  Ein Abtasten, wie es bei den bisherigen  Schlössern der Fall war, ist absolut aus  geschlossen, da beim Drehungsvorgang we  der Geräusche entstehen, noch ein Spielraum  der     Zuhalterscheiben    vorhanden ist. Infolge  der anhand der Zeichnung leicht ersichtlichen  einfachen Konstruktion, sowie billigen Her  stellungskosten dürfte     vorbeschriebenes    Schloss  bei allen interessierten Kreisen Eingang fin  den. Die Bildung des Gehäuses     a    richtet sich  selbstverständlich je nach dem Verwendungs  zweck, ebenfalls die Grösse, und kann zum  Beispiel     bereits    die Ausführung von zirka  3 cm Gehäusedurchmesser stattfinden, ohne  dass die Funktion Einbusse erleidet.

   Bei  kleinen Schlössern, zum Beispiel bei Fahr  rädern, wird es sich empfehlen, nur zwei  oder drei Drehorgane, respektive     Zuhalter-          scheiben    zu verwenden.  



  Entgegen den bisherigen Konstruktionen  kommen keine Federn zur Verwendung, und  da der Abnützung unterworfene Bestand  teile nicht vorhanden sind, ist die Lebens  dauer so gut wie unbeschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsschloss mit mehreren Zuhalter- scheiben, die durch Drehbolzen derart ein gestellt werden können, dass sie den Riegel festhalten und nach erfolgter Einstellung wieder freigeben können, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zuhalterscheiben mit meh reren kreisförmig angeordneten Ausnehmun- gen versehen sind, in welche je ein Zapfen von mit den Drehbolzen in starrer Verbin dung stehenden Halterscheiben eingreifen, derart,
    dass durch entsprechende Einstellung der Zuhalterscheiben zu den llalterscheiben, respeliiive den Drebbolzen die Stichzeichen zur Öffnung sich verstellen lassen, wobei die Zühaltungsscheiben an den Umfang flächen je eine Einkerbung aufweisen, in welche entsprechend gestaltete Kanten des Riegelkörpers einzugreifen bestimmt sind, derart, dass eine Öffnung nur bei genauer Ein- Stellung der Einkerbungen und Kanten zu einander möglich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreh bolzen in Bohrungen der Vorderwand eines Gehäuses und einer in letzteres, ein gesetzten Platte drehbar gelagert sind.
    2. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehbolzen, welche an den freien, aussen zu liegen kommenden Enden mit Köpfen versehen sind, je einen Ansatz aufweisen, welche in Nuten der Halterscheiben eingreifen, wobei letztere mit Zapfen versehen sind, die in die Boh rungen der Zuhalterscheiben eingreifen. 3. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuhalterscheiben mit Skala versehen sind, welche den auf der Vorderseite des Gehäuses um die Köpfe der Drehbolzen angeordneten Ska len entsprechen. 4.
    Sicherheitsschloss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei einander ge genüberliegende Zuhalterscheiben in glei- eher Ebene liegen, während je zwei neben einander angeordnete dagegen versetzt zu einander gelagert sind. 5. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel nahe sei nem freien Ende eine Aussparung auf weist, durch welche spitzwinklige Kan ten gebildet werden, die den ebenfalls spitzwinklig gehaltenen, an den Umfang flächen der Zuhaltersclheiben vorgesehe nen Einkerbungen entsprechend gestaltet sind.
    G. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, wie auf der Zeichnung dargestellt und mit Bezug darauf beschrieben.
CH96844D 1921-06-19 1921-06-19 Sicherheitsschloss. CH96844A (de)

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CH96844T 1921-06-19

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CH96844A true CH96844A (de) 1922-11-16

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CH96844D CH96844A (de) 1921-06-19 1921-06-19 Sicherheitsschloss.

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