CH96551A - Insbesondere für Schaltvorrichtungen bestimmter Stromschlussfinger. - Google Patents

Insbesondere für Schaltvorrichtungen bestimmter Stromschlussfinger.

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CH96551A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  Insbesondere für     Schaltvorrichtungen    bestimmter     Stromschlnffinger.       Die Erfindung bezieht sich auf insbeson  dere für Schaltvorrichtungen     bestimmte,    mit  einem beweglichen und auswechselbaren       Stromschlussstücke    ausgerüstete     Stromschluss-          finger.    Bei einem bekannten     Stromschlussfinger     dieser Art kann zwar die Auswechslung des  erwähnten Teils ohne Lösen einer Schraub-,  Niet- oder Keilverbindung erfolgen, die Strom  zuführung zu diesem Teile wird aber bei ihm  durch eine Feder vermittelt,

   die gleichzeitig  den     Anpressungsdruck    des     Stromschlussfingers     auf die Gleitschiene erzeugt. -Die Verwendung  ein und derselben Feder zum Anpressen des       Stromschlussfingers    an die Gleitschiene und  als     Stromübertragungsmittel    ist aber nach  teilig, weil die Feder namentlich bei grösseren  Stromstärken warm wird und dann an Elasti  zität verliert. Die Erfindung bezweckt, einen       Stromschlussfinger    der eingangs erwähnten  Art zu schaffen, der alle Vorteile des bekann  ten     Stromschlussfirigers    in sich vereinigt, ohne  dessen Nachteile zu besitzen.

   Dieser Zweck  wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht,  dass das bewegliche und auswechselbare       Stromschlussstück    in ein federndes Strom-         schlussstück    eingeschoben und in diesem unter  Verwendung einer den     Anpressungsdruck    lie  fernden, aber nicht zur Stromzuführung be  stimmten Feder schwingbar gelagert ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine zum Teil im Schnitt gehal  tene Ansicht des     Stromschlussfingers    nebst  dem Umrisse einer Schaltwalze,       Fig.    2 einen Schnitt nach 2-2 der     Fig.     1, von rechts gesehen, und       Fig.    3 eine in Richtung des Pfeils     .r,    ge  sehene Ansicht auf in     Fig.    1 abgebildete Teile.  Mit einer feststehenden     Stromleitungs-          schiene    A ist ein     n-förmig    gebogenes Strom  schlussstück -B mit seinem Stege durch Ver  nietung leitend verbunden.

   Die beiden Flan  schen     b1    des     Stromschlussstückes    B sind  federnd. In den Flanschen     b1    des Strom  schlussstückes B sind zwei gleichachsige  Bohrungen     b2        (Fig.    2) vorgesehen, durch die  ein Drehzapfen C hindurchgesteckt ist. Auf  den zwischen den Flatschen     b1    liegenden Teil  des Drehzapfens C ist ein Röhrchen D auf-      geschoben.

   In den vom Stege und dem Dreh  zapfen C begrenzten Teile des     Stromschluss-          stückes    B ist in der     besonders    aus     Fig.    2  ersichtlichen Weise ein rechteckiges Strom  schlussstück     E    eingeschoben, gegen dessen  Seitenflächen     e1    sich die federnden Flanschen       b1    anpressen, so dass eine einwandfreie leitende  Verbindung zwischen den     Stromschlussstückerr     B und     E    gesichert ist.

   Das     Stromsehlussstück          E    stützt sich mit einer     kreissegmentförrnigen          Ausnehmung        el    auf das Röhrchen D.  



  Auf das eine freie Ende des     Stromschluss-          stückes    E ist ein     StromscbluLischuh        E3    auf  geschraubt, der mit einer abgerundeten Fläche  auf der Mantelfläche einer drehbaren Steuer  walze b' zu schleifen vermag.

   Das rechteckige       Stromschlussstück    Eist an seinem nach der  andern Seite aus dem     Stromschlussstücke    B  herausragenden Teile in der aus     Fig.    1 er  sichtlichen Weise abgesetzt und am Ende  keilartig     zugeschärft.    Mit seinem abgesetzten  Ende stützt sich das     Stromschlussstück        E    auf  das eine Ende einer Druckfeder G, die mit  ihrem andern Ende an der     Stromleitungs-          schiene   <B>A</B> befestigt ist.

   Über das freie Ende  der Feder G legt sich das in diese hinein  gebogene Ende einer an der     Stromleitungs-          schiene        t1    festgenieteten Blattfeder H. In die       Stromleitungsschiene    A ist noch eine Nach  stellschraube J eingeschraubt, deren Kopf     il     mit zwei einander rechtwinklig     schneidenden     geraden Nuten     i2    versehen ist. Die Nachstell  schraube J ist so eingeschraubt; dass das       Stromschlussstück        E    in eine der Nuten i=  hineinragt und von ihrem Boden noch einen  kleinen, aus     Fig.    1 ersichtlichen Abstand hat.  



  In der Arbeitsstellung nehmen die Teile  des     Stromschlussfingers    die aus der Zeichnung  ersichtliche Stellung ein, bei der der Strom  schlussschuh     EI    an der Steuerwalze F anliegt  und unter der Wirkung der Druckfeder G  steht, die das     Stromschlussstück        E    um die  Achse des Bolzens C zu drehen sucht und  dadurch den     Stromschlussschuh        EI    gegen die  Steuerwalze     b'        anpresst.    Bei der allmählich  eintretenden Abnutzung der die Steuerwalze       .h'    berührenden Fläche des     Stromschlussschuhes          E3    dreht die 

  Druckfeder G das Stromschluss-         stück        E    so lange um den Zapfen C bis die  der     Grundfläche    der einen Nut     i'    zugekehrte  Fläche des     Stromschlussstückes        E    auf diese  aufstösst. Sobald dies der Fall ist, wird die  Auswechslung des     Stromschlussstückes        E    not  wendig.

   Sie wird in der Weise     vorgenommen,     dass man das mit seiner     Ausnehmung    e  den  Zapfen C teilweise umschliessende     Stromsebluss-          stück        E    entgegen der Wirkung der Feder     Cr     von dem Zapfen C     resp.    dem Röhrchen D  abhebt und in Richtung des Pfeils     y        (Fig.    I)  aus dem     Stromsehlussstück    B herauszieht.

    Hierauf wird ein neues     Stromscblussstück        E,     dessen     Stromschlussschuh        E3    noch rieht ab  genutzt ist, mit seinem     zugeschärften    Ende  im entgegengesetzten Sinne des Pfeils     y    so  weit in das federnde     Stromschlussstück    B  hineingeschoben, bis seine     Ausnehmung        e2    den  Zapfen C teilweise umschliesst und seine Enden  in der aus     Fig.    1 ersichtlichen Weise auf  der Feder G und der Steuerwalze F aufliegen.

    Soll dabei die Grösse der Abnutzungsmöglich  keit des     Stromschlussschuhes        E3    geändert  werden, so wird vor dem Einschieben des  neuen     Strornschlussschuhes    L' die Nachstell  schraube J im gewünschten Sinne um eine  oder mehr Viertelumdrehungen gedreht.  



  Der Hauptvorteil der gezeichneten Vor  richtung besteht darin, dass bei der Auswechs  lung die Herstellung einer einwandfreien lei  tenden Verbindung zwischen dem auswechsel  baren und dem festen Teile des     Stromschluss-          fingers    möglich ist, ohne dass es erforderlich  wäre, eine Niet-, Schrauben- oder Keilver  bindung zu lösen oder herzustellen.

   Ein wei  terer Vorteil liegt in der besonders einfachen  und     zweckmässigen    Bauart des     Stromschluss-          fingers,    bei welcher die die Abnutzungsmög  lichkeit des     Stromschlussschuhes        E3    begren  zende Nachstellschraube J ihrerseits durch  das     StromschlussstückE3    in     derArbeitsstellung     gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert  ist, so dass eine besondere     Schraubensicherilng     entbehrlich wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Insbesondere für Schaltvorrichtungen be stimmter, rnlt einem beweglichen und aus- wech#elbaren Strornschltissstücke ausgerüsteter Strouischlussfinger, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche und auswechselbare Stromschlussstück in ein federndes Strom schlussstück eingeschoben und in diesem unter Verwendung einer den Anpressungsdruck liefernden, aber nicht zur Stromführung be stimmter Feder schwingbar gelagert ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Stromschlussfinger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem das auswechselbare Stromschlussstück fl-förmig umschliessenden, federnden Stromschluss- stücke ein Drehzapfen angeordnet ist, der von dem auswechselbaren Stromschlussstück mittelst einer kreissegmentförmigen Aus- nehmung teilweise umfasst wird.
    2. Stromschlussfinger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Schwingungsbereich des auswechselbaren Stromschlussstückes begrenzende Nachstell schraube vorgesehen ist, deren Kopf min destens zwei Nuten besitzt, in deren eine das auswechselbare Stromschlussstück in der Arbeitsstellung hineinragt.
CH96551D 1920-05-20 1921-04-21 Insbesondere für Schaltvorrichtungen bestimmter Stromschlussfinger. CH96551A (de)

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CH96551D CH96551A (de) 1920-05-20 1921-04-21 Insbesondere für Schaltvorrichtungen bestimmter Stromschlussfinger.

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