<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere für Schaltvorriehtungen bestimmte, mit einem beweglichen und auswechselbaren Stromschlussstück ausgerüstete stromschlussfinger. Bei einem bekannten Stromschlussfinger dieser Art kann zwar die Auswechslung des erwähnten Teiles ohne Lösen einer Schraub-, Niet-oder Keilverbindung erfolgen, die Stromzuführung zu diesem Teil wird aber bei ihm durch eine Feder vermittelt, die gleichzeitig den Anpressungsdruck des Stromschlussfingers auf die Gleitschiene erzeugt. Die Verwendung einer Feder als Stromübertragungsmittel ist aber nachteilig, weil die Feder namentlieh bei grösseren Stromstärken warm wird und dann an Elastizität verliert.
Die Erfindung bezweckt, einen Stromschlussfinger der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der alle Vorteile des bekannten Stromschlussfingers in sich vereinigt. ohne dessen Nachteile zu besitzen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. u. zw. zeigt Fig. 1 eine zum Teil im Schnitt gehaltene Ansicht des Stromschlussfingers nebst dem Umrisse der zu- gehörigen Schaltwalze. Fig. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Fig. 1. von rechts gesehen, und Fig. 3 eine in
EMI1.2
das Röhrchen D. Auf das eine freie Ende des Stromschlussstückes E ist ein Stromschlussschuh Ea aufgeschraubt, der mit einer abgerundeten Fläche auf der Mantelfläche einer drehbaren Steuerwalze F zu
EMI1.3
deren Kopf il mit zwei einander rechtwinklig schneidenden geraden Nuten i2 versehen ist.
Die Nachstellschraube J ist so eingeschraubt, dass das Stromschlussstück E in eine der Nuten hineinragt und von
EMI1.4
den Stromschlussschuh E3 gegen die Steuerwalze Fanpresst. Bei der allmählich eintretenden Abnutzung der die Steuerwalze F berührenden Fläche des Stromschlussschuhes E3 dreht die Uruckfeder das Stromschlussstück E so lange um den Zapfen C, bis die der Grundfläche der einen Nut i2 zugekehrte Fläche des Stromschlussstückes E auf diese aufstosst. Sobald dies der Fall ist, wird die Auswechslung des Strom-
<Desc/Clms Page number 2>
schlussstückes E notwendig.
Sie wird in der Weise vorgenommen, dass man das mit seiner Ausnehmung e2 den Zapfen C umschliessende Stromschlussstück C entgegen der Wirkung der Feder G von dem Zapfen C abhebt und in Richtung des Pfeiles y (Fig. 1) aus dem Stromschlussstücke B herauszieht. Hierauf wird ein neues Stromsc. Mussstück B. dessen Stromschlussschuh E3 noch nicht abgenutzt ist. mit seinem zugeschärften Ende im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles y soweit in das federnde Stromschlussstück. C hineingeschoben, bis seine Ausnehmung e2 den Zapfen C umschliesst und seine Enden in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise auf der Feder 0 und der Steuerwalze F aufliegen.
Soll dabei die Grösse der Abnutzungsmöglichkeit des Stromsehlussschuhes E3 geändert werden, so wird vor dem Einschieben des neuen Strom- schlussschuhes E die Nachstellschraube J im gewünschten Sinne um eine oder mehr Viertelumdrehungen gedreht.
Der Hauptvorteil des vorliegenden Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass bei der Auswechs- lung die Herstellung einer einwandfreien leitenden Verbindung zwischen dem auswechselbaren und dem festen Teile des Stromschlussfingers möglich ist, ohne dass es erforderlich wäre, eine Niet-, Schraubenoder Keilverbindung zu lösen oder herzustellen. Ein weiterer Vorteil liegt in der besonders einfachen und zweckmässigen Bauart des Stromschlussfingers, bei welcher die die Abnutzungsmöglichkeit des Stromschlussschuhes E3 begrenzende Nachstellschraube J ihrerseits durch das Stromschlussstück E3 in der Arbeitsstellung gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert ist. so dass eine besondere Schraubensicherung entbehrlich wird.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Insbesondere für Schaltvorrichtungen bestimmter, mit einem beweglichen und auswechselbaren Stromschlussstück ausgerüsteter Stromschlussfinger, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche und auswechselbare Stromschlussstück (E, E3) in ein federndes Stromschlussstück (B). eingeschoben und in diesem kraftschlüssig schwingbar gelagert ist.