CH96071A - Verfahren zum Schalten von Zusatztransformatoren, deren eine Wicklung in Reihe mit den Netzleitungen und deren andere Wicklung an die Netzspannung gelegt ist und bei denen mit Hilfe eines Systems von Schaltern und Schaltkontakten zunächst - Google Patents

Verfahren zum Schalten von Zusatztransformatoren, deren eine Wicklung in Reihe mit den Netzleitungen und deren andere Wicklung an die Netzspannung gelegt ist und bei denen mit Hilfe eines Systems von Schaltern und Schaltkontakten zunächst

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CH96071A
CH96071A CH96071DA CH96071A CH 96071 A CH96071 A CH 96071A CH 96071D A CH96071D A CH 96071DA CH 96071 A CH96071 A CH 96071A
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Verfahren zum Schalten von Zusatztransformatoren, deren eine Wicklung in Reihe  mit den Netzleitungen und deren andere Wicklung an die Netzspannung gelegt ist und  bei denen mit Hilfe eines Systems von Schaltern und Schaltkontakten zunächst Wider  stand in den Erregerstromkreis eingeführt und hierauf der induktive Spannungsabfall  der in Reihe fit dem Netz liegenden Wicklung auf Null gebracht wird und Einrich  tung zur Ausführung des Verfahrens.    Vorliegende Erfindung betrifft nun eine  weitere Ausgestaltung dieser Verfahren,  durch die es ermöglicht wird, den Zusatz  transformator zu     benutzen,    um störungsfrei  Spannung zu- und abzusetzen. Der Erfindung  gemäss wird dies erreicht, indem man, von  der Schaltung in einem Spannungssinne aus  gehend, ohne den Erregerkreis zu öffnen.

    zunächst Widerstand vor ein Ende der Er  regerwicklung schaltet, dann von dem glei  chen Ende aus die Erregerwicklung von der  Netzspannung abtrennt und sie zugleich in  sich kurzschliesst, hierauf das andere Ende  ohne Öffnen des Erregerkreises an die Netz  leitung legt und schliesslich die Widerstände  ausschaltet. Um die Ausführung des Ver  fahrens zu ermöglichen, sind die oben er  wähnten Schalteinrichtungen an beiden En  den der Erregerwicklung angeordnet.    Einige Ausführungsbeispiele von Schalt  einrichtungen zur Ausübung des Verfahrens  sind in der Zeichnung schematisch veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt zunächst eine Anordnung  für ein     Einphasennetz    mit     Erdrückleitung.     a ist die Netzleitung, b die in Reihe     finit     ihr liegende Sekundärwicklung des Zusatz  transformators, c dessen Erregerwicklung.  Beide Enden der Erregerwicklung führen. zu       Schalteinrichtung--n        dl,        d2,    die der Reihe nach  die Schaltkontakte<I>ei,</I> f 1,     gl        bezw.    e2,<B><I>f2,</I></B>     g2    über  decken.

   Geht man von einer Endstellung aus, in  der der Zusatztransformator Spannung in einem  Sinne in das Netz liefert, so überdeckt der  Schalter     d,.    den Kontakt     e,,    der Schalter     d2     den Kontakt     g2.    Die Erregerwicklung liegt  dann mit ihrem einen Ende     ei    am Netz, mit  ihrem zweiten Ende     c2    an der Rückleitung      oder- an Erde.

   Um nun die Spannung     mit-          telst    des Zusatztransformators zu regeln,       wird    zunächst der Schalter     d,    gedreht, so  dass er die Kontakte<I>ei,</I>     f,    überdeckt und  somit zunächst den in den Erregerstromkreis  einzuführenden Widerstand<I>lt,</I>     überbrück!:.     Sobald der Schalter     d,    den Kontakt ei ver  lässt, ist Widerstand in den Erregerkreis vor  geschaltet, die Stromstärke wird vermindert,  die im Zusatztransformator erzeugte Span  nung herabgesetzt.

   Bei     Weiterbewegung    des  Schalters     dl    überbrückt er zugleich die  Schaltkontakte     f1,        g,    und legt das Ende c,  der Erregerwicklung des Zusatztransforma  tors ebenfalls an Erde     bezw.    an die Rück  leitung, so dass die Erregerwicklung von der  Netzspannung abgetrennt und in sich kurz  geschlossen ist. Schliesslich kann auch der  einpolige Anschluss an das Netz noch auf  gehoben werden, indem die Schalteinrichtung  d,     ;len    Kontakt f, verlässt. Der induktive  Spannungsabfall des Zusatztransformators ist  hiermit auf Null gebracht. Es ergibt sich die  zweite Regelspannung, die der     Netzspannung     entspricht.

   Um nun .die Spannung des Zusatz  transformators im umgekehrten Sinne als  vorher vor die Netzspannung zu schalten,       tvird    nun die Schalteinrichtung.     d=    betätigt.  Zunächst werden die Kontakte     g_,        f.    über  deckt und hiermit die Erregerwicklung in  sich kurzgeschlossen und einpolig über den       -#j'iderstand        h.2    an das Netz gelegt.

   Bei  -Weiterbewegung der Schalteinrichtung     d@     wird der Kurzschluss der     Erregerwiclzlung          rufgehoben,    der Widerstand zunächst     kurz-          oleschlossen    und schliesslich ausgeschaltet,  sobald der Schalter     d2    lediglich den Kontakt       e.,    überdeckt. Der Zusatztransformator ist       min    im umgekehrten Sinne voll erregt, so  dass er nunmehr seine Spannung, wenn er sie  beispielsweise vorher an der Ausgangsschal  tung zusetzte, nunmehr absetzt.  



  Es ist somit möglich, völlig störungsfrei  mittelst des Zusatztransformators eine Zu  satzspannung der Netzspannung zu- oder ab  zusetzen. beziehungsweise in einer Mittel  stellung der Umgehungsschalter i zu schlie  ssen und den Zusatztransformator nebst sei-         ner    Schalteinrichtung mittelst eines Trenn  schalters k aus dem Netze zu nehmen.  



  Bei dem Ausführungsbeispiele der     Fig.    1  ist eine einphasige Schaltanordnung behan  delt. Die Schaltanordnung lässt sich ohne  weiteres auch für eine     Mehrphasenanordnung     verwenden. wenn die Schalteinrichtung, wie  sie in     Fig.    1 für eine Phase dargestellt ist,  bei jeder Phase so angeordnet wird. Die Kon  takte     g1        bezw.        g-    führen dann nicht zur Erde,  sondern sind an jedem     Transformatorendc     miteinander verbunden und bilden so, wenn  sie von der Schalteinrichtung d überdeckt  werden, Nullpunkte der Erregerwicklung des  Zusatztransformators. Diese Anordnung ist  in     Fig.    2 veranschaulicht.  



  Ein weiterer für die Wirkungsweise un  wesentlicher Unterschied der Anordnung  nach     Fig.    2 gegenüber der nach     Fig.    1 be  steht noch darin, dass bei der Anordnung nach       Fig.    1 die     Erregerwicklun";    lediglich     an    einen  Anschluss 1 der Netzleitung gelegt     wird,          während    bei der Anordnung nach     Fig.    2 für  jedes Ende der Erregerwicklung     getrennte     Netzanschlüsse     ni.,        ia    vorhanden sind.

   Es ist  aber auch ohne     weiteres    bei der     mehrphasigen     Anordnung nach     Fig.    2 möglich, die An  schlüsse e der Schalteinrichtung an lediglich  einen     Netzanschluss    zu führen. Die Schalt  einrichtung wird ebenso wie bei der Anord  nung nach     Fig.    1 betätigt. Die Anordnung       gestattet    in gleicher Weise ein völlig be  triebssicheres Zu- und Absetzen der Zusatz  spannung, beziehungsweise das Herausneh  men des Zusatztransformators nebst seiner  Schalteinrichtung.

   Auch bei anderer Betäti  gung der Schalteinrichtungen d können  Störungen nicht auftreten, da weder der Er  regerstromkreis unterbrochen wird, solange  ein induktiver Spannungsabfall der in Reihe  mit den Netzleitungen liegenden Wicklung  noch besteht, noch Kurzschlüsse zwischen den  einzelnen Netzphasen oder der in Reihe mit  den Netzleitungen liegenden Wicklung auf  treten, solange noch erhebliche Energie in  den     Zusatztransformatoren    aufgespeichert ist.

    Wird beispielsweise bei der Regelung im oben  beschriebenen Sinne zunächst der Schalter     d,         auf e, gestellt und nun zur Umkehr des       Spannungssinnes    der Schalter     d2    von     g,    all  mählich auf     e2    übergeführt, so ist die Er  regerwicklung c nicht über     die    Kontakte     9"          g_,    sondern über die     Verbindungsleitung        zwi-          se.hen        e1,        e2    ebenfalls kurzgeschlossen, der  induktive Spannungsabfall also auf Null  gebracht.

   Bei der Anordnung nach     Fig.    2       wird    bei dieser Schaltung die Erregerwick  lung auf die in Reihe mit den Netzleitungen  liegende Wicklung geschaltet, wodurch eben  falls der induktive Spannungsabfall dieser  Wicklung auf Null gebracht und der Zu  satztransformator wirkungslos gemacht wird.  



  Eine weitere Schaltanordnung ist schliess  lich in     Fig.    3 veranschaulicht. Bei dieser  Anordnung wird unmittelbar nach dem Ein  schalten der Widerstände, zum Beispiel     h',        h",     <I>7711,</I> in die     Erregerwicklung    mit Hilfe der  beweglichen Kontakte o', g", o ' die     Serien-          'Wicklung    kurzgeschlossen und damit ihr in  duktiver Spannungsabfall völlig vernichtet.  Der Kurzschluss erfolgt, indem die Kontakte o  zugleich die Schienen     q)    und<I>q</I> überbrücken.

    Bei kurzgeschlossener Serienwicklung kann  nun     cler    Nullpunkt der Erregerwicklung mit  Hilfe des Kontaktes<I>r</I> von dem Ende     -ess    auf  das Ende     e,.    umgelegt werden. Da die in  Reihe mit den Netzleitungen liegende Wick  lung nunmehr, nachdem ihr induktiver Span  nungsabfall auf Null gebracht worden ist,  in sich kurzgeschlossen ist, kann die Um  legung des Nullpunktes bei offenen Erreger  wicklungen erfolgen oder auch des Kontak  tes     7,    bei     beiderseitig    kurzgeschlossenen Er  regerwicklungen, indem der Kontakt x zu  gleich die Kontakte<I>s</I> und<I>t</I> überdeckt.  



  Durch die Anordnung gemäss der Erfin  dung, die somit ein völlig störungsfreies Re  geln einer Spannung in drei Stufen gestattet,  kann bei Stufentransformatoren die Zahl der       Anzapfungen    auf die Hälfte verringert wer  den. In Fällen, in denen eine Regelung mit  wenig Stufen ausreicht, ist die Anordnung  gemäss der Erfindung geeignet, einen Trans  formator mit     Anzapfungen    zu ersetzen. Auch  kann der umschaltbare Zusatztransformator    gemäss der Erfindung an Stelle eines Dreh  transformators treten.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRü CHE I. Verfahren zum Schalten und Regeln der Spannungen von Zusatztransformatoren, deren eine Wicklung in Reihe mit den Netzleitungen und deren andere Wicklung an die Netzspannung gelegt ist und bei denen mit Hilfe eines Systems von Schal tern und Schaltkontakten zunächst Wi derstand in den Erregerstromkreis ein geführt und hierauf der induktive Span nungsabfall der in Reihe mit dem Netz liegenden Wicklung auf Null gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass, von der Schaltung in einem Spannungssinne ausgehend,
    ohne Öffnung des Erreger kreises zunächst Widerstand vor ein Ende der Erregerwicklung geschaltet wird, dass dann von dem gleichen Ende aus die Er regerwicklung von der Netzspannung abgetrennt und zugleich in sich kurz geschlossen wird, dann das andere Ende über Widerstände ohne Öffnung des Erregerkreises an die Netzleitung gelegt und schliesslich die Widerstände - aus geschaltet werden.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl die Anfänge, als auch die Enden der Erregerwicklung mit Schaltvorrichtungen versehen sind, um die Spannung des Zusatztransfoima- tors störungsfrei zur Netzspannung zu- und abzusetzen.
    UN TERANTSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass nach dem Ein schalten der Widerstände vor ein Ende der Erregerwicklung und vor dem Ende der Widerstände vor das andere Ende der Erregerwicklung die Serienwicklung in .sich kurzgeschlossen wird.
CH96071D 1920-05-14 1921-04-20 Verfahren zum Schalten von Zusatztransformatoren, deren eine Wicklung in Reihe mit den Netzleitungen und deren andere Wicklung an die Netzspannung gelegt ist und bei denen mit Hilfe eines Systems von Schaltern und Schaltkontakten zunächst CH96071A (de)

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