CH96054A - Vorrichtung zum Dämpfen des Auspuffgeräusches an Verbrennungsmotoren. - Google Patents

Vorrichtung zum Dämpfen des Auspuffgeräusches an Verbrennungsmotoren.

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CH96054A
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CH
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exhaust gases
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rotating
rotating part
internal combustion
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Inventor
Birger Jsaac
Original Assignee
Birger Jsaac
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N1/00Silencing apparatus characterised by method of silencing
    • F01N1/16Silencing apparatus characterised by method of silencing by using movable parts
    • F01N1/18Silencing apparatus characterised by method of silencing by using movable parts having rotary movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Dämpfen des Auspuffgeräusches an Verbrennungsmotoren.    Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist eine Vorrichtung an Verbrennungsmotoren       znm    Dämpfen des     Auspuffgeräusches,    welche  einen rotierenden Hohlkörper besitzt, der  mit Mitteln versehen ist,     um    die Bewegungs  richtung der     Auspuffgase    beim Durchfliessen  durch denselben mehrfach zu verändern.  



  Dabei ist ein Teil der Vorrichtung fest  stehend, während der andere Teil sich dreht,  wobei Mittel angeordnet sind, um die Aus  puffgase sowohl im feststehenden, als auch  im sich drehenden Teil, unter Richtungs  wechsel an Wänden vorbei zu strömen zu  zwingen.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen  dargestellt, und es zeigt       Fig.    1 ein erstes Beispiel im Längsschnitt,       Fig.    2 teils eine Vorderansicht, teils einen  Schnitt nach der Linie     A-B    der     Fig.    1,       Fig.    3 ein zweites Ausführungsbeispiel im  Längsschnitt,       Fig.    4 eine Vorderansicht zu     Fig.    3,       Fig.    5 ein drittes Ausführungsbeispiel an  einem Flugzeug in Seitenansicht,         Fig.6    eine vierte Ausführungsform in  Seitenansicht,       Fig.    7 ein fünftes Ausführungsbeispiel  im Längsschnitt,

         Fig.    8 dasselbe in Seitenansicht,       Fig..9    die Anordnung desselben an einem  Motorrad.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  und 2 ist 1 ein feststehender Teil und 2 ein  rotierender Teil. Es ist 3 die Zuleitung für  die Abgase, in welcher sich eine von aussen  drehbare Klappe 4 befindet, welche in die  punktiert gezeichnete Lage     4a    umgelegt eine  Ausschaltung des Schalldämpfers und direk  ten Auspuff ermöglicht. Der Teil 1 hat       Becherform,    und in ihm ist     koachsial    ein  Trichter 5 befestigt. Dieser ist starr verbunden  mit einem     achsialeii    Rohr 6, welches eine       Abdeckplatte    7 durchsetzt, die mittelst des  Rohres 6 durch eine Mutter 8 fest auf den  Becher -1 gepresst wird.

   Auf der     Abdeckplatte     7 sitzt ein Rohransatz 9, welcher in den  Teil 2 hineinragt. Der Teil 2 ist geformt  wie ein Deckel zum Becher, dessen Form  der Teil 1 hat. Er ist mit einer Welle 10  in einem Lager 11 .gelagert, derart, dass ein      Spalt zwischen den Teilen 1 und 2 gebildet  ist. In dem Deckel 2 ist ein gegen den Teil  1 zu     offener    Zylinder 12     befestigt,    in welchem  das Rohr 6 offen endet. Zwischen der Aussen  seite des Zylinderrohres 12 und der Innen  seite des Teils 2 sind     Versteifungsschaufeln     13 angeordnet, die nahe an den Rohransatz 9  herankommen. Auf der Aussenseite des Teils  2 sind gebogene Schaufeln 14 angeordnet,  und auf der Aussenseite des Teils 1 gerade  Kühlrippen 15.

   Der ganze Schalldämpfer ist       tropfenförmig,    was in bezug auf den Luft  widerstand günstig ist.  



  Die Auspuffgase gelangen     gemäss    den in  der     Fig.    1     eingezeichneten    Pfeilen durch das  Rohr 3 zunächst in den Teil 1, in welchem  sie schon eine     Expansion    und Kühlung er  fahren. Dann strömen sie unter Richtungs  wechsel in den Trichter 5. Von diesem aus  gelangen sie wiederum unter Richtungswechsel  in das Rohr 6 und nun in den infolge des  Luftwiderstandes bei der Fahrt, welcher auf  die Schaufeln 14 wirkt, sieh drehenden Teil 2.  Hier streifen sie zunächst unter Richtungs  wechsel durch den Zylinder 12, gelangen in  den feststehenden Rohrstutzen 9 und dann  abermals unter Richtungswechsel zwischen  die rotierenden Schaufeln 13, welche sie an  die kühle Innenwand des Teils 2 werfen.

    Dann werden sie bei den Schlitzen 16 aus  geschleudert und von der     vorbeistreichenden     Luft abgezogen. Durch die Schaufeln 13  werden die Auspuffgase in dem sich drehen  den Teile mitgenommen und durch die dadurch  in ihnen entstehenden Fliehkräfte veranlasst,  in inniger Berührung mit den kühlen Metall  wandungen fort     zii    strömen, was ihre Ab  kühlung und damit die Schalldämpfung  fördert.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  und 4 treten die Abgase durch ein Rohr 17  in -den Teil 1 ein. Das     achsial    zum Teile 1  abgebogene Ende     170,    des Rohres ragt in  einen Zylinder 18, welcher bei 19 geschlossen  ist, hinten aber     Öffnungen    20 besitzt, welche  zu einem Ventil 21 führen, das bei zu grossem  Druck der     Auspuffgase    entgegen einer Feder  sich nach aussen öffnet, und auch in nicht    gezeichneter Weise von Hand     geöffnet    werden  kann, um .die Vorrichtung auszuschalten und  mit direktem     Auspuff    zu arbeiten.

   Ist es  geschlossen, so gehen die Gase unter Rich  tungsänderung gemäss den eingezeichneten  Pfeilen dem     Abschluss    19 zu und durch  Löcher 22 in einen Konus 23 unter Rich  tungswechsel, aus welchem sie dann durch  Löcher 24 an die innere Wandung des Teils 1  wiederum unter Richtungswechsel     gelangen,     welche     Wandung    aussen mit Kühlrippen 25  versehen ist. Von hier gelangen die Abgase  durch Löcher 26 in einen     finit    dem Teil 1  fest verbundenen Rohrstutzen 27, der in den  sich drehenden Teil 2     hineinragt.    Dieser ist  ähnlich dem entsprechenden Teile der     Fig.    1  mit einem Zylinderrohr 12 versehen und hat       Versteifungsschaufeln    13.

   Der Teil 1 hat  auch einen Rohransatz 9, an welchen die  Schaufeln 13 nahe herankommen, so dass  also der Weg der Abgase in diesem Teile 2  und dessen     Wirkung    die gleiche ist, wie  beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 und       Hierbei    wird aber die Achse 10, welche in  dem Lager 11 ruht, mittelst einer Riemen  scheibe 28 vom nicht     gezeichneten    Motor  angetrieben. Aus diesem Grunde hat die  Haube 2 aussen, wie     Fig.    4 zeigt, nur     gerade     Kühlrippen 29.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5 ist  ähnlich demjenigen nach     Fig.    3 und 4, nur  dass das Zuführungsrohr 3 für die Abgase  hinten am Teile 1 entsprechend     Fig.    1 ein  geführt ist, und dass die im Lager 11 gela  gerte Antriebswelle für den Teil 2 durch  eine Flügelschraube 30 beim     Fluge    des  Flugzeuges angetrieben wird.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  ist, um dem zylindrischen rotierenden Hohl  körper 1, in welchem die     Auspuffgase    ihre  Bewegung mehrfach verändern, in der Fahrt  richtung die gegen den Luftwiderstand  günstige Eiform zu geben, hinten ein ihn zur  Eiform ergänzender Kasten 31 angepasst,  in welchen das     Abgaserohr    32 mündet und  aus welchem ein Rohr 33 die Abgase in dem  Teil 1 führt. Der Kasten 31 wirkt dabei      gleichzeitig auf bekannte Art und Weise  zur Schalldämpfung mit.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  und 8, welches sich, wie     Fig.    9 zeigt, be  sonders für Motorfahrräder eignet, ist an der  Motorwelle 34 eine Schale 35 fest, welche  sich also mit der Motorachse dreht. Sie be  sitzt auf der Aussenseite     Kühlrippen    36 und  erweitert sich nach ihrem     offenen    Rande- zu  schwach konisch. Sie besitzt Innenschaufeln  37 und einen zylindrischen Teil 38. Zwischen  den Flügeln 37 und den zylindrischen Teil  38 dringt ein Rohransatz 39 ein, welcher an  einem festen Gehäuse 40 fest ist und sieh  nach seinem Ende schwach konisch erweitert.  In den zylindrischen Teil 38 dringt ein sich  konisch erweiternder Rohrstutzen 41 ein, in  welchen die Auspuffgase aus dein Rohr 42  gelangen.

   Die Pfeile .in     Fig.    7 zeigen an,  dass beim Richtungswechsel die Auspuffgase  gezwungen werden, in engere Schlitze einzu  treten und aus weiteren auszutreten, was die  Schalldämpfung unterstützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Dämpfen des Auspuff g eri äusches an Verbrennungsmotoren, welche einen rotierenden Hohlkörper besitzen, der mit Mitteln versehen ist, um die Bewegungs richtung der Auspuffgase beim Durchfliessen durch denselben mehrfach zu verändern, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Vor richtung feststeht und der andere Teil sich dreht, wobei Mittel angeordnet sind, um die Auspuffgase sowohl im feststehenden als auch im sich drehenden Teil unter Richtungs wechsel an Wänden vorbei zu strömen zu zwingen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorri;htung an Verbrennungsmotoren auf Fahrzeugen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Austritt für die bereits abgekühlten Auspuffgase aus der Vorrichtung so gestaltet und angeordnet ist, dass eine Absaugung derselben durch den vorbeistreichenden Fahrtwind erfolgt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sich drehende Teil mit Mitteln versehen ist, mittelst welcher ihn die vorbeistreichende Luft in Drehung ver setzen kann. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der sich drehende Teil auf seiner äussern Oberfläche gebogene Schaufeln besitzt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der sich drehende Teil mit einer Flügelschraube versehen ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der sich drehende, als auch der feststehende Teil auf ihren Aussen seiten mit Kühlrippen versehen sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der .feststehende und der sich drehende Teil einen Körper von tropfenförmigem Längsschnitt bilden. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sich drehende Teil innen auf die Auspuffgase - wirkende Schaufeln besitzt. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, _dass der sich dre hende Körper, in dem die Abgase Rich tungswechsel erfahren, kreisförmigen Quer schnitt hat und durch einen vorgeschalteten Expansionskasten zur Tropfengestalt er gänzt wird.
CH96054D 1920-06-29 1920-06-29 Vorrichtung zum Dämpfen des Auspuffgeräusches an Verbrennungsmotoren. CH96054A (de)

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