AT62127B - Kapselgebläse. - Google Patents

Kapselgebläse.

Info

Publication number
AT62127B
AT62127B AT62127DA AT62127B AT 62127 B AT62127 B AT 62127B AT 62127D A AT62127D A AT 62127DA AT 62127 B AT62127 B AT 62127B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rocker
wing
outlet
blower
conveyor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Hugo Axien
Original Assignee
Johann Hugo Axien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johann Hugo Axien filed Critical Johann Hugo Axien
Application granted granted Critical
Publication of AT62127B publication Critical patent/AT62127B/de

Links

Landscapes

  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kapselgebläse. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Kapselgebläse, bei dem die Förderung der angesaugten Luft oder eines anderen Mittels, z. B. eines Gases oder einer Flüssigkeit, durch einen Flügel erfolgt. der in dichtem Anschluss an die innere Gehäusewandung des Gebläses so bewegt wird, dass er m jedem Augenblick Saugraum und Druckraum des Gebläses scheidet. Bei den bisher bekannten   (ipb) äsen   dieser Art traten während des Ganges sehr lästige mechanische Geräusche auf. Diese werden nach der Erfindung durch eine völlig   zwangläufige   Führung des Förderflügels vermieden. 



  Zn diesem Zwecke ist der Förderflügel mit dem einen Ende an einem Kurbelzapfen angelenkt, der sich auf einer zur Bohrung des   Gebläsegehäuses   konzentrischen Bahn bewegt, und mit dem anderen Ende an einer Schwinge drehbar aufgehängt, deren   Drehachse im Gebläsegehäuse   gelagert ist. Es ist dann auch möglich, innerhalb des Gehäuses Laufflächen zu vermeiden, die   outer   Schmierung bedürfen und die infolgedessen zu dem Übelstand Anlass geben, dass das   Schmiermittel   von der geförderten Luft mit fortgerissen wird. 



   Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht der einen Ausführungsform. Fig. 2 ist ein lotrechter Quer- 
 EMI1.1 
 det den Förderflügel in einer anderen Stellung zeigt, Fig. 4 ein lotrechter Längsschnitt nach   Lune C#D   der Fig. 2. Fig. 5 ist ein der Fig. 2 entsprechender Querschnitt durch eine zweite Ausfuhrungsform des Gebläses und die Fig. 6 und 7 sind der Fig. 2 entsprechende Querschnitte durch eine   dritte Ausführungsform   des Gebläses, den   Förderflügel   in verschiedenen Stellungen zeigend. 



   Das Gehäuse des Gebläses besteht bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 aus dem mittleren Gehäusekörper 1 mit der zylindrischen Bohrung 2 und der Grundplatte 3 und den beiden Deckeln 4 und 5. In dem Deckel 5 ist die Welle 6 gelagert, die eine Antriebsscheibe 7 trägt   und m dem   Lager 8 ruht. An dem inneren Ende der Welle 6 ist eine Scheibe 9 befestigt, die den   Kurbelzapfen 10 trägt.   Auf diesen Kurbelzapfen ist das röhrenförmige Ende 11 des   Förderflügels   12 
 EMI1.2 
 Teil 17 über den im Gehäuse gelagerten Bolzen 18 greift. 



   Wird durch die Welle 6 die Scheibe 9 in Umdrehung versetzt, so muss an dieser Drehung auch der Kurbelzapfen 10 und das an diesem angelenkte Ende 11 des Förderflügels teilnehmen. 



  Da der Förderflügel mit dem anderen Ende an der Schwinge 16 angelenkt ist, so kann er keine Drehbewegung ausführen, sondern wird in eine eigenartige schwingende Bewegung versetzt, die bei jeder Umdrehung der Kurbelscheibe 9 dazu benutzt wird, die durch den   Einlassstutzen   18 eingeströmte Luft nach dem Auslassstutzen 20 hinzudrücken. In Fig. 2 hat bei der mit I bezeichneten Stellung der Förderflügel 12 gerade die Bohrung 2 des Gebläses gegen den Eintrittsstutzen 19 abgeschlossen. Bei der weiteren Drehung bewegt er die eingeschlossene Luft vor sich her. Da unterdessen auch das untere Ende 21 der Schwinge 16 von der kurvenförmigen   Führung   22   abgehoben worden ist, kann die von dem Förderflügel 12 verdrängte Luft durch den Spalt 23 nach dem Auslassstutzen 20 einströmen.

   In der Stellung III nach Fig. 3 hat der Fördernügel   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 alle Luft, die bei der vorherigen   Umdrehung   in die Gehäusebohrung eingetreten war, nach dem   Auslassstutzen   hingedrückt und mittlerweile hat sich die Bohrung 2 vom Einlassstutzen 19 aus von neuem mit Luft gefüllt. Bei der weiteren Bewegung des Flügels 12 muss verhütet werden, dass geförderte Luft von der Druckseite auf die Saugseite des Gebläses zurückströmt. Dies verhindert die Schwinge   16,   die bei der weiteren Bewegung des   Förderflügels   gegen den Auslassstutzen hinschwingt und dabei mit ihrem unteren Ende 21 auf der entsprechend ihrer Schwingungbahn gekrümmten Führung 22 abdichtet.

   In der Stellung IF nach Fig. 3 hat sich die Schwinge 16 am weitesten gegen den Auslassstutzen   20   hin bewegt und beginnt dann wieder, nach einwärts zu schwingen. Dabei bleibt der dichte Anschluss zwischen dem Ende 21 der Schwinge und der Führung 22 erhalten, bis die Teile in die Stellung I nach Fig. 2 gelangt sind. In dieser Stellung hat aber das Ende 11 des   Förderflügels   bereits an der Wandung der Bohrung 2 abgeschlossen, so dass von der Druckseite des Gehäuses kein   Überströmen   nach dem Einlassstutzen 19 stattfinden kann. Der geschilderte Vorgang wiederholt sich jetzt von neuem. 



   Da bei dem neuen Gebläse keinerlei Ventile benutzt sind, so kann das Gebläse mit sehr   hohpl1 Umdrehungszahlen   laufen und die Antriebswelle 6 kann z. B. unmittelbar mit einem Elektromotor gekuppelt werden. 
 EMI2.1 
 Luft nach der Saugseite des Gebläses. In dieser Zeit bewegt sich   die Schwinge iin Anschluss   an ihre Führung 22 zunächst gegen den Auslassstutzen 20 hin und dann von diesem weg. Da bei der Bewegung der Schwinge 16 vom Auslassstutzen weg der Druckraum vergrössert wird, so kann während dieser Zeit die geförderte Druckluft etwas   zurückpendeln.   Um diese Erscheinung zu verhüten, wird zweckmässig die Schwinge 16 mit einem auf derselben Drehachse 18 angeordneten Flügel 24 fest verbunden.

   Eine solche Ausführungsform der Erfindung zeigt Fig. 5, und zwar bestehen hier die Schwinge 16 und der Flügel 24 aus einem Stück. Das Ende 21 der Schwinge ist von der Drehachse 18 ebensoweit entfernt wie das Ende 25 des Flügels 24, das sich in dichtem Anschluss an der kurvenförmigen Führung 26 bewegt. Bei der mit vollen Linien gezeichneten Stellung   T'befindet   sich die Schwinge 16 am nächsten zum Auslassstutzen 20. Bei der weiteren Bewegung des Förderflügels schwingt die Schwinge im Anschluss an ihre Bahn 22 wieder vom   Auslassstutzen fort.   Gleichzeitig wird aber der Flügel   24   gegen den Auslassstutzen 20   ? hin um   den gleichen Winkel bewegt, wobei das Ende 2. 5 an der Führung 26 entlanggleitet.

   Auf diese Weise bleibt also die Grösse des Druckraumes unverändert und in der geförderten Luftsäule können keine Schwingungen auftreten. 



   Nachdem die Teile in die strichpunktiert gezeichnete Lage VI gekommen sind, wird das Ende 21 der Schwinge 16 von der Führung 22 abgehoben und durch den Flügel   12   wird neue Luft nach dem Auslassstutzen 20   gedrückt.   Inzwischen kann solange Luft in die Bohrung 2 des   Gebläses   einströmen, bis   der Förderflügel 12   diese Bohrung gegen den Einlassstutzen abschliesst. 



  Wenn dieser Abschluss eintritt, während die Schwinge 16 die Verbindung nach dem Auslassstutzen noch absperrt, wird bei der weiteren Bewegung des Förderflügels die in der Bohrung 2 eingeschlossene Luft verdichtet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist die Wandung des Bohrung 2 durch eine Art Zunge 27 nach unten verlängert. Je weiter diese Zunge nach unten reicht, desto eher wird vom Flügel 12 die Bohrung 2 gegen den   Einlassstutzen   19 abgeschlossen, und je länger es von diesem Zeitpunkt an dauert, ehe die Schwinge 16 die Verbindung nach dem   Auslassstutzen     20   öffnet, desto höher wird die Verdichtung der in die Bohrung eingesaugten Luft sein. Die Länge der Zunge 27 ist aber dadurch begrenzt, dass diese die schwingende Bewegung des   Flügels     12   nicht hindern darf.

   Man kann deshalb auch die Formgebung des Flügels so wählen, dass die Zunge 27 hinter das   Ende 77 des   Flügels greifen kann, wie dies die Fig. 5 zeigt. 



   Anstatt die Schwinge 16, an der der   Förderfliigel   angelenkt ist. zur Steuerung des Auslasses zu benutzen, kann für diesen Zweck eine besondere   Steuervorrichtlillg   vorgesehen sein. 



   Diese muss so ausgebildet sein, dass der Zweck des   Gebläses,   mit hohen Umdrehungszahlen und geräuschlos zu arbeiten, nicht beeinträchtigt wird. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 dient zur Steuerung eine in Umdrehung versetzte Scheibe 9, die auf der Antriebswelle 6 befestigt ist und vorteilhaft auch den Kurbel- 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE : 1. Kapselgeblase, dessen in einem Gehäuse bewegter Förderflügel mit dem einen Ende an einem Kurbelzapfen angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende des Flügels an einer Schwinge angelenkt ist, 2. Kapselgebläse nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge derart zwischen Geblaseinnenraum und Auslassstutzen angeordnet ist, dass bei der Bewegung des Förderflügels und der Schwinge die Verbindung zwischen Saugraum und Auslassstutzen dauernd abgesperrt ist, die Verbindung zwischen Druckraum und Auslassstutzen aber zeitweise freigegeben wird, damit während dieser Zeit der Förderflügel das vorher in den Gebläseraum eingeströmte Mittel nach dem Auslass drücken kann.
    3. Kapselgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge mit einem um dieselbe Achse wie die Schwinge drehbaren Flügel starr verbunden ist, der bei der Rückbewegung der Schwinge vom Auslassstutzen gegen den Stutzen hinbewegt wird, so dass die Grösse des von der Schwinge abgeschlossenen Druckraumes unverändert bleibt und ein Rückschwingen der Uruckaaule verhindert wird (Fig. 5). EMI3.1 der Förderflügel das im Gebläseraum enthaltene Mittel nach den Auslass drücken kann, solange als sich diese Öffnung (29) der Scheibe (9) an der nach dem Auslassstutzen führenden Auslass- öffnung (28) vorbeibewegt (Fig. 6 und 7).
AT62127D 1913-01-03 1913-01-03 Kapselgebläse. AT62127B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT62127T 1913-01-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT62127B true AT62127B (de) 1913-11-10

Family

ID=30119711

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT62127D AT62127B (de) 1913-01-03 1913-01-03 Kapselgebläse.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT62127B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2732199A1 (de) Zellenradschleuse mit ausblasbaren radtaschen
DE2708003A1 (de) Zahnradpumpe
AT62127B (de) Kapselgebläse.
DE10164813B4 (de) Drehkolbenpumpe
DE3724765A1 (de) Vorrichtung zum reinigen von oberflaechen
DE2430220A1 (de) Einlassventil fuer rollkolben-kompressor
DE3540025A1 (de) Abdichtung fuer eine rotierende, im betrieb aufrecht stehende welle, insbesondere fuer wellen von pumpen und ruehrern
DE3027043A1 (de) Hydraulische fluegelpumpe
DE588508C (de) Waelzkolbenmaschine
DE640766C (de) Kreiselpumpe
DE2147045A1 (de) Axialkolbenmaschine
DE10227234B4 (de) Fördereinrichtung zum Fördern insbesondere von gasförmigen oder flüssigen Medien
DE917471C (de) Fuellkammer fuer selbstansaugende Kreiselpumpen
DE483595C (de) Zubringvorrichtung fuer Brennstaub o. dgl.
AT237448B (de) Drehkolbenpumpe, -kompressor oder -turbine
DE288286C (de)
DE666101C (de) Regelbare Kolbenpumpe
AT205353B (de) Drehkolbenpumpe
CH346315A (de) Zuleitvorrichtung an einem Zentrifugalkompressor
DE426977C (de) Drehkolbenpumpe oder -verdichter
DE540349C (de) Zellenradkreiselpumpe mit umlaufender Hilfsfluessigkeit
AT137936B (de) Pumpe zum Fördern von Beton mit hin und her gehendem Treiborgan.
DE231861C (de)
DE3226855A1 (de) Rotationspumpe
AT75812B (de) Gas- oder Flüssigkeitsmesser.