CH95024A - Fadengebilde. - Google Patents

Fadengebilde.

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CH95024A
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Naumann Margarete
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Naumann Margarete
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Fadengebilde.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Faden  gebilde, dessen Eigentümlichkeit darin besteht,  dass dasselbe aus einem Bündel von Fäden  besteht, die absatzweise miteinander     verbLin-          derr    sind.  



       Dieseabsatzweise        Verbindungkanndadurch          hervorgebracht    werden, dass bei einer fort  gesetzt wiederholten Zusammenfassung der  Fäden, gewisse Fäden ausgeschaltet oder ein  geschaltet werden, und dass das Zusammen  fassen beziehungsweise gegenseitige Verbinden  der Fäden entweder durch diese selbst oder  durch einen neu hinzugebrachten Faden be  ziehungsweise Fäden hergestellt wird.  



  Die Fäden können auch abwechselnd und  nach gleichen oder verschiedenen Richtungen  ein- und ausgeschaltet sein. Ferner ist es  auch angängig, die Fäden abzuschneiden statt  auszuschalten. Ebenso können an Stelle ab  geschnittener Fäden neue     Fäden        zugefügt    sein,  und es kann die Anordnung des Fadenbün  dels an einem Leitfaden oder an mehreren  Leitfäden erfolgen, wobei beide Fadenarten  auch     -wechselweise    als Leitfäden dienen  können.    Diese Fadengebilde können zum Beispiel  entweder ganz selbständig oder im Zusammen  hang mit Spitzen und spitzenähnlichen Er  zeugnissen auftreten, wenn die Fadenenden  dieser Gebilde einer Weiterverarbeitung unter  zogen werden.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung durch  schematische Beispiele veranschaulicht, und  es sind zur besseren Verdeutlichung derselben  die Fäden und deren Verbindungsstellen aus  einandergerückt dargestellt, während sie in       Wirklichkeit    dicht aneinandergefügt sind.  



       Fig.    1 zeigt ein Fadengebilde, bei welchem  die Anzahl der im Bündel vorhandenen Fäden  durch jeweiliges Ausschalten je eines Fadens  aus dem Bündel nach jeder Umschlingung  beziehungsweise Zusammenfassung der Bün  delfäden vermindert worden ist. Es sind 6  Fäden G an einem Leitfaden Z angefügt und  oberhalb     F1        mittelst    eines dieselben um  schlingenden Fadens S zusammengehalten.

    Vor der nächsten Umschlingung ist der eine  Faden G bei F' seitlich abgebogen worden,  so dass nur noch 5 Fäden oberhalb     F2    zu  sammengehalten sind, und diese Abschaltung      und Verbindungsweise ist so oft wiederholt  worden, bis nur noch der Leitfaden Z übrig  geblieben ist, welcher zum Beispiel dazu  dienen kann, das     entstandene        Fadengebilde     aus der geradlinigen in eine mehr oder weni  ger gebogene Form oder dergleichen zu brin  gen. Der zwischen 0 und J zusammengefasste  Teil     K    des Fadenbündels besitzt eine     kegel-          förrnige    Verjüngung und die Enden der Fä  den G liegen frei zur weiteren Verarbeitung.

    Die Umschlingung der Bündelfäden mittelst  des Fadens     S    kann sich auch an gleicher  Stelle mehrfach wiederholen.  



       Fig.    2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei  welchem ein an dem einen Ende kegelförmig  verlaufendes Fadengebinde durch stufenweises  Zufügen oder Einschalten von Fäden erzielt  worden ist. An einen Leitfaden Z ist mit  der     Anfügung    eines Fadens     F1    begonnen und  nach Herstellung einer Verbindung AS des  selben mit dem Leitfaden jedesmal ein wei  terer Faden F  bis     F'    in gleicher Weise an  geordnet worden, während die Enden     G'    bis       G'    dieser Fäden     freiliegen.     



  Beim Beispiel nach     Fig.    3 ist durch ab  satzweises Herausschneiden bei T der an  einem Leitfaden Z nacheinander zu einem  Bündel     angefügten    Fäden     U1    bis     U3,    wobei    jeweils bei jedem Abschneiden eines Fadens  zugleich ein neuer Faden wieder zugefügt  worden ist, ein gleichmässig dickes, von     1l'     bis X reichendes Fadengebilde erzielt; bei  dem das eine Ende in kegelförmiger Ver  jüngung verläuft.  



       Fig.    4 veranschaulicht ein Fadengebilde,  bei welchem die an einem Leitfaden Z ver  einigten Fäden G1 bis     GI    eines Bündels ab  satzweise     zusammengebunden.    und nachein  ander, jeweils nach einer     Zusammenfassung     der Fäden, bei     TI    bis     T-1    abgeschnitten sind,  so dass ein von 0 bis J kegelförmig verlau  fendes Fadengebilde     h    entstanden ist, wel  ches sich bei     B    in beliebig zu wählender  Gestalt fortsetzt.  



  Das durch die vorerwähnten Beispiele er  läuterte Zufügen und Ausschalten von Fäden  zu, respektive aus     einem    Fadenbündel     kann     auch noch anders erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadengebilde, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe aus einem Bündel von Fäden besteht, die absatzweise miteinander verbunden sind.
CH95024D 1916-01-24 1920-02-04 Fadengebilde. CH95024A (de)

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DE95024X 1916-01-24

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CH95024A true CH95024A (de) 1922-06-01

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ID=5645320

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CH95024D CH95024A (de) 1916-01-24 1920-02-04 Fadengebilde.

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