CH95019A - Verfahren zum automatischen Steuern von Jacquardkartenschlagmaschinen. - Google Patents

Verfahren zum automatischen Steuern von Jacquardkartenschlagmaschinen.

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CH95019A
CH95019A CH95019DA CH95019A CH 95019 A CH95019 A CH 95019A CH 95019D A CH95019D A CH 95019DA CH 95019 A CH95019 A CH 95019A
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CH
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cartridge
automatic control
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whipping
partly
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Inventor
Arni Arnold
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Arni Arnold
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C17/00Card-punching apparatus
    • D03C17/06Card-punching apparatus automatic, i.e. design scanned optically or otherwise to control punching apparatus or to control loom jacquard directly

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Conveying Record Carriers (AREA)

Description


  Verfahren zum automatischen Steuern von     Jacquardkaartenschlagmaschinen.       Das Schlagen von     Jacquardkarten    ist so  wohl auf der     Klaviaturschlagmaschine,    als  auf der     Semperschlagmaschine    eine zeit  raubende und mühsame Arbeit.  



  Die vorliegende. Erfindung bezweckt, das  Schlagen vollständig automatisch zu gestal  ten. Hierzu wird gemäss dem vorliegenden  Verfahren zum automatischen Steuern einer       Jacquardkartenschlagmaschine    diese direkt       mittelst    der Patrone gesteuert. Um dies zu  ermöglichen, wird die Patrone besonders prä  pariert. Die Präparierung kann beispiels  weise darin bestehen, dass die Felder der Pa  trone teils unbemalt gelassen, teils mit einem  farbigen Anstrich versehen sind, der dem  Papier der Patrone in den bestrichenen Fel  dern eine grössere mechanische Festigkeit ge  gen Durchstossen verleiht, oder darin, dass ent  weder die bemalten oder dann die unbemalten  Quadrate der Patrone durchstochen     sind,    um  die Patrone zur Steuerung von pneumatischen  Einrichtungen zu verwenden.

   Es können auch  die einen Vierecke der Patrone mit einer     Sub=     stanz bemalt sein, die ihnen eine verschiedene  elektrische Leitfähigkeit gibt gegenüber den  unbemalten. Diese Verschiedenheit wird dann    zum Steuern von elektrischen Mechanismen  verwendet, die ihrerseits zum Beispiel die  Klaviatur der     Klaviaturschlagmaschinen    oder  die Platinen der     Semperschlagmaschine    in die  gewünschte Stellung bringen.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    sind, bei  spielsweise, zwei Einrichtungen schematisch  dargestellt, die zur Ausübung des Verfahrens  nach der Erfindung dienen     @    können. Bei der  in     Fig.    1 dargestellten Einrichtung wird die  Patrone     a    auf ihrer ganzen Breite von der  Rolle b über zwei     Stiftenräder    c und<B>d</B> auf  die Rolle e aufgerollt. Ihr Weg geht durch  die Spalte f der Einrichtung, wo sie an einem  Stempel     g    vorbeikommt, der durch     ein    Ge  wicht<I>da</I> periodisch veranlasst wird, gegen die  Patrone zu schlagen.

   Zu diesem Zwecke wird  der Stempel     g,    der mit einer Nase<I>i</I> gegen  einen beweglichen Anschlag k sich stützt,  nach periodischem Aufheben des Gewichtes Z  durch das     Rand    m, durch den Anschlag k frei  gegeben und durch das Gewicht h nach  links bewegt.  



  Die Patrone ist vorher, wie in     Fg.    2 ge  zeigt, mit einem Anstrich bemalt worden., der  der Patrone örtlich eine grössere     rizechanische         Festigkeit gegen Durchstossen verleiht. Diese  Arbeit ist keine Mehrarbeit. Statt gewöhn  licher schwarzer Farbe wird zum Beispiel ein  Lack aufgetragen, der die notwendige Bieg  samkeit besitzt, um aufgerollt werden zu  können, und dem bemalten Viereck eine zirka.  fünfmal grössere Festigkeit gegen Durch  stossen gibt 21s den     unbemalten.     



  Das Abfüllen der Patrone durch den       Stempel   <I>g</I> geschieht vor einer Öffnung<I>n,</I>  die in einen von     Abspülluft    für Papieraus  schnitte     durchzomenen    Kanal mündet, in wel  chem Stangen o enden, deren Bewegung nach  links einen Kontakt p schliessen. Dieser Kon  takt ist mit einer Kraftquelle und einem  Elektromagneten q in Serie geschaltet, wel  eher Magnet einen einen Schlagstempel be  einflussenden Schieber einer     Klaviaturschlag-          maschine    bekannter Art betätigt.

   Die Ein  richtung arbeitet folgendermassen:  Die Patrone wird schrittweise geschaltet,  so dass je das folgende Viereck vor den Schlag  stift g     gelane#t.    Bei jeder Einstellung der  Patrone wird letztere durch das Gewicht h       #reranlasst,    gegen die Karte zu schlagen.  Trifft nun der Stempel g auf eine bemalte  Stelle, so ist seine Kraft nicht gross genug,  um die     Patrone    zu durchlochen. Der     Kontakt          p    wird nicht geschlossen, der Schieber der       Klaviaturschlagmaschine    nicht verstellt und  infolgedessen die Karte nicht gelocht.

   Trifft  der Stempel g auf eine unbemalte Stelle, so       "enügt    die Kraft des Gewichtes h, um ihn  durch die Patrone hindurch zu treiben. Das  ausgestanzte Stück fliegt durch den Kanal     t     weg, der Stempel g trifft dann auf den Stift o,  der seinerseits den Kontakt schliesst, was die  Verstellung des Schiebers zur Folge hat.  Die Karte wird dann gelocht. Die Rolle m  dreht sieh dann im     umgekehrten    Sinne des       Pfeils    und lässt das Gewicht 1 fallen. Letz  teres ist schwerer als das     Gewicht    h und  bringt den Stempel mit der Nase i hinter den  Anschlag k zurück.  



       Zweckmässigerweise    ist für jedes Viereck  der ganzen Breite der Patrone je ein     gewichts-          beeinflusster    Schlagstift samt Kontakt     etc.       vorgesehen. Man wird dementsprechend  zweckmässig eine     Klaviaturschlagmaschine     bauen, die ebenfalls die ganze Breite der  Karte schlagen kann, um so im nämlichen  Arbeitsvorgang ein Lochen auf der ganzen  Breite der     Jacquardkarten    zu erhalten.  



  In     Fig.    3 ist eine andere Einrichtung  ebenfalls schematisch dargestellt, die eine  auf eine andere Weise präparierte Patrone be  nutzt. Letztere ist in     Fig.    4 dargestellt.   Die bemalten Stellen der Patrone werden  von Hand mittelst gröberer Nadel gelocht.  Die Patrone wird gleich wie beim vorigen  Beispiel durch Rollen veranlasst, sich in einem  Spalt zu bewegen, wo die Löcher der Patrone  vor Kanäle r zu liegen kommen, deren Ab  sperrung oder Freigebung sie dann besorgen.  



  In jedem Kanal r befindet sich ein Kol  ben, dessen Stange einen Kontakthebel be  tätigt, der auf die gleiche Weise, wie anläss  lich des vorigen Beispiels beschrieben, durch  Elektromagnet auf eine     Platine    einer     Semper-          schlagmaschine        wirkt.     



  Nach jedem schrittweisen Bewegen der  Karte wird ein Schlitten s durch ein Ex  zenter hin- und     hergeschleppt.    Dieser Schlit  ten kommt auf die Patrone zu liegen, und  in diesem Moment wird ein in seinem Innern  ausgebohrter Kanal mit einer     Druckluftquelle     in Verbindung gebracht. Ist nun die Pa  trone gelocht, so kann diese Pressluft durch  das Loch hindurch auf den Kolben r wir  ken und den. Kontakt p schliessen. Wo die  Patrone ganz ist, sperrt sie den     Luftzutritt,     so     da.ss    der Kontakt p nicht geschlossen wird.  



  Es kann auch, wie erwähnt, die Patrone  mit einer Substanz bearbeitet sein, derart,  dass ihre Vierecke verschiedene elektrische  Widerstände aufweisen, je nachdem sie be  strichen oder nicht bestrichen sind. Die Pa  trone wird dann in einen elektrischen Strom  kreis eingeschaltet und durch ähnliche Me  chanismen     bewegt    wie diejenigen, die in       Fig.    1 angegeben sind. Die Verschiedenheit  der örtlichen elektrischen Widerstände erlaubt  dann ohne weiteres bei geeigneter Spannung  ein Steuern der Magnete q.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum automatischen Steuern von Jacqua.rdkartensehlagmaschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine besonders prä parierte Patrone dazu benützt, um die Stem pel des Schlagmechanismus wirksam oder unwirksam zu machen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum automatischen Steuern von Jacquardkartenschlagmaschinen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Patrone benützt, deren Felder teils mit einem Anstrich versehen, teils ohne solchen sind, wobei der Anstrich sol cher Art ist, dass er den bestrichenen Fel dern eine grössere mechanische Festigkeit gegen Durchstossen verleiht, gegenüber den unbestrichenen. 2.
    Verfahren zum automatischen Steuern von Jacquardkartenschlagmaschinen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Patrone, deren Felder teils durch stochen, teils nicht durchstochen sind, zur Steuerung von pneumatischen Einrichtun gen benützt, deren Bewegungen zur Steue rung der gartenschlagmaschine dienen. Verfahren zum automatischen Steuern von Jacquardkartenschlagmaschinen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Patrone benützt wird, bei der die einen Felder mit einer Substanz bemalt sind, die ihnen gegenüber den übrigen Feldern eine andere elektrische Leitfähigkeit ver leiht.
CH95019D 1920-12-27 1920-12-27 Verfahren zum automatischen Steuern von Jacquardkartenschlagmaschinen. CH95019A (de)

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CH95019D CH95019A (de) 1920-12-27 1920-12-27 Verfahren zum automatischen Steuern von Jacquardkartenschlagmaschinen.

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