CH94162A - Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Hornvieh. - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Hornvieh.

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CH94162A
CH94162A CH94162DA CH94162A CH 94162 A CH94162 A CH 94162A CH 94162D A CH94162D A CH 94162DA CH 94162 A CH94162 A CH 94162A
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CH
Switzerland
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bolt
animal
pin
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Inventor
Habisreutinger Otto
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Habisreutinger Otto
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K15/00Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Hornvieh.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, um ein Durchgehen von   lioriivieh    dadurch zu verhindern, dass dessen Augen überdeckt werden.



   In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegen-    standes dargestellt, und zwar zeigt :    l ? ig. 1    eine Seitenansicht,
Fig. 2 bis 6 Details.



   Die dargestellte Vorrichtung weist zwei   Bügelteile      1,    2 auf, die mittelst Schrauben 3 verstellbar miteinander verbunden sind. Zwisclien den Teilen   1    und 2 ist eine Schiene 4 festgeklemmt, die auf die Stirne des Tieres zu liegen kommt und die mit einer Schnalle 5 versehen ist, mit welcher Riemen 6, die an den Bügelteilen   1,    2 befestigt sind, verbunden werden können, nachdem die Riemen 6 um die Hörner des Tieres geschlungen worden sind. Die Bügelteile   1,    2 liegen hinter den Augen des Tieres nahe am Kopf. An jedem Bügelteil   1,    2 ist mittelst einer Lasche 8 eine   B#chse    9 verstellbar angeordnet. In der Büchse 9 ist ein Rohr 11 mittelst einer Klemmschraube 12 festgehalten.

   Im Rohr 11 ist ein zweites Rohr, 13, versehiebbar und drehbar gelagert, in dem ein Bolzen 14 verschiebbar angeordnet ist. Am Bolzen 14 ist ein Hebel 15 mittelst eines Stiftes 16 angelenkt, welcher Hebel die Klappe 17 trägt, die zum Überdecken des einen Auges des Tieres bestimmt ist. Der Bolzen 14 steht unter der Wirkung der Feder 18, die in gespanntem Zustande zwischen einer Schulter des Bolzens   14 und    einem im Rohr 11 befestigten Zapfen 20 angeordnet ist. Das hintere Ende des Bolzens   14 besitzt    eine Bohrung, in welche ein Stift 21 ragt. Letzterer besitzt einen Querstift 22, der in eine Nut   23    eines Fortsatzes 24 des Bolzens 14 ragt. Die Feder 18 ist bestrebt, den Bolzen 14 nach aussen zu bewegen.

   Der Bolzen 14 ist aber gewöhnlich in der in Fig. 3 gezeigten Lage gehalten mittelst eines   Lederstreifchens    25, das am Hebel 15 angeordnet ist und über einen Stift 26 greift, der am Rohr 11 befestigt ist. Zwischen dem Lederstreifen 25 und dem Rohr 11 sitzt auf dem Stift 26   ein-Auslöser    28, dessen freies Ende 29 vom Rohr 11 abgebogen ist.



  Der Auslöser 28 ist an einem   Lederriemen    30 befestigt. Wird letzterer im Sinne des Pfeiles gezogen, so drückt das Ende 29 den Leder streifen   25    vom Stift 26 ab, der Auslöser fällt ab, und nun kann die Feder 18 sich entspannen. Dabei   wird der Hebel 15 nacli vorn    umgelegt, indem er zirka   um 90# um    den mit Bolzen   14    naeli vorn   rückenden Zapfen    16 gedreht wird. Die nacll   au#en    vorstehende   . Nase 32    des Hebels 15 tritt dabei in eine   Au, s-      sparung des Bolzens    14.

   Sobald sich die Feder 18 entspannt, findet gleichzeitig mit dem Nachvornschwenken des Hebels 15 auch eine Drehung des Bolzens 14 um seine Achse   .tatt. und zwar infolge    des Stiftes 22, der in die Nut 23 ragt. Letztere ist so geformt, dass   #    beim Entspannen der Feder 18 der Bolzen   14    sieh zunächst auch so dreht, dass die Klappe   17vomKopfdes    Tieres abgehoben wird, währenddem sich der Bolzen 14 nach vor  w#rts bewegt und die Klappe 17 nach    vorn   geschnellt wird. Nachher mu#    die Elappe   17    wieder gegen den Kopf zu bewegt werden, um die Klappe vor das Auge des Tieres einzustellen. Zu diesem Zweck ist am Rohr 13 ein Schlitz 33 vorgesehen, in welchen das Ende 34 des Stiftes 26 ragt.

   Der Schlitz 33 ver  liiuit    in einem Halbkreis ; er gestattet,   da#      Mch das Rohr    13 mit dem Bolzen 14 beim Entspannen der Feder   18      dreht. Sobalcl    aber Stift 22 hinten aus der Nut 23 austritt, so wird beim weiteren Entspannen der Feder 18 das Rohr 13 und damit infolge der   Kupp-    lung von Rohr 13 und Bolzen 14 durch den Hebel 15 auch der Bolzen 14   im entgegen-       fi. @esetzten Sinne gedreht, da dann der Kopf      34    in der zweiten   Bogenhälfte      von 33 sich    bewegt.

   Die Klappe   17    weist einen   Bel-36    aus weichem Leder auf. dessen Rtnd sich der Kopfpartie um das Auge herum anpassen   kann. Die Klappe 17 ist    mit dem Hebel 15 gelenkig verbunden. Statt eines   Lederbelages    konnte auch   ein Formk#rper aus Gummi    vorgesehen sein.



   ITm die Klappe 17 wieder in die   urspr#ng-    liche Lage zu bringen, wird sie erfasst, nach   r#ckw#rts,    entgegen der Wirkung der Feder   18,    geschoben, bis die Nase 32 aus der   Aus-      sparung    39 des Rohres 11 austreten   liant,      worauf der Riemen 25    wieder auf den Stift 26 aufgesetzt wird. nachdem vorher der   Aus-      loyer    28 auf letzteren aufgesetzt worden ist.



  Die Riemen 30 sind mit einem   Handriemen    verbunden, der von dem Wärter des Tieres in der Hand gehalten wird. Wird nun zum Beispiel der Warter vom Tier auf die Seite geworfen, so werden die Riemen 30 im Sinne des Pfeiles   (Fig. l) gezogen. Der Riemen 2 ;)    @ vom Stift 26 ab, dabei werden aber. wie oben   besehrieben    die Klappen 17   aus-    gelöst   und    treten über die Augen des Tieres.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verhindern des Durch gehens von Hornvieh, dadurch gekennz#ich- net, da# an n einem a hop des Tieres anzubringenden Halter f#r jedes Auge eine zum #berdecken desselben bestimmte, an einem unter Foderwirkung verschiebbaren, von einem Sperrorgan gehaltenen Bolzen ange lenkte Klappe vorgesehen ist, wobei zum Drehen des Bolzens bestimmte Organe vorgesehen sind die ermöglichen, dass die Klappe nazis Auslösen der Feder sich selbsttätig über das Augse rLes Tieres einstellt.
CH94162D 1918-06-01 1918-06-01 Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Hornvieh. CH94162A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH94162T 1918-06-01

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CH94162A true CH94162A (de) 1922-04-17

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ID=4351755

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CH94162D CH94162A (de) 1918-06-01 1918-06-01 Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Hornvieh.

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