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Schnalle für Sicherheitsgurte o. dgl..
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Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf Schnallenverschlüsse insbesondere
für Kraftfahrzeugsicherheitsgurte, bei denen zwei Verschlußteile jeweils mit einem
Ende eines Gurtteils verbunden sind, insbesondere Schnallenverschlüsse, bei denen
einer der Verschlußteile im wesentlichen plattenförmig ausgebildet ist und in den
anderen Teil eingeführt wird, welcher U-förmig ausgebildet und mit einer unter Federspannung
stehenden Schnappeinrichtung versehen ist, damit der plattenförmige Teil lösbar
in dem U-förmigen gehalten wird. Der letzte ist auch mit einem Halter versehen,
welcher eine Deckplatte für die offene Seite des U-förmigen Teiles bildet und der
an einem Ende schwenkbar auf einem Schaft sitzt, welcher sich zwischen den Seitenteilen
des U-förmigen Verschlußteiles erstreckt. Der Halter kann gegen die Wirkung einer
Feder von dem Boden des U-förmigen Verschlußteiles weggeschwenkt werden, so daß
der plattenförmige Teil gelöst wird.
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Die Besonderheit des Gebrauchsmusters ist es, einen zuverlässigen
und leicht zu handhabenden Schnallenverschluß der
beschriebenen
Art zu schaffen, der hauptsächlich dadurch gekennzeichnet ist, daß der Halter eine
Anzahl Sperrklinken besitzt, die schwenkbar auf dem Schaft angeordnet sind und in
Öffnungen in dem plattenförmigen Verschlußstück eingreifen, wenn der Halter in der
Position ist, daß es den U-förmigen Verschlußteil abdeckt, wobei Mittel vorgesehen
sind, um die Klinken nach Aufwärtsechwenken des Halters außer Eingriff mit den Öffnungen
zu bringen.
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Gemäß dem Gebrauchsmuster können diese Klinken durch einen Stift
miteinander verbunden sein, der parallel zu dem Schaft ist und dessen Endteile in
in dem Halter vorgesehenen Schlitzen liegen.
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Bei einer Ausführungsform des Gebrauchsmusters sind an der unteren
Seite des Halters schlitzförmige Ausnehmungen gebildet, die die Teile der im wesentlichen
plattenförmigen Klinken aufnehmen, die dem Schaft benachbart sind.
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Gemäß dem Gebrauchsmuster kann ferner ein vorzugsweise plattenförmiger
Teil vorgesehen werden, der mit dem U-förmigen Verschlußteil verbunden ist und zwischen
den Klinken angeordnet ist und welcher mit einem runden Loch für den Schaft, einem
Schlitz für den Stift und zwei seitlichen Vorsprüngen, die sich in entgegengesetzten
Richtungen erstrecken, versehen ist, wobei diese Vorsprünge, wenn die Verschlußteile
miteinander verbunden sind, an der Seite des plattenförmigen Verschlußteils zu liegen
kommen, die von dem Boden des U-förmigen Verschlußteils abgekehrt ist.
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Die Federkraft, die dem Aufwärtsschwenken des Halters wie auch die
Federkraft, die auf die Klinken wirkt, ist gemäß dem Gebrauchsmuster durch eine
Drahtfeder erhältlich, die zwei koaxiale, schraubenförmige gewundene Teile besitzt,
die um den Stift vorgesehen sind, und zwar eine auf jeder Seite des mit den seitlichen
Vorsprüngen versehenen Teiles, wobei ein bügelförmiger Teil der Feder die beiden
schraubenförmigen Teile verbindet, der gegen den mit den Vorsprüngen versehenen
Teil liegt, und im wesentlichen gerade, verlängerte Endteile der Feder gegen diesen
Halter liegen.
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Der mit den seitlichen Vorsprüngen versehene Teil ist vorzugsweise
mit einem Schulterteil versehen, der in eine Ausnehmung in dem U-förmigen Verschlußteil
eingreift.
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Das Gebrauchsmuster wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
näher erläutert, welche eine Ausführungsform des Gebrauchsmusters darstellen ; es
zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht des Schnallenverschlusses, wobei die beiden Verschlußteile
miteinander verbunden sind, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Schnallenverschluß
nach der Linie. 11-11 der Fig. 4, Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III
der Fig. 4, Fig. 4 eine Untenansicht des Halters, welcher die Abdeckung für den
U-förmigen Verschlußteil bildet,
Fig. 5 eine verkleinerte Ansicht
des U-förmigen Teils, wenn der Halter entfernt ist, Fig. 6 eine Verstellrolle für
einen Teil des Sicherheitsgurtes in demselben Maßstab wie Fig. 59 Fig. 7 den plattenförmigen
Verschlußteil ebenfalls in verkleinertem Maßstab, Fig. 8 eine teilweise abgebrochen
dargestellte Seitenansicht des Vorderteils des Halters, der in Fig. 4 dargestellt
ist.
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Der auf den Zeichnungen dargestellte Schnallenverschluß besitzt einen
U-förmigen Verschlußteil 1, der sich mit einem Teil 2 eines Sicherheitsgurtes verbinden
läßt, der auf der Zeichnung in doppelt-strichpunktierten Linien dargestellt ist,
und einen plattenförmigen Verschlußteil 3, der sich mit dem anderen Teil 4 des Sicherheitsgurtes
verbinden läßt (Fig. 7). Der Boden 5 des U-förmigen Verschlußteiles 1 ist an seinem
hinteren Ende (das linke Ende auf den Zeichnungen) mit einer Öffnung 7 versehen,
die sich über die ganze Breite des U-förmigen Teiles und teilweise in die Seitenwandteile
6 des U-förmigen Verschlußteils erstreckt. In dieser Öffnung ist eine Verstellrolle
8 vorgesehen, die durch einen Teil einer Platte 10 gebildet ist, welcher zylinderförmig
um einen Stift 9 gewickelt ist, wobei sich der flache Teil der Platte 10 von dem
zylinderförmigen Teil nach hinten über den Boden 5 des U-förmigen Verschlußteils
erstreckt, wie in Fig. 2
3 und 5 dargestellt ist. Der Gurtteil 2
wird über die Platte 10, um die Verstellrolle 8 und zurück unter der Platte 10 zwischen
der letzteren und dem Teil des Bodens 5 des U-förmigen Teiles, der hinter der Öffnung
7 (s. Fig. 2) liegt, geführt.
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Der U-förmige Verschlußteil 1 trägt an seiner Vorderseite und zwischen
den Seitenwänden 6 einen Schaft 11, auf dem ein Halter oder eine Deckplatte 12 gelagert
ist, welche an dem hinteren Ende mit einem Greifteil 13 ausgebildet ist.
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Bei der dargestellten Ausführungsform, bei der sich der Halter aus
Kunststoff herstellen läßt, ist der Halter an seiner inneren oder unteren Seite
etwa in der Mitte zwischen dem vorderen und hinteren Rand des Halters mit einer
Querwand versehen. Der Teil des Halters, der zwischen dieser Wand und dem vorderen
Rand des Halters liegt, enthält die Mittel zum lösbaren Verbinden des Verschlußteiles
3 mit dem U-förmigen Verschlußteil 1. Wie in Fig. 4 dargestellt ist, in der der
Halter von der dem Boden des U-förmigen Teiles zugekehrten Seite gesehen ist, geht
der Schaft 11 in einem dickeren Vorderteil des Halters durch den Halter hindurch.
In diesem dickeren Teil sind vier Schlitze 15 vorgesehen, die nach der unteren Seite
des Halters offen sind und sich parallel zueinander und zu der Länge des Halters
erstrecken und von denen jeder eine plattenförmige Klinke 16 aufnimmt, deren eines
Ende
auf dem Schaft 11 gelagert ist. Je zwei Klinken 16 sind auf
jeder Seite eines plattenförmigen Teiles 17 angeordnet, der im wesentlichen mit
der mittleren Längsebene des Halters zusammenfällt und einen Teil besitzt, welcher
in eine schlitzförmige Ausnehmung 18 in dem dickeren Teil des Halters ragt, wobei
der Schaft 11 durch eine Öffnung in diesem Teil des Teils 17 hindurchgeht. Der Rand
des Teiles 17, der von dem Halter abgekehrt ist, ist mit einem Vorsprung oder einer
Schulter 19 versehen, welche in eine Öffnung 20 in dem Boden 5 des U-förmigen Verschlußteiles
eingreift. Der Teil 17 ist ferner mit zwei seitlichen Vorsprüngen 21 versehen, die
sich in entgegengesetzten Richtungen erstrecken und von dem Boden 5 des U-förmigen
Teils um ein etwas größeres Stück als die Dicke des plattenförmigen Verschlußteils
3 entfernt sind. Die Klinken 16 sind untereinander mittels eines Stiftes 22 verbunden,
der durch alle Klinken hindurchgeht und parallel und in Abstand zu der Zapfenwelle
11 angeordnet ist, wobei die Endteile des Stiftes 22 in Schlitzen 23 (s. Fig. 8)
liegen. Der Stift 22 geht ferner durch einen ähnlichen Schlitz 24 in dem mittleren
plattenförmigen Teil 17 hindurch. Auf dem Stift 22 sitzt eine Drahtfeder, welche
zwei koaxiale, schraubenförmig gewundene Teile 25 mit entgegengesetzten Windungsrichtungen
besitzt, von denen einer an jeder Seite des Teils 17 angeordnet ist. Die gewundenen
Teile 25 sind an ihren
benachbarten Enden durch einen bügelartigen
Teil 26 miteinander verbunden, welcher auf eine Schulter 27 auf dem Teil 17 auftrifft.
Die äußeren Endteile 28 der Feder sind im wesentlichen gerade durch Löcher 29 in
der Querwand 14 des Halters geführt.
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Der plattenförmige Verschlußteil 3 ist nahe an einem Rand mit einem
Querschlitz 30 für den Gurtteil 4 versehen (s. Fig. 7) und an dem gegenüberliegenden
Endteil der sich in den U-förmigen Verschlußteil 1 einführen läßt, ist der plattenförmige
Verschlußteil mit zwei Öffnungen 31 und einem Ausschnitt 32 mitten dazwischen versehen,
wobei der Ausschnitt nach dem vorderen Rand des Verschlußteils geöffnet ist (der
linke Rand in Fig. 7). Die Klinken 16, von denen zwei auf jeder Seite des mittleren,
plattenförmigen Teils 17 in dem Halter 12 sitzen, sind mit solchem Abstand angeordnet,
daß zwei Klinken in jede der Öffnungen 31 in dem Verschlußteil 3 eingreifen, wenn
der letztere in den U-förmigen Verschlußteil 1 eingeführt wird.
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Jede Klinke 16 hat einen gewinkelten Rand 33, der dem vorderen Rand
des U-förmigen Verschlußteils zugekehrt ist.
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Wenn der plattenförmige Verschlußteil 3 in den U-förmigen Verschlußteil
1 eingeführt wird, kommt der vordere Rand des plattenförmigen Verschlußteils mit
den gewinkelten vorderen Rändern der Klinken in Eingriff, wodurch diese Klinken
um den Schaft 11 von dem Boden 5 des U-förmigen
Verschlußteils
gegen die Wirkung der Feder 25, 26, 28 weggeschwenkt werden, worauf die Klinken
in die Öffnungen 31 einschnappen, wenn der Verschlußteil 3 in die in Fig. 2 und
3 dargestellte Position bewegt worden ist.
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In dieser Position des Verschlußteils 3 liegt der Teil 17, der in
dem Halter zwischen den Klinkenpaaren angeordnet ist, in dem Ausschnitt 32 in dem
plattenförmigen Verschlußteil. Um den plattenförmigen Verschlußteil von dem U-förmigen
Verschlußteil zu lösen, wird der Halter 12 mittels des Greifteils 13 um den Schaft
11 von dem Boden des U-förmigen Verschlußteils weggeschwenkt, wodurch der Stift
22, der durch die Klinken 16 geht, durch die Endwände der Schlitze, in denen die
Enden der Stifte 22 sitzen, bei der Schwenkbewegung mitgenommen wird, so daß die
Klinken aus den Öffnungen 31 in dem plattenförmigen Verschlußteil 3 austreten. Die
seitlichen Vorsprünge 21, die auf dem Teil 17 sitzen, bilden eine Führung für den
plattenförmigen Verschlußteil 3, so daß der letztere sich nicht zusammen mit den
Klinken bewegen kann und dadurch gewährleistet ist, daß der Verschlußteil 3 immer
in der in Fig. 2 und 3 dargestellten Position unmittelbar über dem Boden des U-förmigen
Verschlußteils bleibt, so daß die Verschlußteile schnell und leicht voneinander
getrennt werden können. Auch das Aufwärtsschwenken des Halters erfolgt gegen die
Wirkung der Feder, die um den Stift 22 sitzt. Die oben beschriebene Federanordnung
hat
jedoch die Wirkung, daß die Federkraft, welche beim Schwenken
der Klinken 16 auf die Platte 3, die in den U-förmigen Verschlußteil 1 eingeführt
ist, überwunden werden muß, verhältnismäßig klein ist, so daß die Verschlußteile
sehr schnell und leicht miteinander verbunden werden können, während die Federkraft,
die überwunden werden muß, wenn der Halter zum Lösen der Platte 3 nach oben geschwenkt
wird, viel größer ist, wodurch unbeabsichtigtes Öffnen des Schnallenverschlusses
erschwert wird. Die Wirkung der Feder beruht auf der Tatsache, daß während der zuerst
erwähnten Schwenkbewegung der Klinken, wobei der Halter nicht an der Bewegung teilnimmt,
ein Teil des Federbügels 27 auf den Stift 22 gewickelt wird, während bei der zuletzt
erwähnten Schwenkbewegung die Feder von den Enden sowie auch von dem Mittelbügel
27 aufgewickelt wird.
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Das Gebrauchsmuster ist nicht auf die Ausführungsform, die nur als
Beispiel beschrieben und auf den Zeichnungen dargestellt wurde, beschränkt, sie
es kann in Einzelheiten abgewandelt werden, ohne damit von dem Gedanken des Gebrauchsmusters
abzuweichen.