CH93232A - Einrichtung an mit Zentralschusswächter versehenen Webstühlen zur frühzeitigen Abstellung des Webstuhls bei Schussfadenbruch oder abgelaufener Schussspule behufs Vermeidens des Schusssuchens. - Google Patents

Einrichtung an mit Zentralschusswächter versehenen Webstühlen zur frühzeitigen Abstellung des Webstuhls bei Schussfadenbruch oder abgelaufener Schussspule behufs Vermeidens des Schusssuchens.

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CH93232A
CH93232A CH93232DA CH93232A CH 93232 A CH93232 A CH 93232A CH 93232D A CH93232D A CH 93232DA CH 93232 A CH93232 A CH 93232A
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CH
Switzerland
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weft
loom
central
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English (en)
Inventor
Theodor Ryffel-Frei Friedrich
Original Assignee
Ryffel Frei Friedrich Theodor
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/06Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping
    • D03D51/08Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping stopping at definite point in weaving cycle, or moving to such point after stopping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Einrichtung an mit     Zentralschusswächter    versehenen Webstühlen zur frühzeitigen       :hbstellung    des Webstuhls bei     Schussfadenbruch    oder abgelaufener     Schussspule     behufs     Vermeidens    des     Schusssuchens.       Bei     Lancierstühlen    ist ein     Zentralschuss-          wächter    üblich, der aus einem in der     Mitte     zier     Webstuhllade    angeordneten Fühler be  steht, welcher vermittelst einer Stange in       Verbindung    steht mit einem hin- und herbe  weglichen seitlichen Stecher.

   Dieser Stecher  hat die Aufgabe, beim Fehlen des Schoss  materials die     Abstellschere    zu     verschwen-          ken,    und damit den Abstellhebel     auszurücken,     womit gleichzeitig die Bremse, die ebenfalls,  jeder     Lancierstuhl    besitzt und bei richtiger  Einstellung gut wirkt, sofort in Tätigkeit ge  setzt wird.  



  Bei der üblichen Einrichtung wird die       Abstellschere    erst verhältnismässig spät, erst  bei beinahe oder ganz geschlossenem Fach,  durch den Stecher     versehwenkt.    Dadurch  wird das     sogenannte        Sehusssuehen    erfor  derlich.  



  Der Gegenstand der Erfindung bildet nun  eine     Einrichtung    an mit     Zentralschusswächt2r          eersehenen    Webstühlen, die ein frühzeitige  Abstellen des Webstuhls bei     Schussfader.-          bruch    oder     -ablauf    bezweckt, behufs     Erüb            rihens    des     Schosssuchens.    Diese     Einrichtung     weist eine Falle auf, die in nächster Nähe       hinter    dem Abstellhebel gelagert ist.

   Diese  Falle wird bei     Schussfadenbruch    oder     -ablauf          ,jeweils    frühzeitig, bei noch     offenem    Fach,  vom     Zentralschusswäcbter    aus vermittelst  dem, gegenüber dem     Abstellbebel,    am       Sehützenkastenrahmen        gelagerten    Stecher  v     erschwenki-        tcnd    führt dadurch die Stuhl  abstellung herbei.  



  Die beiliegende     Zeichnuno,    veranschau  licht ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes durch       Fig.    1 in Ansicht von oben, durch       Fig.    2 im Schnitt nach der Linie     4-ss     der     Fig.    1, und durch       Fig.    d in Vorderansicht,  wobei zur Erläuterung der Erfindung,     nicht:     nötige Teile des     'Webstuhls    weggelassen  sind.  



  Eine Falle d ist auf dem Zapfen s dreh  bar gelagert, der     mittelst    der Mutter y und       Unterlagscheibe        g1    am Abstelltisch     t    derart       1lefestl@'t    ist,     dass    die Falle d, die mittelst des      Splinten o auf dem Zapfen     s    gehalten ist,  unten am Abstelltisch t, hinter dem Abstell  hebel r an     demselben    anlehnend, zu stehen  kommt.

   Der Stecher a ist nur nach aussen       verschwenkba.r    und ist am     Sehützenkasten-          rahmen        h    mittelst des Support<I>b</I>     ge        enüber     der Falle d gelagert. Durch die Feder c     \wird     der Stecher     a    gegen den Anschlag     u        gedrückt,     und dadurch immer in Stellung gehalten, um       beire    Ladenvorwärtsgang die Falle d an der  Stelle w zu treffen und nach vorn zu     ver-          schwenken.    und zugleich den Abstellhebel  r auszurücken.

   Die zwischen     Zentralsehuss-          wäehter-Fühler    und -Stecher eingeschaltete  Verbindungsstange     f        trägt    eine Regulier  schraube e, die bei     Intaktbleiben    des     Schuss-          materials    den Stecher a, jeweils an der Stelle  v berührt und etwas seitwärts     verschwenkt,     so dass beim Ladenvorwärtsgang keine     Berüh-          run-    zwischen Stecher<I>a</I> und Falle<I>d</I>     t.al.t-          findet    und der Stuhl im Betriebe bleibt.

   Beim       Bruehe    oder Ablauf des     Schussmaterial:s    wird  die Verbindungsstange     f    durch den Fühler  des     Zentralschusswächters        zurück_-ehalten;    es  findet bei der Stelle v keine Berührung mit  dem Stecher statt, dieser bleibt also stehen  und stösst bei der Vorwärtsbewegung der       Webstuhllade    auf die Falle d.

   Dadurch kom  men Falle d und Abstellhebel r in die     gestr        i-          chelte    Lage     (J    und     7a).    Der mittelst der  Schrauben k und     k1    vorn am     Schützenkasten-          rahmen        lt    befestigte Support b, in welchem  der Stecher     a,    sowie die Verbindungsstange     j     gelagert sind, ist bei den Schrauben     k    und     k'     mit Schlitzen versehen. um eine seitliche Ein  stellung zu ermöglichen.

   Innerhalb des       Schützenkastenrahmens        h    befinden sich die  Schützenkasten<I>p,</I> das     Treiber-Stängli        l    und  -Führungsschiene     i.     



  Zur Erreichung eines sehr frühen Aus.       lösens    des     Abstellhebelcs.        resp.    Stillstandes  des Webstuhls, ist die Länge des Stechers     a     so bemessen, dass, bei Bruch oder Ablauf de  Eintrages, das Auftreffen des Stechers auf  die Falle<I>d</I> bei     w    schon bei .senkrecht auf  wärts stehender Kurbel der     Webstuhlwelle          erfolgt,    dann aber bei der noch auslaufenden       Ladenbewegung    nach vorn der Stecher     7.       ungehindert an der Falle d     vorbeistreieheia     kann.

   '  Die Auslösung des Abstellhebels bei be  kannten     Einrichtungen    darf erst in der vor  dersten Stellung der Kurbel, bei welcher in  der Regel das Fach schon geschlossen ist, er  folgen, da sonst der     Schusswächter-Stecher,     der     direkt    auf die     Ab:stellschere    stösst, oder  letztere infolge zu wenig     Bewegungsfreiheit     zertrümmert würde.  



  Bei der beschriebenen Einrichtung dage  gen wird, trotz frühzeitiger, bei noch offenem  Fach erfolgender Auslösung des Abstell  hebels, ein Zertrümmern des Stechers oder  des Abstellhebels nicht zu befürchten sein.  Bei     erfolgtem    Stillstand des Stuhles hat die  Weberin, statt dem versäumenden Zurück  schalten der Dessin und     Schusssuchen,    nur  den Bremshebel zu lösen und, den Stuhl et  wa:     rückwärts    drehend, das noch offene Fach  etwas mehr zu öffnen, so dass der Material  rest wieder lose im Fach liegt. Durch Ein  schieben des Schützen, mit der neu gefüllten  Spule, in das Fach und den Schützenkasten  ist der Stuhl wieder betriebsbereit.  



  Die     beschriebene    und dargestellte Ein  richtung zeichnet sich also dadurch aus, dass  der Webstuhl so frühzeitig zum     Stillstand     kommt, dass das Fach, in dem der zerrissene  oder auslaufende Materialrest liegt, noch  nicht ganz geschlossen ist, ein     Schusssuchen     also nicht mehr nötig wird, somit eine bedeu  tende Zeitersparnis und schönere Ware     (keine          Anlassbä.ndel    und     Ziessen)    erzielt     wird,    fer  ner aber auch dadurch,

   dass sie leicht am     Lan-          eierwebstuhl    anzubringen ist und absolute  Zuverlässigkeit gewährleistet und in     Anbe-          tracht    der einfachen     Konstruktion    mit     -erin-          gen    Kosten hergestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an mit Zentralschusswä.chter versehenen Webstühlen zur frühzeitigen Ab stellung des Webstuhls bei Schussfadenbrueh oder abgelaufener Schuss-Spule behufs Ver- meidens des Schusssuchens. gekennzeichnet durch einen vom Zentralschusswäehter .aus nur nach aussen versehwenkbaren, mittelst einer Feder in Stellung gehaltenen Stecher,
    der mittelst einem Support am Schützen hastenrahinen gelagert ist, und durch eine Falle, die gegenüber dem Stecher unmittelbar li:nter denn Abstellhebel angeordnet ist und hei Schussfadenbruch oder -ablauf jeweils frühzeitil-. bei noch offenem Fache,
    von dem Stecher naeh vorn versehwenkt wird und da- durcli die Stuhlabstellung herbeiführt. UNTERANSPRYICHE 1.
    Einrieliturig nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Support ausser zur Lagerung des Stechers auch noch zur Lagerung einer den Stecher ver- schwenkenden, vom Zentralschusswächter beeinflussten Stange dient, ferner einen Anschlag für den Stecher aufweist und mit Schlitzen versehen ist, um seitlich ver stellt werden zu können. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teraitspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Falle auf einem festen Zapfen drehbar angeordnet ist und nach bei Schuss- fadenbruch oder -ablauf erfolgenden An stoss des Stechers diesem erlaubt, an ihr vorbei nach vorn auszuweichen. 3 Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2. wie auf der Zeich nung dargestellt und mit Bezug darauf be schrieben.
CH93232D 1921-02-26 1921-02-26 Einrichtung an mit Zentralschusswächter versehenen Webstühlen zur frühzeitigen Abstellung des Webstuhls bei Schussfadenbruch oder abgelaufener Schussspule behufs Vermeidens des Schusssuchens. CH93232A (de)

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