CH93166A - Kippvorrichtung an selbstfahrenden Kipp-Pflügen. - Google Patents

Kippvorrichtung an selbstfahrenden Kipp-Pflügen.

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CH93166A
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CH
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tipping
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tilting
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propelled
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Inventor
Ott Gebrueder
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Ott Geb
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/50Self-propelled ploughs
    • A01B3/52Self-propelled ploughs with three or more wheels, or endless tracks
    • A01B3/56Alternating ploughs ; Balance ploughs

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  



  Kippvorrichtung an selbstfahrenden   Kipp-Pfliigen.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine   Kippvorrichtung an selbstfahrenden Kipp-    pflügen derjenigen Art, bei welelier vordere und hintere   Pflugkörper an einem Kipp-    rahmen befestigt sind, welcher relativ zum Fahrgestell verschoben werden kann.



   Die Erfindung besteht darin, dass der Kipprahmen mit dem Fahrgestell zwangs  läufig    verbunden ist, derart, dass er bei einer   Verscliebung nacli der    Seite hin, welche nach der Verstellung arbeiten soll, noch eine Drehung in der Weise   ausfiihrt,    dass diese Seite sich relativ zum Fahrgestell senkt, während die vorher arbeitende Seite gehoben wird.



   Auf der   Zeichnung sind mehrere Ausfüh-      rungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



   Fig. 1 und   2    bezw. 6 und 7 stellen ein erstes Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes schematisch dar.



   Auf dem auf zwei   Triebrädern    8 ruhenden Fahrgestell   1    befinden sich der Motor 5 und die auf die   Laufriider    8 wirkenden Getriebe   4.    Ein Kipprahmen 2, an welchem die   vordern    und hintern Pflugkörper 3 befestigt sind, wird vermittelst Gleitschuhen 7 längs geradlinigen, in bezug   auf die Triebradachse    symmetriseh nach vorn und hinten geneigten, am   Fahrgestell befestigten Führungs-    bahnen 6 geführt. Die Gleitschuhe 7 sind drehbar am Kipprahmen und symmetrisch. zur   Langsmitte desselben befestigt. Je zwei    gegenüberliegende Gleitschuhe 7 sind mit  telst einer    Traverse   9,    Welche drehbar im Kipprahmen gelagert ist, verbunden.

   Eine konstruktive Ausführungsform dieser Ver   bindungstraverse 9 und der Gleitschuhe 7 ist    in Fig.   6    und Fig. 7 dargestellt. Es bestzt die Traverse 9 zwei Augen 11, in welchen Bogenstücke 12 derart angebracht sind, dass    sie sich um den Mittelpunkt des Auges dre-    hen könen. Diese Einsatzstücke 12 führen sich längs der Führungsbahnen 6, die hier    als U-Eisen gezeichnet sind. Die Traverse 9    ist um die Zapfen 14 drehbar in dem in Fig.



  6 und   7    nicht gezeichneten Kipprahmen ge- % lagert. Man könnte die Führungsbahnen auch unsymmetrisch   radicalise    an  ordnen.   



   Fig. 3 stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, bei welcher die geraden Führungsbahnen 6 und   6'am Wipprahmen befestigt sind, wäh-    rend das Fahrgestell die   drehbaren Gleit-    schuhe 7 trägt. Die Führungsbahnen 6 und 6'sind als Führungsstange bezw. als   Füh-      rungskulissen    und die Gleitschuhe entspre  chend    ausgebildet. Die beiden   Führungs-    kulissen 6'sind in Fig. 3 unsymmetrisch zur Triebradaehse angeordnet ; die Anordnung könnte jedoeh auch symmetrisch sein.



   In Fig.   4    sind am Fahrgestell kreisbogenförmige Führungsbahnen 6 angebracht, deren Krümmungsmittelpunkt in der Vertikalebene derTriebradaehse unterhalb der letzteren liegt.



  Die Gleitschuhe 7 sind fest ocler drehbar am Kipprahmen symmetrisch zur Längsmitte desselben befestigt.



   Die Fig. 5 stellt eine Umkehrung der Ausführungsform nach Fig. 4 dar, Der Kipprahmen trägt in der Längsmitte die kreisbogenförmigen, nach oben gekrümmten Führungsbahnen 6, deren   Krümmungsmittel-      punks    in der Vertikalebene der   Triebrad-    achse liegt, während die Gleitschuhe 7, fest oder drehbar, symmetrisch zur   Triebradachse,    am Fahrgestell angeordnet sind.



   Allen   besehriebenen    Ausführungsformen gemeinsam ist, dass beim Verschieben des Kipprahmens dieser auf der Seite, nach   wel-    cher hin er verschoben wird, nach unten, und auf der andern Seite nach oben kippt und dass das Momentanzentrum der Bewegung des Kipprahmens relativ zum Fahrgestell sich stets unterhalb der   Führungsvorriehtung    befindet.



   Im allgemeinen musste bisher eine Ver  riegelung    des   EIpprahmens    mit dem Fahrgestell stattfinden. Wenn aber das   Momen-    tanzentrum in einer Extremlage des Kipprahmens genügend tief liegt, so hat der Kipprahmen nicht das Bestreben, zurückzukippen.



  Es braucht dann keine besondere   Verriege-    lung angewendet zu werden.



   Die tiefe Lage des Momentanzentrums   lia.      noch einen weiteren Vorteil.    Ist nämlich das   Momentanzentrum    genügend tief gelegen. so kann bei einem mit zwei Rädern versehenen Fahrgestell die Kippbewegung durch blosses   Rückwärtsfahren    erfolgen, während sie sonst von auBen beispielsweise von Hand betätigt werden müsste.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kippvorrichtung an selbsttatigen Kipppflügen, bei welchen vordere und hintere Pflugkörper an einem längs des Fahr- gestelles verschiebbaren Kipprahmen an- geordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipprahmen mit dem Fahrgestell in zwangsläufiger Verbindnug steht, derart, dass er bei einer Verschiebung nacli der Seite hin, welche nach der Verstellung arbeiten soll, noch eine Drehung in der Weise ausführt, dass diese Seite sich relativ zum Fahrgestell senkt, während die vorher arbei tende Seite gehoben wird.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Kippvorrichung an selbstfahrenden Kipp pflügen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, daB am Fahrgestell gerade Führungsbahnen angebracht sind, denen entlang der Kipprahmen verschiebbar ist.
    2. Kippvorrichtung an selbstfahrenden Kipp pflügen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Kipprahmen gerade Führungsbahnen angebracht sind, mit telst denen der Kipprahmen an am Fahr- gestell angeordneten Gleitorganen ver- schiebbar geführt ist.
    3. Kippvorrichtung an selbstfahrenden Kipp- pflügen nach Patentansprucll, dadurch ge kennzeichnet. dass am Fahrgestell kreis bogenförmige, nach oben gekrümmte Füh rungsbahnen und am Kipprahmen Gleit organe angebracht sind.
    4. Kippvorrichtung an selbstfahrenden Kipp pflügen, nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Kipprahmen kreis bogenförmige, nach oben gekrümmte Füh rungsbahnen und am Fahrgestell Gleit organe angebracht sind.
CH93166D 1917-04-18 1917-04-18 Kippvorrichtung an selbstfahrenden Kipp-Pflügen. CH93166A (de)

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