CH93097A - Anordnung zum Parallelbetrieb elektrischer Transformatoren. - Google Patents

Anordnung zum Parallelbetrieb elektrischer Transformatoren.

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      Anordnung    zum Parallelbetrieb elektrischer     Transformatoren.       Beine Parallelbetrieb von     Transformatoren     mit gleichem     übersetzungsverhältnis,    aber  verschiedener     Reaktanz    und Impedanz er  geben sieh dadurch Schwierigkeiten,     dah    es  sehr schwierig ist, eine richtige Verteilung  der Belastung auf die beiden     Transforma-          toren    zu sichern, so dass man     zur    Verwen  dung von Hilfsmitteln, wie Drosselspulen,

   die  in Serie     finit    der einen oder andern der bei  den Wicklungen des     Transformators    von  niedrigerer Impedanz geschaltet werden, seine  Zuflucht nehmen     muh.     



       Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  eine Anordnung zum Parallelbetrieb elektri  scher Transformatoren mit gleichem Über  setzungsverhältnis, aber     verschiedener    Impe  danz und     Reaktanz,    dadurch gekennzeichnet,       class    von den Primär- und     Sekundärwick-          lungen    der Transformatoren die     Klemmen          mindestens    der einen     Wicklungen    einerseits  unmittelbar an eine der     Anschlussleitungen,

       anderseits an die     Klecnmen    mindestens einer       Ausgleichspule    und diese durch eine     Anzap-          fung    au einem passenden Punkte ihrer Länge    an die andere     Aiischlussleitung        angeschlossen          sind.     



  Die     Ausgleichsleitung    kann auch mit  einem Eisenkern zusammenwirken; die ge  naue Lage     der        Anzapfung    der Ausgleichs  spule kann nach dem Leistungsverhältnis der       betreffenden    Transformatoren     filiert        werden.     



  In beiliegender Zeichnung sind in den       Fig.    1,     ?,    3 und     -1    verschiedene beispielsweise       Ausführungsformen    des     Erfindun        gsgegenstan-          des        sche_natisch    dargestellt.

      Die     Sekundärwicklungen        fi,    und     b        zweier     parallel zu     solialtender        Transformatoien     und     ss        verschiedener        (@lrühe,    Leistung und  Impedanz, jedoch     finit    gleichem     übersetzriiigs-          verhältnis,    sind wie üblich parallel an die       Sekundärleitungen        c    und     d    angeschlossen.

    Die Klemmen der Primärwicklungen sind  hingegen einerseits unmittelbar an eine der       Primärleitungen,    an     g,    angeschlossen, wäh  rend deren andere entsprechende Klemmen  mit den Klemmen<I>i,</I>     ,j    einer Ausgleichsspule  verbunden sind, welch letztere durch eine           Anzapfung    an die andere     Primärleitung,        h,     angeschlossen ist.  



       Hätten    die Transformatoren die gleiche  Impedanz, so stünde die Zahl der Windungen  zwischen der     Anzapfung    und jedem Ende  der     Wicklung    der Ausgleichsspule im um  gekehrten V     erhfiltnis        zii    den Leistungen der  Transformatoren, so dass unter Belastung die  Zahl der     Amperewindungen    in jedem Teil  der     iVicklung    zwischen den     Punkten        in     und<I>i.</I>     lind         t,    und<I>j</I> die gleiche ist, so dar  also diese beiden Teile in     induktivem    Gleich  gewicht sind.  



       L\titer    der     Voraussetzung,    dass der Punkt       m    in der oben     dargestellter)    \'eise festge  legt ist, hat der Transformator mit der nie  drigeren Impedanz das Bestreben,     eineu          höheren        Strom    und einen entsprechend  höheren Anteil der Belastung aufzunehmen,  als der Transformator mit der     höheren    Im  pedanz.

   Die     beiden    Teile der Ausgleichs  wicklung     IL    sind also nicht mehr genau     rin          induktiven        Gleichgewicht,    da die Zahl der       Amperewindungen    in den beiden Teilen ein  wenig     voneinander    verschieden sind. wodurch  eine Erregung der gesamten Ausgleichsspule  auftritt, so dass die     linpedanz    der Strom  kreise der beiden Primärwicklungen e und     f     gleich gemacht wird.

   Der Unterschied zwi  schen der     genauer-    Belastung der beiden  Transformatoren im Verhältnis zu ihren Lei  stungen,     welchei#    nötig ist,     um    die Erregung  der Ausgleichsspule zu ergeben, ist gering,  aber     gewünschtenfalls    kann die Stellung der       Anzapfung        m    an der Ausgleichswicklung so  gewählt werden, dass bei richtigen Strom  verhältnissen entsprechend der von den     bei-          ,den    Transformatoren aufgenommenen Leistung  die beiden Teile der     Wicklung    genügend aus  dem induktiven Gleichgewicht gebracht. wer  den.

   um die Erregung in der Ausgleichsspule  zu ergeben, welche nötig ist, um die Impe  danzen der die beiden     Primärwicklungen    e  und f einschliessenden     Stromkreise    gleich       gross    zu machen.  



  Bei der praktischen Ausführung gewähr  leistet die     Festlegung    des Punktes     m    durch       Wahl    der Wendungszahl zwischen den bei-    den     Enden        rin    umgekehrten Verhältnis     zri     den Leistungen der Transformatoren mit ge  nügender     Genauigkeit        einen    sichern     Parallel-          betrieb    der beiden Transformatoren, wobei  die Abweichung von der genau richtigen Be  lastung, durch welche die erforderliche Er  regung der Ausgleichsspule erreicht werden  soll, sehr gering ist.  



  Die beschriebene Anordnung kann auf  jede beliebige Zahl von paarweisen Trans  formatorgruppen angewendet     -werden;        wobei     jede Gruppe über die     Anschlussleitungen   <I>c,</I>     (1     und     g,   <I>h</I> in derselben Weise     verbunden          werden    kann, wie die oben gezeigte     einzelne     Gruppe.  



  Die in     Fig.    2 gezeigte abgeänderte     Aus-          führungsforrn    weist eine     Ausgleichsspule    k'  auf, die mit den     Sekundärwicklungen        n,        U     der Transformatoren A,     B    verbunden ist.

         Fig.    3 zeigt eine weitere     Ausführungsform.          hei        welcher    ehre Ausgleichsspule     k    mit den  Primärwicklungen e, f und eine weitere Aus  gleichsspule k' mit den     Sekundärwicklungen     <I>a. b</I>     zusammenwirkt.     



  Die oben beschriebenen Anordnungen  haben den weiteren Vorteil, dar, wenn von  zwei     Transformatoren    mit besondern Schal  tern auf der Primärseite oder der Sekundär  seite oder auf beiden nur einer abgeschaltet  und der andere im Stromkreis belassen wird,  um allein die Belastung zu     bewältigen,    die  Ausgleichsspule als einfache Drosselspule  wirkt und eine übermässige Belastung des in  dein Stromkreis belassenen Transformators  verhindert.  



  Die Ausgleichsspule kann einen Eisen  kern und auch eine Anzahl     Anzapfungen    be  sitzen. deren jede nach Bedarf durch einen  drehbaren Schaltann eingeschaltet werden  kann. Eine solche     Ausführungsform    ist in       Fig.    1 gezeigt, wo die mit einem Eisenkern       k'=    versehene     Wicklung        k    der Ausgleichsspule  mit einer Anzahl von     Anzapfungen        Zia    ans  gerüstet ist, welche mit einer Gruppe von  Kontakten     Z)        verbunden    sind, mit denen ein  Schaltarm     s    zusammenwirkt, um die ge  wünschten Verbindungen herzustellen.

Claims (1)

  1. EMI0003.0001 PATENTANSPRUCI3_ <tb> Anordnung <SEP> zum <SEP> Parallelbetrieb <SEP> elel:tri scher <SEP> Transformatoren <SEP> mit <SEP> gleichem <SEP> 1\ber setzungsverhältnis, <SEP> aber <SEP> verschiedener <SEP> Impe danz <SEP> der <SEP> Reaktanz, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet. <tb> tlal.i <SEP> von <SEP> den <SEP> Primär- <SEP> und <SEP> Sehundärwick lurigen <SEP> der <SEP> Transformatoren <SEP> die <SEP> Kleininen <tb> mindestens <SEP> der <SEP> einen <SEP> Wieklungen <SEP> einerseits <tb> unmittelbar <SEP> an <SEP> eine <SEP> der <SEP> Anschluhleitungen,
    <tb> zinderseits <SEP> an <SEP> die <SEP> ISIeninieri <SEP> mindestens <SEP> einer <tb> Ausgleichsspule <SEP> und <SEP> diese <SEP> durch <SEP> eine <SEP> An zapfung <SEP> an <SEP> einem <SEP> passenden <SEP> Punkte <SEP> ihrer <tb> Dinge <SEP> an <SEP> die <SEP> andere <SEP> Anschlulileitung <SEP> ange schlossen <SEP> sind. UNTERANSPROCIIE 1. Anordnung nach .Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärwicklung jedes Transformators über die @usgleicl-@s- .spule an eine der Primärleitungen und an die andere einmittelbar angeschlossen ist.
    ?. Anordiiiing naeli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar die @el:undürwicklun g jedes Transformators indireld über die Ausgleichsspule an eine der Sekundär leitungen und an die andere direkt ange schlossen ist.
    3. Allordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dah sowohl die Primär-, als auch die Sel:rindiirwicklung jedes Transformators einerseits über je ehre Ausgleielisspule an die Primär- bezw. Sekundärleitung und anderseits unmittel bar an diese angeschlossen sind. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass> die Ausgleichsspule mit einem Eisenkern und ihre Wicklung mit einer Anzahl Anzapfungen versehern ist; die finit von einem drehbaren Schalt arm bestriclieneri Kontakten verbunden sind.
CH93097D 1920-02-04 1921-01-25 Anordnung zum Parallelbetrieb elektrischer Transformatoren. CH93097A (de)

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CH93097D CH93097A (de) 1920-02-04 1921-01-25 Anordnung zum Parallelbetrieb elektrischer Transformatoren.

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