CH92162A - Vorrichtung zum Umschlagen von Buchblättern. - Google Patents

Vorrichtung zum Umschlagen von Buchblättern.

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CH92162A
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CH
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Ciabotti Ciro
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Ciabotti Ciro
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description


  Vorrichtung zum     Unischlagen    von     Buchblättoi-n.            Gegenstand    der     Erfindung    ist eine Vor  richtung     zum        Umschlagen    von Buchblättern  eines zum Beispiel auf einem Lesepult, Noten  halter und dergleichen, aufliegenden Buches,  in der eine     von        anLieii    in     1'mdrehung    ver  setzte Scheibe zunächst einen ersten Hebel  und kurz darauf einen zweitem Hebel betätigt  und diese Hebel dadurch das Umschlagen  des Blattes einleiten, beziehungsweise. voll  enden.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in einer  beispielsweisen     Ausführungsform    in der     Zeich-          nung    dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine     Vorderansicht    der Vor  richtung;       Fig.    2,     b1    und 4- sind     wagrecbte    Schnitte       Fig.    5 zeigt     eine    Einzelheit:       Fig.    6 ist eine Seitenansicht     einer    Vor  richtung zum     Festhalten    des     umgeschlagenen     Blattes.  



  Ein im     Querschnitt    rechteckiger Hohlstab  1 ist vorzugsweise unten an dem Auflegebrett  eines Lesepultes, Notenhalters oder dergleichen  angebracht oder aber bildet selbst dieses Auf  legebrett. Im     Hohlstabe    1 ist ungefähr in       seiner    Mitte eine Spindel 3 in     seinen        beine            Gebrauch        annähernd        wagrechten    Wänden  drehbar gelagert. Auf dieser Spindel sitzt  eine     doppelrillige    Scheibe 2, die durch zwei  biegsame Drähte 4, ) gedreht werden kann.

    An den Draht 5 schliesst sich     zweckmässig     ein nicht gezeichneter biegsamer Zugdraht  an, dessen anderes Ende an einem geeignet  gelagerten     Pedal    oder     Handgriff    befestigt ist.  Die Scheibe 2 kann durch diesen     Zugdraht     durch Vermittlung des     Drahtes        :0    in einer  Richtung,     durch    den von einer Schrauben  feder 6     beeinflussten    Draht 4 in der entgegen  gesetzten Richtung gedreht werden.  



  Die Triebscheibe 2 trägt     oben    und unten  je einen Stift 7     bezw.    8, die übereinander  liegen. Der obere Stift 8 ist rechtwinklig       Hnrgebogen.        Unterhalb    der Triebscheibe 2  sitzt lose auf der Spindel 3 eine Scheibe 9,  die an ihrem Umkreise mit einer kurzen,  kreisbogenförmigen Nut versehen ist, in die  der Stift 7 eintritt. Oberhalb der Triebscheibe  2 sitzt ebenfalls lose auf der Spindel 3 eine  Scheibe 10, in der gleichfalls an ihrem Um  kreise eine Nut     ausgebildet    ist, in die der  obere Stift 8 eintritt und die bedeutend länger  ist.     n15    die Nut der Scheibe 9,     zum    Beispiel      etwa die Länge eines Halbkreises hat.

   Wird  nun die Scheibe 2 in der Richtung des in       Fig.    2 eingezeichneten Pfeiles gedreht, so  wird infolge der in ihr kürzer gehaltenen Nut  zunächst die untere Scheibe 9 und nach einer  geeignet bemessenen weitern Drehung die  obere Scheibe 10 betätigt. Auf die Scheibe  9 wirkt eine     Schraubenfeder    11 ein, die die  Rückdrehung der Scheibe     veranlasst.     



  Die Scheibe 9     trägt    einen aus zwei in  einander verschiebbaren Teilen bestehenden  Hebel 12, an dessen freiem Ende ein nach  oben stehender Stab 1.3 vorhanden ist. Dieser  Stab trägt oben einen Gummiball 14 mit  einer     Muschelöffnung    15 und etwa in seiner  Mitte einen von ihm vortretenden Stift 16,  auf dem zwei zusammen zangenförmig ange  ordnete zweiarmige Hebel 17, 18 drehbar  angebracht sind. Die Enden der obern Hebel  arme quetschen den Gummiball zusammen.  während die Enden der untern Hebelaune  durch eine von dein     Hohlstabe    1 vortretende  und sich nach aussen hin allmählich verjüngen  de     Konsofe    19 in gespreizter Lage gehalten  werden.  



  Die Scheibe 10 trägt einen ebenfalls aus  zwei ineinander verschiebbaren Teilen be  stehenden Hebel 20, der etwa halb so lang  ist als der Hebel 12. Dieser Hebel 20 trägt  an seinem     äussern    Ende einen Stab 21, der  sieh in der Richtung des Pfeils     (Fig.        5)    drehen  kann. Dieser Stab wird durch ein an ihm  sitzendes Gewicht 22 in der senkrechten  Stellung gehalten, beim Umschlagern des Blattes  aber durch dieses niedergeklappt, so dass das  Blatt über ihn hinweggleiten kann. Nach       Vorbeigang    des Blattes wird der Stab durch  das Gewicht 22 in seine senkrechte Lage  zurückgeschnellt und befindet sich alsdann  auf der Rückseite des umzuschlagenden Blattes.

    Die Drehung der Scheibe 10 und des Hebels  20 erfolgt unter dem     Einflusse    einer Schrauben  feder 25, sobald der Stift 8 eine elastische  Sperrklinke 23 von einem an dem     Rade    an  gebrachten     Zahne    24 abgehoben hat.  



  Infolge der     teleskopartigen    Ausbildung  der Hebel 12 und 20 kann die Vorrichtung       Büchern    verschiedener Länge angepasst werden.    Die Vorrichtung arbeitet in der folgenden  Weise.  



  Im     Ruhezustande    legt sich der Hebel 12  gegen den Hohlstab 1 an und hält die Muschel  15 gegen den Rand des rechtsseitigen Buch  blattes. Der Hebel 20 dagegen befindet sich  in der in     Fig.    3 gezeigten Stellung, steht  also ein wenig vom Stab 1 vor, so dass der  Stab 21 das Lesen nicht beeinträchtigt. Zum  Umschlagen des Blattes wird mittelst des  Pedals oder des Handgriffes am Zugdraht  gezogen, so dass durch Vermittlung des Drahtes       :5    die Triebscheibe 2 in Umdrehung versetzt  wird. Diese Drehbewegung wird durch den  untern Stift 7 der Scheibe 9 und somit dem  Hebel 12     übermittelt,    der sich also vom       Stabe    1 wegdreht.

   Bei dieser Drehbewegung  gleiten die untern Arme der Hebel 17, 18  an der Konsole 19 entlang, kommen also  einander näher, während die obern Arme sich  spreizen und .den Gummiball 14 allmählich       freigeben.    Der     Gunrrniball    kann sich nun  nrehr ausdehnen und. es wird dadurch eine       5äugwirkung    hervorgerufen, die das     umzu-          ivendende    Blatt an der Muschel 15 festhält.  Das Blatt folgt somit der Drehbewegung  des Hebels 12     und        trifft    schliesslich auf den  Stab 21, den es     niederklappt,    so dass es da  rüber hinweggleiten kann.

   Nach     Vorbeigang     des Blattes wird der Stab durch das Gegen  gewicht 22 von neuem aufgerichtet und be  findet sich nun auf der Rückseite des Blattes.  In diesem Augenblicke tritt die Scheibe 10  in Tätigkeit, die nach Abheben der     Klinke     23 durch den Stift 8 zusammen mit dein  Hebel 20 durch die Schraubenfeder 25 vor  wärtsgeschnellt wird, so dass der Stab 21  sich an die Rückseite des Blattes anlegt,  das Blatt von der Muschel 14 losreisst und  mit einem Ruck auf die linke Seite des Buches  überführt. Nach Freigabe des Zugdrahtes  werden alle Teile durch die Schraubenfedern  6, 11 in ihre Ruhestellung     zurilekgeführt.     



  Zum Festhalten des Blattes in der um  geschlagenen Stellung ist eine Vorrichtung  vorgesehen, die mit dem Drahte 4 durch  einen Draht 26 in Verbindung steht. Dieser  Draht     d6    ist an seinem andern Ende an      einem Keilstück 27 befestigt. Beins Uni  schlagen des Blattes wird der Draht 4 nach  der Mitte der Vorrichtung hin gezogen und  diese Bewegung durch den Draht 26 dem  Keilstück 27 übermittelt. Das Keilstück  gleitet dabei entlang einem am     Hohlstabe    1  befestigten Klotze 28, mit denn es durch eine       durcb        einen    Schlitz 29 im Keilstück gesteckte  und in den Klotz     eingeschraubte    Schraube 30     in     Verbindung steht.

   Das Keilstück 27 drückt bei       seiner    Vorwärtsbewegung auf den Ansatz 31  eines in 33 drehbar gelagerten Bogens 32,  so dass dieser langsam vom Buche abgehoben  wird. Gegen Ende der     Umschlagbewegung     des Blattes ist der Bogen 32     rnit    dem     in     ihm befindlichen     Knopfe    34 in eine derartige  Stellung gelangt, dass durch ihn das Vorbei  gehen des Blattes nicht behindert wird.

       -Nach          Umschlagen    des Blattes kehrt die Vorrichtung  in die Ruhelage zurück, der Draht 4 wird  freigegeben und das Keilstück 27 gelangt  unter dem Einfluss einer Feder 35 von     neuem          rnit    seinem dünneren Ende unter das Bogen  stück,     da.s    darauf durch eine Feder 36 zum  Buche     zurückgebracht    wird. Der Knopf 3-1  drückt     nunmehr    gegen das umgeschlagene  Blatt und verhindert ein Abheben desselben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zum Umschlagen von Buch blättern, dadurch gekennzeichnet, dass ehre von aussen in Umdrehung versetzte Trieb scheibe (2) zunächst einen ersten und kurz darauf einen zweiten Hebel betätigt, die das Umschlagen des Blattes einleiten, beziehungs weise vollenden. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der das Umschlagen des Blattes einleitende Hebel einen im Ruhezustande zusammengepressten Gummi ball (14) trägt, der während der Drehbe wegung des Hebels sich ausdehnt und durch die dadurch hervorgerufene Saug wirkung das Blatt ansaugt und mit sich zieht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch undUnter- anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dal;, im Ruhezustande der Vorrichtung der Gummiball (14) durch zwei von dem ihn tragenden Hebel getragene zweiarmige Hebel (17, 18) zusammengepresst wird, deren untere Enden bei der Drehbewegung des Hebels entlang einer nach aussen sich verjüngenden Kornsole (19) sich einander nähern, so dass die oberen Enden sich spreizen und der Gummiball sich ausdehnt.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dalä der das Urnsehlagen vollendende Hebel einen durch ein Gegen- gewicht beeinflussten Stab (21) trägt, der durch das im Umschlagern begriffene Blatt niedergeklappt und nach Vorbeigang des Blattes durch das Gegengewicht (22) auf der Rückseite des Blattes aufgerichtet wird und dieses dann mit sich zieht. 4.
    Vorrichtung naeb Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Umschlagen des Blattes bewirkenden Hebel je reit einer Seheibe verbunden sind, die durch die Triebscheibe (2) nacheinander betätigt werden. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe des das Umklappen des Blattes einleitenden Hebels mit einer kurzen kreis bogenförmigen und die Scheibe des das C\mkiappen desBlattes vollendenden Hebels reit einer längeren, halbkr-eisförmigern Nut versehen ist und in diese Nuten von der Triebscheibe vortretende Stifte (7, 8) ein treten. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 4 und h, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe des das Umschlagen des Blattes vollendenden Hebels mit diesem nach Auslösen einer Sperrklinke (23) durch den Stift (8) vorn einer Scbrairbenfeder (25) vorwärtsgeschnellt wird. 7.
    Vorrichtung zum Umschlagen von Buch blättern nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine Vorrichtung zum Festhalten des umgeschlagenen Blattes, die ein Bogen- stück (32) aufweist, das durch ein von der Triebscheibe (2) aus betätigtes Keil stück (27) beim Umschlagen des nächsten Blattes vom Buche abgehoben wird und nach Vorbeigehen des Blattes sich gegen dieses anlegt und es festhält.
CH92162D 1920-02-26 1920-02-26 Vorrichtung zum Umschlagen von Buchblättern. CH92162A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231135B (de) * 1959-04-10 1966-12-22 Oskar Schmitt Blattwender

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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