CH91925A - Verfahren zur Wiedergewinnung von Quecksilber aus dem bei der Herstellung von Acetaldehyd sich ergebenden Abfallprodukte. - Google Patents

Verfahren zur Wiedergewinnung von Quecksilber aus dem bei der Herstellung von Acetaldehyd sich ergebenden Abfallprodukte.

Info

Publication number
CH91925A
CH91925A CH91925DA CH91925A CH 91925 A CH91925 A CH 91925A CH 91925D A CH91925D A CH 91925DA CH 91925 A CH91925 A CH 91925A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mercury
complex
compounds
heating
separated
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
The Shawinigan Water P Company
Original Assignee
Shawinigan Water & Power Compa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shawinigan Water & Power Compa filed Critical Shawinigan Water & Power Compa
Publication of CH91925A publication Critical patent/CH91925A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B43/00Obtaining mercury

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


      Yerfahren    zur     Wiedergerinnung    von     Quecksilber    aus dem     hei    der     Herstellung    von       Acetaldehyd    sieh     ergebenden        Abfallprodukte.       Vorliegende     Erfindung    betrifft ein     Ver-          fahren    zur     Wiedergewinnung    von     Quecksilber     aus dein bei der Herstellung von     Acetalde-          hyd    sich ergebenden Abfallprodukte.

      Bei der Herstellung von     Acetaldehyd        sain-          inelt    sich im     Reaktionsgefäss    ein Abfallpro  dukt des Prozesses, das     "Schlamm"        genannt     wird und     aus    fein     verteiltem        Quecksilber,     komplexen     organischen        Verbindungen    des  Quecksilbers     niit        Schwefel.        Phosphor        und          Kohlenstoff,

      sowie eventuell aus     einel#    ge  wissen     Menge        unveränderten        l@uecksilberoxvds     besteht, welches als Katalysator     verwendet     wurde. Der     grössere    Teil dieses     Schlammes     besteht aus fein verteilten     Panikelchen    me  tallischen Quecksilbers, welches sieh     durch     die Zersetzung des     Quecksilberoxy#d-l@ataly--          sators    gebildet hat.  



       Das    Verfahren beruht     darauf,        dalä        nian     die Trennung zwischen den festen und     flüs-          sigen        'feilen    des Abfallproduktes.

       ziem    Bei  spiel durch     Sichniederschlagenlassen,        vor-          nimmt,        darauf    den festen 'feil     durch   <B>Ex-</B>    wärmen     troekiiet,    um das fein verteilte Queck  silber zu     vereinigen    und einen Teil der     Wieck-          silberverbindungen    zwecks     Ausscheidung          freien        Quecksilbers        züi    zersetzen,

   worauf man       das        flüssige    Quecksilber von der     Übrigbl-eiben-          den        Masse    abscheidet. Die     übrigbleibende          Substanz    enthält eine     verliältliisinäfiig    ge  ringe     Menge        freien        Quecksilber,

          vermischt     mit weiteren     11eiigen        komplexer        #1.uecksilberver-          bindungen.        welch    letztere     nian        zweckmässiger-          weise    vom freien     Quecksilber    trennt und dann       durch    Erhitzen so zersetzt.     dah    sich von neuem       metallisches        Quecksilber    bildet.

      <I>Beispiel:</I>       Das    Abfallprodukt wird aus den     Reak-          tioliskesseln    in     konische    Trüge abgelassen,       wo.aui'        inan    die festen Teile bestehend aus  Quecksilber und komplexen     Quecksilberver-          bindungen    sich     züi    Boden setzen     läfät.    während       nian    die oben     sehwiinmende    Flüssigkeit     ab-          ziebt,

          um    sie     wieder        züi        verwenden,    oder wenn  sie züi stark     verunreini-t    ist, als     uubra.uch-          bar        züi        i#iitfernc.n.        Div        zurückbleibende        feste>         Substanz wird mehrmals mit     Wasser    und  zuletzt mit einer verdünnten     Alkahlösung     gewaschen,

       um    dieselbe von     Säure    und andern  Unreinheiten zu     befreien,    worauf man die  Substanz nochmals sich zu     Boden    setzen     lässt.     Dann wird sie in einen     erwärmten    Trocken  apparat geleitet, in welchem der Druck eine  Atmosphäre nicht überschreitet.

   Die Auf  gabe dieses     Trockenprozesses    ist die Ver  einigung des fein verteilten     Quecksilbers    zu       bewirken    und gleichzeitig einen Teil der       komplexen    organischen     Verbindungen    zwecks  Ausscheidung freien     Quecksilbers    zu zer  setzen. Ein     gi@oher    Teil des fein     verteilten          Quecksilbers    vereinigt sich und     fliesst    als       flüssiges        Quecksilber    ab.

   Annähernd SO      %     des     Schlammes        werden    auf diese Weise in  reines     Quecksilber        verwandelt.    Die übrig  bleibende     lIasse    besteht aus     einer    verhältnis  geringen     Menge    freien     Quecksilbers,     das in fein verteilten     Partikelcheu    oder       Kügelchen    von     bestimmbarer        Grrüsse    mit wei  teren Mengen komplexer     Queclzsilbervci-biii-          dungen    mechanisch vermischt ist.

   Diese Sub  stanz     wird    in einer     Kugelmühle    behandelt,  welche fast sämtliches metallisches     Quecksilber     entfernt und ein feines graues Pulver zurück  lässt. welches hauptsächlich aus den komp  lexen     Quecksilberverbindungen    besteht. Diese  Subtanz wird in einer Retorte auf     eine    Tem  peratur, welche zwischen 100   und 500  <B>C</B>.  schwankt, erhitzt. Diese     Erhitzung    bezweckt,  die     zurückgebliebenen    Verbindungen so zu  zersetzen,     dalJ;    sich von neuem metallisches       Quecksilber    bildet.

   Ein     'feil    des     Quecksilbers          verdampft        während    der     Erhitzung,    wird aber  durch Kondensation leicht wieder gewonnen.  Die in der Retorte     zurückbleibende    Masse  enthält     Kügelchen    metallischen     Quecksilbers     mechanisch vermischt mit Kohlenstoff und  andern     Substanzen.    Die     Abscheidung    des       Quecksilbers    wird bewirkt, indem     man    die  Substanz mit     Nasser    mischt und durch eine  Kugelmühle gehen lässt,

   welche von einem       )V        asserstrom        ununterbrochendurchflossenwird,     so dass der leichtere     Kohlenstoff    und andere       Substanzen        we-geschweinint        werden,    während    das schwerere Quecksilber sich     sammelt    und  abgezogen werden     kann.     



  In dein     Trockenapparat        könnte    auch Va  kuum herrschen.  



       Anstatt    für die     Absonderung    des fein  verteilten     Quecksilbers    vom Kohlenstoff     und     den andern     Substanzen    eine Kugelmühle zu  benützen, kann     inan    zum Beispiel die     Setz-          maschinen,    wie sie in der metallurgischen  Industrie verwendet werden,     benützen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zurWiedergewinnungvon Queck silber aus dein bei der Herstellung vorn Ace- taldehyd sieh ergebenden Abfallprodukte, das <B>f</B> esteii und flüssigen Teilen besteht, da- aus durch gekennzeichnet, dalman die Trennung der festen von den üüssigen Teilen des Ab fallproduktes vornimmt,
    darauf den testen Teil durch Erw < irinen trocknet, uin das fein verteilte Quecksilber zu vereinigen und einen Teil der @uechsilberverbiudungerr zwecks Aus- scheidung freien Quecksilbers zu zersetzen, worauf man das flüssige Quecksilber von der übrigen Masse trennt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man aus der nach dem Trocknen übrig bleibenden Masse, welche freies Quecksilber und weitere Mengen komplexer Quecksilberverbindun- gen enthält, das freie Quecksilber von der letzteren trennt und die übrig bleibenden Quecksilberverbindungen durch Erhitzen so zersetzt, dass sich von neuere metal lisches Quecksilber bildet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und U nter- _ arispruch 1, dadurch gekennzeichnet, da1:') man das freie Quecksilber von der übrigen Masse, den komplexen Quecksilberverbin- dungen, dadurch trennt, dass man das Ge menge in einer Kugelmühle behandelt.
    3. Verfahren nach Patentanspi rrch_und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeic@_n:t, daIi inan die' komplexen (lueclzsilbeiwei,bindiiri- gen auf<B>100</B> bis 500 " C. erhitzt.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daf,) inan < las metallische Quecksilber, welches nach. dein Erhitzen der komplexen 4ueck- silberverbindungen entsteht; durch einen nassen blahlprozess ausscheidet, wobei die Ureindkörper w eggeschweinn.t werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal:1) man das metallische Quecksilber, welches nach dein Erhitzen der komplexen Queck silberverbindungen entsteht, dadurch ab sondert, daf,) inan eine Setzmaschine, wie sie in der metallurgischen Industrie ver wendet wird, benutzt.
CH91925D 1919-09-30 1919-09-30 Verfahren zur Wiedergewinnung von Quecksilber aus dem bei der Herstellung von Acetaldehyd sich ergebenden Abfallprodukte. CH91925A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH91925T 1919-09-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH91925A true CH91925A (de) 1921-12-01

Family

ID=4349343

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH91925D CH91925A (de) 1919-09-30 1919-09-30 Verfahren zur Wiedergewinnung von Quecksilber aus dem bei der Herstellung von Acetaldehyd sich ergebenden Abfallprodukte.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH91925A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112012005328B4 (de) Verfahren zum Trennen von Arsen und Schwermetallen in einer sauren Waschlösung
CH91925A (de) Verfahren zur Wiedergewinnung von Quecksilber aus dem bei der Herstellung von Acetaldehyd sich ergebenden Abfallprodukte.
DE2616623A1 (de) Verfahren zur gewinnung von kupfer, silber, kobalt und zink
DE4323339C1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Silber aus dem Rückstand der Zinklaugung durch Flotation
DE1533083B1 (de) Verfahren zur Osmiumgewinnung
DE2014470A1 (de) Verfahren zur Aufbereitung von Molybdänit enthaltenden Haufwerken mit unlöslichen nichtsulfidischen Anteilen
DE3121668A1 (de) Verfahren zur selektiven auslaugung von chlorid aus kupferoxidmineralien
DE3886770T2 (de) Verfahren zur abscheidung von antimon aus säurelösungen.
DE1091590B (de) Verfahren zum Raffinieren von Ferro-Silizium und Silizium
EP0052093B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Sintermagnesia
DE2837266A1 (de) Verfahren zum abtrennen von arsen oder arsen und antimon und/oder wismut aus schwefelsaeureloesungen
DE386516C (de) Verfahren zur Erzeugung von Schwefelwasserstoff
DE1262734C2 (de) Verfahren zur neutralisation saurer beizfluessigkeiten
DE823789C (de) Verfahren zum Aufbereiten von Arsen und Antimon sowie Schwermetalle enthaltendem Gut, insbesondere von metallurgischen Rohstoffen und Zwischenprodukten
CH415588A (de) Verfahren zum Reinigen von aliphatischen Nitrilen
DE217044C (de)
DE367845C (de) Verfahren zur Herstellung hochwertiger Graphite aus Rohgraphit oder Raffinadegraphit
DE2400451A1 (de) Verfahren zur behandlung von sulfidhaltigen materialien
EP0109496A1 (de) Verfahren zum Abtrennen der schlackebildenden Schwermetall-verbindungen aus einer wässrigen Russsuspension
EP0250710A2 (de) Verfahren zur Fällung und Abtrennung von Cadmiumsulfid aus den Raffinaten der Phosphorsäurereinigung
DE2023098A1 (de) Verfahren zur selektiven Trennung und Gewinnung von Zinnverbindungen
AT233524B (de) Verfahren zur Wiedergewinnung von Kryolith
DE2043874C (de) Verfahren zur Oxidation von Molybdandisulfid
DE908198C (de) Verfahren zur Verarbeitung von Kobalt-Nickel-Kupfer-Speisen
DE1567996C (de) Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Kaliumnitrat