CH91093A - Selbstregulierende Wasserturbine. - Google Patents

Selbstregulierende Wasserturbine.

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CH91093A
CH91093A CH91093DA CH91093A CH 91093 A CH91093 A CH 91093A CH 91093D A CH91093D A CH 91093DA CH 91093 A CH91093 A CH 91093A
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CH
Switzerland
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impeller
shaft
regulating
sleeve
water
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Filip Hansson Carl
Original Assignee
Filip Hansson Carl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/20Controlling by varying liquid flow specially adapted for turbines with jets of high-velocity liquid impinging on bladed or like rotors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description


      Selbstregulierende        Wasserturbine.       Vorliegende Erfindung betrifft eine selbst  regulierende     XVasserturbine,        deren    Laufrad  in bekannter Weise im Verhältnis zu einem       davon    getriebenen Teil innerhalb gewisser  Grenzen     ver    drehbar ist-, und bei welcher       zwischen        diesem    letzteren Teile und     deni          Laufrade    eine     Feder        eingeschaltet    ist,     der-          art,

      dass bei     Änderung    der     Belastung    des       getriebenen    Teiles eine Relativbewegung       zwischen    dem     Laufracle.        und        dein    getriebe  nen Teile entsteht. Durch diese Relativ  bewegung wird eine Regelung der     dein          Laufrade    zugeführten     Wassermenge        lier-          beigeführt.    Eine nach diesem Prinzip wir  kende selbstregulierende Turbine     wird    in  dem Hauptpatente Nr.<B>81951</B> vom 211. Januar  1919 beschrieben.

   Bei der in dieseln Patente  beschriebenen     Ausführungsform        wird    die  Regelung     der    dem     Laufracle    zugeführten       Wassermenge        dadurch        herbeigerülirt,        class     das     Laufracl    in seiner     Ulisenriclitung    ver  schiebbar ist und     ()

  ass        durch    die     ltelat.iv-          bewegung    zwischen dem     -Laufracle    und dem  getriebenen Teile eine Verschiebung des       Laufrades    bewirkt wird,

   wodurch eine den       Änderungen    der Belastung entsprechende         Vergrösserung    - oder     \'erminclerunb    des       Durchflussareals    für  < las Wasser     zwischen          dein        Laufrade    und     clessen        Mundstück        her-          beigefiilirt        wird.    Bei einer     Mehrzahl    von  Turbinenkonstruktionen führt es aber zu       beträchtlichen        Übelständen,

      (las Laufrad in       dieser    Weise für     Verhältnis    zu     dessen    Mund  stück oder     Leit.schaufelappai-at    zu verschie  ben, und zwar     unter        anderen,    weil der       Wirkungsgrad    der Turbine     dadurch    leicht       verschlechtert        wird.     



  Die     Erfindung        verfolgt    nun den Zweck,  diese     Scli\vierigkeit    zu beseitigen und eine  Regelung nach     dem-        oben    angeführten Prin  zip, mit einer     gewissen        Verdrehbarkeit        zwi-          schen        clean        Laufracie        und    dem getriebenen  Teile,

       ohne        achs.iafe    Verschiebung des Lauf  iades zu     ei riiiigliclien.    Die     Erfindung        be-          @.teht        zri        diesem        Zxvecke    in der     Hauptsache          darin,    dass die     Relativbewegung        zwischen     dem     Laufrade    und.

       dein        getriebenen    Teile  auf     einen    ausserhalb der L     aufradwelle        ange-          l-@rachten        und        unabhängig    von der     Drehung     dieser     N@'elle        be-,vegliclien    Teil     übertragen          wird,

      der dieselbe seinerseits auf     die    die       Wasserzufuhr        zum        Laufrade        regelnde    Vor-      r     iclitung,    beispielsweise die beweglichen       Leitschaufeln    eines     Leitschaufelapparates,     ein     Drosselventil    in dem     Wasserzuflussrohre     öder- dergleichen überträgt.

   Hierdurch wird  es möglich, die fragliche einfache und bil  lige Regelungsvorrichtung auch bei ge  wöhnlichen     Francisturbinen,    Freistrahltur  binen     (Peltonrä    lern) und     ähnlichen    Tur  binen zu verwenden, bei welchen     eine    Ver  schiebung des Laufrades in     achsialer    Rich  tung aus praktischen Gründen nicht mög  lich oder zweckmässig ist.  



  Auf der beigefügten Zeichnung sind als  Beispiele einige Ausführungsformen der  Erfindung dargestellt.  



       Fig.        i    zeigt eine Seitenansicht, teilweise  im Schnitt, und       Fig.    2 eine Endansicht einer gewöhn  lichen Turbine mit drehbaren Leitschaufeln  und mit einer Regelungsvorrichtung gemäss  der Erfindung versehen;

         Fig.    3 zeigt, ebenfalls in teilweisem  Schnitt, eine gemäss der Erfindung einge  richtete     selbstregulierende    Freistrahlturbine       (1'eltonrad);          Fig.    4 zeigt eine Einzelheit der Rege  lungsvorrichtung, und       Fig.    5 und 6 zeigen von zwei verschie  denen Seiten eine weitere Ausführungsform  der Vorrichtung zur Übertragung der     ll.e-          lativbewegung    zwischen dem     Laufrade    und  dem     getriebenen    Teile auf die     Regelungs-          .     



       vorrichtung     Bei der in     Fig.    1 und 2 dargestellten  Ausführungsform bezeichnet 1 das Tur  binengehäuse, welches teils das Laufrad und  teils einen     Leitschaufelapparat    - mit dreh  baren Leitschaufeln umschliesst, 2 das Ab  fluss- oder Saugrohr, 3 die     Laufradwelle    und  4 den vom     Laufrade    getriebenen Teil, wel  cher hier als Schwungrad ausgebildet und  auf einer in der Verlängerung der     Laufrad-          welle    gelagerten Welle 5 befestigt ist.

   Die       Leitschaufeln    können mittelst einer an der       Seite    des Saugrohres 2 gelagerten Welle 6       gedreht    werden, die somit als Anlass- und  Regulierwelle dient. Auf der     Laufradwelle     3, welche sieh durch die ganze Regelungs-         vorrichtung    erstreckt, ist teils eine Muffe 7  angebracht, welche mit der Welle fest ver  bunden ist,     teils.    eine Muffe 8, welche auf  der Welle 3 in der     Lärigsriclitung    derselben  verschiebbar, aber durch Keile oder andere  geeignete     Vorrichtungen    verhindert ist, sich  auf ihr zu drehen,     und    teils eine Muffe 9,

    welche auf der Welle 3 frei drehbar, aber  nicht in der Längsrichtung verschiebbar ist,       sondern    statt dessen entweder ganz oder  auch nur mit     Bezug    auf die Drehung mit  der     Scliwungraclwelle    5 unverrückbar ver  bunden ist. Diese letztgenannte Muffe 9 ist  an ihrem nach dem     Laufracle    zu verlänger  ten,     schmäleren    Teil mit Gewinden ver  sehen und in die mit, entsprechenden Mut  tergewinden versehene Muffe 8 einge  schraubt. Die Muffe 9 ist ferner bei der dar  gestellten Ausführungsform mit einer auf       der        Schwungradwelle    5 befestigten Kupp  lungsscheibe     i0    fest verbunden.

   Die Muffe 8  ist     mittelst    Kupplungsstangen     11,    welche  sich durch Löcher der Muffe 7 hindurch     er-          strecken,    mit einer auf der     Laufradwelle    3  verschiebbaren Hülse 12 verbunden. Zwi  schen den Muffen 7 und 9 ist eine     starke     Schraubenfeder 13 (in     Fig.    1 durch zwei       strichpunktierte    Linien     angedeutet)    einge  setzt, welche mit ihrem einen Ende an der  Muffe 7 und mit dem andern an der Muffe  9 befestigt ist und zur Übertragung des  Drehmomentes von der     Laufradwelle    3 auf  die     Schwungradwelle    5 dient.

   Die Feder  wird durch eine Hülse 14 umgeben und ge  schützt, die an einer der Muffen 7 oder 9  befestigt und auf der andern frei drehbar  ist, so dass sie eine relative Drehung zwi  schen diesen beiden Muffen nicht verhin  dert.  



  Wenn eine solche relative:     Drehung-        fbei          Änderung    der Belastung auf das Schwung  rad 4) zwischen den Muffen 7 und 9 ein  tritt, so wird offenbar die Muffe 9 in die  Muffe 8 hinein- oder aus ihr Herausge  schraubt., was zur Folge hat, dass die Muffe  8 und damit auch die mit ihr verbundene  Hülse 12 in der einen oder andern Rich  tung auf der Welle 2 verschoben     wird.    Diese      Verschiebebewegung wird mittelst einer  Gabel 15, welche an einer in einem festen  Gestelle 16 gelagerten Welle 17 befestigt ist  und mit zwei Zapfen 18 in eine rings     uni     sich erstreckende Rille 19 der rotierenden  Hülse 12 eingreift, in eine Drehbewegung  der Welle 17 übertragen.

   Auf der Welle 17  ist ferner ein Hebel 20 befestigt, dessen freies  Ende mittelst einer Schraube 21 mit einem  auf der Regulierwelle 6 angebrachten Hebel  22 verbunden ist. Die Schraube 21 ist mit  beiden Hebeln 20 und 22 lenkbar verbun  den, indem sie durch ein mit dem Hebel 20  nach allen Richtungen beweglich gelager  ten Gelenkstück     23    geschraubt und in einem  in dem Hebel 22 ebenfalls nach allen Rich  tungen beweglich gelagerten Gelenkstück     214     drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert  ist.

   Die Schraube ist ferner am oberen Ende  mit einem Handrad 25 versehen, womit sie  von Hand gedreht werden kann, teils um  die Turbine anzulassen und     stillzusetzen     und     teils,    um während des Betriebes die Um  drehungszahl, wenn erwünscht, innerhalb  gewisser Grenzen ändern zu können. Der  Hebel 22 ist an der Regulierwelle 6  mittelst einer Reib- oder andern Kupplung  befestigt, so dass er leicht in verschiedene.  sowohl Längs- als Winkellagen auf der  Welle umgestellt werden kann, wie     durch     die strichpunktierten Radien in     Fig.    2 an  gedeutet ist.  



  Es wird angenommen, dass das Schwung  rad 4 vom Anfang an unbelastet ist und  dass die drehbaren     Leitschaufeln    geschlossen  sind, wobei die Muffe 8 in ihre Lage am       weitesten    nach rechts auf der Muffe 9 ge  schraubt und die     Anlasswelle    6 so weit. wie  möglich in der Richtung des Pfeils a in       Fig.    2 gedreht ist. Die Turbine     wird    nun  dadurch angelassen, dass man mittelst des  Handrades 25 die Schraube 21 so dreht, dass  der Hebel 22 nach unten in     Fig.    2 gedreht  wird (also in entgegengesetzter Richtung  gegen den Pfeil a) und die Leitschaufeln um  so viel geöffnet werden dass die Turbine sich  zu drehen beginnt.

   Das Drehmoment wird  von der     Laufradwelle    3 durch die Schrau-         benfeder    13 auf die     Schwungradwelle    5       übertragen,    wobei die     Feder    13 etwas     ge-          spaniit    wird     und    die Muffe 8 sich etwas  nach     links    in     Fig.    1     verschraubt..    Diese Be  wegung wird     durch    die Hülse 12, die Gabel  15, den Hebel 20, die Schraube 21 und den  Hebel 22 auf die Welle 6 übertragen,

   so     class     die     Leitschaufeln    sich     mehr    öffnen. Der  Hebel 22     wird    dann     mittelst    des Handrades  25 so weit nach unten     geschraubt,    dass die  Turbine im Leerlauf mit ihrer im voraus       bestimmten,        gewöhnlichen        Umdrehungszahl     läuft. Wird nun der getriebene Teil,     d.    h.

    das     Schwungrad    4 belastet., so wird dieses  für     einen    Augenblick seine     Geschwindigkeit     etwas vermindern,     während    die Laufrad  welle     'sich        immerfort    mit der normalen       Geschwindigkeit    dreht..

       Hierdurch        entsteht     somit eine     Relativclreliurig    zwischen     der'          Wellen    3 und 5 und damit auch     zwischen     den Muffen 8     und    9, was zur Folge hat,     dass     die Muffe 8 sich nach links (in     Fig.    1) auf  der Muffe 9     verschraubt,        während    die Fe  der 13 gleichzeitig mehr gespannt wird.

   Die  Verschiebung der Muffe 8 bewirkt. in der  oben     beschriebenen    Weise einweiteres     Offnen     der     Leitschaufeln,    so dass mehr Wasser dem       Laufrade    zugeführt wird und das     Dreh-          moment    desselben     vergrössertwird,    bis     Gleich-          gewicht    mit dem neuen Belastungsmoment  eintritt und die normale Umdrehungszahl  wieder erreicht wird.

   Wenn dagegen die Be  lastung auf (las     Schwungrad    4     vermindert     wird, so     wird    dieses sich infolge der Span  nung der     Feder    13 für einen Augenblick  schneller drehen als die     Laufradwelle    3.

   In  folge     clei,        entstehenden    Relativbewegung  schraubt die Mutter 8 sich dann nach  rechts, so dass die     Durchströn'ungsfläche    der       Leitschaufeln    und damit auch das Dreh  moment. des Laufrades wieder vermindert  wird, bis     Cj'rleicligewiclit    eintritt, so bald  die     Turbine    wieder mit ihrer normalen     Um-          drehungszahl    läuft.  



  Bei der in     Fig.    3     dargestellten        Freistrahl-          l.urbine        wird    eine Regelungsvorrichtung  derselben Konstruktion     verwendet,    wie       oben        beschrieben    und in     Fig.        1_        dargestellt         worden ist. Die     Regelungsvorrichtung    ist.

    auch     hier    in einer Hülse      26        eingeschlossen          uncl        zv-iselien    der Welle     ''8        des.        Pelton-          rades        2ä    und der Welle 30 des     Schwung-          rades        29    eingesetzt.

   In     die    mit der verschieb  baren     1Viuffe        "5    in I     ig.   <B>1)</B>     der        Regelungs-          vorrii         htung    verbundene Hülse 31 greift (-las       gabelförmige    Ende - 32 des einen Armes  eines Winkelhebels ein, der uni eine Welle       3ä    drehbar ist und     dessen    anderer Arm 34       mittelst    einer     Schraube    35 mit Handrad 36  mit:

   einem um den Zapfen 3i drehbaren  doppelarmigen Hebel 38     verbunden    ist, wel  cher seinerseits das in dem     -Mundstücke    39  der Turbine eingesetzte Drosselventil 40 be  wegt. Die Wirkung der Regelungsvorrich  tung     isst    deshalb auch hier dieselbe. Die Tur  bine     wird        dadurch    angelassen, dass man das       Ilanclrad    36 in eine gewisse ausprobierte       Lage    dreht, bei der die Turbine im Leer  lauf     zeit    der normalen Geschwindigkeit  läuft.

   Wenn das Schwungrad 29 belastet  wird, so wird die Hülse 31 durch die     ent-          stelicnde        I"elativdrehung    zwischen den 'Wel  len     "J    und 32<B>-</B>     i    nach rechts in     Fig.    3 ver  schoben, so dass das Ventil 40 mehr öffnet  und mehr Wasser dem     Peltonrade    zuge  führt wird, während das Ventil     dagegen     gedrosselt wird, sobald die Belastung auf  das     Scliivungracl    vermindert wird.

   Auch  bei dieser     Ausführungsform    wird also die  Turbine bei     wechselnder    Belastung mit kon  stanter     Umclreliungszahl    rotieren.  



  Bei den     beiden    oben beschriebenen Aus  führungsformen ist vorausgesetzt     -worden.     dass die     Muffen    8 und 9 der     Regelungsvor-          richtung,        dur(-ii    deren     Pkelativclreliung    die       Hü1ze    1? oder 3l zwecks.

   Regelung der     dem          Laufrade    zugeführten Wassermenge ver  schoben wird. mit     gewöhnlichen        Gewinden     mit.     konstanter    Steigung     versehen    sind, so       d_ass    die Verschiebung der Hülse also der  Grösse     der        Relativdrehung    proportional wird  und die     @lnderung    der     Einströmungsarea     zum     Laufrade    somit auch derjenigen     Ände-          runL-        der        Belastung,

      welche die     Relat.ivdre-          hun-@    herbeiführt" proportional     -wird.    Bei       genauen        Versuchen    mit     dieser    Regelungs-         vorrichtung    hat es sich aber     herausgestellt,

            dass    bei     jnderiing    der     lsinströniungsarea     zum     Laufracle    die     einströmende        NN-        a.äser-          menge        der        Einströmungsarea        nicht    ganz       proportional    geändert wird,

   und     dass        (-lah          Dreiiinoment    des Wassers auf das     Laufrad          der        einströmenden        Wassermenge    auch     nicht     ganz proportional ist, welche beide     Um-          stände    je für sich     und    zusammen zur Folge  haben,

   dass bei Änderung der     Eiiiströiiiuiibs-          area    das     Drehmoment        des    Laufrades der       Linströniungsarea        nicht    genau     proportional     wird.     -#x""enn    nun eine gewisse     Änderung     der     Belastung    eine damit     proportionale          Änderung    der     Einströmungsarea    zum Lauf  fade herbeiführt, so ändert sich infolgedes  sen (las Drehmoment des Laufrades     doch     nicht genau proportional der Änderung der  Belastung.

   Dies hat zur Folge,     class    die Um  drehungszahl bei     wechselnder    Belastung  nicht genau konstant bleibt, was offenbar  ein Nachteil ist.  



  Dieser     Cbelstand    kann aber dadurch be  seitigt:.     werden.    (-lass in die     f--'bertragungsvor-          richtung,        welche    die     Relat.ivdreliung        z%t-i-          schen        dein        Laufrade    und dem     getriebenen     Teile auf die die Wasserzufuhr zum     Lauf-          rade    regelnde Vorrichtung überträgt, eine       Kurvenführung    von solcher     Form    einge  schaltet ist,

   dass bei einer gewissen     Umdre-          hungszahl    (-las Drehmoment des Wassers  auf das     Laufrad    der Belastung     des,        getr-ie-          benen    Teiles stets proportional wird.     Hier-          durch    wird die Umdrehungszahl bei     wech-          selnder    Belastung ganz konstant bleiben.

    Diese     Kurvenführung    kann hierbei     zweck-          riiässig    ganz einfach so     ausgeführt.        -werden,     dass in     der    einen der     beiden    oben erwähn  ten Muffen 8 und 9, durch deren Relativ  drehung die     Verschiebung    der     Hülze    1  oder 31 bewirkt wird, eine oder     t@zel@rere          Schraubenrillen    mit     ivecl        selnclei         Stei.lcing     angeordnet werden,

       während    die     andere     Muffe mit in diese Rillen     eingreifenden     Vorsprüngen, Rollen oder dergleichen     aus-          geriistet.        wird.     



  In     Fig.    4 ist. eine solche     Ausführungsform     in     1-ängsschnitt        durch    die     beiden        1lufif@ii         als Beispiel dargestellt. Die mit der Welle  41 des Schwungrades fest verbundene Muffe  42, welche also der Muffe 9 in     Fig.    1 ent  spricht, ist an ihrem Umfange mit einer  Anzahl, z. B. vier Schraubenrillen 43 ver  sehen, welche alle einander gleich sind, aber  an verschiedenen Stellen verschiedene Stei  gung haben. In diese Rillen greifen Rollen  44 ein (eine in jede Rille), welche an der  Innenseite der auf der     Laufradwelle    45 ver  schiebbaren, aber nicht drehbaren Hülse 46  befestigt. sind.

   Diese Hülse entspricht in  ihrer Wirkung der Muffe 8 in     Fig.    i und  kann mit einer andern, der Hülse 12 in       Fig.    i entsprechenden Hülse in geeigneter  Weise verbunden oder auch unmittelbar mit  einer der Rille 19 entsprechenden Rille     ver-          versehen    werden, worin die Gabel 15 ein  greifen kann. Auf der     Laufradwelle    45     ist     ferner eine nicht dargestellte Muffe be  festigt, die der Muffe 7 in     Fig.    1 entspricht,  und zwischen dieser und der Muffe 42 ist.  wie im vorigen Falle eine starke Schrau  benfeder 47 eingesetzt.

   Infolge der schrägen  Stellung der Rillen 43     -wird    offenbar auch  hier bei einer Relativdrehung zwischen den  beiden     Muffen    die Hülse 46 in der Längs  richtung der     Laufradwelle    45 verschoben  werden; diese     Verschiebung    wird aber nicht  mehr proportional der Grösse der Relativ  drehung, d. h. der Belastungsänderung.  Wenn man zum Beispiel auf empirischem  Weg die wechselnde Steigung der Schrau  benrillen bestimmt, so kann man dann den  angestrebten Zweck erzielen, dass das Dreh  moment des Wassers auf das Laufrad der  Belastung auf das Schwungrad stets pro  portional. wird.

   Zu bemerken ist., dass diese  Kurvenführung nicht notwendigerweise an  dem auf der Turbinenwelle sitzenden Re  gelungsorgan verlegt zu sein braucht, wie  in     Fig.    4 dargestellt. ist, sondern sie kann  <B> < </B>     ituch     in geeigneter     Ausführungsform    an  einer beliebigen Stelle zwischen dem auf  der Turbinenwelle sitzenden Regelungs  organ und demjenigen Organ, das den An  lass und die Drosselung des Wassers unmit  telbar bewirkt, eingeschaltet oder verlegt    werden.

   Die Bewegung der Hülse 8 oder 46  wird dabei der Belastungsänderung propor  tional,     während    die erwünschte Abwei  chung von der     Proportionalität.    an einem  geeigneten Punkte verlegt wird, wo die Be  wegung umgeformt wird., was ja, wie aus       Fig.    1 und 3 hervorgeht, an mehreren Stel  len erfolgt.  



  In     Fig.    5 und 6 ist schliesslich eine an  dere Ausführungsform der     Vorrichtung    zur  Übertragung der Relativbewegung zwi  schen     dein        Laufracle    und dem getriebenen  Teile auf die den     Wasserzu.fluss    zum     Lauf-          rade    regelnde     Vorrichtung        schematisch    dar  gestellt.

   Die     Laufradwelle    48 und die       Scli-urungi-acl@velle    49 sind wie vorher     mit-          telst        einer    Schraubenfeder 50 zusammenge  kuppelt, welche das Drehmoment des     Lauf-          rades,    aufnimmt und dasselbe auf     das          Schwungrad        überträgt.    Auf der     Lauf_racl-          welle    48 ist ein     Zahnrad   <B>51</B> befestigt.

   wel  ches mit einem andern Zahnrad 52 in Ein  griff steht, das an einer fest,     gelagerten     Welle 53     befestigt    ist. und auf der Schwung  radwelle 49 ist ein     Zahnrad    54     befestigt.     welches mit einem andern     Zahnrade    55 in  Eingriff steht. Dieses ist an einer Welle 56  befestigt,     welche    in einem     uni    die Welle     49          schwingbaren    Rahmen 57 gelagert ist.

   Alle  vier     Zahnräder    sind Bleichgross, und die Rä  der 52 und 55 sind mittelst     lireLiz,o-elenl:-          kupplungen    58 und mittelst einer mit Be  zug auf ihre Länge verstellbaren Welle 59  derart     zusammengekuppelt.    dass das Rad<B>35</B>  an den     Scliwiunungen    des Rahmens<B>51</B>     lein     die     \Felle    49     teilnehmen    kann, aber doch  gezwungen     u-ird,        siele    mit derselben     Ge-          schwindigkeit    zu drehen wie (las Rad 52.

         Der    Rahmen 57 ist     mittelst    einer Gelenk  stange 60 und     gegebenenfalls.        mittelst    wei  terer     Cbertragungsoi-g-ane    mit der den Was  serzufluss zum     Laufrade    regelnden     Vor-          richtung,    zum Beispiel mit den     drehbaren     Leitschaufeln bei der     Ausführungsform          nach        Fig.    1 oder mit dem     Drosselventil    40  in     Fig.    3, verbunden.  



  Solange die beiden Wellen 48 und 49       und    damit. auch die Zahnräder 55     und    54      sich mit. derselben Geschwindigkeit drehen.  bleibt der Rahmen     5'i    stillstehend, so dass  keine Bewegung auf die Regelungsvorrich  tung     übertragen    wird. Wenn aber bei einer  .Änderung der Belastung auf die Welle 49  eine Relativdrehung zwischen den beiden  Wellen 218 und 49 entsteht, so drehen sich  die Räder     55    und 54 nicht mehr mit genau  derselben Geschwindigkeit, - was zur     Folge     bat,     dass    der Rahmen 51 in der einen oder       andern    Richtung um die Welle 49 etwas  geschwungen wird.

   Diese Bewegung wird       mittelst    der     Gelenkstange    60 auf die Rege  lungsvorrichtung übertragen, welche den       Wasserzufluss    zum     Laufrade    ändert, bis  Gleichgewicht wieder eintritt.  



  Die beschriebenen Ausführungsformen       können        natürlich    in verschiedener Weise  weiter abgeändert. werden, ohne von dem  Grundgedanken der Erfindung abzuwei  chen. Auch zwischen dem Rahmen     5-i    in       Fi,.    5 und 6 und der den     Wasserzufluss    zum       Laufrade        regelnden    Vorrichtung kann na  türlich eine     Xurvenführung    solcher Form       eingeschaltet    werden. dass volle Propor  tionalität zwischen dem Drehmoment. des  Wassers auf das Laufrad und der     Belastunv     des getriebenen Teiles erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstregulierende Wasserturbine nach Patentanspruch des Hauptpatentes Nr. S1951. dadurch gekennzeichnet, dass die Relativ bewegung -zwischen dem Laufrade und dem getriebenen Teile auf einen ausserhalb der Laufradwelle angebrachten und unabhängig von der Drehung dieser Welle beweglichen Teil übertragen wird, der dieselbe seiner seits auf die die Wasserzufuhr zum Lauf- rade regelnde Vorrichtung überträgt, zum Zweck,
    die erwünschte Regelung ohne ach- siale Verschiebung des Laufrades herbei führen zu können. UNTERANSPRüCHE 1.. Selbstregulierende Wasserturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Übertragungsvorrichtung. welche die Relativbewegung zwischen dem Laufrade und dem getriebener.
    Teile auf die die Wasserzufuhr zum Laufrade regelnde Vorrichtung über trägt, eine Kurvenführung von sol cher Form eingeschaltet ist, dass bei einer gewissen Umdrehungszahl das Dreimoment des Wassers auf das Lauf rad der Belastung des getriebenen Teile stets proportional bleibt, zum Zwecke, class die Umdrehungszahl genau konstant bleiben soll. 2.
    Selbstregulierende Wasserturbine na^@h Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Übertragungsvorrichtung, wel che die Relativbewegung zwischen clem Laufrade und dem getriebenen Teile auf die die Wasserzufuhr zum Laufrade regelnde Vorrichtung überträgt.
    eine Schraube mit Handrad eingeschaltA ist, durch dessen Drehung von Hand die Tur bine angelassen und stillgesetzt und die Umdrehungszahl beim Betriebe innerhalb gewisser Grenzen geändert werden kann.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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