CH90528A - Schere. - Google Patents

Schere.

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CH90528A
CH90528A CH90528DA CH90528A CH 90528 A CH90528 A CH 90528A CH 90528D A CH90528D A CH 90528DA CH 90528 A CH90528 A CH 90528A
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CH
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scissors
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Inventor
R Storz Charles
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R Storz Charles
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Description


  Schere.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Schere beliebiger Art, bietet aber  besondere Vorteile,     wenn    sie auf chirurgische  Scheren angewendet     wird,    ebenso bei Anwen  dung auf Scheren, wie sie Barbiere und Zu  schneider oder andere Berufe brauchen, deren  Betrieb den fortwährenden Gebrauch einer  Schere bedingt, und bei welchem auf eine  gleichmässige     Schnittwirkung    Wert gelegt       wird,    und bei denen anderseits die Verände  rung der Form gebräuchlicher Scheren, wie  sie durch wiederholtes Schleifen verursacht       wird,    nachteilig wäre.  



  Gemäss Erfindung besitzt die Schere ab  nehmbare     Schneidelemente.    Die Vorzüge der  abnehmbaren     Schneidelemente    bestehen darin,  dass diese durch ein Paar neue ersetzt werden  können, wobei die Kosten ungefähr gleich- .  gross sein können wie     diejenigen.,    welche     dass     Schleifen einer gewöhnlichen Schere ver  ursacht. Ferner kann das Material, welches  für die     Schneidelemente    verwendet wird, mit.

    Bezug auf die Schneidefähigkeit von aller  bester Qualität gewählt werden, was für die  Schere als Ganzes nicht     tunlich    ist, nicht bloss    wegen der hohen Anschaffungskosten     JesMa-          terials,    sondern weil es beim Stanzen oder  einem andern für die Herstellung der Scheren=       körper    benützten Verfahren Schaden leiden  würde. Auch ermöglicht die Anwendung be  sonderer     Schneidelemente    die Verwendung  von rostsicherem oder nicht anlaufendem Stahl  für die Hauptteile der Schere, was ein     wiclh-          tiges    Moment für die in der Chirurgie be  nützten Scheren darstellt, welche bekanntlich  häufig gekocht und sterilisiert werden.

   Es  ist bekannt,, dass der rostsichere Stahl . sich  für die Herstellung von Schneideteilen nicht  eignet.     _    .  



  Die beilieende Zeichnung zeigt eine     bei-          2#          spielsweise    Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes,     un:d    zwar       Fig.    1 die Draufsicht auf eine Schere mit  abnehmbaren. Blättern, .       'Fig.    2 die Draufsicht auf. den Vorder  teil eines Scherengliedes mit dem abnehm  baren Blatt, -  Fig. 3 das Bild ähnlich     Fig.    2, aber mit  abgenommenem     Blatt;              Fig.    4 ein abgenommenes Blatt in Drauf  sicht, .  



       Fig:.5    ein     Querschnitt    nach der Linie 5-5  der     Fig.    1,       Fig.    6, 7 und $ Querschnitte     nach    den Li  nien 6-6, 7-7 und 8-8 der     Fig.    2.  



  Die Scherengriffe 10 sind in üblicher  Weise drehbar angeordnet. Gemäss Zeichnung  ist der sogenannte     "französiseb,.Drehzapfen"-          @benützt,    der einen mit einem Kopf versehenen  Bolzen 11 darstellt, der im einen Scheren  glied sitzt,     \nährend    das andere eine diesem  Kopf entsprechend geformte     Offnüng-l@a-be-          sitzt;

      so dass die Glieder auseinander  genommen     werden    können,. nachdem sie in  eine bestimmte Winkelstellung gebracht     wor-          -reri    sind. ,     -          Däs    abnehmbare     Sclhneidelement    12, wel  ches für jedes Scherenglied vorgesehen ist,  hat ein Loch 13 für den Durchtritt des Bol  zens 11.

   Jedes Glied 10 hat in seiner Auf-'  lageflache zwei nach entgegengesetzten Sei  ten unterschnittene Nuten 14, 15, die in     ver-          'schiedenen        _        Entfernungen    vom     Scherenende     liegen;

   -und die     Scherenendelemente    12 sind  mit entsprechend geneigten,     bezw.    vorsprin  genden     .Zungen    16,17 -versehene Diese Zungen  dienen dazu, das     Schneidelement    zum dichten  Anliegen auf dem Scherenglied zu bringen,  indem man die vordere Zunge 16 in die vor  dere,     iintersblinittene    Nute 14     einbringt    und       .dann    das     Schneidelement    12 in seiner     Ebene          seitwärts        dreht,:    -bis die zweite Zunge 17 in  die Nute 15 einschnappt.

   Um das     Schneid-          element-12    noch- mehr gegen eine Lockerung  zu 'sichern und um jede Möglichkeit einer  Verschiebung des     Schneidelementes    auf sei  nem     Gliede    10' auszuschliessen, ist jedes     Snhe-          renglied    10 in der Auflagefläche hinter der  Nute 15 noch mit einem drehbaren Schliess  element 18 versehen, welches bündig mit der  Ebene der Auflagefläche liegt, das heisst nicht       iiber    dieselbe vorsteht.

   Jedes     dieser    Elemente  .18 besitzt einen zylindrischen Zapfen -und       einen.        exzentrisch    und     parallelaxig    dazu  liegenden zylindrischen Kopf. Seitwärts von  jedem solchen Schliesselement liegt eine zu  sätzliche Nut 19, in die ein zusätzliches Glied    20. des zugehörigen     Schneidelementes    -passt.  Ist 20     in    19     eingebracht    und     wird'das    Schliess  element mit einem Schraubenzieher gedreht,  so kann 20 und     mit    ihm das     Schneidelement     12 am     Gliede    10 .vollkommen sicher fest  geklemmt werden.  



  Die gezeichnete und     beschriebene    Anord  nung stellt nicht nur ein     praktisches    Mittel  dar, um     die        Unversehiebbarkeit    eines auf ein  Scherenglied aufgebrachten     Schneidelementes     zu sichern,     sondern    ermöglicht auch ein  lasches     und    leichtes Aufbringen und Abneh  men desselben. Die Anordnung des Schneid  elementes als besonderen Teils der Schere ge  stattet für die Schneidekante völlige     Freiheit-          in    der.

   Auswahl des Materials,     -ztun    Beispiel  hochwertiger Kohlenstahl, und ebenso volle  Freiheit in der Wahl des Materials für die  Griffteile der Schere.  



  - Die     Schneidelemente    12 sind biegsam, so  dass     man-    sie für das     Einbringen    der Zungen=  16, 17 in die Nuten 14, 15 aufbiegen kann.  Nachdem 16, 17 in 14, 15 eingebracht sind,  lässt man noch das     zusätzliche    Glied 20 in die  Nut 19 einschnappen. Zuletzt     wird        das-          Schliesselement-18    gedreht.  



  Es sind ausser dem in der Zeichnung ver  anschaulichten Beispiel noch andere     -Ausfüh=          rungsformen    möglich, ohne     dass    -das Wesen  der Erfindung     ,dabei        verlassen.    wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schere .mit Auflageflächen und unter schnittenen Nuten für abnehmbare Schneid elemente, deren jedes Teile besitzt, die in eine zugehörige Nute passen. ÜNTERANSPRüCHE l.: Schere, nach Patentanspruch, bei welcher in jeder Auflagefläche unterschnittene Nuten in verschiedener Entfernung von ' der Scherenspitze liegen. . 2.
    Schere ,nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, bei welcher in jeder Auflage flache zwei Nuten nach entgegengesetzten Seiten unterschnitten sind und zwei Zun-- gen -jedes Schneidelementes entsprechend nach entgegengesetzten Seiten vorspringen. 3. Schere nach Patentanspruch,. mit einer zusätzlichen Nut in jeder Auflagefläche mit einem in die Nut passenden zusätz lichen Glied in jedem Schneidelement und mit einem drehbaren Schliesselement in jeder Auflagefläche, mittelst dessen das in die zusätzliche Nut eingebrachte zusätz liche Glied in ersterer festgehalten werden kann. 4.
    Schere gemäss Patentanspruch und .Unter= anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Schliesselement eine Klemm- wirkung auf das zusätzliche Glied 'des Schrieidelementes ausüben kann. 5. Schere nach Patentanspruch, wie mit Be- \ zug auf die Zeichnung beschrieben.
CH90528D 1919-09-12 1920-07-21 Schere. CH90528A (de)

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US90528XA 1919-09-12 1919-09-12

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CH90528D CH90528A (de) 1919-09-12 1920-07-21 Schere.

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