CH89976A - Automatische Bremsvorrichtung für Grammophone etc. - Google Patents

Automatische Bremsvorrichtung für Grammophone etc.

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CH89976A
CH89976A CH89976DA CH89976A CH 89976 A CH89976 A CH 89976A CH 89976D A CH89976D A CH 89976DA CH 89976 A CH89976 A CH 89976A
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CH
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braking device
brake
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organ
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Inshaw Rodway John
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Inshaw Rodway John
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Description


  Automatische Bremsvorrichtung     für    Grammophone     ete.       Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf  eine Bremsvorrichtung für Grammophone       ete.,    welche nach Ablauf der Schallplatte       durch-die        Bewegpng    des Schallarmes auto  matisch in Funktion tritt,- um die Dreh  scheibe anzuhalten. Ganz besonders bezieht  sie sich indes auf eine federlose Bremse, wie  sie in der eng;-<B>-'- -</B> Patentschrift     Nr.    14002  vom Jahre 1914 beschrieben ist, welche,  wenn durch die Bewegung des, Schallarmes  in leichte Berührung mit dem Umfang der  Drehscheibe gebracht, durch von letzterer  abgeleitete Kraft unmittelbar mit dem er  forderlichen Drucke wirkt.  



  Durch die Erfindung soll der Bau der  Bremse vereinfacht und verbilligt und eine  federlose Bremse genannter Art geschaffen  werden, welche in keiner Verbindung mit  dem Schallarm steht und daher ein von ihm  unabhängiges Gebilde darstellt.     Baulielle     Veränderungen des Schallarmes und     den     Schall beeinträchtigende Anhängsel dessel  ben fallen daher weg. Eine automatische  Bremse nach Erfindung kann als selbstän  diger Gegenstand verkauft und durch eine    ungeübte Person an sozusagen alle bestehen  den Grammophone leicht angebracht, wer  den.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.   <B>1,</B> 2 und<B>3</B> sind ein     Aufriss,    eine Sei  tenansicht und     ein        Grundriss    einer erster.  und     Fig.   <B>5</B> ein     Aufriss    einer zweiten     Aus-          führungsform;        Fig.    4 ist ein     Grundriss    eines  Grammophons mit angebrachter Bremsvor  richtung nach     Fig.   <B>1.</B>  



  <B>1</B> bezeichnet einen horizontalen, mittelst,  einer Schraube 2 auf einem Vorsprung<B>3</B>  <B>C</B>  der     mitteist    Schrauben<B>6</B>     auf    dem     Grammo-          phongeliäuse   <B>5</B>     festlegbaren,    mit Schlitzen<B>7</B>  versehenen Platte     li    drehbar befestigten  Bremshebel.

   Ein Bremsschuh<B>8</B> aus Filz,  Leder,     Rautschnk        etc.    ist mittelst Schrauben  <B>10</B> und einer     Unterlagplatte   <B>9</B> an die Unter  seite des     Ilebels   <B>1</B>     festgeschrauft     In     bezug    auf die     Axe    der Schraube 2 ist  der Umfang des     Brenisschuhes    exzentrisch  und     be#vetgt    sieh letzterer beim Bremsen     in     der Richtung des eingezeichneten Pfeiles           (Fig.        3#,    so     ([iss,

      wenn der Bremsschuh     mit     dem Umfang der Drehscheibe     li    in leichte  Berührung gebracht wird, die Drehscheibe  den Bremsschuh in der Richtung des Pfeiles  weiter zu drehen strebt     und-    eine     den    Brems  druck steigernde     Kniehebelwirkung    ent  steht. Es ist hieraus ersichtlich,     dass    die  Bremswirkung- durch die sich drehende       Drelischeibe    unabhängig der Wirkung des  Schallarmes hervorgerufen wird     und    der  letztere nur     clen    Bremsschuh in leichten       Kontakt'mit    der     Drelischeibe    zu bringen  hat.

   Bei dem in der genannten Patentschrift  dargestellten Beispiel besitzt der Brems  hebel einen Schlitz, in welchen ein am       Sehallarm    befestigtes Organ eingreift.  



  Bei     d & r    Bremsvorrichtung gemäss Erfin  dung     ist    am Bremsarm<B>t</B> ein vertikaler  Stift 12     befe4i,-t,    auf -welchen der Schall  arm am Ende seiner Bewegung,<B>d.</B> h. nach  Ablauf der Schallplatte, trifft. Die     vorlie-          -ende    Bremsvorrichtung ist daher vollstän  dig unabhängig vom Schallarm, welcher so  mit frei von Anhängseln ist und keiner  baulichen Änderung bedarf. Die Bremsvor  richtung kann leicht und schnell von     jeder-          inann    in richtiger Lage montiert werden.  



  In     Fig.        It    ist die Bremsvorrichtung in  jener     Stellun--    gezeigt, in welcher die Nadel  <I>13</I>     des        Scballarmes    14- im Begriffe ist, in       den    ..Auslauf"     am    inneren Ende der     Schal!-          kurve    der Schallplatte<B>16</B> zu treten. Auf       dem    Stift 12 ist eine konische Gewindehülse  <B>17,</B> z. B. aus Fiber,     Vulkanit        ete.,    verstell  bar angeordnet.

   Mit dieser Hülse kommt  der Schallarm in Berührung, wenn die  Schallplatte     ab,-elaufen    ist, so     dass    die  Bremse durch den Schallarm mit der       Dreh#scheibe    in leichte Berührung gebracht  wird. während die Nadel den "Auslauf" pas  siert. Durch Einstellung der konischen       Ge,#vindehülse    auf dem Stift 12 kann der  Zeitpunkt. der Berührung des Bremsarmes  und der Hülse<B>17</B> und damit jener der Wir  kung' der Bremse genau reguliert werden.

      Bei Schallplatten     ohne"Auslauf-    hat     maji     nur die Nadel     auf    die Schallplatte zu     drük-          ken,    letztere von Hand zu drehen und die  Nadel nach dem Plattenzentrum     züi    be  wegen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fi.-.   <B>5</B>  ist der Stift     S-förmig    gebogen, wodurch  in der Stellung der Bremse auf dein Ge  häuse in     bezu-    auf den Schallarm eine  grössere Variation ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatische Bremsvorrichtung für Gram- inophone etc., bei welcher ein drehbares Breinsorgan einen exzentrischen Brems schuh besitzt und derart angeordnet ist, dass, wenn der Bremsschuh in leichte Berührung, mit der Drehscheibe gebracht wird.
    die letztere den Bremsschuh dur-li Reibung um seine Weliaxe dreht, eine Kniehebel- wirkung hervorbringt Lind den Bremsdruck unabhän.-Iig von der Wirkung des Schall armes verstärkt, dadurch gekennzeichnet, dass am genannten drehbaren Bremsorgan ein aiif#i"ärts ragendes Organ befesti..-t ist, auf welches bei in Stellung gebrachter Breinsvorrichtun- der Schallarm einzuwir ken verma.-. TINTI,'#P,A'#\Z,
    SPR-C-CI-IE <B>.</B> <B>1.</B> Automatische Bremsvorrichtung nach Patunta,nspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte, vom Sehallarm be- tätigbare Organ ein konisehes, vertikal einstellbares Kontaktglied trägt. 2. Automatische Bremsvorrichtun- nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1.</B> dadurch gekennzeichnet, dass das vom Schallarm betätigbare Organ ein Stift mit Gewinde und das konische Koniahl,- glied eine Gewindehülse ist.
CH89976D 1919-11-12 1920-10-20 Automatische Bremsvorrichtung für Grammophone etc. CH89976A (de)

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GB2804819A GB140990A (en) 1919-11-12 1919-11-12 Improvements in and relating to automatic brakes for gramophones and the like

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH89976A true CH89976A (de) 1921-07-16

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CH89976D CH89976A (de) 1919-11-12 1920-10-20 Automatische Bremsvorrichtung für Grammophone etc.

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DE (1) DE343003C (de)
DK (1) DK30012C (de)
GB (1) GB140990A (de)

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DK30012C (da) 1922-07-31
AT89508B (de) 1922-09-25
DE343003C (de) 1921-10-27
GB140990A (en) 1920-04-08

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