CH89937A - Webstuhl mit Führung im Fach z. B. für den Schützen. - Google Patents

Webstuhl mit Führung im Fach z. B. für den Schützen.

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CH89937A
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Fritz Giehler
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Fritz Giehler
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Webstuhl mit Führung im Fach z. B. für den Schützen.    Es sind Webstühle bekannt geworden,  bei denen im Fach eine Führung vorgesehen  ist, um auf dieser den Schützen bei seinem  Wege durch (las Fach zu führen. Hierbei hat  man entweder einen Elektromotor kleinster  Ausbildung mit dem Schützen verbunden  und den Schützen durch     Abrollung    unter  Antrieb durch     den    Elektromotor durch (las  Fach     geführt,    oder man hat den Schützen  mit Zug- oder     Schiebmitteln        versehen.    Diese  Einrichtungen sind umständlich, betriebs  gefährlich, und lassen eine     wünschenswerte     Betriebsgeschwindigkeit nicht zu.  



  Der     Gegenstand    der Erfindung ist ein  Webstuhl mit Führung im Fach, bei     dem     aber die Führungsteile nicht fest und  (lauernd im Fach liegen, sondern beweglich  sind und erst im Bedarfsfalle in das Fach  eingeführt werden. Ein solcher Bedarfsfall  ist in erster Linie die Führung des     Schützen.     Es ist aber die Erfindung auch anwendbar,  um besondere Behandlungsmittel     einzufüh-          ren.    Das sind also Gegenstände, die nicht  zum Stuhl und zu seiner eigentlichen Ar  beit gehören.

   Solche Teile braucht man     zum       Beispiel bei     der    Teppich- oder     Plüschher-          stellung.    Dabei werden bisher     Messer    oder  Ruten voll der Seite     eingeführt    und sitzen  zu diesem Zweck an sehr langen Stangen.  Ihre     Führung    liegt ausserhalb des Stuhles,       wodurch    viel Baum in Anspruch     genommen     wird.

   Solche     besonderen        Bellandlungsn    Kit  tel, die nur bei     offenem    Fach     anwendbar     sind, lassen sich viel bequemer als     bisher     benutzen, wenn man im Fach eine Führung  vorsieht. Diese darf aber, um Störungen zu  vermeiden und die Ketten nicht zu beein  trächtigen,     erfindungsgemäss    erst bei der       Faclibildutig    in das Fach eintreten.  



  Bei der     Führung    des     durch    (las Fach ge  schossenen Schützen liegt     hohe    Betriebs  sicherheit vor. Der neue Webstuhl vermei  det die bei den alten     Webstühlen    mit frei-   fliegendem     Schützen        häufigen        Kettenfäden-          brüche    und     Schleifenbildungen.    Der Stuhl  braucht im Gange wenig unterbrochen zu       werden,    der Betrieb ist. stetiger     und    dadurch  die     Leistung    höher.  



  Auf     der    Zeichnung sind     schematisch     zwei     Atcsfiilirung#beispiele    bei     An@vendung         der Erfindung auf     Schützenführung    in je  drei Stufen dargestellt.

   Bei dem Ausfüh  rungsbeispiel nach den     Fig.    i bis 3 ist zu  der Ansichtsstellung     jedesmal    auch ein       Schiritt    in den     Fig.        1a,        2a    und 3a gegeben,  um     zugeliöri-e    Lagen der     KettenfäAen    zu  zeigen; die     Fig.    4, 3 und 6 zeigen (las zweite       Ausführungsbeispiel;        Fig.    7 gibt eine Ab  änderung.  



       a    ist in beiden Fällen das     Webblau:          i        sind    Winkeleisen an der Lade. Nach den       Fig.    i bis 3 fragen die Winkeleisen i über  die ganze     Kettenbreite        möglichst,        gleich-          rnässi.-        verteilte        Zälme    c, die die aus     Fig.    1.  ersichtliche     Dreieckgestalt    besitzen.

   In     jedem          Winkeleisen   <I>i</I> ist. eine Stange     r1    gelagert,       die    mit     Zapfen        --    ausgestattet. ist und mit.  diesen in Schlitze ?t von     Nasenplatten    f  greift:.

   Diese Platten sind um     Zapfen    x       dreliba.r.        Fig.    1 und     1a    zeigen die Kette     7-          geschlossen.    Die Stangen     (l,    in folgendem  Schieber genannt, sind am weitesten nach  links gerückt., wie die Pfeile in     Fig.    1     ati-          deuten    sollen. Die     Fig.    2 und     2,1    zeigen die       Kette    geöffnet.

   Hierbei     tritt    ein Teil der  Kettenfäden in üblicher Weise so weit wie       ri)öglich    nach oben und unten     (Kett.en-          fä.den        k')    Ein     anderer    Teil aber wird     durch     die Zähne c abgehalten, so weit hochzuge  hen, indem er gegen die Schrägseite der       Zähne    c anläuft.

   Diese Gruppe von     Ketten-          fäden,    deren Einzelglieder     allmählich    in die  Lage der Kettenfäden     7r:'    übergehen, ist mit,       Ir=        bezeichnet    worden. Zwischen den am  meisten im Fach gelegenen Fäden der  Gruppe     7c'        und.    den benachbarten Fäden der  Gruppe     k',        (licht    neben der     senkrechten     Kante des Zahnes c entsteht eine Öffnung o.

    Die Platten     f        sind    je mit einer Nase     w    aus  gestattet, und wenn nun Glas Fach geöffnet  ist, so     wird    der Schieber     d        (Fig.    3 und 3a)  im Sinne der dort eingezeichneten Pfeile  nach rechts     bewegt    und nimmt dann mit       telst    der Zapfen - und der Schlitze     ?/    jede  Platte     f    mit.

   Die Nasen     zv    der     Platten    wer  den dabei durch die Öffnungen n der Ket  tenfäden in das Fach in den aus     Fig.    3 und       3a    ersichtlichen Figuren eingeführt*    In     den        Fig.    3     und        31    ist     nunmehr        auch     der     Schützen    s eingezeichnet.,

   der oben     und          unten    mit einer Laufrille     verseben        ist.    Er  läuft mit dieser Laufrille über die Nasen     -ic     der Platten und erhält hierdurch eine ge  naue, gradlinige Führung.

   Ist     der        Schützen          von    der einen Seite des Stuhles zur andern       gewandert,    so     werden    die     Schieber        (1    wie  der nach links     geschoben,        die        Nasen        rz,    tre  ten aus den Öffnungen o heraus und     Melangen     in die     Stellung    nach     Fig.    2.

   Die lade     hebt,          züm        Anschlage,    und das Fach schliesst     sich,     so     da.ss        wiederum    die     Stellung    nach     Fig.    1.  eintritt.  



  In dem     Ausfülmingsbeispiel        nach        Fi-.    4  bis 6 sind     Einzelführungsteile   <I>frs</I>     verniie-          de.n,    und es ist.     clafür    eine     Art        Kamm        ai        vor-          geselien,    der durch Schlitze     v    auf Zapfen t       geführt    ist..

   Der Kamm     r        besitzt    eine     Reilie     von     Zinken    r, deren     Scliräluiig    der     Schrä-          gung        clcr    Schlitze     2z    und     der        Bichtung    der       Schrägkante    der Führungszähne c ent  spricht, die auch bei     dieser        Ausführungs-          form        angewendet,

           erden.    Die Zähne r sitzen       wesentlich    näher aneinander als die Füh  rungsteile     f,        zv    bei der vorigen     Ausfülirun5rs-          ferm,    und     dementsprechend    sind auch weit  mehr     Zäline    c     vorhanden,    die zusammen an  einer fest     am    Blatt angebrachten Schiene q  sitzen.     Fi.-.    4 zeigt das     Facl)    geschlossen;     die     Nette<B>A</B>:

       lie-t    in der     Blattmitte.        Fig.    5 ent  spricht der     Fig.    2 des vorigen     Ausfübrungs-          beispieles.    .Das     Facli    ist geöffnet., und es  haben sich wieder die beiden     K_ettenfäden-          gruppen        1c'    und     k=    bei jedem Zahn c -e  bildet.

       Fig.    6 entspricht     der        Fig.    3 des ersten       Ausführungsbeispieles.    Der Kamm     z?    ist  mit seinem Schlitze     u    über die Zapfen t ge  glitten, d.     h.    der obere     Kamm    hat sich ge  senkt, der untere ist gestiegen: und es sind  die Zinken     r    durch die Öffnungen o der       Kettenfädengruppen    ins Fach     geclrungen-.          Fig.    6 zeigt wie der     Schützen    hindurch  gleitet.

   Die     Bewegung    der Schieber     (l    bei  dem     ersten        A.usfülirun@sbeispiel    und die  Bewegung der Kämme     zi    heim zweiten Aus  führungsbeispiel wird von der Hauptwelle  aus geleitet. Um das     anzudeuten,    sind in           der.        Fig.        _    bis G Exzenter     jii    und n einge  zeichnet. Es ist im übrigen ganz     gleich-          -üllig,        welcher    Art die Schaftbewegung ist.

    Die Erfindung ist bei jedem Flachstuhl     an-          wemibar.     



       Fig.   <B>7</B> zeigt wie die Öffnungen o in     senk-          recht.en    Ebenen auch durch Rechtecks  gestalten der Zähne c zu erzielen sind. Die       Rettenfäclengrüppe        k=    liegt dann an     wag-          rechter    Kante des Zahnes     c    an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webstuhl mit Führung im Fach, z. F3 für<B>den</B> Schützen, dadurch gekennzeichnet, class .die Führungsteile beweglich sind, uni erst im ssedw-fsfalle bei der Fachbildung in das Fach eingeführt zu werden. UNTERANSPRüCHE: 1..
    Webstuhl nach Patentanspruch, gekenn zeichnet. durch Anschläge c an der Lade, die von oben Lind unten in das Fach ein- (].ringen und bei Öffnung des Faches die obern und untern anlaufenden Ketten- f;iclen in zwei Gruppen verschiedener llöhenlage teilen und zwischen ihnen Eingangsöffnungen o zur Einführung d@,r l@ iilirtirigsteile schaffen.
    EMI0003.0047 Webstuhl <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un- teranspruc.h <SEP> i, <SEP> gekennzeichnet <SEP> durch <SEP> der artige <SEP> Zahnform <SEP> der <SEP> Anschläge <SEP> e, <SEP> dass <SEP> je <tb> eine <SEP> senkrechte <SEP> und <SEP> eine <SEP> unter <SEP> einem <tb> Winkel <SEP> dazu <SEP> liegende <SEP> Kante <SEP> ins <SEP> Fach <SEP> ein dringen, <SEP> so <SEP> class <SEP> die <SEP> Öffnungen <SEP> o <SEP> zwi schen <SEP> deii <SEP> Kett.enfädengruppen <SEP> <I>k'</I> <SEP> und <SEP> <I>k</I><B>:
    ></B> <tb> ebenfalls <SEP> senkrecht. <SEP> liegen. <tb> @@. <SEP> Webstuhl <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teransprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ?, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> class <SEP> die <SEP> Führungsteile <SEP> als <SEP> Zin ken <SEP> eines <SEP> Kammes <SEP> ausgebildet <SEP> sind <SEP> und <tb> ,je <SEP> ein <SEP> Kamm <SEP> oberhalb <SEP> und <SEP> unlerhalb <SEP> des <tb> 1, <SEP> aclies <SEP> mit <SEP> Schrägschlitzen <SEP> entsprechend <tb> (lci, <SEP> Zinkenscürägung <SEP> auf <SEP> Zapfen <SEP> an <SEP> der <tb> Lade <SEP> beweglich <SEP> angeordnet <SEP> ist. <tb> <B>lt.</B> <SEP> Webstuhl <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> LTn Leranspriichen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> gekennzeichnet <tb> durch <SEP> drehbar <SEP> mit <SEP> Zapfen <SEP> :
    x <SEP> an <SEP> der <SEP> Lade <tb> angebrachten <SEP> Nasenplatten <SEP> !f, <SEP> -w). <SEP> deren <tb> sämtliche <SEP> zu <SEP> einer <SEP> Reihe <SEP> "-eliöi@ericle <SEP> Plat len <SEP> mit <SEP> einem <SEP> 1-emeinsarrien <SEP> Stehmittel <tb> (Schieber <SEP> <B>(</B><I>l)</I> <SEP> verbunden <SEP> sind.
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