AT140490B - Schützenführung für Webstühle. - Google Patents

Schützenführung für Webstühle.

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AT140490B
AT140490B AT140490DA AT140490B AT 140490 B AT140490 B AT 140490B AT 140490D A AT140490D A AT 140490DA AT 140490 B AT140490 B AT 140490B
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Oliver Shimwell
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Oliver Shimwell
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  SchützenführungfürWebstühle. 



   Die Erfindung bezweckt.   Webschützen   beträchtlich grösserer Länge verwenden zu können, um einen grösseren Garnvorrat im Schützen unterzubringen. Beim Weben mit solchen schweren Schützen tritt jedoch der Nachteil auf, dass die im Unterfach befindlichen Kettfäden durch den darübergleitenden Schützen beschädigt werden können, ferner dass ein solcher langer Schiitzen leicht aus seiner Bahn abgelenkt werden kann.   Erfindungsgemäss   wird der Nachteil   vermieden,   indem der Schützen auf an der Lade angebrachten Rippen oder Stegen gleitet, die ihn ausser Berührung mit den Kettfäden halten, und indem gegenüber dem Ried Führungen vorgesehen sind. die ein seitliches Abweichen des   Schützen   verhindern.

   Durch die gemeinsame Anordnung dieser beiden   Massnahmen   wird das Weben bei Verwendung wesentlich längerer und schwererer Schützen möglich. 



   An sich ist es allerdings nicht neu, gegenüber dem Ried Führungsorgane in Form von Stiften oder Fingern vorzusehen, die in eine Längsrinne an der Grundplatte eingreifen. 



     Ausführungsformen   der Erfindung sind darin gelegen, dass Führungseinrichtungen dem Schützen auch von oben Führung geben sowie dass am Ried Fortsätze vorgesehen sind, die in einer Ausnehmung des Schützen eingreifen. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine schaubildliche Ansicht und Fig. 2 einen Querschnitt durch den Schützen und die Lade. Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform zum Steuern des Schützen bei seiner Bewegung. Fig. 4 ist eine allgemeine Ansicht einer Anordnung, bei der zwei voneinandergetrennte   Stoffstucke   gleichzeitig in einem Webstuhl gewebt werden. 



   In den Fig. 1 und 2 sind der Ladenbalken oder die Lagenbahn mit a, der Ladendeckel mit b, das Ried mit   c,   der Schützen mit   d,   die Kettfäden mit e und der Schussfaden mit f bezeichnet. Die Sehleifspule im Schützen ist mit dl bezeichnet. Auf der dem Ried c gegenüberliegenden Seite des Ladenbalkens a ist eine Platte   n   befestigt, an der mittels Bolzens o und Längsschlitze eine Platte p mit zinken-oder fingerartigen Vorsprüngen q befestigt ist, die dem Schützen seitlich Fiihrung geben, indem sie in eine schmale Nut   l'in   der Hartholzgrundplatte des Schützen eingreifen.

   Der Schützen   {   gleitet bzw. reitet über eine Anzahl von Rippen oder Vorsprüngen kl auf der Bodenplatte   t.   Ein Abweichen des Schützen von dieser 
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 bei 27 an dem   Ladendeckel   b gelenkig befestigt ist. Die Finger q halten den Schützen während seiner Schussbewegung gegen das Ried   c.   Die Rippen kl halten den Schützen ausser Berührung von den unterhalb des Schützen hindurchgehenden Kettfäden und verhindern so eine   Beschädigung   derselben. Dadurch, dass jede Berührung des   Schützen   mit den Kettfäden vermieden wird. wird überdies die Reibungsverzögerung des Schützen verringert. 



   Der Schützen ist auf eine beträchtliche Länge an jedem Ende kegelförmig gestaltet, zu dem Zwecke, ein Eintreten des Schützen in das Fach zu ermöglichen, bevor die Lade in ihre Anfangslage nach dem Ansehlagen zurückgekehrt ist, ohne dass der Schützen dabei die Kettfäden berührt. 



   Es hat sich ergeben, dass durch die Verwendung solcher Einrichtungen zum Führen des Schützen längere Schützen mit entsprechend längeren Spulen verwendet werden können. 
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   Bei der in Fig. 4 dargestellten   Ausführungsform   sind zwei Schützen d vorhanden und sind die Ladenbalken a, al übereinander angeordnet. Der untere   Schützen   wird bei seiner Bewegung durch eine Einrichtung gesteuert, die   ähnlich   der in den Fig. 1 und 2 dargestellten ist. Der obere Schützen gleitet auf Rippen oder Stegen kl und wird durch Finger 29 abwärts gegen den Ladenbalken al gedruckt und gegen das Ried c angepresst. Der obere Stoffbaum 30 kann in die in Fig. 4 gestrichelt eingezeichnete Lage gehoben werden, wenn das untere Fach zugänglich sein soll. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schützenführung   für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, dass der   Schützen   auf Rippen auf der   Ladenbahn   läuft, die den Schützen ausser Berührung mit den unteren Kettfäden halten, und dass gegenüber dem Ried Führungen vorgesehen sind, die ein Abweichen des Schützen von seiner Bahn verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Schützenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Wege des Schützen durch das Fach Finger oder Arme von oben dem Sehützen Führung geben, um ein Abheben des Schützen von der durch die Rippen der Ladenbahn gegebenen Laufbahn zu verhindern.
    3. Schützenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den dem Schützen von oben Führung gebenden Armen weitere Finger oder Arme vorgesehen sind, die dem Schützen an der dem Ried abgewandten Seite Führung geben.
    4. Schützenführung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von Vorsprüngen an den Riedzähnen, die in eine Aussparung in dem Schützen eintreten, um diesen gegen die Ladenbahn zu halten, und von Fingern, die den Schützen gegen das Ried halten, um den Schützen bei seiner Schussbewegung zu steuern. EMI2.1
AT140490D 1933-08-18 1933-08-18 Schützenführung für Webstühle. AT140490B (de)

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