CH89911A - Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung mittelst eines aufsteigenden Stromes. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung mittelst eines aufsteigenden Stromes.

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CH89911A
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CH
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chute
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Hugo Velten
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Hugo Velten
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • B03B5/623Upward current classifiers

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Verfahren    und Vorrichtung zur Aufbereitung     mittelst        eine"        aufsteigenden    Stromes.    Es sind Aufbereitungsvorrichtungen be  kannt, bei denen der aufsteigende Strom  des Trennungsmittels unmittelbar unter dem  durch geschlossene Röhren erfolgenden seit  lichen Abfluss stark eingeschnürt wird. Die  Wirkung dieser Vorrichtung wird dadurch  beeinträchtigt, dass das     Schwere    durch die       Einschnürung    hindurch dem aufsteigenden  Strom     entgegenfällt    und daher durch Beein  trächtigung des     Durchflussquerchnittes    Schwan  kungen in der     Sortierarbeit    hervorruft.  



  Nach der Erfindung wird deshalb ein  Verfahren abgewendet, bei dem das herab  fallende Schwere des aufzubereitenden Gutes  sich     deraufsteigenden    Strömung nicht entgegen  setzt, sondern in einem wenigstens annähernd  rechten Winkel zu dieser Strömung bewegt,  so dass es den aufsteigenden Strom möglichst  bald wieder verlässt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele der zur Ausführung des Ver  fahrens dienenden     Vorrichtung.     



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  wird' das Trennungsmittel, in dem gezeich  neten Beispiel Wasser, durch einen Spalt    aufwärts getrieben, sei es durch den     Druck     der im Gefäss     a    vorhandenen regelbaren  Wassersäule     h,    sei es durch regelbaren Luft  druck, so dass es aus dein Spalt in freiem  Sprudel hervorquillt. Der Spalt ist auf einer  Seite durch eine Schurre b, auf der     andern          durch    eine vertikale Wand     c    begrenzt. Mit  telst einer Stellvorrichtung d kann die     Schurre     b verschoben und die Breite des Spaltes je  nach dein zu behandelnden Gute geregelt  werden.

   Die Wand c, deren obere Kante  einen etwas höher als die     Ablaufkante    der  Schurre b gelegenen Überlauf bildet, ist ver  tikal verstellbar und kann dadurch ebenfalls  in Einklang mit der geforderten Sortierarbeit  und mit der Strömungsgeschwindigkeit ge  bracht werden.  



  Der durch den Spalt aufsteigende Wasser  sprudel füllt den über der Schurre b     liegenden     Raum mit einer annähernd ruhigen Wasser  schicht an, durch die der Sprudel nach der'  entgegengesetzten Seite, über die Oberkante  der Wand c hinweg, gedrängt wird, so dass  jedes aus dem Behälter aufsteigende Wasser  teilchen eine     S-förmige    Bahn zurücklegt.

   Die      einzelnen Teile des auf beliebige     Y@reise,    zum  Beispiel durch einen Rüttelschuh g, in das  auf der Schurre b stehende Wasser einge  schütteten     Aufbereitungsgutes,    die mit schräg  abwärts gerichteter Geschwindigkeit die  Schurre b verlassen, beschreiben eine annä  hernd parabolische Bahn e und kreuzen hier  bei die Bahnen der aufsteigenden Wasser  teilchen     annähernd    rechtwinklig, bis sie gegen  die Wand c     treffen    und zu Boden sinken.  Dadurch geben sie den     nachströmenden    Wasser  teilchen den Weg so schnell wie möglich frei.  



  Die auf diese Weise in das Gefäss  gelangenden schweren Teile werden auf  beliebige und bekannte Weise, zum Beispiel  durch den Auslauf f, abgeführt. Das Leichte  gelangt durch den Spalt nicht hindurch,  sondern wird von dem Sprudel seitlich über  den Überlauf c ausgetragen.  



  Das Anprallen der nach unten gelangen  den schweren Teile gegen die Wand c ist  natürlich keineswegs Bedingung für die Wir  kung; es lässt sich die     Anordnung    auch nach       Fig.    2 ausführen; derart, dass die Teile, ohne  die Wand zu berühren, zu Boden fallen.  



  Der Spalt kann in seiner Länge gerad  linig oder anders, zum Beispiel wie     Fig.    3  an einem Beispiel zeigt, kreisförmig, ver  laufen. Hierbei kann, wie gezeichnet, die       Schurre    b den innern, oder aber den äussern  Kreis bilden. In dem gezeichneten Beispiel  ist statt des Rüttelschuhes g ein Fliehkraft  Aufschütter     i    angeordnet. Der Flüssigkeits  druck wird hier durch den Windkessel     1e          erzeugt.     



  Als Trennungsmittel kann in geeigneten  Fällen statt einer Flüssigkeit auch Luft oder  ein anderes Gas dienen, dessen Druck durch  ein Gebläse, durch statischen Druck oder  durch     Absaugung    erzeugt werden kann.  



  Die Vorrichtung lässt sich noch in der  nachstehend beschriebenen Weise vervoll  kommnen. Es     kann    nämlich vorkommen;  -dass die genaue Trennung dadurch beein  trächtigt wird, dass das Fliessmittel, das  der untern Kante der Schurre von der Seite  her     zufliesst,    dort plötzlich aus der     wagrechten     Strömungsrichtung in die senkrechte über-    geht und der gleichmässige Verlauf des senk  recht aufsteigenden Stromes gestört wird.

    Oder es können bei der Verwendung von  Luft oder Gas als Fliessmittel am Überlauf  insofern Störungen eintreten, als bei diesen  Mitteln der bei der Verwendung von Wasser       stattfindende        Anstau    einer auf der Schurre  ruhenden Wasserschicht, die den aufsteigen  den Sprudel nach der entgegengesetzten Seite  über den Überlauf drängt, in Wegfall kommt       und    daher die gewünschte     S-förmige    Bahn des  Fliessmittels und der von     ihm    mitgeführten  leichten Teile nicht mit Sicherheit erzielt wird.  



  Den genannten Übelständen kann durch  die Anordnungen abgeholfen     werden,    die in       Fig.    4 und     -ä    dargestellt sind.  



  Auf der Unterseite der Schurre b     Fig.    4  schliesst sich an deren scharfe Abfallkante       nicht    eine     wagrechte    Begrenzung, sondern  eine kurvenförmige, etwa viertel- oder halb  kreisförmige, o, an, durch welche die von  der Seite oder von oben her zuströmenden  Teile des Fliessmittels allmählich     aufwärts     gelenkt werden, so dass die in den Sprudel  gelangenden Gutteile auf alle Fälle in regel  recht von unten nach oben gerichtete Strö  mungen geraten.  



  Ähnlich ist die obere Kante des Über  falles c: bei l seitlich abgebogen und nach  einem Viertelkreis gekrümmt, und ihm gegen  über ist eine ihm ungefähr konzentrische  Haube     m    angeordnet, so da?) der freie Sprudel  wieder gefangen und seitlich abgelenkt wird.  Zweckmässig ist es, diese Kappe     m    mit der  Wand c fest zu verbinden und beide Zu  sammen in der Höhe verstellbar zu machen,  so dass die Grösse des     Einfallspaltes    über  der Schurre b, und gleichzeitig auch die  Höhenlage des Überlaufes 1, verändert     werden     kann, während die Weite des durch den  Überlauf 1 und die Haube     in    gebildeten Ab  lenkungskanales die gleiche bleibt.  



  Günstig wird die     _NNTirkung        beeinflul@t,     wenn durch den das Gut einlassenden Spalt  über der Schurre b Luft eingesaugt wird.  Zu diesem Zwecke kann der von den Bogen  stücken<I>1</I> und      t    gebildete Kanal sieh in der       Richtung    des Sprudels etwas erweitern und      die untere Kante der Haube<I>na</I> an der Innen  seite     trichterartig    etwas abgeschrägt. sein.  



  Die Zuführung des Gutes kann auch hier       durch    beliebige Mittel erfolgen, zum Beispiel  durch einen     Rüttelschuh    g, der auch mit der  Vorrichtung so vereinigt sein kann, dass diese  selbst die Rüttelbewegung mitmacht.  



  In     Fig.    5 ist eine ringförmige Ausfüh  rungsform mit Zuführung des Gutes von  aussen und Abführung des Leichten durch  einen mittleren Schacht n dargestellt. Die  Haube     nt    ist hier mit     einem        Fliehkraft-Auf-          schütter    i vereinigt und mit diesem der Höhe  nach verstellbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Aufbereitung mittelst eines aufsteigenden Stromes, .dadurch gekenn zeichnet, dass das aufzubereitende Gut derart über eine Schurre in einen an der Kante dieser Schurre emporsteigenden freien Sprudel geführt wird, dass der Sprudel das Leichte mit sich reisst, während das von der Schurre abwärts fallende Schwere die Bahnen der aufwärts strö menden Teilchen des Trennungsmittels mindestens annähernd rechtwinklig kreuzt.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen einerseits von einer Schurre, anderseits von einer dieser Schurre gegen überliegenden Wand mit einem Überlauf gebildeten, vom aufsteigenden Trennungs mittel in freiem Sprudel, durchflossenen Spalt. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Abfallkante der Schurre und die Überlaufkante der Wand wagrecht gegeneinander verstellbar sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Abfallkante der Schurre und die Überlaufkante der Wand senkrecht gegeneinander verstell bar sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sich an die Abfallkante der Schurre auf deren Unter seite eine die Richtung des Fliessmittels allmählich in die senkrecht aufsteigende Richtung umlenkende Kurvenbahn an schliesst.
    -1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die LTberfall- wand in einem den Sprudel aus der senkrechten Richtung ablenkenden Bogen stück endet, dem gegenüber eine mit ihm einen gekrümmten Kanal bildende Haube angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube gemeinsam mit der Über fallwand verstellbar ist.
    U. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Haube und dem Über fall gebildete Kanal sich in der Fliess richtung erweitert. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4 mit ringförmigem Spalt, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube mit einem Fliehkraftaufschütter vereinigt und mit diesem verstellbar ist.
CH89911D 1919-12-12 1920-10-19 Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung mittelst eines aufsteigenden Stromes. CH89911A (de)

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