CH89153A - Sende- und Empfangsstation zur Nachrichtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen. - Google Patents
Sende- und Empfangsstation zur Nachrichtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen.Info
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Description
Sende- und h:nipfangsstation zur Nachrichtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen. Gegenstand vorliegender Erfindung st eine Sende- und Empfangsstation zur Nach richtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen, bei welcher (las Empfangsorgan (z. B. Telephon oder Re lais) sowohl beim Senden, als auch beim Empfangen dauernd eingeschaltet bleibt.
Erst durch diese dauernde Einschaltung wird es möglich, einen ununterbrochenen Gegenverkehr durchzuführen, bei dein gleichzeitig das eigene Gespräch, bezw. Te legramm und (las der Gegenstation gehört., bezw. aufgenommen werden kann. Im Fall der Telephonie nimmt eine Station während des Sprechens sofort wahr, ob etwa die an dere Station spricht; sie hält (sann natürlich mit Sprechen ein, um die Gegenrede der an dern Station deutlich zu vernehmen, wie das bei jedem Telephongespräche üblich ist.
Die Richtung der Nachrichtenübertragung kann von beiden Seiten ohne besondere Um schaltung gewechselt werden.
Beim Telegraphieren auf einer solchen Station wird durch die dauernde Einschal tung des Empfangsorganes erst eine Art Ruhestrombetrieb ermöglicht, bei der wäh rend der Ruhepausen zum Beispiel der Strom des Empfängers als hochfrequenter Strom konstanter Amplitude in der Leitung fliesst.
Vom Erfindungsgegenstand sind auf der Zeichnung zwei beispielsweise Ausfüh rungsformen dargestellt, durch Fig. 1 eine für Teleplionie, durch Fig. ? eine für Tele graphie.
Nach beiden Figuren ist der Gitterkreis der Kathodenröhre 1 (furch die Spule 2 mit dem aus Kapazität 3 und Selbstinduktion 4 bestehenden Schwingungskreis rückge koppelt. Dieser Schwingungskreis ist wie derum mit: der Fernleitung 5 induktiv ge koppelt.. Im Kreise der Hochspannungsbat terie 6 liegt (lauernd das Telephon i. Nach Fig. 1 werden die durch das Mikrophon 9 und die Ortsbatterie<B>10</B> erzeugten Sprech ströme durch den Transformator 11 auf den Gitterkreis der Röhre 1 übertragen. Nach Fig. 2 ist in den Gitterkreis der Röhre 1 eine Morsetaste 12 eingeschaltet.
Die Apparatur kann unverändert zum Senden und Empfangen benutzt werden. Um eine beste Empfangswirkung beim Hören zu haben, können während des Emp- fan,-ens, ähnlich wie bei der drahtlosen Te legraphie, vor dem Gitter und parallel zuein ander ein Nondensator 14 und ein hoher Widerstand 13 (z. B. ein Silitwiderstand) eingefügt werden, welche zweckmässig hier beim Senden ausgeschaltet werden. mittelst eines Kurzschliessers 15.
Der Widerstand 13 dient dazu, dem Kondensator 14 die Möv- liclikeit der Entladung zu geben, da sonst durch allmähliche Aufladung des Konden- sators auf das Maximum und Erreichung einer konstanten. negativen Ladung am Git ter der Röhre die letztere versagen muss.
Damit anderseits während des Sendens der hohe Widerstand des ständig einge schalteten Telephons die ausgesandten Schwingun Ixen nicht schwäche, kann ein kolier Widerstand 3 dem Telephon 'i parallel geschaltet werden. Derselbe hat beim Sen den den weiteren Vorteil, die Lautestärke im Telephon zu dämpfen. Er wird beim Empfangen zweckmässig durch einen Unter- bi echer 1.6 abgeschaltet.
Der ohmsche Wi derstand S kann durch einen induktiven oder kapazitativen ersetzt werden.
Claims (1)
- PAT EN T A-N SPRU C II Sende- und Empfangsstation zur \ach- richtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Empfangsorgan so wohl beim Senden, als auch beim Empfan gen dauernd eingeschaltet bleibt. UNTERANSPRÜCFIE 1.. Station nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein und dieselbe Ent ladungsröhre beim Senden und Empfan gen benützt wird.,?. Station nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein und derselbe Schwingungslueis beim Senden und Empfangen benützt wird.. 3. Station nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Senden parallel zu einem Telephon als Empfangsorgan ein ohmscher, induktiver oder kapazitiver Widerstand geschaltet wird, welcher die durch das Telephon gehenden eigene! Sendeströme in ihrer Hörbarkeit schwächt. 4.Station nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1. und. 2, für Telephonie, da durch gekennzeichnet, dass in einem Git terkreis der Röhre parallel zueinander ein Kondensator und ein hoher Wider stand beim Empfangen ein- und beim Senden ausgeschaltet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE89153X | 1919-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH89153A true CH89153A (de) | 1921-05-02 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH89153D CH89153A (de) | 1919-02-22 | 1919-07-29 | Sende- und Empfangsstation zur Nachrichtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH89153A (de) |
-
1919
- 1919-07-29 CH CH89153D patent/CH89153A/de unknown
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