CH89153A - Sende- und Empfangsstation zur Nachrichtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen. - Google Patents

Sende- und Empfangsstation zur Nachrichtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen.

Info

Publication number
CH89153A
CH89153A CH89153DA CH89153A CH 89153 A CH89153 A CH 89153A CH 89153D A CH89153D A CH 89153DA CH 89153 A CH89153 A CH 89153A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sending
receiving
transmission
messages
along lines
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Deutsche Telephonwerke Haftung
Original Assignee
Telephonwerke Ges Mit Beschrae
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telephonwerke Ges Mit Beschrae filed Critical Telephonwerke Ges Mit Beschrae
Publication of CH89153A publication Critical patent/CH89153A/de

Links

Landscapes

  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description


  Sende- und     h:nipfangsstation    zur     Nachrichtenübertragung    mittelst     hochfrequenter          Schwingungen    längs Leitungen.    Gegenstand     vorliegender    Erfindung st  eine Sende- und Empfangsstation zur Nach  richtenübertragung mittelst     hochfrequenter     Schwingungen längs Leitungen, bei welcher  (las Empfangsorgan (z. B. Telephon oder Re  lais) sowohl beim Senden, als auch beim  Empfangen dauernd eingeschaltet bleibt.

    Erst durch diese dauernde Einschaltung  wird es möglich, einen ununterbrochenen  Gegenverkehr durchzuführen, bei dein  gleichzeitig das eigene Gespräch,     bezw.    Te  legramm und (las der Gegenstation gehört.,       bezw.    aufgenommen     werden    kann. Im Fall  der     Telephonie    nimmt eine Station während  des Sprechens sofort wahr, ob etwa die an  dere Station spricht; sie hält (sann     natürlich     mit Sprechen ein, um die Gegenrede der an  dern Station     deutlich    zu vernehmen,     wie     das bei jedem     Telephongespräche    üblich ist.

    Die Richtung der Nachrichtenübertragung  kann von beiden Seiten ohne besondere Um  schaltung gewechselt werden.  



  Beim Telegraphieren auf einer solchen    Station     wird    durch die     dauernde    Einschal  tung des Empfangsorganes erst eine Art       Ruhestrombetrieb    ermöglicht, bei der wäh  rend der Ruhepausen zum Beispiel der  Strom des Empfängers als hochfrequenter  Strom konstanter Amplitude in der Leitung  fliesst.  



  Vom     Erfindungsgegenstand    sind auf der  Zeichnung zwei beispielsweise Ausfüh  rungsformen     dargestellt,    durch     Fig.    1 eine  für     Teleplionie,    durch     Fig.    ? eine für Tele  graphie.  



  Nach beiden Figuren ist der Gitterkreis  der Kathodenröhre 1     (furch    die Spule 2 mit  dem aus Kapazität 3 und Selbstinduktion  4 bestehenden Schwingungskreis rückge  koppelt. Dieser Schwingungskreis ist wie  derum mit: der Fernleitung 5 induktiv ge  koppelt.. Im Kreise der Hochspannungsbat  terie 6 liegt (lauernd das Telephon i. Nach       Fig.    1 werden die durch das Mikrophon 9  und die Ortsbatterie<B>10</B> erzeugten Sprech  ströme durch den Transformator 11 auf      den Gitterkreis der Röhre 1 übertragen.  Nach     Fig.    2 ist in den Gitterkreis der Röhre  1 eine Morsetaste 12 eingeschaltet.  



  Die Apparatur kann unverändert zum       Senden    und Empfangen benutzt     werden.     Um eine beste Empfangswirkung beim  Hören zu haben, können während des     Emp-          fan,-ens,    ähnlich wie bei der drahtlosen Te  legraphie, vor dem Gitter und parallel zuein  ander ein     Nondensator        14    und ein hoher       Widerstand    13 (z. B. ein     Silitwiderstand)     eingefügt     werden,    welche zweckmässig hier  beim Senden ausgeschaltet werden. mittelst  eines     Kurzschliessers    15.

   Der Widerstand  13 dient dazu, dem     Kondensator    14 die     Möv-          liclikeit    der Entladung zu geben, da sonst  durch allmähliche     Aufladung    des     Konden-          sators    auf das Maximum und Erreichung  einer konstanten. negativen Ladung am Git  ter der     Röhre    die letztere versagen muss.  



  Damit anderseits während des     Sendens     der hohe Widerstand des     ständig    einge  schalteten Telephons die ausgesandten       Schwingun        Ixen    nicht     schwäche,    kann ein       kolier    Widerstand 3 dem Telephon     'i    parallel       geschaltet    werden. Derselbe hat beim Sen  den den weiteren Vorteil, die     Lautestärke     im Telephon zu dämpfen. Er wird beim  Empfangen     zweckmässig    durch einen     Unter-          bi echer    1.6 abgeschaltet.

   Der     ohmsche    Wi  derstand     S    kann durch einen induktiven       oder        kapazitativen    ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PAT EN T A-N SPRU C II Sende- und Empfangsstation zur \ach- richtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Empfangsorgan so wohl beim Senden, als auch beim Empfan gen dauernd eingeschaltet bleibt. UNTERANSPRÜCFIE 1.. Station nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein und dieselbe Ent ladungsröhre beim Senden und Empfan gen benützt wird.
    ,?. Station nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein und derselbe Schwingungslueis beim Senden und Empfangen benützt wird.. 3. Station nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Senden parallel zu einem Telephon als Empfangsorgan ein ohmscher, induktiver oder kapazitiver Widerstand geschaltet wird, welcher die durch das Telephon gehenden eigene! Sendeströme in ihrer Hörbarkeit schwächt. 4.
    Station nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1. und. 2, für Telephonie, da durch gekennzeichnet, dass in einem Git terkreis der Röhre parallel zueinander ein Kondensator und ein hoher Wider stand beim Empfangen ein- und beim Senden ausgeschaltet werden.
CH89153D 1919-02-22 1919-07-29 Sende- und Empfangsstation zur Nachrichtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen. CH89153A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE89153X 1919-02-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH89153A true CH89153A (de) 1921-05-02

Family

ID=5642629

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH89153D CH89153A (de) 1919-02-22 1919-07-29 Sende- und Empfangsstation zur Nachrichtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH89153A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH89153A (de) Sende- und Empfangsstation zur Nachrichtenübertragung mittelst hochfrequenter Schwingungen längs Leitungen.
DE244198C (de)
DE658606C (de) Schaltungsanlage fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE370030C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Fernverstaendigung vermittels elektrischer Stroeme
DE214653C (de)
DE316351C (de)
AT81939B (de) Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen TelegraphieSchaltungsanordnung zum gleichzeitigen Telegraphieren und Fernsprechen über eine und dieselbe Leitunren und Fernsprechen über eine und dieselbe Leitung. g.
DE464725C (de) Schaltungsanordnung zum telephonischen Verkehr mittels hochfrequenter Schwingungen auf einer Leitung
DE500312C (de) Verfahren fuer die Zwecke des Zwischenhoerens und Kontrolle der eigenen Sendezeichen fuer drahtlose Telegraphie
DE761755C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, in denen Signale durch Wechselstroeme einer bestimmten Frequenz gegeben werden
DE592679C (de) Schaltungsanordnung fuer Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen
DE487454C (de) Verfahren zum Zwischenhoeren und zur Kontrolle der Sendezeichen bei drahtloser Telegraphie
DE670427C (de) Tragbares, fuer Senden und UEberlagerungsempfang verwendbares Geraet fuer Gegenverkehr
DE1195816B (de) Schaltungsanordnung fuer einen mikrofoniearmen Teilnehmerapparat
DE685429C (de) Einrichtung fuer den Traegerstromverkehr, bei welcher den eigentlichen UEbertragungsvorgaengen jeweils eine Auswahl bzw. ein Anrufvorgang vorausgeht, insbesondere fuer die Hochfrequenztelephonie
DE1265214B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechapparate zur Verhinderung des Abhoerens von Gespraechen
DE348754C (de) Empfangs- und Sendeanordnung fuer Hochfrequenztelephonie und -telegraphie
DE867102C (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Waehlzeichen ueber eine ton- und traegerfrequent betriebene Leitung
DE523367C (de) Hochfrequenz-Sende-Empfangsanlage
DE394653C (de) Signalanlage, bei weicher Hochfrequenztraegerwellen benutzt werden
DE756139C (de) Pruefschaltung fuer Traegerfrequenzgeraete
AT125903B (de) Schaltungsanordnung zur Übermittlung von Nachrichten.
DE537732C (de) Signalanlage, bei der Melder und Anrufapparate fuer die Mannschaften in der gleichen Schleife liegen und bei der die einzelnen Anrufapparate durch verschiedene Rufstromfrequenzen ausgewaehlt werden
DE254828C (de)
DE504218C (de) Fernsprechanlage mit Waehlerbetrieb und drahtloser Nachrichtenuebermittlung