CH89014A - Karbidlampe. - Google Patents

Karbidlampe.

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CH89014A
CH89014A CH89014DA CH89014A CH 89014 A CH89014 A CH 89014A CH 89014D A CH89014D A CH 89014DA CH 89014 A CH89014 A CH 89014A
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Keel Carl
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Keel Carl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Karbidlampe.    Die bestehenden tragbaren Azetylenlampen  und -Laternen, kurz Karbidlampen genannt,  worin     Calciumkarbid    vergast und das daraus  erzeugte Azetylen vorweg verbrannt wird,  haben meistens den Nachteil sehr unregel  mässigen Gasdruckes. Das     trifft    sowohl zu  für     Ifampen    und Laternen nach dem Tropf  system, wie für solche nach dem Tauch  system. Aus der genannten Unregelmässig  keit des Druckes folgt dann auch eine Un  regelmässigkeit im Brennen, welche sich durch  zeitweiliges Zischen der Flamme, Gasaus  tritte,     Nebeniiammen    und zu starkem Gas  verbrauch, aber auch durch zu schwache  Flamme geltend macht.  



  Diese Unregelmässigkeit des Gasdruckes  kommt daher, dass der Druck unter dem das  Wasser dein     Karbidbehälter    zufliesst, im all  gemeinen bei frisch gefüllter Lampe am  grössten ist und mit dein fortschreitenden  Verbrauch des Wassers abnimmt.  



  Die hier vorliegende Neuerung betrifft  eine Karbidlampe, bei welcher der Druck,  unter dem das Wasser dem     Karbidbehälter          zuflie%    beliebig veränderlich gemacht oder    konstant gehalten werden kann, und zwar  auch bei zunehmendem Verbrauch des Wassers.  Dadurch ist ein dauernd gleichmässiges Bren  nen der Flamme gesichert.  



  In den     Fig.    1-3 ist eine beispielsweise  Ausführung des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt.     a    ist ein Gefäss zur Aufnahme von  Wasser     bestimmt.    Das Wasser wird durch  eine Öffnung b eingegossen. Das Eingiessen  des Wassers kann aber auch durch die Mitte  geschehen. Der obere Rand c des Gefässes a  ist absichtlich etwas hoch gezogen. Der obere  Boden d trägt ein in das     Bleeh    gepresstes  oder daran befestigtes Muttergewinde e; f ist  ein konzentrisch in das Gefäss a eingesetzter,  unten offener Behälter. Dieser Behälter trägt  am obern Ende ein Rohr     g    und einen Bren  ner h.

   Der untere Teil ist mit einem Ge  winde i versehen, welches in das Gewinde e  des Behälters     a    passt.     k    ist ein Filter. In  dem Behälter f ist ein unten geschlossener  Behälter l konzentrisch eingesetzt. Dieser  Behälter l ist zur Aufnahme von Karbid     in     bestimmt. Er ist in seinem obern Teile mit  einer oder mehreren Öffnungen r, versehen.

        Die Lampe wird dadurch betriebsbereit       gemacht,    dass man den Behälter l zum Teil  mit Karbid beschickt und denselben in den  Behälter f einschiebt und das Ganze in den  Behälter a etwa bis zur Hälfte einschraubt       (Fig.        ü).    Die Löcher     ta    stehen dann noch  höher als der Wasserspiegel o     irn    Gefäss     a.     Es tritt noch kein Wasser zum Karbid in,  es wird noch kein Gas gebildet.  



  Soll die Lampe nun in Betrieb genommen  werden, so wird der Behälter f in den Be  hälter     l    mittelst der Gewinde     i    und e noch  tiefer geschraubt, beispielsweise in die Lage,  die in     Fig.    3 dargestellt ist. Es tritt dann  Wasser im konzentrischen Ringraume zwi  schen Behälter<I>f</I> und     d    hoch und durch die  Löcher<I>n</I> an das Karbid     irr.    Die Azetylen  entwicklung beginnt. Das gebildete Azetylen  entweicht durch Rohr     g    und verbrennt am  Brenner<I>lt,</I> nachdem es entzündet worden ist.

    Wird der     Azetyletrgasdruck    im Raume der  Behälter<I>f</I> und<I>l</I> grösser als dem Höhenunter  schied     r    zwischen dem Wasserspiegel o und  den Löchern     ra        rä    entspricht, so wird das  Wasser im Ringraum zwischen dem Behälter  <I>f</I> und     l    niedergedrückt und ein weiterer     Zu..          fluf@    von Wasser zum Karbid     7n    findet nicht  mehr statt. Ein solcher kommt erst wieder  zustande, wenn der Gasdruck so weit sinkt,  dass das Wasser wieder: bis zu den Löchern  <I>n</I>     n'    noch steigen kann.  



  Wenn infolge längeren Gebrauches der  Lampe immer mehr Wasser aus dem Gefäss       a    in das     Gefäss   <I>l</I> dringt, sinkt der Wasser  spiegel o im Gefäss     a    und der Höhenunter  schied zwischen dem Wasserspiegel o und  den Löchern     @,   <I>n'</I> wird kleiner. Der Gas  druck bei dem dann die Lampe arbeitet, wird  demnach kleiner. Es könnte nun in das Ge  fäss (-"Wasser zugegossen werden. Es ist  aber auch möglich, den Behälter f nur ein  fach tiefer in den Behälter     a    einzuschrauben,       beispielsweise    bis in die Lage, die in     Fig.    1  dargestellt ist.

   Die Höher- und Tieferstellung  der Behälter f gegenüber Behälter a kann  auch in anderer Weise erreicht werden, zum  Beispiel durch     Zahtrstange    und Zahnrad,  Klemmvorrichtungen     ete.       Die Höhe der Behälter ist absichtlich  grösser gewählt, als dem normalen Gasdruck r  entspricht. Dadurch wird erreicht, dass bei  etwa eintretender stärkerer Gasbildung das  Gas vorerst unter höherem Drucke verbrennen  muss, bevor es etwa im Ringraum zwischen  dem Behälter /'und     l    nach unten entweichen  kann.  



  Der Rand c des Behälters     a    ist deswegen  vorgesehen, damit beim Niederschrauben des  Behälters f aus der Lage in     Fig.    2 in die  Lage in     Fig.    3 das verdrängte Wasser durch  die     Öffnung        h    hochsteigen und sich über dein       obern    Boden r     vorläufig    ansammeln kann. In  dem Masse als Wasser verbraucht wird,     tritt     dieses Wasser dann in das Innere des Ge  fässes     a    zurück.  



  Der Querschnitt des Behälters     a    ist in  dem obern -Teile des letzteren absichtlich  bedeutend grösser gewählt, als derjenige des  Behälters     d,    damit der Wasserstand im Be  hälter möglichst geringen Schwankungen  unterworfen ist, während     Wasser    in den Be  hälter l übertritt. Der Gasdruck der Lampe  ist damit möglichst konstant. Er kann zum  voraus auf die Dauer berechnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Karbidlampe, dadurch gekennzeichnet, dass der Karbidbehälter gegenüber dem Wasser behälter beliebig höher oder tiefer gestellt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Karbidlampe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Höher und Tieferstellen des Karbidbehälters durch Gewinde ermöglicht wird. 2. Karbidlampe nach Patentatrspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserbehälter gegenüber dem Karbidbehälter bedeutend grösseren Querschnitt hat. 3. Karbidlampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass etwa austretendes Wasser über dem Wasserbehälter aufge fangen wird. 4.
    Karbidlampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser aus einem Wasserbehälter mit bedeutend erweitertem Querschnitt durch seitliche Löcher in den Karbidbehälter tritt.
CH89014D 1920-06-15 1920-06-15 Karbidlampe. CH89014A (de)

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CH89014A true CH89014A (de) 1921-07-16

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ID=4346050

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CH89014D CH89014A (de) 1920-06-15 1920-06-15 Karbidlampe.

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