DE596382C - Mit fluessigen Brennstoffen betriebener Dampfbrenner - Google Patents

Mit fluessigen Brennstoffen betriebener Dampfbrenner

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DE596382C
DE596382C DEK126900D DEK0126900D DE596382C DE 596382 C DE596382 C DE 596382C DE K126900 D DEK126900 D DE K126900D DE K0126900 D DEK0126900 D DE K0126900D DE 596382 C DE596382 C DE 596382C
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steam
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JOSEF KRAUME
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31023Vapour burners where the vaporiser is heated by conduction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Mit flüssigen Brennstoffen betriebener Dampfbrenner Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Dampfbrenner, die mit durch dieselben selbst vergasten Brennstoffen, wie Spiritus oder Benzin, betrieben werden und die insbesondere zum Kochen im freien Gelände dienen sollen und daher vorzugsweise von Sportsleuten, Pfadfindergruppen, Wandervögeln u. dgl. benutzt werden können.
  • Derartige, mit flüssigem Brennstoff zu betreibende Dampfbrenner, bei welchen die Brennerdüse von einem Flammrohr umgeben ist, sind an sich bekannt. Diese bekannten Vorrichtungen weisen jedoch für den vorgenannten Zweck erhebliche Mängel auf, weil bei ihnen die Flamme des Brenners nicht gegen seitliche Luftströmungen genügend geschützt ist und außerdem beim Umfallen des ganzen Apparates der Brennstoffbehälter leicht explodieren kann.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird nun eine besondere Sicherung für die genannten Kochapparate dadurch erreicht, daß auf das nach oben sich verjüngende, seitlich geschlossene und unten offene Flammrohr ein der Verjüngung des Flammrohres entsprechend nach oben verengter Hohlkegel abnehmbar aufgesetzt ist; der gleichzeitig als Träger für einen schalenförmigen Schutzschirm dient.
  • Durch die genannte Ausbildung des Apparates wird einmal die Brennerflamme vollkommen vor störenden seitlichen Winden geschützt, so daß ein ruhiges Brennen der Flamme gewährleistet ist, und andererseits wird durch die lose Verbindung von Schutzschirm und Flammrohr eine erhöhte Sicherheit gegen Feuersgefahr erzielt, da bei einem Umfallen des Kochapparates aus irgendeinem Grunde sich der Schutzschirm von dem Flammrohr löst, wodurch letzteres seine obere notwendige Verengung verliert, so daß die Brennerflamme sofort erlischt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Dampfbrenner in Seitenansicht, wobei der obere Teil desselben mit Schutzschirm und Mischrohr im senkrechten Schnitt dargestellt ist.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht auf den Kochapparat gemäß Abb. i.
  • Abb.3 zeigt einen waagerechten Schnitt durch das Mischrohr nach der Linie 3-3 in Abb. i, und Abb. q. zeigt in vergrößertem Maßstabe eine abgeänderte Ausführungsform des mit der Brennerdüse vereinigten Mischrohres.
  • Der vorliegende Kochapparat benutzt einen Brennstoffbehälter i mit Brenner 2 von bekannter Ausführung. Je nach Wahl der Düse 3 kann Spiritus oder Benzin zur Anwendung gelangen. Durch die an sich bekannte Einstellvorrichtung q. kann die Zufuhr des Brennstoffes zur Düse geregelt werden.
  • Erfindungsgemäß ist nun der Brenner 2 mit einem zweckmäßig konischen Mischrohr 5 versehen, dessen Boden durchbrochen ist und eine Nabe 6 trägt, die mittels Gewindes auf den Brenner :2 aufgeschraubt wird. Die atmosphärische Luft kann daher durch die untren Öffnungen des Mischrohres eintreten und vermischf sich mit dem aus der Düse austretenden Gasstrom. Dieses erzeugte Gasgemisch würde jedoch infolge der hohen Geschwindigkeit noch keine Dauerflamme ergeben. Nach der Erfindung ist nun auf das Mischrohr 5 ein Hohlkegel 7 aufgesetzt, dessen obere Öffnung durch eine Platte 8 verengt ist. Diese Platte kann irgendwie mit Löchern versehen sein oder am Rande mit Auszackungen y ausgebildet sein, durch welche das Gas herausströmt. Durch die Deckelplatte 8 wird eine derartige Stauung und Wirbelung des Gasgemisches erzeugt, daß es für die Entflammung geeignet wird und nunmehr mit einer konstanten Flamme oberhalb der Deckelplatte 8 brennt.
  • Naturgemäß kann die genannte Deckelplatte 8 auch unmittelbar an der oberen Öffnung des Mischrohres 5 angebracht sein. Die vorliegend ge-,yählte Verwendung eines zweiten konischen, Wärme rückleitenden Rohres 7 bringt weitere Vorteile für die Kochvorrichtung mit sich. Durch das Mischrohr 5 ist der unmittelbar aus der Düse 3 austretende Gasstrom gegen Wind geschützt. Zum Schutze der oberhalb der Platte 8 brennenden Flamme ist erfindungsgemäß ein weiterer größerer Schutzschirm io vorgesehen, der schalenförmige Gestalt hat und mit hochstehendem Rand versehen ist. Durch den aufrecht stehenden Rand des Schutzschirmes werden kühlende Winde, welche die Kochwirkung ungünstig beeinflussen würden, von der Gasflamme sowie von der Heizfläche des Kochgeschirres ferngehalten. Der Schutzschirm io ist auf das vorgenannte Mischrohr aufgesetzt, wobei sich eine besonders vorteilhafte Ausbildung dadurch ergibt, daß der Schutzschirm io mit dem äußeren konischen Mantelrohr 7 fest verbunden ist. Der Boden des Schutzschirmes ro liegt nicht unmittelbar an dem Hohlkegel 7 an, sondern läßt eine ringförmige Öffnung 1i für den Eintritt der atmosphärischen Luft frei. Derselbe ist ferner mit einer äußeren seitlichen Öffnung 12 versehen, die als Schauloch dient, um die Kochflamme beobachten zu können. Der Schutzschirm io kann somit mit dem äußeren Hohlkegel 7 beliebig auf das innere Mischrohr 5 aufgesetzt bzw. von demselben abgenommen werden.
  • Um den Kochtopf in den Schutzschirm einsetzen zu können, ist letzterer mit einem Rost in Gestalt von Stegen 13 ausgebildet, die obere Biegungen 14 aufweisen, auf welche das Kochgeschirr aufgestellt wird. Urn auch größere Kochgeschirre verwenden zu können, sind die Enden 15 der Stege aufrecht stehend und überragen etwas den oberen Rand des Schutzschirmes. Auf diese oberen Enden 15 der Stege kann alsdann ein größeres Kochgeschirr gestellt werden, ohne daß dadurch der freie Austritt von verbrauchter Luft verhindert wird.
  • Um den Kochapparat in Betrieb zu setzen, wird in bekannter Weise in die obere Aushöhlung 16 des Brermstoffbehälters etwas flüssiger- Brennstoff gegossen und angezündet. Durch die Wärme wird dann der Brennstoff innerhalb des Brenners 2 vergast und tritt aus der Düse 3 hervor. Durch die aus dem Mischrohr ausströmende Flamme wird genügend rückleitende Wärme zur weiteren Vergasung des Brennstoffes geliefert.
  • Die Abnehmbarkeit des Schutzschirmes io, der mit der Deckelplatte 8 des Flammrohres verbunden ist, ergibt den weiteren Vorteil, daß beim etwaigen Umstoßen des ganzen Kochgeschirres der Schutzschirm sofort sich von dem unteren Mischrohr 5 löst und abfällt. Dadurch erlischt automatisch die Gasflamme, weil sie ohne die Deckelplatte nicht weiterbrennen kann. Es wird daher auch durch den vorliegenden Apparat jede Feuersgefahr ausgeschlossen.
  • Die Abb.4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Mischrohres, welches ir.it der Brennerdüse vereinigt ist. Zu diesem Zweck ist ein abnehmbarer Brenner oder Vergaser 17 mit der üblichen Einstellvorrichtung 4 vorgesehen, der mittels Gewindeansatzes 18 in den Brennstoffbehälter i eingeschraubt wird. Der Brenner 17 besitzt einen oberen Düsenkopf 1g, der mit äußerem Gewinde versehen ist und in einer Düse 2o ausmündet. Das Mischrohr 5 ist mit einer haubenförmigen Nabe 21 ausgebildet, die durch Arme 22 mit dem konischen Rohr 5 verbunden ist. Die Haube 21 ist mittels Gewindes auf den Düsenkopf 1g aufgeschraubt und besitzt einen.oberen Ansatz 23 mit der Brennerdüse 24. Da für jeden Brennstoff die Düse entsprechend kalibriert sein muß, so können verschiedene Mischrohre 5 mit verschiedener Düsenöffnung 24 verwendet werden. Die Ausbildung gemäß Abb. 4 schafft daher die Möglichkeit, mit dem gleichen Kochapparat verschiedene Brennstoffe verwenden zu können, indem alsdann das Mischrohr 5 mit entsprechender Düse ausgewechselt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit flüssigen Brennstoffen betriebener Dampfbrenner mit einem die Brenner= düse umgebenden Flammrohr, dadurch gekennzeichnet, daß auf das nach oben sich verjüngende, seitlich geschlossene und unten offene Flammrohr (5) ein der Verjüngung des Flammrohres entsprechend nach oben verengter Hohlkegel (7) abnehmbar aufgesetzt ist, der einen schalenförmigen Schutzschirm (io) trägt.
  2. 2. Dampfbrenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Schutzschirmes (io) mit dem auf dem Flammrohr (5) sitzenden Hohlkegel (7) durch die zum Tragen des Kochgeschirres dienenden Stege (i3) hergestellt ist.
  3. 3. Dampfbrenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstege (i3) des Schutzschirmes (io) mit hochstehenden Enden (i5) ausgebildet sind, welche den oberen Rand des Schutzschirmes (io) überragen und zum Tragen von größeren Kochgeschirren dienen. q.. Dampfbrenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Flammrohr (5) fest mit einer Brennerdüse (:?4) versehen und auf einem Düsenkopf des Brennstoffbehälters aufschraubbar ist.
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