CH88560A - Verfahren zur Darstellung von Crotonsäure aus Crotonaldehyd. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Crotonsäure aus Crotonaldehyd.

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CH88560A
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manganese
crotonic acid
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crotonaldehyde
crotonic
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Basel Elektrizitaetswerk L Und
Odinga Theodor
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Lonza Ag
Odinga Theodor
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation

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Description


  Verfahren zur Darstellung von     Crotonsüure    ans     Crotonaldehyd.       Aus der Literatur     (Kekule,    Liebigs An  nalen     162)    ist bekannt,     class        Crotonaldehyd     an der Luft unter Aufnahme von Sauerstoff  in     Crotonsäure    übergeht.  



  Wir haben nun gefunden, dass sich diese  Oxydation katalytisch ausserordentlich be  schleunigen lässt, wenn     man    als     lt        atalysator          Manganisalze    verwendet. Für die     Oxydation     von     Acetaldehyd    zu Essigsäure werden nach  dein deutschen Patent Nr. 305550     ebenfalls          Mangansalze    als Katalysatoren verwendet:

  ,  und zwar     werden    als solche     Manganacetat,          Manganformiat        etc.    genannt, die unter     dem          Einflusse    des     Aldehyds    und des Sauerstoffes       reit    brauner Farbe unter Bildung einer ak  tiven     Manganverbindung    in Lösung gehen.

    Wenn man aber diese Methode der Essig  säurebildung auf     Crotonsäure        anwendet,    so  findet man, dass sich Schwierigkeiten er  geben, denn je nach der Temperatur findet  ein mehr oder weniger kräftiger Angriff     der          Crotonsäure,    welche     oxydabel    ist, statt;  dabei wird der aktive     Mangankatalysator     reit der Zeit unwirksam und regeneriert sich  auch bei niedrigerer Temperatur nur lang  sam, manchmal überhaupt nicht wieder.

           Wir    haben jedoch gefunden, dass sich  diese     störcneten        Erscheinungen        beb.eben    las  sen,     wenn    man zum Beispiel bei gewöhn  licher     Temperatur    arbeitet.

   Unter dieser     Be-          dingung        findet    keine nennenswerte Zerstö  rung der     Crotonsäure    statt und     der        Ka.ta.ly-          sa.tor    bleibt     unvermindert        wirksam.    Als Be  leg für die     jVirksarukeit    des Katalysators  diene die Angabe, dass die     Sauerstoffabsorp-          tion    unter sonst, gleichen Bedingungen etwa  das     zehnfache    derjenigen ohne     Katalyt    be  trägt.  



  Als Katalysator kann jede     Manganverbin-          clung        dienen.        -welche    ein     Crotona.ldehyd     allein oder     zusammen        reit        einem    geeigneten       Lö:,ungsmiti,el    löslich ist.

   Man kann das  Mangan     auch    in Form von     Manganverbin..          dungen        von    niedrigerer oder höherer Oxy  dationsstufe zusetzen und in     der    Lösung  selber zur     aktiven    Stufe oxydieren,     bezw.     reduzieren durch Zugabe von     geeigneten          Oxyclations-,        bezw.        Reduktionsmitteln.    Schon  Sauerstoffzufuhr allein vermag nach einiger  Zeit,     zum    Beispiel.

       Manganosalz    in die     wirk-          sarne    Stufe     überzuführen.    Will man jedoch  von Anfang an einen sofort     wirksa.m@.i    Na-           talysator    haben, so muss man     Manganisalze     verwenden. Als besonders geeignet hat sich       Manganiacelat    erwiesen und als brauch  bares     Lösungs-,        bezw.    Verdünnungsmittel  Eisessig.  



       Beispiel     Zur Darstellung des wirksamen     Kataly-          sators    werden 1     gr        Manganacetat    in 100 cm'  Eisessig gelöst und bei zirka<B>115'</B> mit 1,5     gr          Pern.anganat        portionenweise    versetzt. Die       tiefdunkelbraune    Lösung von     Manganiacetat     wird zum Gebrauche bis auf 1 bis 2     Pro-          rnille        Mangangehalt    mit Eisessig verdünnt.

    Von einer solchen 2 Promille Initiallösung  werden beispielsweise 200     cm-'    in einem       lialbliterkolben    unter Kühlung mit Wasser  kräftig     turbiniert    und unter Durchleiten von  Sauerstoff nach und nach mit 150     gr        Croton-          aldehyd    versetzt. Die Sauerstoffaufnahme  beträgt bei gutem. Rühren über 20 Liter in  der Stunde. Wenn kein Sauerstoff mehr     auf-          genommen    wird.. unterbricht man die Reak  tion und destilliert den Eisessig am besten  im     Vakuum    auf dem Wasserbad ab.

   Der in  der Kälte sofort erstarrende Rückstand kann       durch.        Vakuumdestillation    oder durch     Um-          kristallisieren        aus    Wasser gereinigt werden.  Die Ausbeute an. reiner     Crotonsäure    auf     Cro-          tonaldehyd    bezogen beträgt 98 bis 99 Prozent.  



  Statt Sauerstoff können auch Gemische  von Sauerstoff mit indifferenten Gasen     ver-          wendet,    werden. Die     Crotonsäure    und deren  Derivate sind     realLtionsfäl.ige    Verbindungen,    die zu den mannigfaltigsten Synthesen Ver  wendung finden. Technisch wertvoll ist zum  Beispiel die aus ihr durch Reduktion dar  stellbare Buttersäure.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Croton- säure aus Crotona.ldehyd, dadurch Iekenn- zeichnet, dass man die Oxydation des Cro- tonaldehydes mit Hilfe von in der Reaktions flüssigkeit löslichen Manganisalzen als Ka talysatoren bei Temperaturen durchführt, bei denen ein nennenswerter Angriff der Crotonsäure und eine Zerstörung des Ka- talysators nicht stattfindet.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Mangani- verbindung aus Manganverbindungen an derer Wertigkeit in der Realctionsflüssig- keit selbst erzeugt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als aktive Mangan verbindung Manganiacetat verwendet wird. ü. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als geeignetes Ver dünnungsmittel Eisessig verwendet wird.
CH88560D 1920-07-17 1920-07-17 Verfahren zur Darstellung von Crotonsäure aus Crotonaldehyd. CH88560A (de)

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