CH87643A - Anlassventilsteuerung für Grossgasmaschinen. - Google Patents

Anlassventilsteuerung für Grossgasmaschinen.

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CH87643A
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Kaegi Emil
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/04Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for starting by means of fluid pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Anlassventilsteuerung für Grossgasmasehinen.    Die Erfindung betrifft eine Anlassventil  steuerung für Grossgasmaschinen. Es ist bei  solchen Maschinen üblich, die vermittelst um  laufender Nocken zwangsläufig geöffneten  Anlassventile nach erfolgter Füllung des Ar  beitszylinders mit Druckluft, durch Feder  druck wieder zu schliessen. Nun hat es sich  gezeigt, dass bei derartigen Anlassventil  steuerungen eine an sich geringfügige Ur  sache, wie zum Beispiel das Verharzen des  Ventilschmieröls, das Klemmen der Ventil  spindel, der Bruch der Ventilfeder oder der  gleichen, unter     Umständen    gefährliche Be  triebsstörungen nach sich ziehen kann.

    Bleibt nämlich ein derartiges Ventil in der  Offenstellung stecken, so kann der Fall ein  treten, däss während des nachfolgenden Kom  pressionshubes des Arbeitskolbens die in     die     Anlassleitung zurückgedrängte Druckluft ein  Schliessen des Ventils bewirkt. Dadurch ent  steht im Arbeitszylinder ein Kompressions  druck, der entweder ein Umkehren der Ma  sehinenbewegung oder aber, bei genügender  Geschwindigkeit der bewegten Massen, sogar  eine Explosion des Zylinders     verursachen     kann.    Mit der vorliegenden Erfindung wird die  ser Nachteil der Anlassventilsteuerungen von  Grossgasmaschinen auf einfache Weise be  seitigt.  



  Bei der Anlassvorrichtung gemäss der Er  findung, bei der das Anlassventil vermittelst  eines umlaufenden Nockens geöffnet und ver  mittelst Federkraft wieder beschlossen wird,  bewirkt eine Einrichtung beim V ersagen der  las Ventil schliessenden Feder ein zwangs  läufiges Schliessen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    für  Viertaktmaschinen dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt dasselbe in Ansicht an der  Gasmaschine, und in  Fig. 2 ist es in grösserem Massstab im  Schnitte gezeigt.  



  a, ist das Anlassv entil , b die in der Pfeil  ricbtung umlaufende Steuerwelle und     c    der  auf derselben-     aufgekeilte        Anlassventilnoclzen     der     Grossgasmaschine   <I>A. d</I> ist ein auf der       1\'ell@    e drehbar     belagerter,        zweiarmiger    He  bel, welcher auf dem einen Arme die     Nochen-          rolle    f trägt und dessen anderer Arm unter  den mit der Ventilstange     g    fest verbundenen,      in der Haube h geführten Federteller i greift.  



  Die obere Seite des Tellers i ist durch eine  Schraubenfeder h belastet. Die Welle e ist  exzentrisch gelagert und kann vermittelst  des mit ihr fest verbundenen Anlasshebels d  so verstellt werden, dass die Rolle f in und  s dem Bereiche des Anlassnockens kommt.  aus dem Bereiche des Anlassnockens kommt.  



  m ist die mit einem nicht gezeichneten Druck  luftbehälter verbundene Zuleitüng der Druck  luft zum Anlassventil und ja die in den     Ar-          beitszylincter    führende Druckluftleitung. Im  RuheZustande der Maschine wird der Anlass  nocken durch Drehen des Schwungrades der  Maschine in die gezeichnete Stellung ge  bracht: der Anlasshebel e befindet sich in der  untern, strichpunktierten Lage, die Rolle f  steht ausserhalb des Nochenbereiches (eben  falls     strichpunktiert    gezeichnet) und das     An-          lasseventil    ist geschlossen. Um die Maschine  anzulassen wird der Anlasshebel in seine  obere Lage gebracht.

   Die Rolle f trifft da  bei auf den Anlassnocke n c, wodurch das     An-          lasseentilgeöffnet    und Druckluft in den Ar  beitszylinder eingelassen wird, welche die  Maschine in Bewe egung setzt. Der Anlass  nocken gleitet dabei in der Pfeilrichtung über  die Rolle hinweg und gibt diese frei. so dass  das Anlassventil unter der Wirkung der Fe  der k nach erolgter Füllung des Arbeits  zylinders sielt wieder schliesst. Daran an  schliessend erfolgt im Zylinder die Expansion  der Druekluft und nach Öffnen der Aus  puffventile (nicht gezeichnet) das Ausströ  men derselben in die Atmosphäre.

   Das Spiel  wiederholt sieh so oft, bis die Maschine eine  gewisse Geschwindigkeit erreicht hat, wor  auf vermittelst einer nicht gezeichneten  Steu ersing der Brennstoffbetrieb auf bekannte  Weise eingeleitet und das Anlassventil durch  Rückstellen des Anlasshebels ausser Tätigkeit  gesetzt wird.

   Bleibt nun während der Anlass  periode das Anlassventil, zum Beispiel infolge  von unreinem Öl, Ölverharzung, Federbruch  oder dergleichen in der Offenstellung stecken,  so harn es vorkommen, dass die während des  naehfo1genden Kompressionshubes in die     An-          lassleilung    zurückgedrängte Luft ein Schlie  ssen des Anlassventils bewirkt, infolge wel-    chem die im Zylinder eingeschlossene, zu  grosse Luftmenge auf einen unzulässig holen  Druck komprimiert wird, der die Zerstörung  der Maschine zur Folge haben kann.

   Zur Ver  meidung dieses Übelstandes ist auf der Ventil  haube o ein um den Zapfen r schwingbarer  zweiarmiger Hebel p angeordnet, dessen lin  ker Arm vermittelst der Feder q auf die  Ventilstange g gedrückt wird, und dessen  rechter Arm bei offenem Anlassventil in d en  Bereich des Nockens c hineinreicht, und bei  geschlossenem Ventil ausserhalb dieses Be  reiches steht. Während des normalen Ganges  des Ventils macht dieser Hebel unter der  Wirkung der Ventilstange g und der Feder q  eine solche hin- und herschwingende Bewe  gung, dass er dem an ihn heranhommenden  Nocken jeweils ausweicht, ohne von ihm ge  troffen zu werden. Versagt aber der     Feder-          sehluss    ans irgend einem Grunde, so bleibt  der Hebel p im Bereiche des Nockens stehen.

    wird von demselben getroffen und bewirkt  auf diese Weise den zwangsläufigen Schluss  des Ventils. Die Anordnung ist dabei so ge  troffen, dass der zwangsläufige Sehluss vor  dem Offnen des Auspuffventils erfolgt, zum  Zweck, auch das Entweichen der Druckluft  ins Freie zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlassventilsteuerung für Grossgasmaschi nen, bei welcher das Anlassventil vermittelst eines umlaufenden Nockens geöffnet und ver mittelst Federkraft wieder geschlossen wird. dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrich tung angeordnet ist, die beim Versagen der das Ventil schliessenden Feder ein zwangs läufiges Schliessen bewirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    AnlassVentilsteuerung für Grossgasmaschi nen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet dass die Einrichtung zum zwangsläufi@""en Schliessen des Anlasse en tils ein mit: dein Ventil verbundenes und von diesem abwechslungsweise in dep_ Be reich eines umlaufenden Nockens und ausser demselben bewegtes Organ besitzt welches beim Versagen der Ventilfeder von dem Nochen betätigt wird. 2.
    Anlassventilsteuerung für Grossgasmaschi nen nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zwangsläufige Schliessen des Anlassventils jeweils vor Eröffnung des Auspuffventils der Maschine erfolgt. 3. Anlassventilsteuerung für Grossbasmaschi- nen nach Patentanspruch und Unteran- spru < sh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zwangsläufige Schliessen des Anlassventils vermittelst desjenigen Nockens erfolgt, welcher zum Offnen des Ventils dient.
CH87643D 1920-01-27 1920-01-27 Anlassventilsteuerung für Grossgasmaschinen. CH87643A (de)

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