Zeutralheizungskessel mit Zerstäubungseiurichtun- für flüssigen Brennstoff. Zufolge der allgemein anerkannten gro ssen Wirtschaftlichkeit und Regrilierfähig- keit von Ölfeuerungsanlagen und der in Ver bindung mit diesen erzielbaren grossen Vor teile, wie vollkommener Verbrennung, Feh len von Geruch und Rauch, sowie Schlacke und damit verbundene Reinlichkeit und leich- tere Bedienung, ist das Bestreben vorhanden, derartige Anlagen auch bei Zentralheizungs- kesseln einzuführen.
Dem standen aber bis her viele Nachteile entgegen, weil der Auf bau der nötigen Apparatur zum Verbrennen von flüssigem Brennstoff, vorzugsweise<B>01,</B> ein derartiger war, dass entweder das Öl unter einem Kompressionsdruck von vier bis acht Atmosphären dem Brenner zugeführt oder aber durch einen Luftstrahl in den Feuer raum eingeführt wurde.
Das erste Verfahren eignet sich wohl für Schiffs- oder ortsfeste, zusammenhängende Kesselanlagen und #das zweite für industrielle Öfen; dagegen sind beide ungeeignet, um Zentralheizungskessel mit flüssigen Brennstoffen zu heizen. Es müssen nämlich in diesem Falle Kompres soren, Motoren usw. vorgesehen werden, wel- che die Anlage sehr verteuern und zti grosse Betriebskosten bedingen, sowie eine sach- gemiisse Wartung verlangen.
Ferner haben das Aussetzen von Kompressor, bezw. Hotor oder I'nregelni:issiä l:eiten der Tourenzahl der selben und die bei Wiederinbetriebsetzung des Zentralheizungshessels oft auftretenden Explosionserscheinungen, sowie die dadurch sich ergehenden Gussspannungen eine Schä- digung des Kessels zur Folge.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, einen Zentralheizungsl@essel mit Zer- stüubun@seinrichtung für flüssi-,en Brenn stoff zu schaffen, bei welehein der flüssil#e Brennstoff mittelst Dampfe,- zerstäubt wer- den kann,
welche Zerst@i-ubtingart unstreit- bar als di.e wirtschaftlichste. betriebssicher ste und best.cei-netste für den Betrieb von Zentralheizungshes@eln angesprochen werden darf und welche die oben angeführten Nach teile, die beim Zerstäuben mittelst Kom- hressionsIruches oder eines Luftstrahls auf treten,
ausschliesst.
Erlindungs,#emäl@ weist der Zentral- lieizungslzessel einen der Bestrahlung des
EMI0002.0001
h=e@@{ <SEP> heuer, <SEP> il,y@esetzteal <SEP> und <SEP> mit <SEP> Wasser
<tb> spei@'-,rlren <SEP> Eaiinn <SEP> auf, <SEP> welcher <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Zer für <SEP> di-n- <SEP> flüssi--en <SEP> Brennstoff <SEP> ver bindt@il- <SEP> ist <SEP> und <SEP> eine <SEP> vom <SEP> Iir-selfcller <SEP> be tab=@@e <SEP> grosse <SEP> B.-.grenzungsfläche <SEP> Besitzt, <SEP> so
<tb> dass <SEP> In <SEP> diesem. <SEP> h;liinle <SEP> wahrcIad <SEP> des <SEP> normalen
<tb> _i'etri:-lles <SEP> llhf <SEP> :
-on <SEP> solcher <SEP> Spannung <SEP> er zcu@@ <SEP> vzird, <SEP> c7a,-!.@ <SEP> dieser <SEP> Dampf <SEP> als
<tb> für <SEP> clc"li <SEP> Brennstoffzerstä <SEP> ulier <SEP> aus.
<tb> reielit.
<tb> Ein <SEP> Solcher <SEP> Z:@litralheizungshessel <SEP> e@m@@g licht <SEP> -inr@n <SEP> g'e5-@@ll@chlosen <SEP> lind <SEP> 5elb,tt@itigr>li
<tb> indem <SEP> @=r <SEP> vollkommen <SEP> unabbä <SEP> ngig
<tb> <B>voll</B>jeglicher <SEP> Art <SEP> ist, <SEP> und
<tb> die <SEP> '@@rlientln,:, <SEP> trelche <SEP> äusserst <SEP> leicht. <SEP> ist,
<tb> wild <SEP> 7;ei <SEP> den1-c-lhen <SEP> auf <SEP> ein <SEP> 1Lliridestn <SEP> )ass <SEP> bc ,ch@i@ <SEP> i_lrt.
<tb> Auf <SEP> der <SEP> h-iliegenden <SEP> Zeichnung" <SEP> sind
<tb> sr#hr-ll@:@tisch <SEP> zz:-#-i <SEP> l:
eispielsweise <SEP> @lusfülirnng'# rles <SEP> '21rlindung.@gegcnstancles <SEP> wer
<tb> f <SEP> < lil!'liillhnht, <SEP> lmd <SEP> zwar <SEP> 'ist;
<tb> Fis:. <SEP> 1 <SEP> ein <SEP> < .;-111@rechter <SEP> Schnitt. <SEP> )lach <SEP> der
<tb> Linie= <SEP> 1-I <SEP> <B>d</B>e<B>-,-</B> <SEP> hig. <SEP> 3 <SEP> durch <SEP> die <SEP> erste <SEP> A.us 11.LlLPt:.il <SEP> :;'sf01"rD.
<tb> F;,-..-. <SEP> ? <SEP> ein <SEP> ,- < 1@rechter <SEP> Schnitt <SEP> nach <SEP> der
<tb> I_ini, <SEP> II-II <SEP> rl@=r" <SEP> Fig. <SEP> 1,
<tb> Fit. <SEP> 3 <SEP> einsf=rikrechter <SEP> Schnitt <SEP> nach <SEP> der
<tb> 1._li@ie <SEP> <B>111--111 <SEP> J <SEP> -I</B> <SEP> Fi-. <SEP> _a. <SEP> durch <SEP> die <SEP> zweite
<tb> 11ef?Iilnrlg,f@ir-,t:. <SEP> lind
<tb> Fi <SEP> j. <SEP> I <SEP> eins= <SEP> hyi <SEP> allf,iclit <SEP> auf <SEP> die <SEP> zweite
<tb> .11,1r@1!i"llng,f@@r:
!i <SEP> 1J;-1 <SEP> ab@-enoiniriener <SEP> Deek- platt'-.
<tb> Uh-, <SEP> in <SEP> deal <SEP> Fi--. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> @' <SEP> ve@ans@@hau licht- <SEP> Zr'alt,a'a1.7'@-121iilg,lie,@el <SEP> weht: <SEP> Rost t- <SEP> 1 <SEP> a111. <SEP> ;@-elclie <SEP> hohl <SEP> sind. <SEP> hm <SEP> (las
<tb> r <SEP> im <SEP> Inrcrri <SEP> aufzunehmen, <SEP> unl <SEP> die
<tb> (111r(1) <SEP> @#Neignet-- <SEP> Forlli-ebung <SEP> llntereinai@der
<tb> und <SEP> ii1 <SEP> @'elhialcl@ihi@. <SEP> reit <SEP> eitlem <SEP> vordern <SEP> Eiid ti_emel@;-,@ <SEP> , <SEP> und <SEP> !-iilenl <SEP> hintern <SEP> Endelemente
<tb> den <SEP> F < < ll,@lla.clit <SEP> ? <SEP> bilden, <SEP> der <SEP> griisstcliteils
<tb> <B>von</B> <SEP> ?'#'r <SEP> feil <SEP> #@@ <SEP> @t!- <SEP> 1 <SEP> -h,lilerdn.n@' <SEP> 17 <SEP> unl gc#beii <SEP> ist. <SEP> Zwi <SEP> _:
@11F#n <SEP> deal <SEP> einzelnen <SEP> Elemen ten <SEP> 1 <SEP> lliiil <SEP> zt@-isei@-,n <SEP> diesen <SEP> und <SEP> den <SEP> Elemen tell <SEP> 2. <SEP> 1 <SEP> sind <SEP> milL <SEP> denl <SEP> Füllsehaehte <SEP> \? <SEP> in <SEP> Ver bindui_@#' <SEP> stehend- <SEP> 1111d <SEP> durch <SEP> die <SEP> Aushl.tidu1lg'
<tb> 1 <SEP> r <SEP> hindurch <SEP> si@-11 <SEP> crstl'eckende <SEP> Durchlässe <SEP> 5
<tb> vorge,,_llen, <SEP> dur-h <SEP> welche <SEP> die <SEP> Feuergau
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<B>112 <SEP> ,-111</B> <SEP> ihre)' <SEP> r-atif-nellen <SEP> @@usnützung, <SEP> nach <SEP> <B>A1)-</B>
<tb> in <SEP> den <SEP> liinterli <SEP> Teil
<tb> des <SEP> @@I1sc11aclltt__ <SEP> ? <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Behälter <SEP> 7 <SEP> her de-- <SEP> auf <SEP> den <SEP> einen
<tb> Teil <SEP> (1c#:;
<SEP> I@eselrostes <SEP> 1;ildeiidc#il <SEP> Teilen <SEP> 8 <SEP> von
<tb> Elcm.ent-li <SEP> 1 <SEP> und <SEP> des <SEP> Endelementes <SEP> .I <SEP> ruht
<tb> und <SEP> am <SEP> obern <SEP> Ende <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Dampfdom <SEP> 9,
<tb> sowie <SEP> einem <SEP> lic-itsventil <SEP> 10 <SEP> versehen <SEP> ist,
<tb> An <SEP> clie-en <SEP> Behälter <SEP> 7 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> @@Ta,se@spei.,e lcitlill <SEP> ' <SEP> 11 <SEP> angeschlossen. <SEP> Cieg"enüber <SEP> dem
<tb> Behälter <SEP> i <SEP> ist <SEP> ani <SEP> vordern <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Kessels
<tb> ein <SEP> Zer,aiillber <SEP> 1? <SEP> für <SEP> flüsi,'en <SEP> Brennstoff
<tb> a,ngebra{'ht, <SEP> de,sen <SEP> Au=tritts:mündung <SEP> in <SEP> einer
<tb> Ausnehnlun- <SEP> der <SEP> :
@ilskleidung <SEP> 1.7 <SEP> g'eleg'en <SEP> ist
<tb> und <SEP> dem <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Leitung' <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> der <SEP> zli <SEP> zer stäubende <SEP> Brennstoff <SEP> zuvefiilirt <SEP> -wird. <SEP> Mit
<tb> der <SEP> L <SEP> e'itung <SEP> 13 <SEP> stellt <SEP> eine <SEP> Leitung' <SEP> 1-1 <SEP> (Fi". <SEP> ??
<tb> in <SEP> Verbindllll..', <SEP> welche <SEP> eine <SEP> von <SEP> einem <SEP> nielit
<tb> mezeiglen <SEP> Ventil <SEP> bah <SEP> errsehte <SEP> Verbindung,
<tb> zwischen <SEP> dem <SEP> Dampfdom <SEP> 9 <SEP> und <SEP> 11e1 <SEP> einen
<tb> Teil <SEP> des <SEP> Zerstäubers <SEP> bildenden <SEP> Leitung <SEP> 13
<tb> licrstellen <SEP> hanli.
<SEP> Die <SEP> Anordnung' <SEP> ist <SEP> eine
<tb> derartige, <SEP> da.ss <SEP> das <SEP> am <SEP> Zerstäuber <SEP> 1? <SEP> ent stehende <SEP> Feuer <SEP> den <SEP> Behälter <SEP> "7 <SEP> direkt <SEP> be strahlt, <SEP> und <SEP> die <SEP> von <SEP> diesem <SEP> Feuer <SEP> bestrahlte
<tb> Fläche <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> 7 <SEP> ist <SEP> so <SEP> gross, <SEP> dass <SEP> in
<tb> letzterem <SEP> während <SEP> cles <SEP> normalen <SEP> Betriebe, <SEP> des
<tb> Zentralbtizungshessels <SEP> Dampf <SEP> von <SEP> solcher
<tb> Spannung <SEP> erzeugt <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> dieser <SEP> Dampf
<tb> als <SEP> Betriebsmittel <SEP> für <SEP> den <SEP> Zerstäuber <SEP> 1?
<tb> ausreicht.
<tb>
Wenn <SEP> der <SEP> beschriebene <SEP> Zentralheiziing.s hes,el <SEP> in <SEP> Betrieb <SEP> zu <SEP> setzen <SEP> ist, <SEP> wird <SEP> bei <SEP> unter brochener <SEP> @'ei'binrlnng' <SEP> zwischen <SEP> Dampfdom <SEP> 9
<tb> und <SEP> 7ell,t@iilller <SEP> 12, <SEP> in <SEP> clea',elb <SEP> (n <SEP> Weise <SEP> feie
<tb> bei <SEP> den <SEP> für <SEP> (Plfeuer llng <SEP> eing'eriehteten <SEP> Hoch drllchdam.pfhesseln, <SEP> flü"iger <SEP> Brennstoff <SEP> mit telst <SEP> einer <SEP> Ilanclpnnipe <SEP> durch <SEP> die <SEP> Düse <SEP> des
<tb> Zerstäubeis <SEP> 1? <SEP> gepresst, <SEP> bis <SEP> die <SEP> von <SEP> diesem
<tb> Brennstoff <SEP> erzcllgte <SEP> Ilitze <SEP> im <SEP> Behälter <SEP> 7
<tb> Dampf <SEP> von <SEP> solcher <SEP> Spannung <SEP> erzeugt <SEP> hat,
<tb> rlass <SEP> dieser <SEP> Da-pf <SEP> als <SEP> Betriebsmittel <SEP> für <SEP> dun
<tb> Zerstäuber <SEP> 1? <SEP> ausreicht. <SEP> 'fach <SEP> Eintritt <SEP> d'ie,es
<tb> Zustandes <SEP> wird <SEP> das <SEP> diVerbindung <SEP> zwisellcri
<tb> Dampfdorn <SEP> 9 <SEP> und <SEP> der-Leitung, <SEP> l3: <SEP> also <SEP> dem
<tb> Zerstäuber, <SEP> beherrschende <SEP> Ventil <SEP> -erIffnet
<tb> lind <SEP> der <SEP> im <SEP> Dom <SEP> 9 <SEP> vorhandene <SEP> Dampf <SEP> als
<tb> Betriebsmittel <SEP> für <SEP> den <SEP> Zerstäuber <SEP> 12 <SEP> verwenflet. Von diesem Augenblick an hat man einen einwandfreien, selbsttätigen und wirtschaft lichen Betrieb.
Der beschriebene Zentralheizungskessel ermöglicht es, ohne weiteres, feste Brenn stoffe zu verbrennen, da. Teile der Elemente 1. gleichzeitig einen Rost bilden. In diesem Falle kann gewünschtenfalls der Behälter 7 herausgenommen werden.
An Stelle des Behälters 7 könnte in den Füllschacht auch ein zu demselben Zwecke wie dieser Behälter dienendes Röhrensystem eingebaut sein.
Der in den Fig. 3 und 4 veranschaulichte Zentralheizungskessel weist ein hinteres Abschlusselement 4 auf, das so ausgebildet ist, dass es das Einbauen eines besonderen Behälters oder Röhrensystems in den Füll schacht 2, zum Zwecke, hochgespannten Dampf zum Betriebe des Brennstoffzerstäu bers zu erhalten, entbehrlich macht. Dieses Element 4 ist mechanisch mit den übrigen Kesselelementen 1, 3 verbunden, hingegen besitzt es einen von den Hohlräumen die ser Elemente getrennten Wasserraum, dem durch eine Leitung 15 Wasser zugeführt .wird.
Der Hohlraum des Elementes 4 weist eine grosse, der direkten Bestrahlung des am Zerstäuber 12 - der gleich angeordnet ist wie bei der ersten Ausführungsform - ent stehenden Feuers ausgesetzte Begrenzungs fläche auf, und er steht für gewöhnlich ver mittelst einer Leitung 16, welche an einen diesen Hohlraum oben abschliessenden Dom 9 angeschlossen und in welche ein nicht ge zeigtes einstellbares Organ eingebaut ist, mit der dem Zerstäuber 12 Brennstoff zuführen den und einen Teil desselben bildenden Lei tung 13 in Verbindung. Im übrigen sind die Bauart und Wirkungsweise dieser Aus führungsform gleich der Bauart und Wir kungsweise der zuerst beschriebenen Aus führungsform.
Zweckmässig wird das dem Behälter 7, beziehungsweise dem Hohlraume des End- elementes 4 zuzuführende Wasser vor- gewärmt, zu welchem Zwecke vorteilhafter weise di- abziehenden Feuergase des Zentral- heizungskessels verwendet werden können, indem zum Beispiel dieses Wasser durch eine in den Abzugskanal der Feuergase eingebaute Schlange geleitet wird.