CH86702A - Werkzeug zum Pressen und Binden von Garben. - Google Patents

Werkzeug zum Pressen und Binden von Garben.

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CH86702A
CH86702A CH86702DA CH86702A CH 86702 A CH86702 A CH 86702A CH 86702D A CH86702D A CH 86702DA CH 86702 A CH86702 A CH 86702A
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CH
Switzerland
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sheaf
handle
band
tool
sheaves
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Application number
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English (en)
Inventor
Haenzi Fritz
Original Assignee
Haenzi Fritz
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F1/00Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles
    • A01F1/02Hand-operated tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  



   Bis jetzt war es in der Regel üblich, die Garben vermittelst eines Bandes ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges von Hand zu binden, und um festgebundene Garben zu erhalten, konnte das Binden nur von kräftigen, geübten Personen ausgeführt werden. Diese Massnahme hat aber den Nachteil, dass die    Garbenbinder oft wunde und somit schmerzende      Hände bekommen, wodurch ein richtiges    Festbinden verunmöglicht wird. Es sind zwar bereits ein Pressen und Binden ermöglichende Einrichtungen   bekaunt    geworden, die   gewöhn-    lich in Form einer Zange gebaut sind.

   Jedoch vermochten sich diese trotz den Vorteilen, die sie bieten, nicht   einzubürgern,    was seine   Griinde    darin hat, da die Konstruktion verhältnismässig kompliziert, in der   Wirkungs-    weise mangelhaft und das Gewicht schwer ist, wodurch die Herstellungskosten hoch sind.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Werkzeug zum Pressen und Binden von Garben, bei welchem die vorgeschilderten Nachteile vermieden werden sollen.



   Dasselbe besitzt einen Kopf, an dem sich eiu   geschweifter,    stangenartiger Schenkel anschliesst, dessen anderes Ende als   Handgriif    ausgebildet ist, wobei Kopf und Handgriff zum Halten je eines Endes eines   Garben-    bandes eingerichtet sind, das Ganze derart,   datez    das um einen   Getreidehaufen gelegte,    mit   Holzseheibe    versehene Garbenband bei Betätigung des Werkzeuges eine Sehlinge bildet, wobei durch Drehung desselben der auf dem   Garbenbande    gelagerte   G etreidebtuf en    zu einer Garbe gepresst und gleichzeitig das   Garbenband durch    Bildung eines Knotens festgebunden wird.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht und es zeigt :
Fig.   1    eine Ansicht von der Seite,
Fig. 2 eine Ansicht von der linken Seite zu Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   A    der Fig. 2 mit dem eingeführten Garbenbande und
Fig. 4 ein   Anwendungsbeispiel    von oben gesehen.



   An den Kopf b des dargestellten Werkzeuges schliesst sich der   geschweifte,      stangen-    Werkzeug zum Pressen und Binden von Garben. artige, am vorteilhaftesten aus Holz gebildete Schenkel a an. Das Ende desselben ist als Geifteil c ausgebildet, Der Kopf   b    besitzt sichelartige Form und umschliesst einen zur Aufnahme des einen Endes des Garbenbandes dienenden Raum d, Die eine Seite des Kopfes b ist   t mit einer Erhöhung    e versehen, auf welche    die Holzscheibe f eines Garbenbandes g beim    Gebrauch aufliegt.

   h bezeichnet den mit dem Griffteile c einen Handgriff bildenden, durch den   Balzen 7 am    Schenkel a angelenkten andern Griffteil und weisen die beiden   Griff-    teile c and h an den beiden einander zuge  kehrten    Seiten   Ausnehmungen a t auf,    in welche die Blattfeder   ru    liegt, die am Griffteile h befestigt ist, und vermittelst welcher die beiden Griffteile c und h stets voneinander   weggedrückt werden,    o ist ein mit dem Griff  tuilez    ein Stuck bildender, den Griffteil c   durehdringender,    in eine Ausnehmung l des Schenkels   ? ragender Nocken,

   welcher gegen    den   Ansatz ss    des Schenkels a gedruckt werden ] wodurch ein zwischen diesen beiden Teilen eingeführtes   Garbenband festgeklemmt    wird.



   Die   Funkt. ions- und Handhabungsweise    des vorbeschriebenen Werkzeuges ist folgende :
Das Garbenband g wird so unter den zu einer Garbe zu bindenden   Getreidehaufen    gelegt, dass dasjenige Ende mit der runden   Holzseheibe t auf    der entgegengesetzten Seite von dem   Werkzeuge Hegt. Alsdann wird    das Werkzeug durch Erfassen von der rechten Hand des Handgriffes   c la gehalten und in    den Raum d des Kopfes   b    das eine Ende des Garbenbandes g gelegt, wobei die Holzscheibe f auf der Erhöhung e aufliegt.

   Hierauf wird mit der linken Hand das andere Ende des Bandes in die Ausnehmung   I    des Schenkels   α      gefühlt, sodann drückt    man den Handgriff c   da    zusammen, wodurch das Garbenband g zwischen dem Nocken o und dem Ansatze p festgeklemmt wird.



     Nachdem dies geschehen ist, führt    man mit dem   zusammengedrückten Handgriffe e A    eine e halbe Drehung nach links aus, bis sich beispielsweise die Lage wie in Fig. 4 dargestellt ergibt, und legt nun das Garbenband g in den durch die   Holzseheibe f und    die Erhöhung e gebildeten Raum. Nun dreht man das Werkzeug mindestens einmal in Richtung des Pfeiles 13. wobei sich das Garbenband   g    ringsum unter die   Holzscheibe t    legt. Dabei wird dureh die herrschende Spannung im Garbenbande die Holzscheibe f gehoben, und der durch die Drehung des Schenkels gebildete Knoten fällt in den Raum   rI    des Kopfes b.

   Das   Werkzeug'wird nun durch    einen leichten   Ruck in entgegengesetzter    Richtung des Zwischenraumes vom Knoten entfernt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Werkzeug zum Pressen und Binden von Garben, gekennzeichnet durch einen Kopf. an den sich ein geschweifter, stangenartiger Schenkel anschliesst, dessen anderes Ende als Handgriff ausgebildet ist, wobei Kopf und Handgriff zum Halten je eines Endes eines Garbenbandes eingerichtet sind, das Ganze derart, dass das um einen Getreidehaufen gelegte, mit Holzscheibe versehene Garbenband bei Betätigung des Werkzeuges eine Schlinge bildet, wobei durch Drehung desselben der auf dem Garbenbande gelagerte Getreidehaufen zu einer Garbe gepresst und gleichzeitig das Garbenband durch Bildung eines Knotens festgebunden wird.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Werkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf sichelartig geformt und einerseits zur Aufnahme der Holzscheibe des Garbenbandes mit einer Erhöhung versehen ist.
    2. Werkzeug nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff zweiteilig ist, wobei der eine Teil ani andern ang'elenkt und zwischen beiden Teilen eine Blattfeder eingeschaltet ist, die das Bestreben hat, die Teile von einander zu entfernen, wobei ferner der angelenkte Griffteil einen den Schenkel durchdringenden, in eine in letzterem vor gesehene Ausnehmuy ragenden Nocken besitzt, derart, dass das in die Ausnch mung gelegte Garben band durch Schliessung des Handgriffes vermittelst des Nockens festgeklemmt wird.
    3. Werkzeug nach Patentanspruch und den Unterausprüchen 1 und 2, wie auf der Zeichnung dargestellt und mit Bezug darauf beschrieben.
CH86702D 1920-02-21 1920-02-21 Werkzeug zum Pressen und Binden von Garben. CH86702A (de)

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CH86702A true CH86702A (de) 1920-10-01

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