CH85532A - Verfahren zur Herstellung eines besonders festen Gespinstes von gedämpftem Glanz aus Viskoselösung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines besonders festen Gespinstes von gedämpftem Glanz aus Viskoselösung.

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CH85532A
CH85532A CH85532DA CH85532A CH 85532 A CH85532 A CH 85532A CH 85532D A CH85532D A CH 85532DA CH 85532 A CH85532 A CH 85532A
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CH
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sep
cellulose
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subdued
solution
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English (en)
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Glanzfaeden-Aktiengesellschaft
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Glanzfaeden Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines besonders festen Gespinstes von     gediinipfteni     Glanz aus     Tiskoselösung.       Bei dem bisher bekannten Verfahren zur  Erzeugung von Kunstseide aus Viskose  lösungen wurde. Zellulose zunächst einer  starken     Hydratisierung    mittelst     Ätzalkalien     mehrere Tage bei erhöhter Temperatur     un-          terworfeii,    dann wurde die auf Grund sol  cher     Hydratisierungsmetho.de,    gewonnene       A.lkalizellulose    mit Schwefelkohlenstoff be  handelt und das Produkt in     Alkalilauge     aufgelöst.

   Die so erhältliche     Viskoselösung     liess man noch mehrere Tage reifen. Dieses  Reifenlassen musste bei Temperaturen von  <B>20--30"</B> C vor sich gehen. Dann erst konnte  die     Verspinnung    der gereiften Lösung in  komplizierten     Fälibädern    erfolgen.  



  Gemäss dem vorliegenden neue  Ver  fahren zur Herstellung eines besonders  festen Gespinstes von gedämpftem     Glanzo     aus     Viskoselösung    wird Zellulose zunächst  unterhalb 20   C einer derartig eingeschränk  ten     Hydratisierung    mittelst     Ätzalkalien    un  terworfen, dass sie für die Erzielung einer  restlosen Auflösung der Zellulose noch eben    genügt., worauf das Produkt sofort mit       Schwefelkohlenstoff    in     Xanthogenat    überge  führt, und nach dessen Auflösung     mittelst          Natronlauge    die so erhaltene Lösung sofort  in     verdünnter    Mineralsäure versponnen  wird.  



  Die Koagulation des Gespinstes verläuft  so langsam, dass Spinnbäder aus verdünnten       A7ineralsäuren    benutzt werden können, ohne  dass sich Zerstörung des abgeschiedenen     Zel-          lulosehydrates    zeigt.  



  Um die     Viskoselösung    sofort     nach    ihrer       fferstellung    verarbeiten zu können, ist es  zweckmässig,     da.ss    bei der Herstellung der       @'iskoselösung    der Gehalt, der     Alkalizellu-          lose    an Wasser und     ÄtzaIkali    zusammen  nur das doppelte     Gewicht    der Zellulose oder  darunter beträgt.  



  Um eine     Oxydation    der     Viskose    zu ver  meiden, ist es vorteilhaft, bei der Herstel  lung der neuen     Zellulosegebilde    auch  reduzierende Körper, wie Kohlehydrate  oder mehrwertige Alkohole, zu verwenden.           Zwe, kmässig        iz@ird    daher     beire    Auflösen  der Viskose nach der Behandlung der       Alkalizellulose    mit     Schwefelkohlenstoff    ein       Zusa- z    von etwa     5'1,0    Zucker, auf das Gewicht  der trockenem Zellulose berechnet, gemacht.  



  Das neue Gespinst ist     im.    Vergleiche zu  der bekannten hochglänzenden Kunstseide,  die bisher aus     Viskoselösungen    gewonnen  wurde, ausserordentlich fest. und hat den       gedämpften    Glanz guter Wolle,     bezw.    in       feinen        Titres    den der echten Seide.  



  Die     R.eissfest.igkeit    ist. doppelt so hoch  wie diejenige der     hochglänzendon    Kunst  seide, namentlich hat das neue     Gespinsl     eine     beträchtlich    erhöhte     Nassfestigkeit;     diese ist dreimal so hoch wie bei Kunstseide.

           Beispiel     
EMI0002.0020     
  
    iArl <SEP> kg <SEP> trockene <SEP> Zellulose <SEP> werden <SEP> in <SEP> eine
<tb>  lS <SEP>  i<U>g</U>e <SEP> Ätznatronlösung <SEP> von <SEP> etwa <SEP> <B>181</B> <SEP> C
<tb>  r <SEP> etauclit <SEP> und <SEP> etwa <SEP> drei <SEP> Stunden <SEP> für <SEP> dieser
<tb>  belassen. <SEP> Darauf <SEP> wird <SEP> die <SEP> Zellulose <SEP> durch
<tb>  Schleudern <SEP> oder <SEP> Pressen <SEP> von <SEP> cler <SEP> Über  -en <SEP> Natronlauge <SEP> befreit, <SEP> bis <SEP> die <SEP> Zel.

    lulose <SEP> nur <SEP> noch <SEP> zwei <SEP> Gewichtsteile <SEP> Lauge
<tb>  anf <SEP> einen <SEP> Teil <SEP> Zellulose <SEP> enthält. <SEP> Die <SEP> so <SEP> ge  @vonitene <SEP> Na.t.i oiizelltilose <SEP> wird <SEP> dann <SEP> ruiil--e  hend <SEP> zerfasert.. <SEP> Es <SEP> muss <SEP> dabei <SEP> streng <SEP> darauf
<tb>  zeai#Iztet <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Natronzellulose
<tb>  selbst <SEP> während <SEP> der <SEP> für <SEP> Abpressen <SEP> und <SEP> Zerfa  sern <SEP> erfarclerliclieir <SEP> kurzen <SEP> Zeit. <SEP> auf <SEP> keinen
<tb>  Fall <SEP> Temperaturi_@n <SEP> über <SEP> 20' <SEP> ausgesetzt <SEP> wird.
<tb>  Die <SEP> zerfaserte <SEP> Natronzellulose <SEP> wird <SEP> sofort
<tb>  mit <SEP> ett@=a. <SEP> 5% <SEP> Schwefelkohlenstoff <SEP> behan  delt..

   <SEP> Das <SEP> Nanthovenat <SEP> wird <SEP> dann <SEP> in <SEP> etwa.
<tb>  7200 <SEP> h- <SEP> 't <SEP>  "') <SEP> iger <SEP> Natronlauge <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Tein  pera.tur <SEP> von <SEP> unter <SEP> <B>151</B> <SEP> C <SEP> aufgelöst, <SEP> worauf
<tb>  die <SEP> Lösun- <SEP> sofort <SEP> in <SEP> einem <SEP> möglichst, <SEP> langen
<tb>  ltIinei alsä.ui#ebac1 <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 14 <SEP>  'o <SEP> H,SOf
<tb>  1-ers1.:"i@nen <SEP> tvird. <SEP> Eine <SEP> Aufbewahrung <SEP> der       Lösung, wie auch das Lösen selbst muss bei  Temperaturen unter     15     C     stattfinden,    da.  sonst, ein Reifen der Viskose, das unbedingt       vermieden    werden soll, eintritt.  



       Beispiel   <I>2:</I>       l\,Zan    verfährt genrau wie nach Beispiel 1       und    fügt der wässerigen Lösung von     Ätzna-          tron    noch etwa 5     %    Zucker, auf das Gewicht  der trockenen Zellulose berechnet., hinzu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines heson- ders festen Gespinstes von gedämpftem Glanze aus Viskoselösungen, dadurch ge- l:
    ennzeichnet, dass die Zellulose zunächst unterhalb 20 einer derartig ein 4#,eschi-änk- ten HS-dratisierung mittelst. Ät.zall#lalien un- terworfene wird, dass sie für die Erzielung einer restlosen Auflösung der Zellulose noch einen genügt., worauf das Produkt.
    sofort reit Schwefelkohlenstoff in lanthogenat über- geführt und nach dessen Auflösung mittelst -,Natronlauge die so erhaltene Lösung sofort. hu verdünnter N7ineralsäure versponnen wird.
    EMI0002.0060 UNTERAN <SEP> SPRt <SEP> CHE 1. Verfahren zur Herstellung eines Gespin stes nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, class in der Alkalizellu- lose der Gehalt des Wassers und nies Ä1zalko.lis zusammen höchstens das dop- pelte Gewicht: der Zellulose beträgt.
    Verfahren zur Herstellung eines Gespin stes nach dein Patentanspruch. dadurch gel;erinzeiclinet, class bei der Herstellung der Zelluloselösungen reduzierende Kör per verwendet werden.
CH85532D 1918-02-22 1919-02-21 Verfahren zur Herstellung eines besonders festen Gespinstes von gedämpftem Glanz aus Viskoselösung. CH85532A (de)

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