CH85274A - Bandkupplung. - Google Patents

Bandkupplung.

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CH85274A
CH85274A CH85274DA CH85274A CH 85274 A CH85274 A CH 85274A CH 85274D A CH85274D A CH 85274DA CH 85274 A CH85274 A CH 85274A
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CH
Switzerland
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shaft
belt
coupling
sleeve
clutch
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English (en)
Inventor
Haftung Zahnradf Beschraenkter
Keitel Hans
Original Assignee
Zahnradfabrik Ges Mit Beschrae
Keitel Hans
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Bandkupplung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Band  kupplung, bei der, wie schon bekannt,, eine  auf einer Welle vorgesehene Kupplungsscheibe  von wenigstens einem Kupplungsband um  schlossen wird, welches durch ein an einer       Mitnehmervorrichtung    einer zweiten Welle  gelagertes Fliehgewicht zu spannen ist. Die  Erfindung besteht darin, dass mindestens eine  verstellbare Teile aufweisende Vorrichtung  vorgesehen ist, welche das Fliehgewicht wäh  rend des Betriebes so zu beeinflussen gestat  tet, dass die vom Kupplungsbande ausgeübte  Kupplungskraft während des Betriebes inner  halb gewisser Grenzen beliebig veränderbar  ist. Bei stillstehenden Wellen würde die Kupp  lung wegen mangelnder Fliehkraft unwirksam  werden.

   Um auch in diesem Falle, zum Bei  spiel zwecks     Andrehens    des treibenden Motors  von der getriebenen Welle aus, eine gewisse  Kraft von einer Welle auf die andere über  tragen zu können, kann     zweckmässig    das in  Verbindung mit dem Kupplungsband vor  gesehene Fliehgewicht durch eine Feder in  einer Stellung gehalten werden, in der es das  Band mässig anspannt.    Die Verstellung des, beziehungsweise der  Fliehgewichte während des Betriebes kann in  verschiedener Weise stattfinden.

   Besonders  zweckmässig ist eine Anordnung, bei der eine  innen mit Rechts- und mit Linksgewinde  versehene Trommel sich auf einer ein Stück  der treibenden Welle umschliessenden orts  festen Büchse verschrauben lässt und hierbei  zufolge der entgegengesetzten Gewinde eine  grosse     achsiale    Verschiebung einer mit der  Welle     undrehbar    verbundenen Hülse bewirkt.  Denn diese Hülse kann, da sie sich gegen  über der Welle nicht dreht, unter Zwischen  schaltung von Übertragungsgliedern in ein  faehsterWeise kraftschlüssig die Einstellung  der Fliehgewichte ändern, ohne dass bei ge  gebener Hülsenstellung irgend eine mit Ab  nützung verbundene gegenseitige     Bewegung     der kraftübertragenden Teile stattfände.

   Auch  wird durch diese Anordnung in einfachster  Weise eine völlig     achsiale    Entlastung-sowohl  der treibenden, wie der getriebenen Welle  erzielt.  



  Um das Ein- und Ausrücken der Band  kupplung noch weiter zu vereinfachen und      insbesondere jede gleitende Reibung zwischen  der treibenden Welle und den ihr     gegenüber     drehbaren Teilen der Einstellvorrichtung zu  vermeiden. kann ferner     zwecli:

  müfig    die orts  feste Büchse     @aeri        Aussenkranz    eines die trei  bende Welle     urispannenden        Traglagers    fest       umschliessen,    und mit ihr     kann        undrehbar,    aber       ver,c-hiebbar    eine zweite Büchse verbunden  sein, die sich     gegenüber    der Trommel ver  schrauben     läf')t    und ihrerseits<U>den</U>     Aussen-          kran:    eines die Hülse abstützenden, verschieb  baren     Druckla-;hrs    fest umschliesst.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes        ver:an-          schaulicht,        unt!    zwar zeigt in schematischer       Dar,tellung          Fi    .

   1 einen nach der Linie 1-1 der     Fig.    2       geführten        Querselinitt    durch eine mit zwei       Bremsbändern    ausgestattete Bandkupplung im       eingerückten        Zustande,    und       Fig.        \?        einen    zum Teil in Ansicht gehal  tene.     Achsialschnitt    nach der Linie     2-2    der       Fig.    1 durch die Kupplung.  



  Eine     treibende    Welle A trügt eine     kapsel-          arti-,        gleichzeitig    als Schwungrad dienende       llitnehmer#cheüi#@    B, deren     Schwungring        b1     eine auf einer     'etriebenen    Welle G befestigte       Kupplungsscheike    D mit gewissem     Abstande          umgibt.    Die Scheibe D wird von zwei     Kupp-          lung,',ändern    T jeweilig nahezu auf dein     hal-          ben        L:

          nifange        amschlungen.    Zwei diametral       gegenü        rlerliegende    Enden der     Kupplungsbü,n-          der        @irid    durch je eine Zugschiene P mit dem       Schwungringe        P    der     iMitnehmerscheibe    B     ge-          lenkig        verbunden.    Die beiden     andern,

      eben  falls in einer Durchmesserebene     liegenden          Bandenden        sind    je     mittelst    einer Zugstange G  an einen     Lenk@Ci         H    angeschlossen, der irr  starrer     Verbindung    mit einem am Schwung  ring,--     F,1        gelagerten    Zapfen     hl    steht.

   Am freien  Ende des die     lIitnehmerscheibe    B durch  setzenden     Zapfen,        lel    ist ein     Winli:elllebel        Izl,        h=     befestigt.  



  Der     längere.    der Zugstange G     abgekehrte     Schenkel     hl        en < 'et    in ein Fliehgewicht     K,    das  beim Drehen     der        Mitnehmerscheibe    B nach       aussen    -strebt und hierbei infolge der     Über-          tr aguiig        kl,        hl.        II.    G     daszugehörige    Kupplungs-    band D spannt,

   so     dar    die     Scheibe    D     mit-          genommen    wird. Eine am freien Ende des  kürzeren Schenkels     h=    angreifende, ander  seits an der     11litnehmer,cheibe        eingehängte     Zugfeder     J    sucht das     Fliehgewicht    17 auch  bei ruhenden Wellen A und C in einer Lage  zu erhalten, in der das jeweilige     Kupplungs-          band        müssig    gespannt wird,

   und welche die       -Übertragung        kleinerer    Kräfte von einer Welle  zur andern     ermöglicht.     



  Von jedem Hebelarme     k1    führt eine an  beiden Enden     gelenkig    gestaltete Zugstange L  zu einem nahe der     Nabe    der     Mitnehmer-          scheibe    B an dieser gelagerten     Winkelhebel        JI,     dessen freier Schenkel     ml    bei eingerückter       Kupplung    einen gewissen Abstand von der       Mitnehmerscheibe    B und der Welle A besitzt.

    Auf der Welle A sitzt fest     der    innere     Kranz     eines     Kugeltraglagers    1; dessen     äul')erer    Kranz  von einer aussen mit     Linksgewinde    versehenen  ortsfesten Büchse 0 umspannt wird.

   Auf der  Büchse 0 ist     versehraubbar    eine Trommel P  gelagert, deren nach der Scheibe D gerich  tetes Ende innen mit     Rechtsgewinde    versehen  ist.     'Verschraubbar        gegenüber    diesem ist eine  zweite Büchse     Q,    die durch eine     Gleitschieneql     an einer     Drehbewegung        gegenüber    der Büchse 0  verhindert wird.

   Die     Büchse    (2     umspannt     ihrerseits den     üuf.'3erri        Kranz    eines     @u        g'e@druch-          lagers    B, dessen innerer Kranz fest mit einer       gegenüber    der Welle     4.        undrehbar,    aber ver  schiebbar gelagerten Hülse     S    verbunden ist.

    Die nach der     Mitnehmerscheibe    B gerichtete  Stirnseite     s1    der Hülse<B>8</B> liegt     ständig    an  dein mit einer     (Ileitrolle         t=    ausgestatteten  Ende     rizl    des     Winkelhebels    an.  



  Die     Verhältnisse    sind so     gewühlt,        clafr    bei  eingerückter     Krrpplurig    die Büchsen     (-l    und (2  sich mit den     einander    zugekehrten Enden  nahezu berühren     !Fig.   <B>--1).</B> Soll die     Kupplu.i-          ausgerückt    werden, so dreht man die     Trom-          niel    P     mittelst    einer durch ein     Drahtseil        p1     angedeuteten     Drehvorrichtung    in dem Sinne,

         daL>    sie sich nach der     lIitnehnierscheibe    B  zu verschraubt.     Infolyedesen    verschiebt ,ich  die Büchse Q und damit die     Hü1 < e        S    im  gleichen Sinne entsprechend der Summe der  beiden C     ewindegänge.    Sie     drückt    so     entgegen         der Fliehkraft des Fliehgewichtes     h=    und der  Zugkraft der Feder     J    den Winkelhebel     1l     in die     gestrichelte    Stellung,

   wodurch jedes  Fliehgewicht     h    nach der Welle     d    gezogen  und damit jedes Kupplungsband F entspannt  wird.  



  Die Drehrichtung der     Wellen    wird bei  der beschriebenen     Anordnung    zweckmässig so  g     'ililt,    dass die kleinere     KupplungKband-          ew#          spannung    von den Fliehgewichten     K,    die       grössere    von den unmittelbar wirkenden Zug  schienen F aufgenommen wird. Im übrigen  sind bei der wirklichen     Ausführung    sämtliche  kuppelnde Massen so nahe als möglich am       L        nifange    der     Mitnehmerscheibe    angebracht,  uni ein besonderes Schwungrad entbehrlich  zu machen.

   Ebenso können die     Flizbgewichte     und die Mehrzahl der kuppelnden Teile     sym-          nietrisch    zur Mittelebene der Kupplungsscheibe  zwischen letzterer und dem     Schwungkranze     der     Mitnehmerscheibe    angeordnet sein. Auch  kann anstatt einer starren Verbindung der  Hebelarme     k1,        1c=    eine andere kraftschlüssige  Verbindung vorgesehen sein, wie überhaupt  die konstruktiven Einzelheiten der verschie  denen Übertragungsglieder den jeweilig vor  liegenden Betriebsverhältnissen und insbeson  dere der     Grösse    der zu     übertragenden    Lei  stungen anzupassen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bandkupplung, bei der mindestens ein eine Kupplungsscheibe einer M'elle umschlie ssendes Kupplungsband durch ein an einer Mitnehmervorrichtung einer anderen Welle schwingbar gelagertes Fliehgewicht zu spannen ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine verstellbare Teile aufweisende Vorrich tung vorgesehen ist, die zum Einwirken auf das Flielrgewieht gebracht werden kann, der art, dass während des Betriebes die vom Kupp lungsbande ausgeübte Kupplungskraft inner halb gewisser Grenzen beliebig veränderbar ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Bandkupplung nach Patentanspruch mit zwei Kupplungsbändern, von denen jedes durch ein Fliehgewicht zu spannen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Flieh gewicht jedes Bandes durch eine Feder in einer das Band auch bei ruhenden Wellen mässig spannenden Stellung gehalten wird, so dass man von der treibenden Welle aus eine kleine Kraft auf die zunächst noch ruhende zu treibende Welle übertragen kann. z.
    Bandkupplung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine innen mit Rechts- und mit Linksgewinde versehene Trommel sieh auf einer ein Stück der treibenden Welle umschliessenden ortsfesten Büchse verschrauben lässt, wobei sie ein aellsiales Verschieben einer mit dieser Welle urdrehbar verbundenen Hülse be wirkt und dadurch kraftschlüssig die Ein stellung der Fliehgewichte ändert.
    3. Bandkupplung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die ortsfeste Büchse den Aufenkranz eines die treibende Welle umspannenden Traglagers fest um schliesst und in verschiebbarer Verbindung rnit einer zweiten Büchse steht, die den Aussenkranz eines die Hülse abstützenden verschiebbaren Drucklagers fest umschliesst.
CH85274D 1917-08-20 1919-08-18 Bandkupplung. CH85274A (de)

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ID=5640772

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CH85274D CH85274A (de) 1917-08-20 1919-08-18 Bandkupplung.

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CH (1) CH85274A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1653766B1 (de) * 1967-03-10 1970-10-29 Rima Ab Vorrichtung zum Anschliessen und Wiederl¦sen einer Pumpe in einem Brunnenschacht

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1653766B1 (de) * 1967-03-10 1970-10-29 Rima Ab Vorrichtung zum Anschliessen und Wiederl¦sen einer Pumpe in einem Brunnenschacht

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