CH85151A - Staubfangvorrichtung für Motor- und andere Fahrzeuge. - Google Patents
Staubfangvorrichtung für Motor- und andere Fahrzeuge.Info
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
- A47L9/10—Filters; Dust separators; Dust removal; Automatic exchange of filters
- A47L9/16—Arrangement or disposition of cyclones or other devices with centrifugal action
- A47L9/1608—Cyclonic chamber constructions
-
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- A47L9/1683—Dust collecting chambers; Dust collecting receptacles
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Description
Staubfangvorrichtung für Motor- und andere Fahrzeuge. Gegenstand der Erfindung ist eine Staub- fanä\-orrichtung für Motor- und andere Fahr zeuge, welche einen hinter einem Rad an zuordnenden, den aufgewirbelten Staub mit- telst des beim Fahren entstehenden Luf't- zoges aufsaugenden Staubfänger besitzt.
Gemäss vorliegender Erfindung ist zwi- ,chen dem Staubfänger und dem aus einem Rohre bestehenden Sammelbehälter für den aufgefangenen Staub ein schneckenartig aus gebildetes Gehäuse eingesetzt.
auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- des Erfindungsgegenstandes sche matisch zur Darstellung gebracht, und zwar in Fig. 1 in Ansicht mit teilweisem Schnitte; Fig. 2 zeigt eine Einzelheit im Schnitte.
Hinter dem Wagenrad 1 befindet sich (,in oben als konisches Rohr ausgebildeter Staubfänger 2, dessen untere Mündung 3 die Lauffläche des Rades 1 umgibt. Bei der Vorwärtsbewegung des Wagens treten Luft und Staub bei 3 in das Rohr 2 ein und wer den von diesem in ein schneckenartig aus gebildetes Gehäuse 4 geführt.
Der Staub wird daselbst durch die auf ihn wirkende Zentrifugalkraft an die Wandungen des Ge- hiiuses I geschleudert, wobei ein Teil der n i <B>1</B> t- genommen'en -1--i-Lift durch Filter <B>8</B> ent- weieht, während der Staub selbst durch eine 1)
iise 5 in einen röhrenförmigen Sammel- behälter 6 geblasen wird. Vor Eintritt in denselben wird jedoch die noch vorhandene Staubluft, der infolge der sich verengenden Kanäle der Teile 2 und 4 eine Beschleunigung erteilt worden ist, an im Gehäuse 4 ange- brachten Rippen 7 vorbeigejagt, an denen sie sich von dem mitgerissenen Staub fast ginzlic;h reinigt, um hernach ebezrfalls durch die Filter 8 zu entweichen.
Füllt sich nun das Rojir 6 mit Staub an. so wird bei zunehmender Staublast eine Püelise 15 (Fig. 2), die auf dem Rohrende 6 versubiebbar, aber nicht drehbar angeordnet i,>t, i,ntgegeii der Wirkung einer Feder 16 nach unten gedrückt. In der untern Endstel- lung der Buchse 15 wird eine Klinke 17, auf die eine Blattfeder 20 wirkt, durch Anstossen an einen Anschlag 18 so verstellt,
dass eine < in der Büchse 15 aasgelenkte Klappe 19 frei und durch den auf ihr lastenden Staub in die .strichpunktiert gezeichnete Lage gedrückt wird, wobei sich das Rohr 6 entleert. Gleich- zeitig verschiebt; die Feder 16 die Büchse 15 -wieder zurück. Nach erfolgter Entleerung des Rohres 6 bringt ein Gegengewicht 21 an der Klappe 19 diese wieder in die Schliess lage, die Klinke 17 klappt wieder ein.
Die Entleerung des Staubsammelbehälters 6 erfolgt also selbsttätig, sobald sich letz terer mit Staub angefüllt hat. Diese selbst tätige Entleerungsvorrichtung am Rohre 6 könnte natürlich auch anders als gezeichnet ausgeführt sein, zum Beispiel so, da.ss die Büebse 15, in der untern Endstellung an gelangt, sich dreht und dabei Aussparungen im Boden einer zweiten, darüber gestülpten Biicbse geöffnet werden. Zweckmässig trägt:
das Ende des Rohres 6 noch die Verschalung 22 (Fig.l), um die Entleerungsvorrichtung vor Beschädigung zu schützen.
Das Gehäuse 4 samt den Teilen 2 und 6 ist an einen Bügel 9, der auf der Radachse 10 befestigt ist, im Punkt 11 a.ngelenkt und wird mittelst einer einstellbaren Feder 12 in der gezeichneten Lage gehalten. Der<B>Ab-</B> <U>stand</U> zwischen der Strassenoberfläche und der Mündung ; wird so gewählt, dass kleine Steinehen usw. nicht in das Rohr 2 eintreten können. Durch Zug an einer Kette 13 kann die ganze Sta ubfangvorrichtung um den Punkt 14 abgeschwenkt und ausser Betrieb gesetzt werden.
Ein wesentlicher Vorteil der dargestell ten Vorrichtung gegenüber bekannten Vor richtungen dieser Art besteht auch darin, dass der ganze Apparat leicht abnehmbar ist, weni,- Platz beansprucht und keine Bedienung erfordert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Staiibfangvoi,richtung für Motor- und andere @ahrzeu@@e. welche einen hinter einem Rad anzuordnenden, den aufgewirbelten Staub mittelst des Beim Fahren entstehenden Luft zuges auffangenden Staubfänger aufweist,dadurch gehenizeichnet. dass zwischen letz terem und dem aus einem Rohre bestehenden Staubsammelbebä lter ein sclinechenartig aus- gebildetes Gehäuse eingese tzt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Staubfangvorrichtung nach Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass das Sclineeken- gehä.use gleichzeitig zum Tragen des Staub- fängers und des Staubsa.mmelbehä.lters dient, und vor derMündung dieses letzteren Rippen aufweist, an denen die mit Staub beladene Luft sich reinigt und hernach durch Üffnungen am Gehäuse entweicht. 2. Staubfangvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das freie Rohrende des Staubsammlers sich selbst tätig öffnet, wenn sieh der Sammler mit Staub angefüllt hat.3. Staubfangvorrichtung nach Patentanspruch und Untera.n.sprncli ?, dadurch gekenn- zeichnet, da-ss das untere Ende des Samm lerrohres einen mit zunehmender Staublast entgegen der Wirkung einer Feder ver schiebbaren Fortsatz mit einer in dessen unterer Endstellung sich von selbst öff nenden Klappe besitzt.4. Staubfangvorrichtung naeli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d,13 das Schnel- kengehäuse federnd von einem Bügel ge tragen und gleichzeitig vom Boden ab- schwenkbar angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH85151T | 1919-11-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH85151A true CH85151A (de) | 1920-05-17 |
Family
ID=4341416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH85151D CH85151A (de) | 1919-11-20 | 1919-11-20 | Staubfangvorrichtung für Motor- und andere Fahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH85151A (de) |
-
1919
- 1919-11-20 CH CH85151D patent/CH85151A/de unknown
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