CH84366A - Elektrische Sicherheitsvorrichtung gegen Einbruch - Google Patents

Elektrische Sicherheitsvorrichtung gegen Einbruch

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CH84366A
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CH84366A
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Patentartikel-Vertriebs-Gesell
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Patentartikel Vertriebs Ges M
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Description


  Elektrische Sicherheitsvorrichtung gegen Einbruch.    Gegenstand der Erfindung ist eine elek  trische Sicherheitsvorrichtung gegen Einbruch.  



  Nach der Erfindung ist dieselbe mit zwei  an einer Wand, Tür, Fensterscheibe leicht  zu     befestigenden        isolierten,    elektrischen Kon  taktstiften ausgerüstet, an deren einem ein  Fallkörper derart schwingbar angelenkt ist,  dass er bei Erschütterung der gegen Ein  bruch zu sichernden Wand etc. nicderschwingt,  und bei seiner Abwärtsbewegung gegen den  andern elektrischen Kontaktstift auftrifft.  Hierdurch wird der Kontaktschluss der     elek-          triscben    Leitung herbeigeführt und ein Alarm  werk in Tätigkeit gesetzt.

   Es empfiehlt sich  dabei, den     elektrischen    Kontaktstift, gegen  den der den Stromschluss herbeiführende  Körper schlägt, eine derartige Verbreiterung,  zum Beispiel durch eine Platte zu erteilen,  dass der Körper auch bei schiefem Aufschlagen  stets den Stromschluss herbeiführt.  



  Weitere Ausbildungen der Erfindung be  stehen darin, dass ein und derselbe Magnet  sowohl zur Schliessung, als auch zur Unter  haltung des Kontaktes für das Alarmwerk    dient, und dass die gleiche elektrische Bat  terie die verschiedenen Stromkreise zur Aus  lösung und dauernden Betätigung des Alarm  werkes speist.  



  Sorgt man ferner dafür, dass die Verbin  dungsdoppelleitung zwischen den durch den  Fallkörper zu schliessenden elektrischen Ma  gneten und dem Alarmwerk sehr scharf zu  sammengedreht ist, so kann dieselbe nicht  streckenweise aufgespleist und einer der  Längsdrähte getrennt von dem andern zer  schnitten werden, wodurch eine hohe Gewähr  für die beabsichtigte Wirkungsweise der  neuen Sicherheitsvorrichtung gegeben wird.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf     der    bei  gefügten Zeichnung beispielsweise dargestellt.       Fig.    1 zeigt denselben zum Teil in     Seiten-          ansicht    und zum Teil im senkrechten Schnitte;       während     F     I,-.    2 eine     Vorderansicht,    und       Fig.    3     eineu    Schnitt nach Linie     A-A     der     F]-.    1     erkennen    lassen.  



  Die Platte 1 ist     zur        Befestigung    am  Fenster, der Tür     eto.    4, mit dem vorsprin-      genden Rande 2 versehen. Dieser besitzt die  kreisförmige Nut 3, vermittelst welcher die  Platte 1 mit ihrem Rande 2 an der Wand 4  (beispielsweise eines Schaufensters) ange  kittet werden kann. In der Platte 1 sind die  beiden elektrischen Kontaktstifte 5, 6 isoliert  in den Iolierhülsen 7, bezw. 8 befestigt. Der  Kontaktstift 5 steht mit einem Drahte 9 der  Alarmwerkleitung und der Kontaktstift 6  mit deren zweitem Drahte 10 in Verbindung.

    An den Kontaktstift 5 ist bei 11 der ring  förmig ausgebildete Fallkörper 12 angelenkt,  welcher sich, solange die Sicherheitsvorrich  tung in Untätigkeit ist, gegen die Platte 1  legt (Fig. 1) und dabei eine von der senk  rechten Linie nur wenig abweichende Lage  einnimmt, so dass schon bei geringer Er  schütterung der zu sichernden Wand der  Körper 12 niederschlägt.  



  Der andere Kontaktstift 6 ist mit einer  breiten Kontaktplatte 20 versehen. Wenn  nun der Fallkörper 12, dessen Anlenkung an  den Kontaktstift 5 meist ziemlich viel totes  Spiel besitzt, schief herunterhängt, so wird  er, selbst wenn er statt mit dem Ringteil 21  (Fig. 2) mit dem seitlichen Teil 22 aufschlagen  sollte, noch den Stromschluss herbeiführen.  so dass in jedem Falle die beabsichtigte Wir  kung erzielt wird.  



  Der Strom kann je nach den in Betracht  kommenden Verhältnissen Schwach- oder  Starkarom sein. Ferner kann, wenn die  Wand 4 durchsichtig ist, was zum Beispiel  bei Schaufenstern der Fall ist, die Scheibe 4  eine Ausstattung durch Reklamedruck usw.  erhalten, welche die Sicherheitsvorrichtung  verdeckt.  



  Um ein Durchschneiden der elektrischen  Alarmwerkleitung 9, 10 durch ein dauerndes  Signal anzuzeigen, ist der Draht 9 mit seinen  Windungen 9' um die Spule 25 des Eisen  kernes 26 herumgeführt. Der Eisenkern 26  steht durch Leitung 24 mit der Leitung 10  in Verbindung. An die Windungen 9' schliesst  sich die Leitung 9", und an diese die Lei  tung 9"' an, welch letztere mit dem einen  Pol der elektrischen Batterie 27 in Verbin  dung steht, wogegen der andere Pol der    elektrischen Batterie mit dem Drahte 10 ver  bunden ist. Durch Leitung 23 steht die Lei  tung 9"' mit dem einen Kontaktstift 30 des  elektrischen Alarmwerkes 29 und der Draht  9 mittelst der Zweigleitung 32 init dein an  dern Kontaktstift 31 des Alarmwerkes in  Verbindung. An den Draht 9 ist der Anker  28 derart angelenkt, dass er mit diesem lei  tend verbunden ist.  



  Angenommen, an der Stelle 33 werde die  Doppelleitung 9, 10 durchschnitten. Dann  wird für einen kurzen Augenblick an der  Schnittstelle durch die Vermittlung des  Schneidwerkzeuges ein Kontakt geschlossen.  Dieser Schluss genügt, um einen kuren  Strom von der Batterie 27 aus auf dem  Wege 10, 33, 9, 9', 9", 9"' fliessen zu lassen  und den Kontakt 26, 28' zu schliessen. Dann  fliesst ein Strom von der Batterie 27 aus auf  dem Wege 10, 24, 26, 28'; 9', 9", 9"' und  parallel hierzu ein zweiter Strom auf dem  Wege 10, 24, 26, 28', 9, 32, 31, 29, 30, 23,  9"' zu dem andern Pol der Batterie 27.  



  Ersterer     hält    den     Kontakt    26, 28' fort  dauernd geschlossen. Letzterer betätigt eben  so fortdauernd das Signalwerk 29, und zwar  nun unabhängig davon, ob der Sicherheits  kontakt 6, 20, 12, 5 weiter geschlossen bleibt  oder etwa zufällig mit dem Fortgang der  Einbrecherarbeit oder absichtlich von     den          Einbrechern        ausgeschaltet    wird.  



  Diese Fortwirkung der einmal betätigten       1larmvorric.htun    wird besonders     wertvoll.     wenn es sich     darum    handelt, die     Zerstörung          der        Fernleitung    9, 10 alarmierend     bekannt     werden zu lasen.  



       Für    den Gegenstand     der        Erfindung    ist es  belanglos, ob das     Alarmwerk    29 als     Läute-          werk,    als Lampe oder     sonstwie    ausgebildet  ist.  



  Die Einrichtung kann auch derart ge  troffen sein, dass sowohl durch     Schluss    der       Schwachstromleitung    ein     Läutewerk,    als auch  gleichzeitig     durch        Schluss    einer Starkstrom  leitung die Lichtanlage in     Tätigkeit    gesetzt       wird.     



  Zu     diesem        Zweck    ist die Leitung 23 in       Windungen        über    den     Eisenkern    34 geführt.      Unterhalb desselben ist der Anker 35     mit-          telst    des Scharniers 36 an den isoliert be  festigten feil 37 angelenkt. Der Anker 35  besitzt den vorn abgeschrägten bakenförmigen  Teil 38, gegen welchen sieh der auf Welle  39 befestigte Schalthebel 40 aus nicht lei  tendem Material legt. An letzteren ist das  leitende Verbindungsstück 45 befestigt. Die  Welle 39 ist in den Teilen 45 der Platte  41 drehbar gelagert und an dem einen Ende,  mit welchem sie aus dem Gehäuse 46 her  ausragt, init einem Handgriff oder Knopf 47  versehen.

   In der Platte 41 sind die Kontakt  stifte 92, 43 der Starkstromleitung 44 für  die Lichtanlage isoliert befestigt. Die Stark  stromleitung 44 ist bei 49; 50 an die Stark  stromleitung des Hauses angeschlossen.  



  Sobald beim Niederklappen des Ringes  12 gegen die Kontaktplatte 20 oder beim  Durchschneidest der Leitungen 9, 10, zum  Beispiel bei 33, die Leitung 23 Strom er  hält, wird der Eisenkern 34 magnetisch und  zieht den Anker 35 an. Infolgedessen wird  der Schalthebel 40 vom Haken 38 frei ge  geben, so dass er aus seiner aufrechten Lage  in die strichpunktierte Lage niederklappt.  Hierbei schliesst er den Kontakt 42, 43     mit-          telst    des leitenden Teils 45, wodurch die  Starkstromleitung 44 für die Lichtanlage ein  gerückt wird.  



  Da     der        Anker    28 in der Lage 28'     dauernd     vom Eisenkerls 26 angezogen wird, so wird  nicht allein eine dauernde Alarmierung durch  das Läutewerk 29, sondern auch eine solche  durch die Lichtanlage erzielt.  



  Um die Teile 28, 35 und 40 aus ihrer  alarmierenden Lage in die frühere Lage wie  der zurückzuführen, und dadurch den Strom  kreis zu unterbrechen, ist es erforderlich, den  Ring 12 aus der untern, strichpunktierten  Lage wieder nach oben zu kippen, und die  Welle 39 nebst Schalthebel 40 mittelst des  Knopfes 47 so weit entgegen der Uhrzeiger  bewegung zu drehen, bis der Schalthebel  hinter den hakenförmigen Teil 38     schnappt,     wobei ein zu weites Schwingen des Schalt  hebels nach oben durch den Anschlag 48  verhindert wird.    Die Verbindungsleitungen 9, 10 sind, wie  das in der Zeichnung klargelegt ist, scharf  zusammengedreht.

   Betreibt man nun die  Sicherheitsvorricbtung nur mit einem Strom,  der erst     dann        geschlossen    wird,     wenn    die  Alarmvorrichtung in Tätigkeit treten soll,  wie das in demn beschriebenen Ausführungs  beispiel angenommen ist, so könnte die Wir  kung der Erfindung leicht ausgeschaltet     wer-          dun.    Die Einbrecher hätten nur nötig, vor  Beginn ihrer Arbeit anstatt beide Verbin  dungsleitungen 9, 10 gleichzeitig, nur eine  einzige, 9 oder 10, oder beide nacheinander  zu zerschneiden. Es ist leicht ersichtlich, dass  dann das Alarmwerk nicht ausgelöst wird.  Man muss also den Einbrecher veranlassen,  beide Drähte gleichzeitig oder sie überhaupt  nicht zu zerschneiden.

   Das wird erreicht,  wenn die Leitungen 9 und 10 sehr scharf  zusammengedreht sind, so dass sie nicht oder  doch nur sehr schwer stückweise aufgespleist  werden können. Auf diese Weise wird auch  sicherer ein Kontakt zwischen den beiden  Leitungen bei einem Zerschneiden erzielt, als  wenn beide Leitungen iiberhaupt nicht. oder  nur lose zusammengedreht sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Sicherheitsvorrichtung gegen Einbruch, dadurch gekennzeichnet, dass die selbe finit zwei an einer Wand, Tür, Fenster scheibe etc. leicht. zu befestigenden isolierten, elektrischen Kontaktstiften ausgerüstet ist;
    an deren einem ein Fallkörper derart schwing bar angelenkt ist, dass er bei Erschütterung der gegen Einbruch zu sichernden Wand niederschwingt und bei seiner Abwärtsbewe- gung gegen den andern elektrischen Kontakt stift auftrifft,
    wodurch der Kontaktschluss der elektrischen # Leitung herbeigeführt und ein Alarmwerk in Tätigkeit gesetzt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daf' der elektrische Kontaktstift, gegen dein der den Stromschluss herbeiführende Körper schlägt, eine derartige Verbreiterung besitzt, dass der Körper auch bei schiefem Aufschlagen stets den Stromschluss herbei führen muss. 2.
    Elektrische Sicherheitsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein und derselbe Elektromagnet so wohl zur Schliessung, als auch zur Unter haltung des Kontaktes für das Alarmwerk dient, und dass die gleiche elektrische Batterie die verschiedenen Stromkreise zur Auslösung und fortdauernden Betätigung des Alarmwerkes speist. 3.
    Elektrische Sicherheitsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdoppelleitung zwischen dem Sicherheitskontakt und dem Signal werk sehr scharf zusammengedreht ist, zu dem Zwecke, dass sie nicht streckenweise anfgespleist und einer der Längsdrähte getrennt von dem andern zerschnitten wer den kann. 4. Elektrische Sicherheitsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet; dass durch den das Alarmwerk fortdauernd betätigenden Stromkreis der Kontakt für einen zweiten, fron dem erste unabhän- gigeri Stromkreis geschlossen wird.
CH84366A 1919-07-08 1919-07-08 Elektrische Sicherheitsvorrichtung gegen Einbruch CH84366A (de)

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