CH84136A - Einrichtung für das Umsteuern von Zweitakt-Gasmaschinen - Google Patents

Einrichtung für das Umsteuern von Zweitakt-Gasmaschinen

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CH84136A
CH84136A CH84136A CH84136DA CH84136A CH 84136 A CH84136 A CH 84136A CH 84136 A CH84136 A CH 84136A CH 84136D A CH84136D A CH 84136DA CH 84136 A CH84136 A CH 84136A
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CH
Switzerland
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sep
ignition
reversing
motor
gas engines
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Application number
CH84136A
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English (en)
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L Carbone Tito
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L Carbone Tito
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/02Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for reversing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Einrichtung für das     Unisteuern        von        Zweitakt-Gasmaschinen.            hen        C@egcust:and        vorliegender    Erfindung       bildet    eine     Einrichtung    für das Umsteuern       von        7,v,eitakt-Gasmaschinen    mit elektrischer  Zündung. ohne Schieber und Ventile.

   Nach  dem die     Zündstromzufuhr    zwecks Umsteue  r     sing    unterbrochen worden ist, wird eine Un  terbrechungsstelle eines Zündstromkreises       selbsttätig    geschlossen, sobald die Tourenzahl  des Motors infolge unterbrochener Zündung  so     hlerabgesunken    ist,     @dass    durch starke Vor  zündung ohne Schaden für den Motor und  mit     Sicherheit    der Motor in den     Rückwärts-          ", < an-    übergehen kann.  



  Der Gegenstand vorliegender     Erfindung     ist in einer beispielsweisen Ausführungsform  in beiliegender Zeichnung     -dargestellt.        und          zwar    zeigt:       Fig.    1 einen Schnitt,     und          Fig.    2 eine     Ansicht    eines zu der     Einrich-          tinig        gehörenden    Apparates,       Fig.    3 ein Schema ,der ganzen     Eini@ich-          tung.     



  Auf einer Rolle 8     (Fig.    1, 2), die aus       Isoliermasse    besteht, sind ein     Messingring    1  und das Segment 2     aufgesteckt.    Die Rolle  ist: auf     dieWelle    44 aufgesteckt. die mit dem    Motor gleiche Tourenzahl hat. Durch die  Rolle 8     gellt    ein     3lessingbolzen    31, der durch  Schraube 34 mit Segment 2 verbunden ist.  Auf diesem Bolzen 31 schwingt ein unter  dem Drucke der Feder 32 stehender Arm 6,  der im     Ruhezustand    auf dem Bolzen 7 ruht.  Letzterer ist durch Schraube 33 mit Messing  ring 1 verbunden.

   Die Feder 32 ist mit dem  einen Ende im Bolzen 31 befestigt, während  das andere Ende .auf einem an Arm 6 be  festigten Stifte ruht. Damit, der Arm mit  seinem     vordern    Teil mit dem Bolzen 7 guten  Kontakt macht, ist an dem betreffenden Teil       ,des    Bolzens eine Fläche eingefeilt. Geben  das     Segment    2 legen sich die Kontaktfedern 3       imd    4, die mit Drähten 41 und 43 verbunden  sind. Gegen den Messingring legt sich  Kontaktfeder 5,, die mit Draht 40 verbun  den ist.  



  Bei Rotation wird .der Arm 6 durch die  Zentrifugalkraft herausgeschleudert und     ver-          lä,sst    den Bolzen 7. Auf jeder Seite der Rolle 8  ist ein Satz Kontaktfedern angebracht.  Während, auf der einen Seite ein Satz 3, 4  und 5     -angeordnet    ist, sind auf der andern  Seite die Federn 35, 36     (Fig.    3) vorgesehen.

        Die     Kontaktfedern    werden     auf    einem     Isolier-          _tiick    15     angebracht,    das an einem     Se-inent     29     niitlelst        CTriffes    30 vorwärts     und    rück  verschoben     werden    kann.  



       T)er        Zweiz@-linclermotor    15, 16     trägt        die     Kerzen 17     lind    18. die     durch)        Mabnetztind-          apparat    20 oder Batterie 9, 10     den    Strom       zur        Funkenbildung    erhalten. 25 ist ein Schal  ter,     welcher        den        Strom    für     .den        .Ma;

  'netzünd-          apparat    ein- und     nusschaltel..    Läuft der Mo  tor     normal.    so     wird    durch den     3,ra;@netzünd-          apparat    in der     gewöhnlichen    eise     gezündet,     indem die     Drähte    21 und 22 zu Kerzen 17  und 18     laufen.    Die eine Seite der     Kerzen     ist mit     diesen    Drähten     verbunden,

      während  die     awlere    Seite zur Masse 19     geht.    Soll die       Reversiermig    vorbereitet werden. so     wird        niit     der Batterie 9, 10 -Lind     dein-R.iilinil;

  orffsclicu          Apparat    11. 12, 13, 14     ,gearbeitet.    11     und    14  sind     die        Sehnndärjvicklunben.    12 -Lind 13 die       Primärwicl@liul"en.    Die Drähte 21 und 22       werclen    bei 25     unterbrochen    und der Hebel  26 so     geschaltet,        class        clie        Drähte    37 und 39  miteinander     verbunden    sind.

   Sobald     nun    das       Sesinent    2 die Kontaktfedern 3 und 4 im       beeisneten        Zündungsmomente        verbindet.    so  geht der Primärstrom der Batterie durch       Primärwicklung    12, Draht 43, Feder 4,     Seb-          nierit    2,     Kontaktfeder    3, Draht 41, 37, Kon  takt 27, Hebel 26, Draht 39,     zurück    zur Bat  terie 9. 10.

   In der     Sehuncläriv        ickluns    11  wird ein     Induktionsstrom    induziert. der den       Funken    an der Kerze 17     erzeugt.    Auf glei  che Weise wird auch an der Kerze 18 ein  Funken erzeugt.

   Soll nun     reversiert    werden,  so wird die     Verbindung        .der    Drähte 37 -Lind  39     unterbrochen        Lind    die     Verbindung    der  Drähte 39 und 40     niittel.st    Hebels 26     li:erbe-          stellt.    Jetzt ist der     Primärstrom    unterbro  chen. solange Arm 6 nicht auf Bolzen 7 liegt.  Dieses geschieht aber nicht,     solange    bei Ho  hen Touren     durch    die     Zentrifugalkraft    der  Arm' nach aussen     geschleudert    wird.

   Da die  Zündung aber unterbrochen ist, so wird die       Tourenzahl    rasch sinken: -Lind sobald     dieselbe     
EMI0002.0090     
  
    s" <SEP> nie,di ig <SEP> ist, <SEP> class <SEP> der <SEP> Motor <SEP> ohne <SEP> Schaden
<tb>  tmcl <SEP> finit: <SEP> ,Sicherheit. <SEP> den <SEP> @ückwärts@web <SEP> an  ireten <SEP> Bann. <SEP> le@,1; <SEP> sich <SEP> der <SEP> Arm <SEP> 6 <SEP> auf <SEP> de 
<tb>  Konl.akl: <SEP> 7. <SEP> Zu <SEP> diesem <SEP> Zweck <SEP> ist <SEP> die <SEP> Feder
<tb>  32 <SEP> bebau <SEP> ciurcsuliert. <SEP> Bei <SEP> bestimmter <SEP> nic  derer <SEP> Tourenz:ilil <SEP> -ebt <SEP> also <SEP> der <SEP> Strom <SEP> im <SEP> <B>UP-</B>
<tb>  von <SEP> Batterie <SEP> durch
<tb>  1'rini:irwicl;Tuu@> <SEP> 12, <SEP> Drahit <SEP> 43, <SEP> Konialdferler
<tb>  1. <SEP> Sesincnl:

   <SEP> \_?. <SEP> Ai <SEP> in <SEP> !i. <SEP> Konfiht <SEP> 7, <SEP> Rin;, <SEP> 1,
<tb>  K <SEP> @mtal:tfeclcr <SEP> :@., <SEP> Dralü. <SEP> 1f). <SEP> Kontakt <SEP> 28, <SEP> Hc  bel. <SEP> 26. <SEP> Draht; <SEP> 39, <SEP> zurück <SEP> zur <SEP> Batterie <SEP> 9. <SEP> =1i).
<tb>  Passelbe <SEP> findet. <SEP> die <SEP> andere <SEP> Seite <SEP> statt.
<tb>  Zugleich <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Verbinden <SEP> der <SEP> Drähte <SEP> 39.
<tb>  40 <SEP> durch <SEP> den <SEP> Hebel <SEP> 26 <SEP> ist <SEP> das <SEP> Isolierstücl@
<tb>  9-5 <SEP> mit <SEP> clen <SEP> Kontaktfedern <SEP> so <SEP> weit <SEP> zurück  geschoben <SEP> vvorcleii, <SEP> class <SEP> für <SEP> den <SEP> Vorwiirtsgan.g
<tb>  eine <SEP> ausserordentliche <SEP> Friihzünclun- <SEP> stattfin  det.

   <SEP> clie <SEP> bei <SEP> Mali <SEP> ssaiuem <SEP> @lanse <SEP> des <SEP> Motors
<tb>  den <SEP> selben <SEP> nicht <SEP> über <SEP> clen <SEP> Toipnnkt <SEP> lässta <SEP> son  ,derii <SEP> rückw'sirts <SEP> si,lileurlert. <SEP> Auf <SEP> diese <SEP> Weise
<tb>  wird <SEP> der <SEP> -1#iickwiirtslauf <SEP> ein-eleitet. <SEP> Wäh  rend <SEP> nun <SEP> durch <SEP> i <SEP> clen <SEP> Hebel <SEP> 26 <SEP> die <SEP> Drähte <SEP> 37,
<tb>  39 <SEP> wieder <SEP> verhuncleii <SEP> werden, <SEP> wird <SEP> das <SEP> 1so  lierstt@ck <SEP> 45 <SEP> in <SEP> eine <SEP> derartige <SEP> Lase <SEP> @@ebracht.
<tb>  dass <SEP> die <SEP> Zündung <SEP> wülirend <SEP> der <SEP> Dauer <SEP> des
<tb>  Riicliwärtl;infes <SEP> im <SEP> geeigneten <SEP> -Moment <SEP> ein  tritt.
<tb>  



  Dieselbe <SEP> Operation <SEP> findet <SEP> statt, <SEP> wenn
<tb>  -,vieler <SEP> vorwiii@ts <SEP> gefahren. <SEP> werden <SEP> soll.

Claims (1)

  1. EMI0002.0091 PATENTANSPRUCH: EMI0002.0092 Einrielituns <SEP> für <SEP> cLis <SEP> Unisteuern <SEP> von <SEP> Zwei t@;kt-Gasma <SEP> schincn <SEP> mit <SEP> elektrischer <SEP> Zündung <tb> und <SEP> ohne <SEP> Schieber <SEP> und <SEP> Ventile, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet. <SEP> dass. <SEP> nachdem <SEP> die <SEP> Zündun--s stromzufuliT <SEP> zwecks <SEP> Umsteuerun;
    <SEP> unterbro chen <SEP> worden <SEP> ist, <SEP> eine <SEP> Unterbrechungsstelle <tb> eines <SEP> Zündstromkreises <SEP> selbsttätig- <SEP> geschlossen <tb> wird. <SEP> sobald <SEP> die <SEP> Tonrenzalil <SEP> des <SEP> Motors <SEP> zu fol.,e <SEP> nnterbrocliener <SEP> züudnn;- <SEP> so <SEP> lierahsesun ken <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> durch <SEP> starke <SEP> Vorzündung <SEP> ohne <tb> Schaden <SEP> für <SEP> den <SEP> Motor <SEP> -Lind <SEP> mit <SEP> Sicherheit <tb> der <SEP> Motor <SEP> in <SEP> den <SEP> Rückwärtsgang <SEP> übergehen <tb> kann.
CH84136A 1918-10-30 1918-10-30 Einrichtung für das Umsteuern von Zweitakt-Gasmaschinen CH84136A (de)

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