CH84019A - Verfahren zur Erstellung eines Einheitsgetäfels - Google Patents
Verfahren zur Erstellung eines EinheitsgetäfelsInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B96/00—Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
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- A47B96/205—Composite panels, comprising several elements joined together
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Description
Verfahren zur Erstellung eines Einheitsgetäfels. Die durch den Krieg bewirkte Teuerung hat sich auch in der Holzbranche bemerkbar gemacht und dem Verlangen nach Verein fachung von Holzkonstruktionen gerufen. Gegenstand vorliegender Erfindung .ist ein Verfahren zur Erstellung eines Einheits getäfels.
Es beruht auf dem Aufbau eines Rahmenwerkes mit Füllungen aus hölzernen Ba.neleinenten, die nach einheitlichen Aus massen hergestellt sind und daher leicht durch den Grossbetrieb hergestellt und ge liefert werden können. Als solche Bau elemente kommen Tafeln in Betracht, die hochlrantgestellt aneinan-dergereiht werden, und Nutleisten. welche zum Verbinden der Tafeln unter sieh dienen.
So hergestelltes Ge- täfel eignet sich gleicherweise zu Winden von Kastenmöbeln, wie zu Wandbekleidungen und kann auch durch Nichtfachleute mit ge ringen Mitteln zusammengefügt und seinem Verwendungszwecke dienstbar gemacht wer den.
Die Zeichnung stellt ein nach dem neuen Verfahren Hergestelltes Getäfel in zwei Ausführungsbeispielen dar, und zwar zeigt: Fig. 1 ein nach dem ersten Beispiel erstell- tes Getäfel, in Ansicht, die Fig. 2, 3 und 4 dasselbe in Schnitten nach der Linie I-1, hezw. II-II, bezw. III-III der Fig. 1, in grösserem Masstabe;
F]-. 5 erläutert ein zweites Au.führungsbeispiel im Horizontal- sehnitte.
In den Fig. 1 bis 4 sind cc senkreeht "ectellte Nutleiten, a' Teilstücke von solchen und ci' ivagrecht liegende Notleisten.
sämt liche von gleichem Querschnitte, beispiels leise 3i0 X 300 nim. Aus Rahmen b und eingenuteten Füllungen c =sind quadratische Tafeln von .13> >uni Seitenlänge fertig her gestellt.
Die Erstellung eines Getäfels finit den beschriebenen und gezeichneten Bau elementen erfolgt zum Beispiel in der Z\ eise, dass zunächst eine Nutlciste a in .den Senkel gestellt, eine zweite Leiste r' stumpf gegen das untere Ende von cc gestossen und dann eine Tafel finit ihrem Rahmen b in die Nu ten der beiden Leisten<I>a</I> und ä' eingeschoben wird.
Hierauf wird ein Stück einer Vertikal leiste a' über den freien seitlichen Rand der Tafel geschoben und stumpf auf die Hut leiste ci' gesetzt und nun in gleicher Weise eine unterste Reihe von Tafeln gebildet, die durch die Leisten ci und<I>ä'</I> behalten und unter sich durch die Leistenstücke. a' ver- bunden sind.
Alp Alideel#:ung der Tafelreihe wird eine Horizontalleiste cü' über die freien obern Ränder der Rahmen b geschoben, his sie auf die obern Enden sämtlicher Vert.il# :al- leisten cä aufzusitzen kommt.
Auf gleiche eise kann nun reit dem Aufbau weiterer Horizontalreihen his zur ge-#vünschten Hölie fortgefahren werden. Als Ahschluss des Ge- tiifel.s dienen endlich eine wagrechte und eine senkrechte Leiste d', bezw. a,
welche über die freien Rahmenränder geschoben. werden und die unter sich selbst und mit den be reits montierten Horizontal- und Vertikal leisten nicht direkt verbunden zu sein hran- chen. Die erwähnten Ausmasse der heilen Elemente können zum Beispiel so berechnet sein, dass vier in der vorbeschriehenen Weise erstellte Felder einen Quadratmeter,
inner- lialh ler N utleistenmitten Gemessen. aus nia<B>Uli en.</B>
Soll das nach dem anhand der Zeichnung erläuterten Verfahren hergestellte Getäfel als Wandverkleidung dienen, so werden die Nut leisten a und a" an Eck- und Fussleisten von beliebiger Bieite geheftet und das zuzammeir- zesetzte Getäfel in der andern, die betref fende Wand ah@chliessenden Ecke mit einer Eckleiste abgeschlossen und eventuell oben mit einem Gesims .abgedeckt.
Ist die Wand nicht genau ein Vielfaches des Tafelmasse, so werden Teiltücke von Einheitstafeln und -Hutleisten eingeschoben. Tafeln und Nutleisten können in der Aus f ührun - variieren und durch Verwen- clun- verschiedener Holzarten dem CTetäfel manigfa.ltige Effekte erteilt werden. Eine reichere Gestaltung harn durch Anbringen von Einlegestäben und durch Profilierung von Leisten und Tafeln erzielt werden.
So zeigt das Ausführungsbeispiel nach Fig. die @Nutleisten als Rundstäbe d aus#gehildet und die Rahmen e und Füllungen f mit Abplattungen und Rehlungen versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erstellung eines Einheits- getäfels. dadurch gekennzeichnet, dass man hölzerne Tafeln von einheitlichen Ausmassen hochkantgestellt aneinanderreiht und mit- telst hölzerner Nutleisten von einheitlichem Profil miteinander verbindet, derart, dass ein Rahmenwerk mit Füllungen gebildet wird. das .dazu bestimmt ist, heim Aufbau von Kastenmöbeln und Wandbekleidungen Verwendung zu finden.UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch 0,ekennzeichnet. dass die Tafeln je aus Einein Rahmen finit Holzfüllungen be steben. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man quadratische Ta feln von 485 mm Seitenlänge verwendet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH84019T | 1919-07-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH84019A true CH84019A (de) | 1920-02-02 |
Family
ID=4339759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH84019A CH84019A (de) | 1919-07-03 | 1919-07-03 | Verfahren zur Erstellung eines Einheitsgetäfels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH84019A (de) |
-
1919
- 1919-07-03 CH CH84019A patent/CH84019A/de unknown
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