Wetteranzeiger. Gegenstand der Erfindung ist ein Wetter- anzeiger mit ein Metallthermometer und einen Zeiger miteinander verbindendem Haar strange. Gemäss der Erfindung ist das Metall thermometer derart verstellbar, dass durch das Verstellen desselben eine Einstellung des Zeigers erfolgt.
Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele des Er- findungsgegenstandes veranschaulicht. und zwar zeigen die Figuren je eine Rüchansi,cht der Skalenscheibe mp und der an ihr ange brachten Teile des Wetteranzeigers.
Bei der Ausfiilirungsform gemäss Fig. 1 besteht (las Metallthermometer aus einer Spiralfeder a, deren inneres Ende an dem freien Ende des einen, nach oben gerichteten Armes eines -\Vinkelliebels b befestigt ist. Die ser 'inhelliebel ist um die Achse b1 dreh bar. An dem äussern Ende der Spiralfeder a greift das eine Ende des, Haarstranges c an.
Der auf der Vorderseite der Skalenscheibe 7n. befindliche, auf der Zeichnung nicht er sichtliche Zeiger des Instrumentes ist fest auf einer drehbar gelagerten Achse d, auf welchsr ein auf der Zeichnung nicht ersicht liches Röllchen leicht drehbar sitzt. An der Zeigerachse <I>d</I> sitzt ferner ein Arm<I>f</I> fest.
so dass hei einem Ausschwingen des letzteren in gleichem Masse auch der Zeiger .aus- schnvingt. Um (las Röllchen auf der Achse d ist der mittlere Teil des Haarstranges ge führt, dessen zweites Ende an dem freien Ende des Armes f befestigt ist, wodurch der Haarstrang mittelbar durch den Arm f und ,die Achse d mit dem Zeiger verbunden ist.
Der horizontale Arm des Winkelhebels b wird von oben durch eine F'''eder i gegen eine Stellschraube g gedrückt. die in einem Zap fen h sitzt.
Die Einstellung des Zeigers erfolgt fol gendermassen: -Wird die Stell.ehraube ri aufwärtsgedreht. so dreht -ich der -N\'lnlzclhebel b um die Achse b1 so,
dass sich sein aufwärtsgerichteter Arm und damit das Metallthermometer nach links bewegt. Damit wird auch das am Me tallthermometer angreifende Ende des Haar stranges c nach links bewegt und infolge- dessen der Arm f und durch ihn der Zeiger
EMI0002.0001
aufwärtsgedreht. <SEP> Bei <SEP> Abwärtsdrehung <SEP> der
<tb> Stellschraube <SEP> g <SEP> erfolgt <SEP> dagegen <SEP> durchs <SEP> die
<tb> Wirkung <SEP> der <SEP> Feder <SEP> i <SEP> eine <SEP> entgegenge:
cetzte
<tb> Drehung <SEP> des <SEP> Winkelhebels <SEP> l> <SEP> und <SEP> la'Eit <SEP> eine
<tb> Betvegulla' <SEP> des <SEP> Metallthernionieters <SEP> nach
<tb> rechts. <SEP> wodurch: <SEP> das <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Thermometer <SEP> ver bundene <SEP> Haarstran--ende <SEP> na^1)o-ibt, <SEP> zufolge dessen <SEP> der <SEP> Arm <SEP> f <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Zeiger <SEP> sich <SEP> durch
<tb> sein <SEP> Eigengewicht <SEP> senkt,
<tb> Die <SEP> Ausführungsform <SEP> nach <SEP> Fig.
<SEP> 2 <SEP> unter scheidet <SEP> sich <SEP> von <SEP> der <SEP> oben <SEP> beschriebenen <SEP> nur
<tb> dadurch, <SEP> class <SEP> der <SEP> mit <SEP> seinem <SEP> einen <SEP> Ende <SEP> am
<tb> Metallthermometer <SEP> befestigte <SEP> Haarstrang <SEP> c
<tb> nur <SEP> bis <SEP> zu <SEP> einer <SEP> Justiersellrauhe <SEP> <I>7v</I> <SEP> führt, <SEP> an
<tb> welcher <SEP> (las <SEP> zweite <SEP> Ende <SEP> desselben <SEP> befestigt
<tb> ist. <SEP> Die <SEP> Schraube <SEP> h- <SEP> ist <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeigerachse <SEP> <B>(1</B>
<tb> drehbar. <SEP> Durch <SEP> Einstellung <SEP> der <SEP> Justier schraube <SEP> 7;:
<SEP> kann <SEP> das <SEP> an <SEP> c1ieser <SEP> befestigte
<tb> Haarstrangende <SEP> der <SEP> Zeigerachse <SEP> genähert.
<tb> oder <SEP> von <SEP> ihr <SEP> entfernt <SEP> werden, <SEP> wodurch <SEP> das
<tb> Übertragungsverhältnis <SEP> der <SEP> Bewegungen <SEP> des
<tb> Ilaastranges <SEP> auf <SEP> den <SEP> Zeiger <SEP> regelbar <SEP> ist.
<tb> Bei <SEP> bisher <SEP> bekannten <SEP> ViTetteranzeigern <SEP> ist
<tb> der <SEP> Haarstrang <SEP> zwischen <SEP> Metallthermometer
<tb> und <SEP> Zeigerachse <SEP> duroh <SEP> eine <SEP> an <SEP> einer <SEP> Stell schraube <SEP> befestigte <SEP> (,e <SEP> geführt. <SEP> und <SEP> die <SEP> Ein stcllun- <SEP> des <SEP> Zeiger;
<SEP> erfolgt <SEP> durch <SEP> Drelie:l
<tb> c,ii <SEP> der <SEP> Stellschraube. <SEP> Dies <SEP> be #irkt <SEP> eine <SEP> mehr
<tb> oder <SEP> weniger <SEP> starke <SEP> Knichung <SEP> des <SEP> Haar sIran-es <SEP> an <SEP> der <SEP> Stelle- <SEP> an <SEP> welcher <SEP> er <SEP> durch
<tb> die <SEP> (>,se <SEP> geführt <SEP> ist. <SEP> Bei <SEP> clen <SEP> infolge <SEP> Teni heratur- <SEP> und <SEP> Feuehtiigkeitsänderungen <SEP> in <SEP> der Atmosphäre eintretenden Bewegungen des Haarstranges, sowie bei der Einstellung .des Zeigers erfolgt bei diesen Instrumenten fer ner eine nachteilige Reibung des Haarstran ge;
all der Stelle, < in welcher er clu.rcli die Öse geführt ist. Durch den Reibungswider stand an dieser Stelle leidet aber die Em- lifindliehkeit des Instrumentes.
Bei den ge zeichneten und beschriebenen Ausführungen des @@retteranzeigers ist die Durchführung des Haarstranges durch eine Ose vermieden, wodurch die genannten -,Machteile der obigen Konstruktionen ausgeschaltet sind.