CH82238A - Einrichtung an Bandwebstühlen zur Erzielung einer gleichmäßigen Spannung der Kettenfäden - Google Patents

Einrichtung an Bandwebstühlen zur Erzielung einer gleichmäßigen Spannung der Kettenfäden

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CH82238A
CH82238A CH82238A CH82238DA CH82238A CH 82238 A CH82238 A CH 82238A CH 82238 A CH82238 A CH 82238A CH 82238D A CH82238D A CH 82238DA CH 82238 A CH82238 A CH 82238A
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CH
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warp threads
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ribbon looms
even tension
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CH82238A
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Adolph Saurer
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Adolph Saurer
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Einrichtung    an     Bandwebstühlen    zur     Erzielung    einer     gleietumfLssigen    Spannung  der     Kettenfaden.       Es sind bereits an     Webstühlen        Einrich-          tungen    bekannt, bei welchen die     KettenftWen     über     mindestens    einen als Fadenleiter die  nenden     Streichbaum        geführt    sind, welcher  unter der Wirkung     einer        (legeiikraft,    bei  spielsweise einer Feder,     stehend,    die,

   beim  Fachwechsel     auftretenden        Überspannungen,          bezw.    Entspannungen der     Kettenfiiden    aus  gleicht. Diese Einrichtungen zeigen den Nach  teil, dass beim Übergang der     Gescbirre    von  der der geschlossenen Fachlage     entsprechen-          den        Mittellage    in eine der     offenen    Fachlage  entsprechende obere;     bezw,        untere    Luge die  die     Gegenkraft    bildende, z.

   B. eine     ZugWii,-          kung        ausübende    Feder; durch die     Ketten-          fäden    angespannt werden     muss,    so dass die  selben bei jedem Fachwechsel den Wider  stand der Feder zu     überwinden    haben. Dieser       Umstand    verursacht viele Fadenbrüche, so       dass    geringeres Garn     überhaupt    nicht ver  wendet werden konnte.  



  Dieser Nachteil wird     gemäss    Erfindung       dadurch    behoben,     dass    der     Streichbaum    derart       zwangsläufig    angetrieben wird,     daf,,    beim  Fachwechsel Über-,

       bezw.    Entspannungen der       Kettenfäden        vermieden        werden.       Die     Zeichnung    stellt eine     Ausfübrungs-          form    des     Erfindungsgegenstandes    beispiels  weise dar    Die     Geschirre    1 und 2 werden     mittelst     einer     Parallelograininführung    geführt und       durch    Hebel 3,     bezw.    4, deren Leitrollen       bezw.        (i    in der Kurvennut 7 der Scheibe 8       laufen;

      betätigt. Die     entgegengesetzte    Stirn  seite der     Scheibe    8 weist     eine        Kurvennut    9  auf, in welcher die     Leitrolle    10 eines um die  Achse 11     schwingbaren        Winkelhebels    12  läuft, der anderseits durch Vermittlung des  Lenkers 13 au den bei 14 in seiner Mitte  frei gelagerten     Schwinghebel    15     angelenkt     ist, an dessen     freiem        F@ude    der     Streichbaum     <B>16</B> gelagert ist.  



  Die     Arbeits-    und     Wirkungsweise        der    be  schriebenen Vorrichtung ist die folgende:  Die gezeichnete Lage entspricht der     offenen     Fachlage. Nach einer     Achtelsumdrehung    der       Scheibe    8 wird die Leitrolle 10 und der       Winkelhebel    12 in die strichpunktiert ange  deutete Lage gelangen,     während    die Ge  schirre 1 und 2 gleichzeitig in die der       geschlossenen    Fachlage     entsprechende    -Mittel-      lüge, bei welcher die     Kettenfiiden    die Lage  A  einnehmen,     übergehen    werden.

   Durch den  Lenker 13 ist die     Verstellung    des Winkel  hebels 12 auf den Streichbaum derart über  tragen worden, dass derselbe die strichpunk  tiert     gezeigte    Lage einnimmt. Die     Entfer-          nung    vom     Streichbaunie   <B>16</B> in der mit vollen       Linien        allgegebenen        Stellung    bis zu     seiner          strichpunktiert    angedeuteten Stellung ent  spricht     der        Vergrüsserung    des     Elbstandes    der       äussern     <RTI  

   ID="0002.0017">   Enden    der     Kettenfadenteile        B    und C  voneinander bei ihrem     Überpan    - aus der       winkligen    zu der     geradlinigen    Lage A .

   Da  durch     wird        eilte    Entspannung der     Ketten-          fäden    in     gleicher    Weise     ausgeglichen,    als  wenn an der Stelle, wo in der     Figur    der       Lenker    13     vorhanden    ist, eine     einerends    fest  liegende     Zugfeder        vorgesehen    wäre.  



  Werden die     Gcselrii-re        voll    der der Lage:  A  der     Kettenfäden    entsprechenden Mittel  lage     dadurch    weiter     verscbwenkt,        dah    die  Scheibe S eine weitere     Acbtelsdrehung        aus-          führt,    so     gelangen    die     Kettenfädenteile        B    und  C ins Unterfach.

   und der Streichbaum<B>16</B>       kommt    von der     strichpunktiert        angedeuteten     Stellung in die     .nit        vollen        Linien        angegebene,     und zwar dadurch,

   dass die     Leitrolle    10     voll     ihrer     strichpunktiert        gczeipten        Lage        wiederum     in die voll gezeichnete     zurückkehrt.    Durch  diese     zwangsläufige        Führung    des Streich-         baumes   <B>16</B> wird eine     Überspannung    der       Kettenfäden    bei dem     Übergang    aus der  Lage A"     in    die     Unterfachstellung    jedoch ver  mieden, welche eintreten würde,

   wenn anstatt  des     Lenkers    13 z. B. eine     Zugfeder    vorge  sehen     wäre.    Somit haben die     Kettenfäden     beim     Fachwechsel    keinen Widerstand zu  überwinden.     Auch    sind die     Geschirre        voll          einer        sollst    von der Feder     herrührenden    Be  anspruchung     fl'ci,    welche nachteilig auf die       sehr    feinen Litzen     iin        Geschirre    einwirkt.  



       Selbstverständlich    ist die     Einrichtung    auch  bei mehr als     zweischuftigen        Webstühlen    an  wendbar, ebenso wenn     mehrere        Streichbäume.     jeder für je ein oder zwei Geschirre,     zier     Verwendung     korr.men        würden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eini-iclitunp all Bandwebstühlen zur Er- zielung einer gleichmässigen Spannung der Kettenfäden, bei welcher die Kettenfällen über mindestens einen als Fadenleiter die- iienden Streichbaum geführt sind, dadurch. gekennzeichnet;
    daP) der Streichbaum derart zw,tngsl::ufig angetrieben wird, da(:, beirr. Fachwechsel Über-, bezw. Entspannungen der Kettenfällen vermieden werden.
CH82238A 1918-12-17 1918-12-17 Einrichtung an Bandwebstühlen zur Erzielung einer gleichmäßigen Spannung der Kettenfäden CH82238A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH82238T 1918-12-17

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