CH697455B1 - Wandersteg zum Anbringen an einer Felswand. - Google Patents

Wandersteg zum Anbringen an einer Felswand. Download PDF

Info

Publication number
CH697455B1
CH697455B1 CH17532004A CH17532004A CH697455B1 CH 697455 B1 CH697455 B1 CH 697455B1 CH 17532004 A CH17532004 A CH 17532004A CH 17532004 A CH17532004 A CH 17532004A CH 697455 B1 CH697455 B1 CH 697455B1
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
longitudinal
support
arm
slot
bolt
Prior art date
Application number
CH17532004A
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Bitschnau
Original Assignee
Bitschnau Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bitschnau Ltd filed Critical Bitschnau Ltd
Publication of CH697455B1 publication Critical patent/CH697455B1/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D18/00Bridges specially adapted for particular applications or functions not provided for elsewhere, e.g. aqueducts, bridges for supporting pipe-lines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/30Metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/30Metal
    • E01D2101/34Metal non-ferrous, e.g. aluminium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Abstract

Ein Wandersteg zur Anbringung an einer Felswand, umfasst an der Felswand zu befestigende Tragkonsolen (2), mit den Tragkonsolen (2) verbundene, in Là ngsrichtung des Wanderstegs verlaufende Là ngstrà ger (16) und einen Stegbelag (43). Zur Verbindung eines jeweiligen Là ngstrà gers (16) mit einer jeweiligen Tragkonsole (2) ist ein von der Tragkonsole (2) getragenes Scharniergelenk (17) vorhanden, das einen gegenüber einem mit der Tragkonsole (2) verbundenen Gelenkteil (23) um eine vertikale Achse (18) verschwenkbaren Arm (24) aufweist, mit dem der Là ngstrà ger (16) um eine quer zum Là ngstrà ger (16) stehende, von einem Bolzen (32) gebildete horizontale Achse (33) verschwenkbar verbunden ist, wobei ein im Arm (24) und/oder im Là ngstrà ger (16) angeordnetes, vom Bolzen (32) durchsetztes Loch (26, 31) als Langloch (26) ausgebildet ist.

Description


  [0001] Die Erfindung betrifft einen Wandersteg zur Anbringung an einer Felswand, umfassend an der Felswand zu befestigende Tragkonsolen, mit den Tragkonsolen verbundene, in Längsrichtung des Wanderstegs verlaufende Längsträger und einen Stegbelag.

[0002] An Felswänden angebrachte Wanderstege bzw. Wanderbrückenstege werden beispielsweise eingesetzt, um eine Durchquerung einer Schlucht zu ermöglichen.

   Auch andere sonst für Wanderer unzugängliche Stellen können dadurch erschlossen werden, wodurch beispielsweise "Erlebniswanderpfade" gebildet werden.

[0003] Die Herstellung und Montage von herkömmlichen, an Felswänden angebrachten Wanderstegen ist aufwändig, insbesondere da in Folge der natürlichen Gegebenheiten des Geländes normalerweise der Wandersteg kurvig geführt werden muss und auch Höhenunterschiede überwunden werden müssen.

[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten Wandersteg bereitzustellen, dessen Verlauf problemlos an die durch die natürlichen Gegebenheiten bedingten Erfordernisse angepasst werden kann.

   Erfindungsgemäss gelingt dies durch einen Wandersteg mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.

[0005] Aufgrund der Verschwenkbarkeit der von den Tragkonsolen getragenen Scharniergelenke um ihre vertikalen Achsen können die mit den Tragkonsolen über diese Scharniergelenke verbundenen Längsträger bei der Montage des Wandersteges in ihren Verschwenkstellungen um diese vertikale Achse gemäss dem gewünschten Verlauf des Wandersteges eingestellt werden. Zu überwindende Höhenunterschiede können durch die um die horizontalen Achsen verschwenkbaren Verbindungen der Längsträger mit den Armen der Scharniergelenke überwunden werden.

   Durch die von den die horizontalen Achsen bildenden Bolzen durchsetzten Langlöchern in den Armen und/oder in den Längsträgern können einerseits Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden, wodurch die Ablängung der Längsträger wesentlich vereinfacht wird, andererseits Längenänderungen durch Wärmeausdehnungen aufgenommen werden.

[0006] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Scharniergelenke, über die die Längsträger mit den Tragkonsolen verbunden sind, an Schuhen angebracht, die von den Tragkonsolen getragen werden. Hierbei können die Schuhe günstigerweise als von oben auf Horizontalstreben der Tragkonsolen aufsteckbare, U-förmige Bügel ausgebildet sein, an deren beiden Seitenschenkel jeweils ein Scharniergelenk festgelegt ist.

   Eine einfache Montage des Wanderstegs wird dadurch ermöglicht.

[0007] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert. In dieser zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>eine perspektivische Teildarstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Wanderstegs;


  <tb>Fig. 2<sep>eine Seitenansicht des Scharniergelenks zur gelenkigen Verbindung des Längsträgers mit der Tragkonsole, zusammen mit einem Endabschnitt des Längsträgers;


  <tb>Fig. 3<sep>eine Ansicht des Arms des Scharniergelenks (Blickrichtung A in Fig. 2), wobei der die horizontale Achse bildende Bolzen ebenfalls dargestellt ist und


  <tb>Fig. 4<sep>eine schematische Darstellung des Endabschnitts der Schrägstütze, im an eine Felswand befestigten Zustand.

[0008] Zur Verankerung des erfindungsgemässen Wanderstegs (der beispielsweise auch als Wander-Brückensteg oder Gebirgsbrückensteg bezeichnet werden könnte), von dem in den Fig. ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, an einer Felswand 1 (Fig. 4), die annähernd vertikal oder mehr oder weniger stark geneigt sein kann, sind Tragkonsolen 2 (Fig. 1) vorgesehen. Diese umfassen eine Horizontalstrebe 3 und eine im Bereich des von der Felswand abgelegenen Endes der Horizontalstrebe 3 diese abstützende Schrägstütze 4.

   Die Horizontalstrebe 3 und Schrägstütze 4 werden mittels Befestigungsplatten 5, 6 und Bohrungen 7, 8 in den Befestigungsplatten 5, 6 durchsetzenden Befestigungsschrauben 9 (Fig. 4) an der Felswand 1 befestigt.

[0009] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Horizontalstrebe 3 und die Schrägstütze 4 über ein Konsolen-Scharniergelenk 10 miteinander verbunden. Der Winkel zwischen der Horizontalstrebe 3 und der Schrägstütze 4 kann dadurch zur Anpassung an die natürlichen Verhältnisse eingestellt werden.

   Beispielsweise kann das Konsolen-Scharniergelenk 10 durch eine an der Horizontalstrebe 3 festgelegte und nach unten von dieser abstehende Lasche 11, eine am oberen Ende der Schrägstütze 4 mittels einer Flanschplatte 12 befestigte Lasche 13 und einen Bohrungen in den Laschen 11 und 13 durchsetzenden Bolzen 14, gebildet werden.

[0010] Die am unteren Ende der Schrägstütze 4 angebrachte Befestigungsplatte 6 kann über ein Schrägstützen-Scharniergelenk 15 mit der Schrägstütze 4 verbunden sein, welches in analoger Weise wie das Konsolen-Scharniergelenk 10 ausgebildet sein kann.

[0011] Der erfindungsgemässe Wandersteg weist weiters Längsträger 16 auf, die mit den Tragkonsolen 2 über Scharniergelenke 17 um vertikale Achsen 18 verschwenkbar verbunden sind. Die Scharniergelenke 17 sind an von der Horizontalstrebe 3 der Tragkonsole 2 getragenen Schuhen 19 angebracht.

   Bevorzugterweise sind die Schuhe 19 in Form von U-förmigen Bügeln ausgebildet, die zwei Seitenschenkel 20 und einen die beiden Seitenschenkel 20 verbindenden Basisschenkel 21 aufweisen, wobei die Seitenschenkel 20 und der Basisschenkel 21 plattenförmig ausgebildet sind. Der Schuh 19 ist hierbei von oben her auf die Horizontalstrebe 3 aufsteckbar, wobei die Seitenschenkel 20 an den Seitenflächen der als Rechteckprofilträger ausgebildeten Horizontalstrebe 3 anliegen und der Basisschenkel 21 auf der Oberseite der Horizontalstrebe 3 aufliegt.

   Zur Befestigung des Schuhs 19 an der Horizontalstrebe 3, beispielsweise um den Schuh 19 gegen ein Abheben oder eine Verschiebung gegenüber der Horizontalstrebe 3 zu sichern, kann beispielsweise ein von einem Seitenrand eines Seitenschenkels 20 ausgehender Schlitz 22 vorhanden sein, der von einem in die Horizontalstrebe 3 eingeschraubten oder diese durchsetzenden Bolzen durchsetzt wird, dessen Kopf den Schuh 19 mit der Horizontalstrebe 3 verklemmt (der Schlitz 22 ist beim rechten Schuh in Fig. 1 dargestellt, der Bolzen ist in Fig. 1 nicht eingezeichnet). Der in Fig. 1 weiter links liegende Schuh ist gegenüber einer Verschiebung nach links durch eine über die Oberseite der Horizontalstrebe 3 vorstehende Nase 45 gesichert.

   Diese Nase 45 greift in einen Schlitz im Basisschenkel 21 des Schuhs 19 ein, der von seinem in Fig. 1 links liegenden Seitenrand ausgeht und sich über einen Teil seiner Breite erstreckt.

[0012] An den beiden Seitenschenkeln 20 der Schuhe 19 ist jeweils ein Scharniergelenk 17 angebracht. Das Scharniergelenk 17 weist einen in Seitenansicht (Fig. 2) U-förmigen Gelenkteil 23 auf, der am Seitenschenkel 20 des Schuhs 19 angebracht ist, beispielsweise verschweisst ist. Zwischen die beiden Schenkel des Gelenkteils 23 ragt ein Arm 24. Ein Bohrungen in den Schenkeln des Gelenkteils 23 und im Arm 24 durchsetzender Bolzen 25 bildet die vertikale Achse 18, um die der horizontal liegende Arm 24 gegenüber dem Gelenkteil 23 verschwenkbar ist.

   Der Arm 24 wird hierbei zwischen den Schenkeln des Gelenkteils 23 mit nur geringem Spiel aufgenommen, d. h. er ist gegenüber dem Gelenkteil 23 um eine gedachte horizontale Achse, die senkrecht zur Längserstreckung des Arms 24 bzw. Längsträgers 16 steht, um weniger als 5 deg. verkippbar. In der Praxis kann dieser Wert weniger als 2 deg. betragen. Der Arm 24 wird hierbei über eine Länge I zwischen den Schenkeln des Gelenkteils 23 aufgenommen, die vorzugsweise mindestens 3 cm beträgt, wobei ein Wert von mindestens 5 cm besonders bevorzugt ist.

[0013] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Arm 24 in seinem aus dem Gelenkteil 23 herausragenden Abschnitt mit einem in Längsrichtung des Arms 24 sich erstreckenden Langloch 26 versehen.

   Der Arm 24 weist weiters einen von seiner freien Stirnseite 27 (d. h. derjenigen Stirnseite, die dem in den Gelenkteil 23 ragenden Ende gegenüberliegt) ausgehenden Schlitz 28 auf, wobei sich das Langloch 26 durch beide vom Schlitz 28 getrennte Schenkel des Arms 24 erstreckt. Die Längsträger 16 weisen Vertikalstege 29 auf. In der Nähe der stirnseitigen Enden 30 der Längsträger 16 sind die Vertikalstege 29 mit einem Loch 31 versehen. Die Vertikalstege 29 liegen im montierten Zustand des Wandersteges mit an die stirnseitigen Enden 30 der Längsträger 16 anschliessenden Abschnitten in den Schlitzen 28 des Arms 24.

   Das Langloch 26 im Arm 24 und das Loch 31 wird von einem durch eine Mutter gesicherten Bolzen 32 durchsetzt, wobei der Längsträger 16 um die vom Bolzen 32 gebildete, quer zum Längsträger stehend, vorzugsweise einen Winkel von 90 deg. mit der Längsachse des Längsträgers einschliessende, horizontale Achse 33 verschwenkbar mit dem Arm 24 verbunden ist. Durch die Ausbildung des den Arm 24 durchsetzenden Lochs als Langloch 26 ist hierbei eine Verschiebung des Längsträgers 16 gegenüber dem Arm in Längsrichtung des Längsträgers 16 bzw. des Arms 24 möglich.

[0014] Anstelle der Ausbildung des den Arm 24 durchsetzenden Lochs als Langloch 26 könnte auch das den Vertikalsteg 29 durchsetzende Loch 31 als Langloch ausgebildet sein.

   Auch beide vom Bolzen 32 durchsetzten Löcher könnten als Langlöcher ausgebildet sein.

[0015] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Längsträger 16 als Doppel-T-Träger ausgebildet. Hierbei ist der untere T-Steg 34 im Bereich der stirnseitigen Enden 30 der Längsträger 16 mit einer Aussparung 35 versehen (bzw. "ausgeklinkt").

   Auf diese Weise kann ein Längsträger in einfacher Weise im Bereich seiner beiden stirnseitigen Enden 30 mit den Scharniergelenken 17 verbunden werden, indem sein Vertikalsteg 29 von oben her in die Schlitze 28 des Arms 24 eingeführt wird und in der Folge die Bolzen 32 eingesetzt und die Muttern aufgeschraubt werden.

[0016] Der obere T-Steg 36 des Längsträgers 16 bildet hierbei eine Sicherung für den Fall eines Bruchs des Bolzens 32, wonach sich der obere T-Steg auf der Oberseite des Arms 24 abstützen kann.

[0017] An den Aussenseiten der Längsträger 16 sind Befestigungsplatten 37 zur Montage von Geländerpfosten 38 angebracht.

   Hierbei weisen die Geländerpfosten Montageflansche 39 auf, wobei Schraubbolzen 40 beidseitig des Geländerpfostens 38 in der Befestigungsplatte 37 und im an dieser anliegenden Montageflansch 39 angebracht sind und von den Schraubbolzen 40 durchsetzt werden. Auf einer der beiden Seiten des Geländerpfostens 38 ist das Loch im Montageflansch 39 und/oder das Loch in der Befestigungsplatte 37 als kreisbogenförmiges Langloch 41 ausgebildet (wobei der Mittelpunkt des Kreisbogens im Schraubbolzen auf der gegenüberliegenden Seite des Geländerpfostens 38 liegt). Eine Verschwenkung des Geländerpfostens 38 um eine horizontale, senkrecht zu den Längsträgern 16 liegende Achse 42 wird dadurch bei der Montage der Geländerpfosten 38 ermöglicht, um die Geländerpfosten 38 unabhängig vom Verlauf der Längsträger 16 vertikal stellen zu können.

   An den Basisschenkeln 21 der Schuhe 19 sind ebenfalls Geländerpfosten 38 ¾ angebracht.

[0018] Ein nach der Montage der Tragkonsolen 2 und der Längsträger 16 zu montierender Stegbelag 43, der beispielsweise gitterrostförmig ausgebildet sein kann, ist in Fig. 1 durch Darstellung eines kleinen Abschnitts des Stegbelags angedeutet. Die Befestigung des Stegbelags 43 an den oberen T-Stegen 36 der Längsträger 16 kann beispielsweise mittels geeigneter Befestigungsklammern in herkömmlicher Weise erfolgen.

[0019] An den Geländerpfosten 38, 38 ¾ wird weiters ein Geländer 44 angebracht, von dem in Fig. 1 ebenfalls nur ein kleiner Abschnitt schematisch angedeutet ist.

   Das Geländer 44 kann in herkömmlicherWeise an den Geländerpfosten 38, 38 ¾ befestigt sein.

[0020] Die Tragkonstruktion des in den Fig. dargestellten erfindungsgemässen Wandersteges wird somit von drei separaten, miteinander verbindbaren Systemteilen gebildet, nämlich den Konsolen 2, den Schuhen 19 mit den daran angebrachten Scharniergelenken 17 und den Längsträgern 16.

[0021] Zur Montage eines erfindungsgemässen Wandersteges werden zuerst die Tragkonsolen 2 gesetzt, d. h. an der Felswand befestigt. In der Folge werden die erforderlichen Längen der Längsträger 16 vermessen und die Längsträger 16 dementsprechend abgelängt und vorbereitet (Anbringung der Löcher 31 und der Aussparungen 35). Die Schuhe 19 werden auf die Horizontalstreben 3 der Tragkonsolen 2 aufgesetzt und befestigt.

   In der Folge werden die Längsträger 16 von oben her in die Schlitze 28 eingeführt und die Bolzen 32 werden eingesteckt und die Muttern werden aufgeschraubt und gegebenenfalls die Sicherungen gegen das Abschrauben der Muttern gesetzt.

[0022] Die Längsträger 16 bestehen bevorzugterweise aus Metall. Auch die Horizontalstreben 3 und Schrägstützen 4 bestehen bevorzugterweise aus Metall. Als Metall kommen insbesondere Stahl und Aluminium in Frage.

[0023] Vorteilhafterweise können unter den Köpfen und/oder Muttern der Bolzen 25, 32 Unterlegscheiben angeordnet sein, die in den Fig. der Einfachheit halber nicht dargestellt sind.

[0024] Unterschiedliche Modifikationen des gezeigten Ausführungsbeispiels sind denkbar und möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

   So könnten beispielsweise die Längsträger 16 auch als Profilträger mit einem anderen als dem gezeigten Doppel-T-Profil ausgebildet sein. Beispielsweise könnten T-Träger, Z-Träger oder Formrohre mit einem rechteckigen oder quadratischen Querschnitt eingesetzt werden. Die Anbindungen an die Arme 24 wären in entsprechender Weise zu modifizieren, wobei jeweils eine Verschiebbarkeit in Längsrichtung mittels eines Langlochs vorzusehen wäre.

Legende zu den Hinweisziffern:

[0025] 
1 : Felswand
2 : Tragkonsole
3 : Horizontalstrebe
4 : Schrägstütze
5 : Befestigungsplatte
6 : Befestigungsplatte
7 : Bohrung
8 : Bohrung
9 : Befestigungsschraube
10 : Konsolen-Scharniergelenk
11 : Lasche
12 : Flanschplatte
13 : Lasche
14 : Bolzen
15 : Schrägstützen-Scharniergelenk
16 : Längsträger
17 : Scharniergelenk
18 : vertikale Achse
19 : Schuh
20 : Seitenschenkel
21 : Basisschenkel
22 :

   Schlitz
23 : Gelenkteil
24 : Arm
25 : Bolzen
26 : Langloch
27 : Stirnseite
28 : Schlitz
29 : Vertikalsteg
30 : stirnseitiges Ende
31 : Loch
32 : Bolzen
33 : horizontale Achse
34 : T-Steg
35 : Aussparung
36 : T-Steg
37 : Befestigungsplatte
38, 38 ¾ : Geländerpfosten
39 : Montageflansch
40 : Schraubbolzen
41 : Langloch
42 : Achse
43 : Stegbelag
44 : Geländer
45 : Nase

Claims (8)

1. Wandersteg zur Anbringung an einer Felswand, umfassend an der Felswand zu befestigende Tragkonsolen (2), mit den Tragkonsolen (2) verbundene, in Längsrichtung des Wanderstegs verlaufende Längsträger (16) und einen Stegbelag (43) dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung eines jeweiligen Längsträgers (16) mit einer jeweiligen Tragkonsole (2) ein von der Tragkonsole (2) getragenes Scharniergelenk (17) vorhanden ist, das einen gegenüber einem mit der Tragkonsole (2) verbundenen Gelenkteil (23) um eine vertikale Achse (18) verschwenkbaren Arm (24) aufweist, mit dem der Längsträger (16) um eine quer zum Längsträger (16) stehende, von einem Bolzen (32) gebildete horizontale Achse (33) verschwenkbar verbunden ist, wobei ein im Arm (24) und/oder im Längsträger (16) angeordnetes, vom Bolzen (32) durchsetztes Loch (26, 31) als Langloch (26) ausgebildet ist.
2. Wandersteg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharniergelenk (17) an einem von der Tragkonsole (2) getragenen Schuh (19) angebracht ist.
3. Wandersteg nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh (19) einen auf eine Horizontalstrebe (3) der Tragkonsole (2) von oben aufsteckbaren, U-förmigen Bügel aufweist, an dessen beiden Seitenschenkeln (20) jeweils ein genanntes Scharniergelenk (17) zur Verbindung mit einem Längsträger (16) angebracht ist.
4. Wandersteg nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenschenkel (20) und der Basisschenkel (21) des U-förmigen Bügels plattenförmig ausgebildet sind und dass die Seitenschenkel (20) an den Seitenflächen der im Querschnitt rechteckigen oder quadratischen Horizontalstrebe (3) anliegen und der Basisschenkel (21) auf der Oberseite der Horizontalstrebe (3) aufliegt.
5. Wandersteg nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkteil (23) des Scharniergelenks (17) zwei voneinander beabstandete Schenkel aufweist, zwischen denen der Arm (24) mit geringem Spiel ragt und mittels eines Bohrungen in den Schenkeln und im Arm (24) durchsetzenden Bolzens (25) um die vertikale Achse (18) verschwenkbar gegenüber dem Gelenkteil (23) gelagert ist.
6. Wandersteg nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (24) einen von seiner freien Stirnseite (27) ausgehenden Schlitz (28) aufweist, der einen Vertikalsteg (29) des Längsträgers (16) aufnimmt, wobei der die horizontale Achse (33) bildende Bolzen (32) den Schlitz (28) und ein Loch (31) des im Schlitz (28) liegenden Abschnitts des Vertikalstegs (29) durchsetzt.
7. Wandersteg nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonsolen (2) jeweils eine Horizontalstrebe (3) und eine mit der Horizontalstrebe (3) verschwenkbar verbundene Schrägstütze (4) aufweisen.
8. Wandersteg nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsträgern Geländerpfosten (38) angebracht sind, die in ihrem Winkel gegenüber den Längsträgern (16) verstellbar sind.
CH17532004A 2003-11-03 2004-10-22 Wandersteg zum Anbringen an einer Felswand. CH697455B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT17392003A AT413115B (de) 2003-11-03 2003-11-03 Wandersteg zum anbringen an einer felswand

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH697455B1 true CH697455B1 (de) 2008-10-31

Family

ID=34427309

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH17532004A CH697455B1 (de) 2003-11-03 2004-10-22 Wandersteg zum Anbringen an einer Felswand.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT413115B (de)
CH (1) CH697455B1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103806374B (zh) * 2013-12-23 2015-11-18 浙江省交通科学研究院 装配式公路钢桥整体轨道架设推送系统及架设推送工艺
CN104389269B (zh) * 2014-11-14 2016-07-06 中国一冶集团有限公司 桥梁支座预留孔四孔定位装置及方法

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE504739A (de) * 1950-07-20
FR1353612A (fr) * 1963-01-17 1964-02-28 Poutre perfectionnée, en particulier pour pont roulant
US5430903A (en) * 1993-09-21 1995-07-11 Pence; Westing E. Suspended walkway
ITBZ20010041A1 (it) * 2001-08-27 2003-02-27 Indumetal Gmbh S R L Struttura per il supporto di informazioni per utenti del traffico e di servizi di collegamento al di sopra di vie di transito.

Also Published As

Publication number Publication date
ATA17392003A (de) 2005-04-15
AT413115B (de) 2005-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0918912B1 (de) Zerlegbares fassadengerüst
EP3985189B1 (de) Verbinder für zwei werkstücke
EP1544377B1 (de) Schalungselement einer Rundschalung
DE202006003836U1 (de) Deckenschalungssystem
CH680079A5 (de)
AT8530U1 (de) Steher für leiteinrichtung
WO1990005226A1 (de) Vorrichtung zum verbinden von zubehörteilen mit schaltafeln
AT413115B (de) Wandersteg zum anbringen an einer felswand
EP0811099B1 (de) Schalung mit einem voutenschalelement
EP0315617B1 (de) Verbindungselement
AT500952B1 (de) Gerüstträger aus aluminium
EP2607565B1 (de) Kederdachfirstträger und Kederdachträgereinrichtung
EP3650616A1 (de) Wetterschutzdach mit auflagesteg oberseitig an die angespannte dachhaut aufgelegt
EP2075377A2 (de) Schutzeinrichtung an Verkehrswegen
EP2627828B1 (de) Modulare brücke und verfahren zur verbindung von bauteilen einer solchen brücke
DE4415445A1 (de) Eckverbindung bei einem Tragsystem
WO2017174066A1 (de) Modularer fachwerkträger
DE102018203080B4 (de) Fundamentsystem für die lagerung von flächig nebeneinander angeordneten solarpaneelen
EP0593017B1 (de) Verbindungsteil
EP3611305A1 (de) Wandelement für eine verkehrsleit- und/oder absperrwand
DE69316517T2 (de) Als Brückenteil ausgebildeter horizontaler Träger
EP2388376A2 (de) Brücke
DE19946053B4 (de) Fahrzeugchassis-Baugruppe mit Hauptlangträgern und Querträgern
DE202004001314U1 (de) Absturzsicherungs-Hilfsvorrichtung für Kassettendächer
DE1483944C2 (de) Streckenausbau für den Bereich des Strebausganges

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased