CH640802A5 - Machine for sterilising drinks containers - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Sterilieren von Getränkebehältern insbesondere Flaschen mit überkopf drehbaren Behälteraufnahmezellen und einem Behälter für ein flüssiges oder gasförmiges Spülmedium.
Derartige Maschinen weisen gewöhnlich an einem Rad überkopf drehbare Behälteraufnahmezellen und einen Badbehälter für ein flüssiges Spülmedium auf und wahlweise eine Einrichtung zum Ausspritzen der Behälter mit einer Säure oder einer Lauge oder auch mit Wasser.
Vor dem Einfüllen von Wein oder sonstigen Getränken in Flaschen oder Behälter ist es bei einer Kaltsterilfüllung erforderlich, die Flaschen oder Behälter vor der Füllung zu sterilisieren. Dieses Sterilisieren erfolgt im allgemeinen mittels Schwefeldioxid. Gewöhnlich erfolgt dieses Sterilisieren durch ein Tauchbad, in dem die zu sterilisierenden Flaschen in einem mit schwefliger Säure gefülltem Bad untergetaucht werden. Nach dem Ablauf der erforderlichen Sterilisationszeit werden die Flaschen oder Behälter überkopf stehend entleert, mit Frischwasser nachgespritzt und nach einer genügend langen Austropfzeit aufgestellt und der Abfüllvorrichtung zugeführt.
Durch das Ausspritzen mit Frischwasser wird das restliche in der Flasche befindliche Schwefeldioxid entfernt, es fällt jedoch nachteiligerweise eine grosse Menge Abwasser an, das durch seinen Säuregehalt eine Umweltbelastung darstellt und deshalb neutralisiert werden muss. In den meisten Fällen kann das nicht-neutralisierte Abwasser nicht ohne Behandlung in das Abwassernetz geleitet werden. Sowohl diese Neutralisation bzw. Oxidation des Abwassers vor dessen Ableitung in das Abwassernetz, als auch der hohe Wasserverbrauch stellen nachteiligerweise einen hohen Kostenfaktor dar; dabei muss noch in Kauf genommen werden, dass selbst behandeltes Abwasser noch Sulfite und Sulfate führt, die nach den heutigen Erkenntnissen und Vorschriften des Umweltschutzes nicht bedenkenlos abgeführt werden können.
Zur Vermeidung des Einsatzes des Ausspritzen mit Frischwasser wurde vorgeschlagen, das restliche, in der Flasche oder dem Behälter befindliche Schwefeldioxid nicht durch Ausspritzen mit Wasser, sondern durch Ausblasen mit Sterilluft, vorzugsweise mit Steril-Druckluft durchzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit der das Ausblasen von Flaschen oder Behältern mittels Sterilluft durchgeführt werden kann, wobei diese Maschine konstruktiv einfach und deshalb billig sein soll. Desweiteren soll diese Maschine in bekannte Flaschenbehandlungsvorrichtungen z.B. Tauchbadsterilisator integrierbar sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass das Zuführrohr für das Spülmedium zum Einführen in den überkopf stehenden Behälter an einem Paar Parallelführungshebel angeordnet ist, die parallel verschwenkbar an einem Träger befestigt sind, wobei an einem der Parallelführungshebel ein verschieblich angeordneter Betätigungshebel eines Antriebsaggregates angreift.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsge-mässen Maschine ist der Betätigungshebel als Schubstange ausgebildet, die mit einem Ende an einem der Parallelführungshebel und mit dem anderen Ende gelenkig mit einem um eine feste Achse schwenkbaren Antriebshebel verbunden ist. In einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung sind die Parallelführungshebel mit einem Exzenter oder einem Hubzylinder verbunden. Die Parallelführungshebel können desweiteren zum taktweisen Einschub des Zuführrohres in die Behälter mit dem Antrieb für ein die Flaschenaufnahmezellen tragendes Rad verbunden sein.
Die erfindungsgemässe Maschine zum Sterilisieren von Getränkebehältern besitzt gegenüber den vergleichbaren Behandlungsmaschinen des Standes der Technik den Vorteil, dass die Ausführung einfach herzustellen und praktisch wartungsfrei ist. Alle zur Führung verwendeten Teile sind einfache Hebel mit Gelenken, die ohne Probleme in wartungsfreier Ausführung auch bei aggressiven Medien herzustellen sind. Dadurch entfallen die bisher allgemein gebräuchlichen aufwendigen Führungen mit Kugelbüchsen oder ähnlichen teuren Elementen. Ebenso werden dadurch bekannte Ausführungen vermieden, welche die Gefässe über festangebrachte Zuführrohre führen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die erfindungsgemässe Maschine ohne grossen Kostenaufwand auch nachträglich in Tauchbadvorrichtungen eingebaut werden kann, auch in Vorrichtungen, die mit hoher Temperatur oder aggressiven Medien arbeiten. Dabei kommen nur einfache und billige Maschinenelemente zur Verwendung, die durch Wahl des entsprechenden Rohmaterials in einfacher Weise den gegebenen Verhältnissen, sei es hoher Temperatur oder ein aggressives Medium, Rechnung tragen.
In erfindungsgemässer Weise ist das Medium, mittels dem die Getränkebehälter behandelt werden sollen, gasförmig oder flüssig.
Weist die erfindungsgemässe Flaschenbehandlungsmaschine ein Tauchbad auf, welches z.B. eine Säure enthält, so kann mit dieser Maschine ein Restbestand an Säure aus der überkopf stehenden Flasche ausgeblasen werden. Das Zuführrohr ist in diesem Fall als Blasrohr ausgebildet, über welches Sterilluft, vorzugsweise Steril-Druckluft zugeführt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Maschine können der obere und der untere Parallelführungshebel an einem ihrer Enden
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Die erfindungsgemässe Flaschenbehandlungsmaschine kann mit höchst einfachen Mitteln aufgrund Verwendung von einfachen Maschinenelementen aufgebaut werden und ermöglicht eine einwandfreie Sterilisation von Getränkebehältern.
Die Erfindung ist mit weiteren Vorteilen anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Beispiele nachfolgend beschrieben. Dabei zeigen:
Figur 1 einen schematischen Querschnitt durch eine Flaschenbehandlungsmaschine mit der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Figur 2 eine um 90° gedrehte Seitenansicht von Figur 1,
Figur 3 ein weiteres Beispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung und
Figur 4 eine um 90° gedrehte schematische Seitenansicht von Figur 3.
Gemäss den Figuren 1 und 2 ist in einem Gehäuse 1 ein Badbehälter 3 in Form einer Wanne angeordnet, wobei das Gehäuse 1 mittels einer Haube 2 oder eines Deckels abgedeckt ist. Der Badbehälter 3 dient zur Aufnahme einer Badflüssigkeit 39, welche z.B. schweflige Säure sein kann. Unterhalb des Badbehälters 3 befindet sich eine Auffangwanne 4, über die die Badflüssigkeit 39 über einen Sammler 33, eine Flüssigkeitsleitung 34, eine Pumpe 35, ein Säurefilter 36 über eine Spritzrohrzuführleitung 37, einem Spritzrohr 29 zugeführt wird.
Innerhalb des Badbehälters 3 ist um eine geeignet gelagerte Achse ein Rad 5 drehbar angeordnet, welches Flaschenauf-nahmezellen 6,7 und 8 trägt. Die zu behandelnden Flaschen 9 werden auf einem Transporteur 11 herangeführt, über einen Schwenkhebel 12 auf einen Führungshebel 13 gelegt und mittels eines Einschubhebels 14 durch eine Einschuböffnung 20 innerhalb des Badbehälters 3 in die vor der Einschuböffnung 20 positionierte Flaschenaufnahmezelle 6 geschoben.
Der Einschubhebel 14 ist an einem seiner Enden ortsfest um eine Achse 15 drehbar gehaltert, was durch das Festlager 16 in Figur 1 gekennzeichnet ist. Im Abstand von diesem Drehpunkt 15 greift am Einschubhebel 14 mit ihrem unteren Ende eine Schubstange 18 an, welche gelenkig mit dem Einschubhebel 14 verbunden ist. Das andere, obere Ende der Schubstange 18 ist gelenkig mit einem Hebel 23 verbunden, der um einen ortfesten Drehpunkt 28 drehbar an einem Träger 22 befestigt ist.
Der Träger 22 ist vorzugsweise winkelförmig ausgebildet. Parallel zum Hebel 23 ist ein weiterer Hebel 24 angeordnet, der über Verbindungsstangen 25,26 mit dem Hebel 23 verbunden ist. Die Hebel 23,24 und die Verbindungsstangen 25, 26 bilden je ein Paar von Parallelführungshebeln, wobei der ortsfeste Drehpunkt durch den Drehpunkt oder die Achse 28 des Hebels 23 gebildet wird. Am äusseren Ende des oberen Parallelführungshebels 24 oder auch an der Verbindungsstange 26 ist nun ein Zuführungsrohr 27 angeordnet, welches in dem hier gezeigten Beispiel als Blasrohr ausgebildet ist.
Bei der Verwendung des Zuführungsrohrs 27 als Blasrohr wird von einem Verdichter 30 über ein Sterilluftfilter 31 dem Blasrohr 27 über eine Luftzuführungsleitung 32 sterile Druckluft zugeführt.
Das die Flaschenaufnahmezellen 6,7,8 tragende Rad 5 wird beispielsweise über Antriebsrollen 40 angetrieben, welche ihrerseits über einen in Figur 2 gezeigten Elektromotor 42 angetrieben werden. Mit der Bezugsziffer 41 ist ein
Bewegungspfeil gekennzeichnet, der die Schwenkbewegung der Parallelführungshebel 23,24 kennzeichnen soll. Vorzugsweise ist der Einschubhebel 14 mit dem Antrieb 42 des Rades 5 verbunden, so dass das Blasrohr 27 taktweise in eine auszu-5 blasende Flasche 10 einführbar und ausführbar ist.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Vor Arbeitsbeginn werden sämtliche sterilluftführenden Teile sterilisiert. Dazu wird aus einer Druckgasflasche 44 dem Verdichter 30, dem Sterilluftfilter 31 und der Luftzuführungs-io leitung 32, gegebenenfalls auch dem Gebläse, ein gasförmiges Sterilisiermittel, z.B. SCh zugeführt. Dieses gasförmige Sterilisiermittel dient ausschliesslich dem kurzzeitigen Sterilisieren des Verdichters, des Sterilluftfilters und der Druckluftleitungen. Danach wird derZufluss des gasförmigen Sterilisier-15 mittels abgestellt und nunmehr normale Luft über den Sterilluftfilter 31 angesaugt. Über den Transporteur 11 werden nun zu reinigende Flaschen 9 der Flaschenbehandlungsmaschinen, z.B. ein Tauchbadsterilisator, zugeführt. Diese Flaschen 9 werden mittels des Einschubhebels 14 in die jewei-20 ligen Flaschenaufnahmezellen 6,7, 8 eingeschoben und von diesen mitgenommen. In der in Figur 1 gezeigten Position der Flaschenaufnahmezelle 8 werden die Flaschen über das Spritzrohr 29 mittels einer Säure oder einer Lauge ausgespritzt und durchlaufen in dem hier gezeigten Beispiel 25 anschliessend die Badflüssigkeit 39. Danach läuft die Badflüssigkeit aus den langsam taktweise überkopf transportierten Gefässen wieder aus. Nach dem Auslaufen der Badflüssigkeit 39 fährt beim Rückgehen des Einschubhebels 14 in dessen Ausgangsstellung das Blasrohr 27 aufgrund des 30 Hebelgestänges 14,18,23,24,25,26 in die auszublasende Flasche 10 ein. Nun wird über den Sterilluftfilter 31 sterilgemachte Druckluft in die Flasche eingeblasen. Dazu nimmt der Verdichter 30 die Ansaugung von Raumluft vor, welche im Sterilluftfilter 31 steril gemacht wird. Danach wird beim 35 nächsten Takt, wenn der Einschubhebel 14 die nächste zu behandelnde Flasche in die dazugehörige Flaschenzelle einschiebt, das Blasrohr 27 wieder zurück, dadurch das Anheben der Einschubhebel 14 und der Schubstange 18 der Hebel 23 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wodurch der obere Parallel-40 führungshebel 24 mitsamt dem Blasrohr 27 ebenfalls im Uhrzeigersinn nach unten geschwenkt werden. Auf diese Weise ist der Antrieb für die Flaschenaufnahmezellen taktweise mit dem Einschieben und Ausfahren des Blasrohres 27 gekoppelt.
45 Vorzugsweise kann die Betätigung des Hubgestänges von einem in der Maschine befindlichen Bewegungselement mitübernommen werden, sofern dieses taktgleich dem ein- und ausfahrenden Blasrohren entspricht. Desweiteren kann gemäss der Figur 2 die Zahl der anzuordnenden Blasrohre 27 so und die Länge des waagrecht angeordneten Spritzrohres 29 sich nach der Breite der Maschine sowie nach deren Zellenzahl und Zelleneinteilung richten. Figur 2 zeigt z.B. eine Flaschenbehandlungsmaschine mit jeweils drei parallel zueinander angeordneten Flaschenaufnahmezellen 7. Demzufolge 55 ist für jede Flaschenaufnahmezelle ein Blasrohr 27 vorhanden.
In den Figure 3 und 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung gezeigt, wobei dieses wiederum in einem Tauchbadsterilisator installiert ist. Dabei 60 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet.
An der Hauptwelle 56 (Figur 4) sind zwei Befestigungswinkel 48, 54 (Figur 4) im Abstand voneinander angeordnet, wobei am Befestigungswinkel 48 ein Verbindungshebel 47 gelenkig angreift. Am anderen Ende dieses Verbindungshe-65 bels 47 greift eine senkrecht angeordnete Schubstange 46 an, deren unteres Ende gelenkig mit einem Antriebshebel 45 verbunden ist. Der Antriebshebel 45 ist um eine ortfeste Achse 53 drehbar gehaltert. Der Antriebshebel 45 kann von einem
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in der Maschine befindlichen Bewegungselement angetrieben werden, sofern dieses Bewegungselement taktgleich den ein-und ausfahrenden Blasrohren 27 entspricht.
Der Befestigungswinkel 48 besitzt einen senkrecht abgewinkelten Teil 49, an dem ein oberer Parallelführungshebel 50 und im Abstand dazu ein unterer Parallelführungshebel 51 gelenkig schwenkbar befestigt sind. Der Verbindungshebel 47 ist gleichzeitig mit dem Ende des unteren Parallelführungshe-bels 51 drehbar befestigt. An ihren vorderen Enden sind die
Parallelführungshebel 50,51 mittels einer Verbindungsstange 52 gelenkig verbunden, die ihrerseits das Blasrohr 27 trägt. Bei Drehung des Antriebshebels 45 um die Achse 53 wird die Schubstange 46 in vertikaler Richtung verschoben, wodurch s über den Verbindungshebel 47 der Befestigungswinkel 48 um die Hauptwelle 57 geschwenkt wird. Dadurch werden die Parallelführungshebel 50,51 parallel zueinander geschwenkt, wodurch das Blasrohr 27 entweder in den Behälter ein- oder aus dem Behälter ausgeschwenkt wird.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- 640 802PATENTANSPRÜCHE1. Maschine zum Sterilisieren von Getränkebehältern insbesondere Flaschen mit überkopf drehbaren Behälteraufnahmezellen und einem Behälter für ein flüssiges oder gasförmiges Spülmedium, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführrohr (27) für das Spülmedium zum Einführen in den überkopf stehenden Behälter (10) an einem Paar Parallelfüh-rungshebel (23,24; 50,51) angeordnet ist, die parallel verschwenkbar an einem Träger (22,48) befestigt sind, wobei an einem der Parallelführungshebel (23, 51) ein verschieblich angeordneter Betätigungshebel (18,46) eines Antriebsaggregates angreift.
- 2. Maschine gemäss dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel eine Schubstange (18,46) ist, die mit einem Ende an einem der Parallelführungshebel (23,51) und mit dem anderen Ende gelenkig mit einem um eine feste Achse (15,53) schwenkbaren Antriebshebel (14,54) verbunden ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelführungshebel (23,24; 50,51) mit einem Exzenter oder einem Hubzylinder verbunden sind.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelführungshebel (23,24; 50,51) zum taktweisen Einschub des Zuführrohrs (27) in die Behälter (9, 10) mit dem Antrieb (42) für ein die Flaschenaufnahmezellen (6,7,8) tragendes Rad (5) verbunden sind.
- 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere und der untere Parallelführungshebel (23,24; 50,51) an einem Ende mit einer Verbindungsstange (26,52) verbunden sind, die eine Schmalseite des Führungsparallelogramms bildet und die das Zuführrohr (27) trägt.
- 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführrohr (27) ein Blasrohr zur Zuführung von Sterilluft ist.
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