CH613293A5 - Method and device for detecting and editing data on a data carrier - Google Patents

Method and device for detecting and editing data on a data carrier

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Publication number
CH613293A5
CH613293A5 CH1644076A CH1644076A CH613293A5 CH 613293 A5 CH613293 A5 CH 613293A5 CH 1644076 A CH1644076 A CH 1644076A CH 1644076 A CH1644076 A CH 1644076A CH 613293 A5 CH613293 A5 CH 613293A5
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CH
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CH1644076A
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Horst Froessl
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Horst Froessl
Durrer Robert
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Priority to FR7726688A priority patent/FR2363836A1/fr
Priority to DE19772739936 priority patent/DE2739936A1/de
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/16Error detection or correction of the data by redundancy in hardware
    • G06F11/1666Error detection or correction of the data by redundancy in hardware where the redundant component is memory or memory area
    • G06F11/167Error detection by comparing the memory output
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/02Input arrangements using manually operated switches, e.g. using keyboards or dials
    • G06F3/0227Cooperation and interconnection of the input arrangement with other functional units of a computer
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K17/00Methods or arrangements for effecting co-operative working between equipments covered by two or more of main groups G06K1/00 - G06K15/00, e.g. automatic card files incorporating conveying and reading operations

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Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum Erfassen und Aufbereiten von Daten auf einem Datenträger in einer Reihenfolge unabhängig von der Folge der Daten auf dem Datenträger, dadurch   gekennzeichnet,    dass die Daten des Datenträgers entsprechend der Reihenfolge als   Datensegmente    ausgewählt und die   Datensegmente    nacheinander optisch erfasst und dargestellt werden.



   2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die   Datensegmente,    z.B. durch Ausleuchten, optisch markiert werden.



   3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die markierten Datensegmente, z.B. auf Magnetband, Platten oder Mikrofilm, gespeichert werden.



   4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die markierten Datensegmente ohne Speicherung sofort zur Erfassung dargestellt werden.



   5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ausschliesslich die   Datensegmente    des Datenträgers gespeichert werden.



   6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die   Datensegmente    und mindestens ein Teil des Datenträgers gespeichert werden.



   7. Leseeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Erfassungsplatte, auf welcher die   Datensegmente    jedes Datenträgers nacheinander anvisierbar sind.



   8. Leseeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsplatte koordinatenförmig angeordnete, steuerbare Leuchten aufweist, die unterhalb oder über der Platte angeordnet sind.



   9. Leseeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Datensegmente über eine Episkopanordnung reproduzierbar sind.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erfassen und Aufbereiten von Daten auf einem Datenträger in einer Reihenfolge unabhängig von der Folge der Daten auf dem Datenträger und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   In bekannten EDV-Anlagen der Industrie und des Handels können bei der Erfassung und Aufbereitung von Daten etwa folgende   Schritte    unterschieden werden: a) Vorbereitung der Daten zur Erfassung, z.B. das manuelle Übertragen der Daten auf   Lech-    oder Verarbeitungsbelege, wobei diese nur teilweise erforderlich sind.



   b) Manuelles Lochen bzw. Eintasten der Daten, welche innerhalb eines Beleges verarbeitet werden sollen.



   c) Prüf- und Korrekturlauf.



   Zu diesen Schritten gehören auch die organisatorische Gestaltung der Belege, Druck usw., die verschiedenen Transport- und Wartezeiten, die Bereitstellung der Datenträger zur Verarbeitung sowie insbesondere die Handhabung der Belege durch die Datentypistinnen.



   Bei den bekannten Datenaufbereitungsgeräten findet die Dateneingabe und, falls notwendig, die   Prüfung    hintereinander statt, entweder in einem oder in   zwei    Arbeitsgängen, wobei eine zeitaufwendige, manuelle Handhabung der Belege während der Verarbeitung nicht zu umgehen ist. Die unmittelbare Folge besteht darin, dass die bekannten Geräte dem Ziel, die Datenaufbereitung als Flaschenhals der Datenverarbeitung abzubauen, nicht gerecht werden können.



   Das erwähnte Prinzip des   Beleghandiings    sowie des Eintastens der Informationen und, falls notwendig, der darauffolgenden Prüfung in einem Arbeitsgang oder in zwei abhängigen bzw unabhängigen Arbeitsgängen hat zur Folge, dass bei den Verarbeitungsphasen Wartezeiten nicht zu umgehen sind. Zudem besteht die Möglichkeit einer fehlerhaften Datenaufbereitung, besonders dann, wenn die Prüfung durch die gleiche Person erfolgt, die das Eintasten durchführt. Die dann notwendig werdende Neuaufbereitung der Daten führt in vielen Fällen zu Wiederholungsläufen der EDV-Anlage, die dadurch zusätzlich belastet wird. Die Gefahr einer fehlerhaften Datenaufbereitung bringt es mit sich, dass das Bedienungspersonal einer verhältnismässig grossen Belastung ausgesetzt ist.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art so zu gestalten, dass beim Erfassen und   Aufbereiten    von Daten einerseits die Bearbeitungszeit und die Fehlermöglichkeit wesentlich verringert werden und vor allem das   Beleghandling    durch die Datentypistinneu entfällt und die Abhängigkeit der Datenerfassung und -aufbereitung bezüglich Zeit und Ort weitgehend unabhängig wird. Ausserdem kann die bislang notwendige Beleggestaltung für   Verarbeitungszwecke    weitgehend eliminiert und die Belegflut erheblich reduziert werden.



   Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Daten des Datenträgers entsprechend der Reihenfolge als   Datensegmente    ausgewählt und die   Datensegmente    nacheinander optisch erfasst und dargestellt werden. Zur Durchführung des Verfahrens wird gemäss der Erfindung eine Erfassungsplatte benützt, auf welcher die Datensegmente jedes Datenträgers nacheinander anvisierbar ist.



   Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Anlage zum Erfassen und Aufbereiten von Daten
Fig. 2 eine schematisch dargestellte Teilanlage zur weiteren Aufbereitung von Daten, die an die Anlage nach Fig. 1 anschliesst
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Ausgestaltung eines Einzel-Arbeitsplatzes zur   Aufbereitung    von Daten
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Doppel-Arbeitsplatzes,
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Doppel-Arbeitsplatzes,
Fig. 5 ein schematisch dargestelltes Detail der Anlage nach   Flug.    1,
Fig. 6 eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer Lesevorrichtung für das Lesen von   Belegsegruenten    für die Datenerfassung,
Fig.

   7 eine schematisch dargestellte Ausführungsform einer weiteren Leseeinrichtung und
Fig. 8 eine   Seiteneasicht    der Leseeinrichtung nach Fig. 7.



   Die in Fig. 1 dargestellte Anlage zur Erfassung und Aufbereitung von Daten weist ein Beleglager 1 auf, von dem die Belege über eine Belegzufuhr 2 einer Erfassungsplatte 3 zugeführt und in festgelegter Folge, von einem Programmspeicher 4 gesteuert, in Segmenten erfasst, z.B. ausgeleuchtet, werden. Die Belege werden jeweils bei jeder   Ausleuchtung    eines Datensegments von einer TV-Kamera   5    aufgenommen und in einem Datenträger 6, z.B. Videoband oder -platte, Magnetband oder   Mikroflni,    gespeichert. Ist der Beleg vollständig erfasst, wird er einer Belegablage 7 zugeführt. Die Erfassung der Datensegmeute kann auch durch Kameraeinstellung oder eine Kombination von Kameraeinstellung und Ausleuchten erfolgen.



   Der Vorgang der Datenspeicherung ist in Fig. 5 im Detail dargestellt. Auf dem Beleg 15 werden in   bestimmter    Folge   Datensegmente      11-l4inderReihenfolge    11, 12,13,   l4ausge-    leuchtet und jeweils bei der Ausleuchtung eines Datensegments durch die TV-Kamera 5 aufgenommen und im Datenträger 6 gespeichert, wobei die einzelnen   Datensegmente    in der richtigen Reihenfolge gespeichert werden.



   Es ist jedoch auch möglich, dass bei jeder Ausleuchtung von  



     Datensegmenten    der Beleg als Ganzes oder nur teilweise gespeichert wird.



   Weiter ist es möglich, die Erfassungsplatte 3 so auszulegen, dass anstelle der Ausleuchtung die TV-Kamera   5    entsprechend eingerichtet wird, so dass nur das betreffende Datensegment erfasst wird. Die Erfassungsplatte 3 selbst ist dann der Träger des Belegs, während die Ausleuchtung bzw. die Einstellung der TV-Kamera   5    anstelle der Ausleuchtung der Erfassungsplatte 3 tritt. Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination der Kameraeinstellung, nur einen Teil, z.B.   20%,    eines Belegs aufzuführen und die Segmente zusätzlich auszuleuchten.



   In Fig. 2 ist die weitere Verarbeitung und Aufbereitung der gespeicherten Daten dargestellt. Der Datenträger 6 wird segmentweise entweder über ein Lesegerät 8, z.B. mit Bildspeicher für grösseren Durchsatz, oder durch das optische Erfassen und Weiterleiten der   Datensegmente    über eine oder mehrere TV Kameras mit Bildwiederholungsspeicher sichtbar gemacht und an Eingabeplätze 9 verteilt, wo die Daten in einem Speicher 10 gespeichert werden. Bei direkter Verarbeitung kann der Bildspeicher auch bei den Eingabeplätzen 9 angebracht sein. Durch einen Rechner 20 werden die Daten in der gewünschten Reihenfolge den Eingabeplätzen 9 zugeleitet. Dem Rechner 20 kann gegebenenfalls ein weiterer Speicher 21 für Plausibilitätsprüfung zugeordnet sein.



   Durch diese Art der weiteren Verarbeitung der Daten unter Benützung von Datenträgern wird die Erfassung und Aufbereitung der Daten orts- und zeitunabhängig.



   Anstelle der weiteren Aufbereitung mittels des Datenträgers 6 können die von der TV-Kamera 5 aufgenommenen Daten über einen Digital-Analogwandler 22 einem Speicher 23 zugeleitet werden, der auch in Fig. 2 dargestellt ist. Aus dem Speicher 23 können die   Datensegmente    zeit- und weitgehend ortsunabhängig verarbeitet werden, wobei mittels eines Analog Digitalwandlers 24 die Rückwandlung der   Datensegmente    erfolgt oder aber die digitalen Werte direkt eingelesen werden können.



   Der Einzel-Arbeitsplatz gemäss Fig. 3 weist das Lesegerät 8 zur Sichtbarmachung der   Datensegmente    auf, worauf die   Über-    tragung der   Datensegmente    über den Eingabeplatz 9 auf den Speicher 10 erfolgt.



   In Fig. 4 ist ein Doppel-Arbeitsplatz dargestellt, der eine gleichzeitige Richtigkeitskontrolle ermöglicht. Der Datenträger 6 und das Lesegerät 8 entsprechen den Geräten für den Einzel Arbeitsplatz. Ein Rechner 20 sorgt für die richtige Abgabe der   Datensegmente    an die Eingabeplätze 9. Von den Eingabeplätzen 9 erfolgt die Eingabe in den Speicher 10. Ein Vergleichsspeicher 25 erlaubt die unmittelbare Feststellung der richtigen Eingabe. Bei fehlerhafter Eingabe weist der Vergleichsspeicher den Fehler auf, so dass eine entsprechende Korrektur vorgenommen werden kann. Das gleiche Prinzip ist natürlich auch bei einer grösseren Zahl von Arbeitsplätzen, z.B. nach   Fig. 2,    mittels eines Betriebssystems anwendbar.



   Das beschriebene Reproduzieren von Datensegmenten durch Übertragung von einem Datenträger kann auch durch ein Episkop erfolgen, wobei die ausgewiesenen   Datensegmente    an einer Arbeitsstelle, z.B. auf eine Mattscheibe, projiziert werden.



   Die beschriebene Anordnung, mit welcher   Datensegmente    eines Belegs erfasst werden, erlaubt auch eine einfache Möglichkeit der Geheimhaltung der Belege, indem die aufeinanderfolgenden   Datensegmente    an verschiedenen Arbeitsplätzen verarbeitet werden. Die richtige Reihenfolge der   Datensegmente    wird mit der Eingabe in den Speicher wiederhergestellt.



   In   Fig. 6-8    ist eine Lesevorrichtung in zwei   Ausführungsfor    men dargestellt. Über der Lesevorrichtung 30 befindet sich der Belegstapel 31 für Belege gleicher Art. Jeder Beleg 33 wird über eine Zuleitung 32 über die Lesevorrichtung 30 geleitet.



  Die Lesevorrichtung kann beispielsweise als Walze oder als Platte ausgebildet sein. Nach der Verarbeitung wird der Beleg 33 über eine Ableitung, die wie die Zuleitung 32 eine Walzenanordnung aufweisen kann, in die Belegsablage 35 transportiert.



   In   Fig. 6    entsprechen   180O    der Walze 36 der Länge eines Belegs bestimmter Grösse. Der Beleg wird unter eine Platte 37 geschoben und liegt auf der Walze 36 bzw. der Platte 36' auf.



  Jedes der Segmente 38 der   Platte    37 beinhaltet eine gewünschte Öffnung 39. Durch die Steuerung wird der Beleg 33, z.B. durch Drehen der Walze 36, jeweils unter eine Öffnung 39 geschoben und dadurch das betreffende   Datensegment    reproduziert. Bei grösseren zu erfassenden Datenfeldern als die Öffnung 39 setzt das Gerät, beispielsweise eine Marke, an diejenige Stelle des Datensegments, welche bisher reproduziert wurde. Dann wird in einem oder mehreren weiteren Schritten durch horizontale Bewegung der Walze oder der segmenttragenden Platte, unter welcher der Beleg aufliegt, der Rest des   Datensegments    reproduziert.



   Es besteht auch die Möglichkeit, die Platte 37 mit gleichmässig verteilten Öffnungen zu versehen und nur denjenigen Teil der   Datensegmente    auszuleuchten, der an diesem Arbeitsplatz reproduziert werden soll.



   Die Belege können auch durch die senkrecht stehende Leseplatte 30 durch   Blechband    oder elektronisch gesteuert geleitet und die einzelnen   Datensegmente    in der gewünschten Folge ausgeleuchtet werden.



   Die beschriebene Anordnung eignet sich auch für die Textverarbeitung, Drucksetzerei, Datenkommunikation u.dgl. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Erfassen und Aufbereiten von Daten auf einem Datenträger in einer Reihenfolge unabhängig von der Folge der Daten auf dem Datenträger, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten des Datenträgers entsprechend der Reihenfolge als Datensegmente ausgewählt und die Datensegmente nacheinander optisch erfasst und dargestellt werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datensegmente, z.B. durch Ausleuchten, optisch markiert werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die markierten Datensegmente, z.B. auf Magnetband, Platten oder Mikrofilm, gespeichert werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die markierten Datensegmente ohne Speicherung sofort zur Erfassung dargestellt werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ausschliesslich die Datensegmente des Datenträgers gespeichert werden.
    6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Datensegmente und mindestens ein Teil des Datenträgers gespeichert werden.
    7. Leseeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Erfassungsplatte, auf welcher die Datensegmente jedes Datenträgers nacheinander anvisierbar sind.
    8. Leseeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsplatte koordinatenförmig angeordnete, steuerbare Leuchten aufweist, die unterhalb oder über der Platte angeordnet sind.
    9. Leseeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Datensegmente über eine Episkopanordnung reproduzierbar sind.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erfassen und Aufbereiten von Daten auf einem Datenträger in einer Reihenfolge unabhängig von der Folge der Daten auf dem Datenträger und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
    In bekannten EDV-Anlagen der Industrie und des Handels können bei der Erfassung und Aufbereitung von Daten etwa folgende Schritte unterschieden werden: a) Vorbereitung der Daten zur Erfassung, z.B. das manuelle Übertragen der Daten auf Lech- oder Verarbeitungsbelege, wobei diese nur teilweise erforderlich sind.
    b) Manuelles Lochen bzw. Eintasten der Daten, welche innerhalb eines Beleges verarbeitet werden sollen.
    c) Prüf- und Korrekturlauf.
    Zu diesen Schritten gehören auch die organisatorische Gestaltung der Belege, Druck usw., die verschiedenen Transport- und Wartezeiten, die Bereitstellung der Datenträger zur Verarbeitung sowie insbesondere die Handhabung der Belege durch die Datentypistinnen.
    Bei den bekannten Datenaufbereitungsgeräten findet die Dateneingabe und, falls notwendig, die Prüfung hintereinander statt, entweder in einem oder in zwei Arbeitsgängen, wobei eine zeitaufwendige, manuelle Handhabung der Belege während der Verarbeitung nicht zu umgehen ist. Die unmittelbare Folge besteht darin, dass die bekannten Geräte dem Ziel, die Datenaufbereitung als Flaschenhals der Datenverarbeitung abzubauen, nicht gerecht werden können.
    Das erwähnte Prinzip des Beleghandiings sowie des Eintastens der Informationen und, falls notwendig, der darauffolgenden Prüfung in einem Arbeitsgang oder in zwei abhängigen bzw unabhängigen Arbeitsgängen hat zur Folge, dass bei den Verarbeitungsphasen Wartezeiten nicht zu umgehen sind. Zudem besteht die Möglichkeit einer fehlerhaften Datenaufbereitung, besonders dann, wenn die Prüfung durch die gleiche Person erfolgt, die das Eintasten durchführt. Die dann notwendig werdende Neuaufbereitung der Daten führt in vielen Fällen zu Wiederholungsläufen der EDV-Anlage, die dadurch zusätzlich belastet wird. Die Gefahr einer fehlerhaften Datenaufbereitung bringt es mit sich, dass das Bedienungspersonal einer verhältnismässig grossen Belastung ausgesetzt ist.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art so zu gestalten, dass beim Erfassen und Aufbereiten von Daten einerseits die Bearbeitungszeit und die Fehlermöglichkeit wesentlich verringert werden und vor allem das Beleghandling durch die Datentypistinneu entfällt und die Abhängigkeit der Datenerfassung und -aufbereitung bezüglich Zeit und Ort weitgehend unabhängig wird. Ausserdem kann die bislang notwendige Beleggestaltung für Verarbeitungszwecke weitgehend eliminiert und die Belegflut erheblich reduziert werden.
    Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Daten des Datenträgers entsprechend der Reihenfolge als Datensegmente ausgewählt und die Datensegmente nacheinander optisch erfasst und dargestellt werden. Zur Durchführung des Verfahrens wird gemäss der Erfindung eine Erfassungsplatte benützt, auf welcher die Datensegmente jedes Datenträgers nacheinander anvisierbar ist.
    Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Anlage zum Erfassen und Aufbereiten von Daten Fig. 2 eine schematisch dargestellte Teilanlage zur weiteren Aufbereitung von Daten, die an die Anlage nach Fig. 1 anschliesst Fig. 3 eine schematische Darstellung der Ausgestaltung eines Einzel-Arbeitsplatzes zur Aufbereitung von Daten Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Doppel-Arbeitsplatzes, Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Doppel-Arbeitsplatzes, Fig. 5 ein schematisch dargestelltes Detail der Anlage nach Flug. 1, Fig. 6 eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer Lesevorrichtung für das Lesen von Belegsegruenten für die Datenerfassung, Fig.
    7 eine schematisch dargestellte Ausführungsform einer weiteren Leseeinrichtung und Fig. 8 eine Seiteneasicht der Leseeinrichtung nach Fig. 7.
    Die in Fig. 1 dargestellte Anlage zur Erfassung und Aufbereitung von Daten weist ein Beleglager 1 auf, von dem die Belege über eine Belegzufuhr 2 einer Erfassungsplatte 3 zugeführt und in festgelegter Folge, von einem Programmspeicher 4 gesteuert, in Segmenten erfasst, z.B. ausgeleuchtet, werden. Die Belege werden jeweils bei jeder Ausleuchtung eines Datensegments von einer TV-Kamera 5 aufgenommen und in einem Datenträger 6, z.B. Videoband oder -platte, Magnetband oder Mikroflni, gespeichert. Ist der Beleg vollständig erfasst, wird er einer Belegablage 7 zugeführt. Die Erfassung der Datensegmeute kann auch durch Kameraeinstellung oder eine Kombination von Kameraeinstellung und Ausleuchten erfolgen.
    Der Vorgang der Datenspeicherung ist in Fig. 5 im Detail dargestellt. Auf dem Beleg 15 werden in bestimmter Folge Datensegmente 11-l4inderReihenfolge 11, 12,13, l4ausge- leuchtet und jeweils bei der Ausleuchtung eines Datensegments durch die TV-Kamera 5 aufgenommen und im Datenträger 6 gespeichert, wobei die einzelnen Datensegmente in der richtigen Reihenfolge gespeichert werden.
    Es ist jedoch auch möglich, dass bei jeder Ausleuchtung von **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH1644076A 1976-09-06 1976-12-29 Method and device for detecting and editing data on a data carrier CH613293A5 (en)

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CH1644076A CH613293A5 (en) 1976-12-29 1976-12-29 Method and device for detecting and editing data on a data carrier
FR7726688A FR2363836A1 (fr) 1976-09-06 1977-09-02 Procede et appareil pour l'enregistrement et la preparation de donnees
DE19772739936 DE2739936A1 (de) 1976-09-06 1977-09-05 Verfahren und einrichtung zum erfassen und aufbereiten von daten
GB37035/77A GB1589542A (en) 1976-09-06 1977-09-05 Method of and apparatus for data collection and preparation
JP10635877A JPS5332650A (en) 1976-09-06 1977-09-06 Method of collecting and preparing data and reader
IT27295/77A IT1084431B (it) 1976-09-06 1977-09-06 Procedimento ed equipaggiamento per l'acquisizione e la preparazione di dati.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9413644U1 (de) * 1994-08-24 1996-01-04 Burkhardt, Hannes, 81375 München Vorrichtung zur Bereitstellung von entwickelten photographischen Negativfilmen für eine Einrichtung zur Herstellung von Positivabzügen

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