Die vorliegende Erfindung betrifft eine Begrenzungsscheibe für Kettbäume rnit einem auf einer Nabe sitzenden Scheibenkörper.
Derartige Begrenzungscheiben für Kettibäume sind in Achsrichtung des Ketthaumes wirl4enden eiren ausgesetzt, die vor allem bei der Verarbeitung von synthetischen Fasern sehr grosse Werte annehmen können.
Die Begrenzungsscheiben sind daher derart zu dimensionieren, dass sie diese Biegekrafte ohne zu reissen und ohne zu groisse Verformung aufnehmen können. Da aber solche Begrenzungsscheiben zudem leicht sein sollten, um das Eigengwicht des Rettbaumes möglichst klein zu halten, ist eine starkwandige Dimensionie- rung nicht möglich.
Durch eine entsprechende Ausbildung der Nabe, wie z.B. in der schweizer Patentscbrift Nr. 525 980 beschrieben, wurde eine durch die genannten grossen Biegekräfte verursachte Rissbildung in den Begrenzurgsscheiben vermieden, doch wurden die Begrenzungshiben bei grossen Biegekräften um ein unerwünscht grosses Mass deformiert.
Die bis anhin zur Verrnegidung dieser Deformation vorgesehenen Versteifungwippen waren vor allem bei hochbelasteten Begrenzungsscheihen mit verhältnis mässig grossen Durchmessern nicht in der Lage, eine Deformation wirkungsvoll zu verhindern.
Eine Verdickung der Verkippen ist aus den oben erwähnten gewichtssnässig bedingten Grlinden nicht möglich.
Es wurden schon Versteifungskonstrukticnen vorgeschlagen, bei denen auf der Rückseite der Begrenzungsscheiben ein schalenförmiger, durch Hohlräume bildende Versteifungsrippen in sich versleiften Versteifungskörper vorgesehen ist. Derartige Ktrukdow sind kompliziert in der Herstellung und lassen sich z.B. nur mit sehr grossem Aufwand als Gussstück ausbilden. Dadurch werden die Kosten solcher Begrenzungsscheiben ausserordentlich stark in die Höhe getrieben.
Die vorliegende Erfindung bezweckt unter Vermeidung obiger Nachteile eine leicht und verhältnismässig billig herzu stellende Beg he zu schaffen, die die auf sie wirkenden Kräfte ohne wesentliche Deformation aufnehmen kann, und die eine hohe Stativ bei möglichst kleinem Gewicht aufweist.
Dieser Zweck wird durch eine Begrenzungsscheibe der eingangs genannten Art erreicht, die erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass die Nabe durch einen zellenförmig ausgebildeten Stützkörper radial erweitert ist, der eine am Scheibenkörper abgewandten Ende der Nabe angeordnete Sttitascheibe aufweist, welche durch strahlenförmig angeordnete Stützrippen mit dem Scheibenkörper und der Nabe verbunden ist, wobei der in radialer Richtung aussenliegende Teil des Scheibenkörpers am Stützkörper mittels en Querschnitt T-förmiger Arme abgestützt ist deren Stege mit dem Scheibenkörper sowie mit Stützrippen und deren Flansche mit dem Umfang des Scheibenkörpers bzw.
demjenigen der Stützscheibe verbunden sind.
Im folgenden wird anhand der Zeichmmg ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher naher be- schrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Begrenzungsscheibe.
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 1, und
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 1.
Die in den Figuren dargestellte Begrenzungsscheibe weist einen Scheibenkörper 1 auf, der mit einer Nabe 2 verbunden ist. Die Ausbildung der Nabe 2 entspricht der in der schweizer Patentschrift Nr. 525 980 beschriebenen Ausführungsform.
Die Nabe 2 ist aus Festigkeitsgründen gegen den Scheibenkörper 1 hin sich konisch erweiternd ausgebildet, wobei der Übergang von der Nabe 2 auf den Scheibenkörper 1 abgerundet ist.
In die Nabe 2 ist eine an einen Nabenflansch 2a anliegende Nabenbüchse 3 eingegossen, die aus einem gegenüber dem Material des Scheibenkörpers 1 und der Nabe 2 tragfähigeren Material besteht und die mit einem Innengewinde 4 versehen ist Mit diesem Gewinde lässt sich die Begrenzungsscheibe auf das Ende eines nicht gezeigten Kettbaumes aufschrauben.
In der Nabenbüchse 3 sind drei Sacklochbohrungen 5 mit Gewinde vorgesehen, die je um 1200 gegeneinander versetzt angeordnet sind.
Auf der nach aussen zugekehrten Stirnseite ist an der Nabenbüchse 3 eine sich gegen aussen konisch erweiternde Ausnehmung ausgebildet, in die eine entsprechend kegelstumpfförmig ausgebildete Gegenmutter 6 an die Wand der genannten Ausnehmung anliegend eingepasst ist. Die Gegenmutter 6 weist ein Innengewinde 7 auf, das denselben Durchmesser hat wie das Innengewinde 4 der Nabenbüchse 3. In der Gegenmutter 6 sind ebenfalls drei je um 1200 gegeneinander versetzte Bohrungen 8 vorgesehen, die mit den Sacklochbohrungen 5 in der Nabenbüchse 3 zur Deckung gebracht werden können, um die Gegenmutter 6 mittels nicht gezeigter Schrauben mit der Nabenbüchse 3 zu verspannen.
An dem dem Scheibenkörper 1 abgewandten Ende der Nabe 2 ist eine zum Scheibenkörper 1 im wesentlichen parallele Stützscheibe 9 befestigt. Diese Stützscheibe 9 ist kreisringförmig ausgebildet und weist einen kleineren Aussendurchmesser als der Scheibenkörper 1 auf. Die Stützscheibe 9 ist mittels in radialer Richtung verlaufender Stützrippen 10 mit der Nabe 2 und dem Scheibenkörper 1 verbunden. Die Stützscheibe 9 und die Stützrippen 10 bilden einen die Nabe 2 in radialer Richtung erweiternden, zellenförmig ausgebildeten Stützkörper, an dem über sich radial gegen den Aussenrand la des Scheibenkörpers 1 erstreckende Arme 11 der in radialer Richtung aussenliegende Teil des Scheiben- körpers 1 abgestützt ist.
Diese Arme 11 sind, wie in der Schnittfigur 3 dargestellt, T-förmig ausgebildet und weisen einen Steg 12 und einen Flansch 13 auf. Sie sind mit ihrem Steg 12, dessen Seitenwände in Richtung vom Scheibenkörper 1 weg konisch zusammenlaufen, mit diesem Scheibenkörper 1 verbunden. Der am Steg 12 befestigte Flansch 13 ist am Umfang der Stützscheibe 9 mit dieser verbunden und ist gleich dick wie diese, wobei der seitliche Übergang des Flansches 13 auf die Stützscheibe 9 als Rundung ausgebildet ist. Der Flansch 13 verjüngt sich in seiner Breite gegen den Aussenrand la des Scheibenkörpers 1 hin und geht in diesen über. Die Arme 11 sind derart angeordnet, dass ihre Stege 12 jeweils mit einer Stützrippe 10 fluchtend mit dieser verbunden sind, wobei in Umfangsrichtung gesehen an jeweils jede zweite Stützrippe 10 ein Steg 12 anschliesst.
Bei drei je um 1200 versetzten Paaren von benachbarten Armen 11 sind deren Stege 12 verbindende, kreisbogenförmige Halterippen 14 vorgesehen.
Der Scheibenkörper 1 wird zusammen mit Nabe 2, Stützscheibe 9, Stützrippen 10 und Armen 11 vorzugs weise aus einer Leichtmetallegierung gegossen, während die Nabenbüchse 3 und die Gegenmutter 6 aus Stahl bestehen. Die beschriebene Ausbildung der Begrenzungsscheibe erlaubt deren leichte Herstellung im Giessverfahren, da sich die Gusskerne ohne weiteres aus den vorhandenen Hohlräumen der Zellenstruktur entfernen lassen.
Die beschriebene Begrenzungsscheibe weist bei geringem Gewicht eine genügende Stabilität auf, so dass bei den hohen auf den Scheibenkörper wirkenden Biegekräften keine nennenswerte Deformation auftritt.
Obwohl die dargestellte Stütz- und Versteifungskonstruktion erst zusammen mit der beschriebenen Ausbildung der Nabe mit Nabenbüchse der Begrenzungsscheibe die gewünschte hohe Festigkeit und Stabilität verleiht, ist es selbstverständlich möglich, die Nabe auf irgend eine geeignete Weise und ohne Nabenbüchse auszubilden.